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	<title>Eduard Fauler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Fauler&amp;diff=1913339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karsten11 am 20. März 2026 um 17:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-20T17:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Fauler.jpg|mini|Eduard Johann Anton Fauler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Faulerbad in Freiburg.jpg|mini|Faulerbad in Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FR Hauptfriedhof - Familiengrab Fauler.jpg|mini|Grabstätte auf dem Freiburger Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Johann Anton Fauler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1819]] in [[Thiergarten (Beuron)|Thiergarten]], [[Hohenzollern-Sigmaringen]]; † [[22. August]] [[1882]] in [[Tübingen]]) war ein deutscher Eisenwerks- und Gutsbesitzer sowie Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Fauler war der Sohn von [[Philipp Anton Fauler]], dem Verwalter und späterem Mitpächter eines Hüttenwerks in Thiergarten. Zusammen mit seinem Bruder Hermann war er Eigentümer des Hüttenwerks [[Ph. Ant. Fauler]] in [[Falkensteig]], wobei er selbst in Freiburg lebte und einen Eisenhandel und den Verkauf der eigenen Produkte betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fauler war von 1859 bis 1871 [[Freiburg im Breisgau#Oberbürgermeister|Bürgermeister]] von Freiburg und Mitglied der Führungsspitze der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]] in [[Baden (Land)|Baden]]. Er war ein Mann der Tat und weniger des Wortes. So nahm Freiburg trotz sparsamer Haushaltsführung unter ihm einen großen Aufschwung. Die Stadt dehnte sich nach Süden und Nordwesten aus, wobei die Einwohnerzahl zwischen 1861 und 1871 von 17 000 auf 25 000 stieg. Das Gewerbe vergrößerte und erweiterte sich. Fauler trieb die Bahnlinie zwischen Freiburg und Breisach voran und bereitete den Bau der Höllentalbahn vor. Zu seiner Zeit wurde die erste Badeanstalt an der Dreisam errichtet und später nach ihm benannt. Nach über 100 Jahren Bestehen musste sie 1972 dem Bau des [[Bundesstraße 31a|Zubringers Mitte]] weichen. 1983 entstand das heutige Hallenbad, welches nicht mehr mit Dreisamwasser gespeist wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anja Bochtler |url=https://www.badische-zeitung.de/freiburg/bilder-einer-verschwundenen-nachbarschaft |titel=Freiburg: Stadtgeschichte: Das Schlachthofgelände, das dem Zubringer Mitte weichen musste |hrsg=Badische Zeitung |datum=2015-06-06 |zugriff=2016-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Fauler dehnte sich die Neue Anatomie aus und das Berthold-Gymnasium wurde errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin-Anne Böttcher: Ein streitbarer Liberaler, Badische Zeitung vom  9. Oktober 1998, Seite 27; Friedrich von Weech, S. 113 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fauler trat für die Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und Selbstverwaltung der Gemeinden ein. Im Streit um einen 1859 abgeschlossenen Konkordatsvertrag trat er für die weiblichen Lehranstalten und die bedrohte Lehrfreiheit der Universität ein. Durch deren Ausbau in den folgenden Jahren wurden immer mehr Studenten nach Freiburg gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich von Weech, S. 113; Walter Fauler, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seiner Grundhaltung her ein Bürgerlicher, strebte Fauler stets den Ausgleich und praktische Lösungen an, wobei er nie seine Überzeugungen verleugnete. Als er sich für die aufgeklärte, liberale Theologie [[Ignaz Heinrich von Wessenberg]]s einsetzte, machte er sich auf kirchlicher Seite viele Feinde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Fauler, S. 115&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistung Faulers als Bürgermeister wurde von den Bürgern Freiburgs so anerkannt, dass er 1871 überzeugend wiedergewählt wurde, obgleich bereits feststand, dass er aus gesundheitlichen Gründen die Wahl nicht annehmen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich von Weech, S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1860 bis 1866 und von 1875 bis 1881 war Fauler Mitglied und 1879/80 2. Vizepräsident der II. Kammer des [[Badische Ständeversammlung|Badischen Landtags]], von 1868 bis 1870 Abgeordneter im [[Zollparlament]] und von 1871 bis Anfang 1872 Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags]] für den [[Reichstagswahlkreis Großherzogtum Baden 5]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit galt er als überzeugter [[Kulturkampf|Kulturkämpfer]] unter den Nationalliberalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Fauler starb am 22. August 1882 in Tübingen. Seine letzte Ruhestätte fand er im Familiengrab auf dem [[Hauptfriedhof Freiburg im Breisgau|Freiburger Hauptfriedhof]]. Gleich nach seinem Tod wurde die heute in der Freiburger Innenstadt gelegene &amp;#039;&amp;#039;Grünstraße&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Faulerstraße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. An dieser liegt auch das nach Fauler benannte Hallenbad. Die Eduardshöhe zwischen [[Horben]] und [[St. Ulrich im Schwarzwald]], über die lange Zeit die einzige Verbindung über den [[Schauinsland]] zwischen Rhein- und Wiesental führte, ist auch nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Volle: &amp;#039;&amp;#039;Bergrekord am Schauinsland - die Geschichte des berühmten ADAC-Bergrennens 1925–1988&amp;#039;&amp;#039;. EK-Verlag, Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-895-1. S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Weech]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Bassermann [u. a.], Heidelberg [u. a.] 1891 (S. 110–114)&lt;br /&gt;
* Walter Fauler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Fauler-Familien&amp;#039;&amp;#039;, Bad Krozingen 1994 (S. 115)&lt;br /&gt;
* Hermann Kalkoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917 (mit Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Fauler family|Familie Fauler}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116413166}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Eduard Fauler|609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Freiburg im Breisgau&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Baden 5}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116413166|VIAF=20431273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fauler, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fauler, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fauler, Eduard Johann Anton (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Eisenwerks- und Gutsbesitzer und Politiker (NLP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1819&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Eisenwerk Thiergarten, [[Hohenzollern-Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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