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	<title>Eduard Dyckhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:02:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Dyckhoff&amp;diff=562202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahreg01: GNDCheck.</title>
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		<updated>2025-06-29T18:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Dyckhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred van Fondern: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Schachfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. J. Bucher, Luzern/Frankfurt am Main 1980, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[14. November]] [[1880]] in [[Augsburg]]; † [[2. März]] [[1949]] in [[Bad Tölz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schach]]spieler, der vor allem durch seine Erfolge als [[Fernschach]]meister bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Dyckhoff promovierte an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] im Fach Rechtswissenschaft mit dem Prädikat „[[Promotion (Doktor)#Bewertung|summa cum laude]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Titel=Schachkongreß in München | Sammelwerk=[[Wiener Schachzeitung]] | Jahr=1907 |Nummer=10/11 | Seiten=331 |Online=[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=sze&amp;amp;datum=19070004&amp;amp;seite=331 ANNO – AustriaN Newspapers Online] | Abruf=2020-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später arbeitete er in mehreren juristischen Berufen als Staatsanwalt, Richter, [[Syndikus]] und Rechtsanwalt. In seinen letzten Lebensjahren war er wieder als Richter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahschach ==&lt;br /&gt;
Schach erlernte Dyckhoff mit 14 Jahren. Seine Lehrjahre verbrachte er im &amp;#039;&amp;#039;Schachclub Augsburg&amp;#039;&amp;#039;. 1900 nahm er am Hauptturnier A des Kongresses des [[Deutscher Schachbund|Deutschen Schachbundes]] in München teil. 1913 errang er die bayerische Meisterwürde durch den Gewinn des Hauptturniers in [[Kitzingen]]. Auch in späteren Jahrzehnten blieb er im Nahschach aktiv. 1941 siegte er im „Alte-Herren-Turnier“ des Kongresses des [[Bayerischer Schachbund|Bayerischen Schachbundes]] in [[Starnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernschach ==&lt;br /&gt;
Seine eigentliche Leidenschaft gehörte unterdessen dem Fernschach. Bereits 1895 spielte Dyckhoff seine ersten Fernpartien. Da das Turniergeschehen damals noch nicht organisiert war, handelte es sich um Privatpartien. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] pausierte er, begann aber 1929 wieder mit dem Fernschach. Er beteiligte sich mehrmals erfolgreich an den Bundesmeisterschaften des [[International Correspondence Chess Federation#IFSB – Internationaler Fernschachbund|Internationalen Fernschachbundes]] (IFSB). Wegen der internationalen Teilnehmer galten diese Turniere inoffiziell als Europameisterschaften. Dyckhoff gewann diese Turniere 1929, 1930 und 1931. Danach wurde er zweimal Vizemeister, 1932 hinter [[Hans Müller (Schachspieler)|Hans Müller]] und 1936/37 hinter [[Milan Vidmar]]. Von den fünfzig Partien in diesen Turnieren gegen die besten Fernschachspieler Europas gewann er 29 und verlor keine einzige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1935 bis 1939 vertrat er Deutschland bei der Fernschacholympiade erfolgreich am ersten Brett. Zuletzt startete Dyckhoff nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei der Fernschacholympiade 1948, allerdings konnte er das Turnier aus Gesundheitsgründen nicht beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachjournalist und Funktionär ==&lt;br /&gt;
Als Journalist und Funktionär war Dyckhoff zeitlebens ebenfalls für das Schach aktiv. Er leitete nacheinander die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Schachblätter&amp;#039;&amp;#039; (1900 bis 1903) beziehungsweise der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Schachblätter&amp;#039;&amp;#039; (Organ des Bayerischen Schachbundes), die 1907/08 bestanden. Später redigierte er von 1930 bis 1934 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Fernschach (Zeitschrift)|Fernschach]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Zwischenzeit fungierte er zudem insgesamt fünf Jahre (1928 bis 1933) beim [[Bayerischer Rundfunk#Geschichte|Rundfunksender München]] als Leiter des [[Schachfunk]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zunehmende Hinwendung zum Fernschach lässt sich auch anhand der Entwicklung seiner Verbandstätigkeiten ablesen. Nach dem Ersten Weltkrieg war er von 1920 bis 1924 in einer Zeit wirtschaftlicher Not Vorsitzender des Bayerischen Schachbundes. Nach 1929 war er schließlich zehn Jahre eine prägende Gestalt und Vorstandsmitglied beim IFSB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkämpfer des Fernschachgedankens ==&lt;br /&gt;
Sein bekanntester und zugleich umstrittenster Aufsatz erschien in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Fernschach&amp;#039;&amp;#039; im Juni 1929. Unter der programmatischen Überschrift „Fernschach – das Idealschach“ setzte sich Dyckhoff für das seinerzeit noch etwas belächelte Fernschach ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt in: [[Hans-Werner von Massow]] und Eberhardt Wilhelm (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Dyckhoff-Fernschach-Gedenkturnier 1954/56&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Schachverlag Manfred Mädler, Düsseldorf 1987, S.&amp;amp;nbsp;15–16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Dyckhoff stammt der bezeichnende Satz: „Für den Fernspieler ist das Leben buchstäblich eine ununterbrochene Partie Schach.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Werner von Massow]] und Eberhardt Wilhelm (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Dyckhoff-Fernschach-Gedenkturnier 1954/56&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Schachverlag Manfred Mädler, Düsseldorf 1987, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre nach seinem Tod veranstaltete der [[Deutscher Fernschachbund|Bund deutscher Fernschachfreunde]] (BdF) von 1954 bis 1956 das &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Dyckhoff-Fernschach-Gedenkturnier&amp;#039;&amp;#039;. Unter den Teilnehmern waren die stärksten Fernschachspieler der Welt. In mehreren Leistungsklassen kämpften 1860 Spieler aus 33 Nationen. Sieger der „Einladungsgruppe der Meisterklasse“ wurde der junge [[Lothar Schmid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fernschach-Kurzschlüsse&amp;#039;&amp;#039;, Caissa&amp;#039;s Kleine Schachreihe, Barkhuis, Düsseldorf 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* „In memoriam Dr. Eduard Dyckhoff“, in: [[Hans-Werner von Massow]] und Eberhardt Wilhelm (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Dyckhoff-Fernschach-Gedenkturnier 1954/56&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Schachverlag Manfred Mädler, Düsseldorf 1987, S.&amp;amp;nbsp;7–8. ISBN 3-925691-00-6.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Diel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Bayerische Schachbund. Aufbruch ins dritte Jahrtausend&amp;#039;&amp;#039;, Beyer, Hollfeld 2000, S.&amp;amp;nbsp;110. ISBN 3888052912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.schach-bremen.de/rochade/2001/10/dyckhoff.html „Wer war der Fernschachspieler Dr. Eduard Dyckhoff?“] Auszug aus &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Dyckhoff-Fernschach-Gedenkturnier 1954/56&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=288788821|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-06-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dyckhoff, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernschachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dyckhoff, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Tölz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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