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	<title>Eduard Gaebler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:05:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Gaebler&amp;diff=1025537&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover: == Weblinks == {{Commonscat}}#</title>
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		<updated>2026-02-12T13:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;== Weblinks == {{Commonscat}}#&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GAEBLER Eduard (1842-1911) 1909 (restauriert).jpg|mini|Eduard Gaebler, 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GAEBLER Eduard (1842-1911) Unterschrift 1880 (UA-Westermann-Verlag).jpg|mini|Unterschrift &amp;#039;&amp;#039;Hochachtungsvoll Ed. Gaebler&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Januar 1880.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Gaebler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Eduard Gäbler&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1842]] in [[Pegau]]; † [[8. November]] [[1911]] in [[Rüssen-Kleinstorkwitz|Rüssen]]) war ein deutscher [[Kupferstecher]], [[Lithograf]], [[Kartograf]] und [[Verleger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteEduardGaebler.JPG|miniatur|Grabstätte von Eduard Gaebler auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] in Leipzig]]&lt;br /&gt;
Eduard Gaebler, der älteste Sohn unter den zehn Kindern eines Fleischermeisters aus dem sächsischen [[Pegau]], wandte sich nach dem Besuch der Progymnasiums dem grafischen Gewerbe zu. Aufgrund seiner vielseitigen künstlerischen Begabung konnte Gaebler in dem Kunstinstitut von [[Albert Henry Payne]] in [[Leipzig]] eine umfassende Ausbildung zum Stahl- und [[Kupferstecher (Beruf)|Kupferstecher]] durchlaufen. Er spezialisierte sich auf die [[Kartografie]] und den Karten- und Illustrationsdruck, für den er zusammen mit seinem Bruder [[Robert Gaebler]] ein neues, für Buchdruckschnellpressen geeignetes [[Reproduktionsverfahren]] entwickelte, die auf der [[Zinkografie]] basierende Pantatypie. Auf [[Weltausstellung]]en wurde er dafür mehrfach ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1866 errichtete er seine eigene Anstalt für geografischen und kalligrafischen Kupfer- und Stahlstich in Leipzig. Diese gab er zunächst auf, um 1874 bis 1879, ebenfalls in Leipzig, das geografisch-artistische Institut des Verlages von [[George Westermann]] aufzubauen und zu leiten. Als George Westermann im Jahr 1879 starb, übernahm Gaebler den Leipziger Verlagsableger. Im Gesamt-Verlags-Katalog des Deutschen Buchhandels wird als Gründungsdatum für &amp;#039;&amp;#039;Eduard Gaeblers Geographisches Institut&amp;#039;&amp;#039; der 5. Dezember 1879 angegeben. Mit seiner eigenständigen geografischen und lithografischen Kunstanstalt, die er um eine Druckerei erweiterte, begründete Eduard Gaebler seinen Ruf als versierter Kartograf. Dort entstanden zwischen 1880 und 1894 die Entwürfe und Reinzeichnungen für die [[Schulatlas|Schulatlanten]] für höhere Lehranstalten, die er zusammen mit [[Carl Diercke]] im Auftrag des [[Westermann Druck- und Verlagsgruppe|Westermann-Verlags]] bearbeitete und herausgab. Zu seinen weiteren Arbeiten zählten ein Himmelsatlas, ein Städteatlas des Deutschen Reichs, ein großer Handatlas, Reise- und Wanderkarten, Auto- und Radfahrkarten, zahlreiche Schulatlasausgaben und ein umfangreiches Schulwandkartenprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod blieb das Unternehmen in Familienbesitz. Im Jahr 1935 meldete der Verlag Konkurs an und wurde 1941 von der Deutschen Zentraldruckerei AG übernommen. Eine Wiederaufnahme des Betriebs blieb nach 1945 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kontor-und Bureau-Wandkarte des Deutschen Reiches: zugleich Übersichtskarte für Radfahrer,&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eduard Gaebler&amp;#039;s systematischer Schulatlas: für jedes Land und jede Provinz in besonderer Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig: Lang, 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gaeblers kleiner Hand-Atlas. Über alle Teile der Erde. In 114 Haupt- und Nebenkarten auf 80 Tafeln. Mit einem alphabetischen Namensverzeichnis. Mit länderkundlichen Darstellungen von Dr. R. Buschick&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Edmund Oppermann: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Gaebler. Zu seinem goldenen Berufsjubiläum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geographischer Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; Heft 9 (1909) S.&amp;amp;nbsp;253–256&lt;br /&gt;
* Petra Gäbler: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Gaebler (1842–1911), der Verleger und seine Atlanten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cartographica Helvetica&amp;#039;&amp;#039; Heft 37 (2008) S. 3–20, [[doi:10.5169/seals-17140]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Eduard Gaebler : ein berühmter Kartograph in Leipzig und Kleinstorkwitz.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatblätter des Bornaer Landes (2006), 12, S. 42–50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116329122|LCCN=n95108507|VIAF=5230406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaebler, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferstecher (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaebler, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gäbler, Eduard; Gäbler, Friedrich Eduard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kupferstecher, Lithograf, Kartograf und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pegau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rüssen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover</name></author>
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