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	<title>Eduard Baumstark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:55:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Baumstark&amp;diff=460951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schibo: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-08T14:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Baumstark (Wilhelm Titel)-WUS08908.jpg|mini|Eduard Baumstark (1846), Gemälde von [[Wilhelm Titel]] in der [[Greifswalder Professorengalerie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Baumstark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Edward Baumstark&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1807]] in [[Sinzheim]]; † [[8. April]] [[1889]] in [[Greifswald]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Wirtschaftswissenschaftler|Ökonom]] (Kameralist), [[Politiker]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Baumstark war der Sohn des Schulmeisters Johann Michael Baumstark (1771–1852) und dessen Ehefrau Scholastika, geb. Vogel (1792–1828). Der spätere Philologe [[Anton Baumstark sen.]] (1800–1878) war sein Bruder, der Politiker und Schriftsteller [[Reinhold Baumstark (Politiker)|Reinhold Baumstark]] (1831–1900) sein Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 18 Jahren beendete Baumstark 1825 seine Schulzeit am Lyzeum in [[Rastatt]] und begann noch im selben Jahr an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] [[Rechtswissenschaft|Jura]] und [[Kameralwissenschaft]] zu studieren. Dieses Studium konnte er 1828 mit seiner [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Des Herzog von Sully Verdienste um das französische Finanzwesen&amp;#039;&amp;#039; erfolgreich abschließen. Während seines Studiums schloss er sich 1825 der &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Heidelberger Burschenschaft|Alten Heidelberger Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im darauffolgenden Jahr betraute die Universität Heidelberg Baumstark als [[Privatdozent]] der Kameralwissenschaften mit einem [[Lehrbeauftragter|Lehrauftrag]]. Zu dieser Zeit begann er – sozusagen nebenbei – die Werke des Wirtschaftswissenschaftlers [[David Ricardo]] zu übersetzen und trug damit maßgeblich zu deren Verbreitung in Deutschland bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 nahm Baumstark einen Ruf an die [[Universität Greifswald]] an und wurde dort zum außerordentlichen Professor berufen. Vier Jahre später erfolgte dann die Ernennung zum ordentlichen Professor. 1843 betraute man ihn mit der Leitung der [[Königliche Staats- und landwirtschaftliche Akademie Eldena|Königlichen Staats- und landwirtschaftlichen Akademie Eldena]] bei Greifswald. Dieses Amt hatte er bis zu ihrer Schließung 1876 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Ereignisse der [[Märzrevolution]] wurde Baumstark auch politisch aktiv, da man ihn als Abgeordneten in die [[Preußische Nationalversammlung]] wählte. Als Mitglied des gemäßigt liberalen Lagers wurde Baumstark 1849 Mitglied der Ersten Kammer des [[Preußischer Landtag|preußischen Landtages]] und bekämpfte zwischen 1850 und 1852 vehement die konservative Politik [[Otto Theodor von Manteuffel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wählte man Baumstark in das Staatenhaus des [[Erfurter Unionsparlament]]s. 1867 war er Abgeordneter des Wahlkreises Stralsund 2 ([[Grimmen]] – [[Greifswald]]) im [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstag des Norddeutschen Bundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Haunfelder]], [[Klaus Erich Pollmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Droste, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-5151-3, Foto S. 61, Kurzbiographie S. 374.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Reichstag schloss er sich der Fraktion des altliberalen Centrums an.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, [[Paul Schwabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 54; vgl. auch A. Phillips (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1883. Statistik der Wahlen zum Konstituierenden und Norddeutschen Reichstage, zum Zollparlament, sowie zu den fünf ersten Legislatur-Perioden des Deutschen Reichstages&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Louis Gerschel, Berlin 1883, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vertrat ab 1859 bis zu seinem Tode als Abgeordneter die [[Universität Greifswald]] im [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr wurde Baumstark auch in das [[Landesökonomiekollegium]] gewählt und zu dessen wichtigsten Mitglied er schon nach kurzem wurde. Mit 49 Jahren ehrte man ihn mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Regierungsrat&amp;#039;&amp;#039;. Als solcher berief man Baumstark 1876 in die &amp;#039;&amp;#039;Statistische Zentralkommission&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Studienzeit in Heidelberg war Baumstark mit dem herausragenden Zivilrechtsprofessor und nebenberuflichen Musikwissenschaftler [[Anton Friedrich Justus Thibaut]] (1772–1840) befreundet. Dieser unterstützte Baumstark bei dessen musikalischen Arbeiten. Baumstark publizierte etliche Volkslieder und die zeitgenössische Kritik fand immer lobende Worte über die musikwissenschaftlichen Aufsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Baumstark starb im Alter von 82 Jahren. Seine beachtliche Privatbibliothek nebst seinem gesamten handschriftlichen Nachlass übereignete Baumstark der Universität Greifswald, wo sie im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Herzog von Sully Verdienste um das französische Finanzwesen&amp;#039;&amp;#039;. Katholisches Bürgerhospital, Mannheim 1828.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in das wissenschaftliche Studium der Landwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kameralistische Encyclopädie. Handbuch der Kameralwissenschaften und ihrer Literatur für Rechts- und Verwaltungsbeamte, Landstände, Gemeinde-Räthe und Cameral-Candidaten&amp;#039;&amp;#039;. Karl Groos, Heidelberg / Leipzig 1835. ([http://www.deutschestextarchiv.de/baumstark_encyclopaedie_1835 Digitalisat und Volltext] im [[Deutsches Textarchiv|Deutschen Textarchiv]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die königliche staats- und landwirtschaftliche Akademie Eldena&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatswissenschaftliche Versuche über Staatskredit etc.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1833.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Einkommensteuerfrage&amp;#039;&amp;#039;. Greifswald 1850. (Separatabdruck aus den von ihm 1848 begründeten &amp;#039;&amp;#039;Jahrbüchern der staats- und landwirtschaftlichen Akademie Eldena&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Übersetzungen&lt;br /&gt;
* [[David Ricardo]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundgesetze der Volkswirtschaft und der Besteuerung&amp;#039;&amp;#039;. Engelmann, Leipzig 1837, {{OCLC|159872355}}.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Volkswirthschaftliche Erläuterungen vorzüglich über David Ricardo&amp;#039;s System.&amp;#039;&amp;#039; Engelmann, Leipzig 1838, {{OCLC|159872357}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;A–E.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1996, ISBN 3-8253-0339-X, {{OCLC|610763249}} S. 62.&lt;br /&gt;
* [[Else Yeo]]: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Baumstark und die Brüder Zuccalmaglio. Drei Volksliedsammler.&amp;#039;&amp;#039; Dohr, Köln 1993, ISBN 3-925366-14-8.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Frankfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen.&amp;#039;&amp;#039; München 2000, ISBN 3-437-31128-X, S. 71f.&lt;br /&gt;
* [http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/BAND_41 Acta Borussica Band 4/I (1848-1858)]&lt;br /&gt;
* [http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/BAND_42 Acta Borussica Band 4/II (1848-1858)]&lt;br /&gt;
* [http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/PDFBand61 Acta Borussica Band 6/I (1867-1878)]&lt;br /&gt;
* [http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/PDFBand62 Acta Borussica Band 6/II (1867-1878)]&lt;br /&gt;
* [http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%207.pdf Acta Borussica Band 7 (1879-1890)] (PDF-Datei; 2,83 MB)&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|668|669|Baumstark, Eduard|[[Kurt Gassen]]|119111152}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eduard Baumstark&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hohenheimer Lexikon der Agrarbiografien&amp;#039;&amp;#039;. Hohenheim, 2025. S. 120–121 ([https://uniarchiv.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/uniarchiv/Agrarbiografien/Hohenheimer_Lexikon_der__Agrarbiografien2025_aktualisiert.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|119111152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Albert Höfer (Sprachforscher)|Albert Hoefer]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Karl August Traugott Vogt]]&lt;br /&gt;
|AMT=Rektor der Universität Greifswald&lt;br /&gt;
|ZEIT=1861&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Alwill Baier]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Ernst Immanuel Bekker]]&lt;br /&gt;
|AMT2=Rektor der Universität Greifswald&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1865}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119111152|LCCN=n88088660|VIAF=48145857789723020173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baumstark, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Ersten Kammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatenhauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baumstark, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baumstark, Edward&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Volkswirt, Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sinzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schibo</name></author>
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