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	<title>Eduard Flechsig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:31:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Normdaten korrigiert (GNDName nicht mehr notwendig, siehe Diskussion)</title>
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		<updated>2021-07-20T00:59:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Normdaten korrigiert (GNDName nicht mehr notwendig, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage_Diskussion:Normdaten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage Diskussion:Normdaten (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Eduard Flechsig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1864]] in [[Zwickau]]; † [[1. Dezember]] [[1944]] in [[Achim (Börßum)|Achim]] bei [[Wolfenbüttel]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und Museumsbeamter. Er war seit 1895 am Braunschweiger [[Herzog Anton Ulrich-Museum]] tätig, dessen Leitung er von 1924 bis 1931 innehatte. Er verhinderte 1930/31 den geplanten Verkauf des Vermeer-Gemäldes &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mädchen mit dem Weinglas]]&amp;#039;&amp;#039;, eines der kostbarsten Werke der Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Baumeisters Eduard Flechsig legte das Abitur am Zwickauer Gymnasium ab. Er studierte ab 1885 Kunstwissenschaft, Geschichte und Germanistik in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Universität Straßburg|Straßburg]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Zu seinen akademischen Lehrern zählten [[Anton Springer]] und [[Hubert Janitschek]]. Flechsig wurde 1892 an der Universität Leipzig mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Dekoration der modernen Bühne in Italien&amp;#039;&amp;#039; promoviert. In Leipzig wurde er Mitglied der [[Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli in Mainz|Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Seidel, Willmar Sichler: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Mitglieder des Verbandes der Alten Pauliner in Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1937, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zweijährigen privaten Studien am [[Kupferstichkabinett Dresden]] folgte 1894 eine Tätigkeit als Dozent an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Leipziger Kunstakademie]]. Im Jahre 1895 wurde er wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Herzoglichen Museum in Braunschweig, dem heutigen Herzog Anton Ulrich-Museum, wo er 1901 zum Museumsinspektor ernannt wurde. Er war zuständig für die Gemäldegalerie und das Kupferstichkabinett. 1911 wurde er zum Professor ernannt. Vom 1. Oktober 1924 bis zu seiner Pensionierung am 1. Oktober 1931 leitete er als Nachfolger [[Paul Jonas Meier]]s das Museum, allerdings ohne den Rang eines Direktors.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Luckhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Herzog Anton Ulrich Museum und seine Sammlungen 1578 1754 2004&amp;#039;&amp;#039;, München 2004, S. 270.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. September 1925 stand ihm der Kunsthistoriker [[August Fink (Kunsthistoriker)|August Fink]] als Museumsassistent zur Seite, der 1931 Flechsigs Nachfolger als Leiter des Herzog Anton Ulrich-Museums wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der verhinderte Vermeer-Verkauf 1930/31 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jan Vermeer van Delft 006.jpg|miniatur|[[Jan Vermeer]]: Das Mädchen mit dem Weinglas]]&lt;br /&gt;
In den Zeiten der [[Weltwirtschaftskrise]] plante der Vorstand der Museums- und Bibliotheksstiftung von Haus und Land Braunschweig gegen den Widerstand Flechsigs den Verkauf eines der kostbarsten Gemälde der Sammlung, Vermeers &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mädchen mit dem Weinglas]]&amp;#039;&amp;#039;, ins Ausland. Die Verkaufsverhandlungen waren begleitet von einem deutschlandweiten Protest von Museumsdirektoren wie z. B. [[Gustav Pauli]] und [[Emil Waldmann (Kunsthistoriker)|Emil Waldmann]]. Schließlich erließ der [[Reichsministerium des Innern|Reichsinnenminister]] ein Ausfuhrverbot und der [[Braunschweigischer Landtag|Braunschweigische Landtag]] lehnte den Verkauf am 16. Februar 1931 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Luckhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Herzog Anton Ulrich Museum und seine Sammlungen 1578 1754 2004&amp;#039;&amp;#039;, München 2004, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Flechsigs Forschungsschwerpunkt lag auf der deutschen Grafik des 15. und 16. Jahrhunderts. Er verfasste monographische Studien über den [[Meister des Hausbuches|Hausbuchmeister]], [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach d. Ä.]], [[Albrecht Dürer]] und [[Martin Schongauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Flechsig war seit 1904 verheiratet mit Else Walther. Aus der Ehe gingen eine Tochter und zwei Söhne, darunter der Sprachforscher und Volkskundler [[Werner Flechsig]], hervor. Sein Vetter war der Psychiater und Hirnforscher [[Paul Flechsig]] (1847–1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1944: [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.braunschweig.de/leben/stadtportraet/geschichte/stadtchronik.html |titel=Stadtchronik Braunschweig |abruf=2019-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cranachstudien&amp;#039;&amp;#039;, 1900.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Gemäldesammlung in Landes-Museum zu Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Albrecht Dürer&amp;#039;&amp;#039;, Sein Leben und seine künstlerische Entwicklung, zwei Bände, Berlin 1928–1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martin Schongauer&amp;#039;&amp;#039;, Straßburg 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|226|226|Flechsig, Wilhelm Eduard|[[August Fink (Kunsthistoriker)|August Fink]]|116597704}}&lt;br /&gt;
* Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1996, S. 179.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Luckhardt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Herzog Anton Ulrich Museum und seine Sammlungen 1578, 1754, 2004&amp;#039;&amp;#039;, München 2004.&lt;br /&gt;
* [[Mechthild Wiswe]]: &amp;#039;&amp;#039;Flechsig, Eduard&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon Ergänzungsband&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1996, S. 46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren des Herzog Anton Ulrich-Museums}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116597704|LCCN=n82143199|VIAF=42593122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flechsig, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Herzog Anton Ulrich-Museums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flechsig, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Flechsig, Wilhelm Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker und Museumsbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Achim (Börßum)|Achim]] bei [[Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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