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	<title>Edo-Wiemken-Denkmal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:11:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edo-Wiemken-Denkmal&amp;diff=2723318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WHVer: /* Sanierung seit 2023 */</title>
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		<updated>2025-07-22T16:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sanierung seit 2023&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Edo Wiemken-Denkmal.jpg|mini|Edo-Wiemken-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edo-Wiemken-Denkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von 1561 bis 1564 geschaffenes [[Grabmal]] für [[Edo Wiemken der Jüngere|Edo Wiemken den Jüngeren]], den letzten männlichen Regenten der [[Herrschaft Jever]]. Das denkmalgeschützte Grabmal steht in der evangelisch-lutherischen [[Stadtkirche Jever|Stadtkirche]] am Kirchplatz in [[Jever]] und befindet sich im Besitz des Landes [[Niedersachsen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=nwz-online: Warten auf Post aus Hannover |url=http://www.nwzonline.de/Region/Kreis/Friesland/Jever/Artikel/2710230/Warten-auf-Post-aus-Hannover.html |wayback=20111014032709}}, abgerufen am 20. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Edo-Wiemken-Denkmal steht im historischen [[Chor (Architektur)|Chor]] der Stadtkirche von Jever, den Edo Wiemkens Tochter [[Maria von Jever]] in eine Grabkapelle umwandeln ließ, damit dort von 1561 bis 1564 das Grabmal für ihren Vater entstehen konnte. Das von Heinrich Hagart geschaffene Grabmal gilt als bedeutendes Zeugnis [[Niederlande|niederländischer]] Bau- und Schnitzkunst der [[Renaissance]]. Hagart war ein Schüler von [[Cornelis Floris II.]], einem bekannten [[Antwerpen]]er Architekten und Bildhauer, dessen sogenannter [[Florisstil]] von seinen Schülern und Nachfolgern nicht nur in den Niederlanden, sondern auch nach Dänemark und über die Küstenländer der Ostsee, Norddeutschland, bis weit nach Süddeutschland verbreitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Floris, Cornelis II |Band=12 |Seite=123}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal überstand zwei Brände der Stadtkirche in den Jahren 1728 und 1959,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.kirche-jever.de/orte/edo-wiemken-denkmal |titel=Portale |hrsg=Ev.-luth. Kirchengemeinde Jever |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131009033606/http://www.kirche-jever.de/orte/stadtkirche/portale/ |archiv-datum=2013-10-09 |abruf=2023-06-24 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.kirche-jever.de/orte/edo-wiemken-denkmal |titel=Edo-Wiemken-Denkmal |hrsg=Ev.-luth. Kirchengemeinde Jever |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131009033448/http://www.kirche-jever.de/orte/edo-wiemken-denkmal/ |archiv-datum=2013-10-09 |abruf=2023-06-24 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; da es früher nicht direkt zugänglich war, sondern sich hinter einer geschlossenen Steinwand befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hinweis&amp;quot;&amp;gt;Stadtkirche Jever – Hinweistafel im Vorraum zum Grabmal.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Steinmauer wirkte wie eine [[Brandwand|Brandmauer]] und rettete beide Male das Denkmal vor den Flammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wiederaufbau der Stadtkirche 1962–1964 wurde der ehemalige Chor in den neuen Kirchenbau einbezogen, indem man das neue Kirchengebäude vor den alten Chorteil setzte und die ursprüngliche Steinmauer durch eine Glastrennwand ersetzte, so dass das Grabmal heute während der Öffnungszeiten der Stadtkirche zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 wurde das Edo-Wiemken-Denkmal 450&amp;amp;nbsp;Jahre alt und wartet nach dieser langen Zeit auf eine dringend anstehende Sanierung. Das Grabmal weist inzwischen Risse in den [[Alabaster]]figuren, bröckelndes Holz, rostige Metallanker und Absackungen über der [[Krypta]] auf. Ein weiteres Problem ist die Feuchtigkeit im alten Chorraum. Die Kosten für die Sanierung werden auf rund 800.000&amp;amp;nbsp;EUR geschätzt. Alternativ ist eine Übertragung der Nutzungsrechte vom Land auf den &amp;#039;&amp;#039;Zweckverband Schlossmuseum&amp;#039;&amp;#039; denkbar, denn dann könnten vom Zweckverband Fördermittel der [[Europäische Union|Europäischen Union]] beantragt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nwz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Edo-Wiemken-Denkmal wird seit dem 2.&amp;amp;nbsp;Quartal 2023 aufwendig saniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nlbl&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nlbl.niedersachsen.de/download/218277/Graboeffnung_am_Edo-Wiemken-Denkmal_PDF_.pdf Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften: &amp;#039;&amp;#039;Graböffnung am Edo-Wiemken-Denkmal in Jever anlässlich von Sanierungsarbeiten&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeiten konzentrieren sich sowohl auf das kunstvolle Kenotaph mit seinen Holz- und Alabasterelementen als auch auf die darunterliegende Gruft. Zunächst wurde das gesamte Denkmal mit 3D-Laserscantechnik vermessen, um eine präzise Planungsgrundlage zu schaffen. Anschließend werden beschädigte Bauteile restauriert, Risse geschlossen, korrodierte Metallanker entfernt und die Statik verbessert. Am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2025 wurde die Gruft geöffnet, um die bauliche Substanz zu untersuchen und historische Särge zu sichern. Die Öffnung erfolgte erstmals nach 140 Jahren. Vermutet wird hier die Grabstätte von Fräulein Maria von Jever.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schlossmuseum&amp;quot;&amp;gt;[https://www.schlossmuseum.de/wp-content/uploads/2025/05/25-06-05_presseinfo-graboeffnung-fraeulein-maria_final.pdf Schlossmuseum Jever: &amp;#039;&amp;#039;Historischer Moment in Jever&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sanierung wird vom [[Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften|Staatlichen Baumanagement Region Nord-West]] geleitet, in Zusammenarbeit mit dem [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege]] sowie spezialisierten Restauratoren und Fachfirmen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein.{{Zukunft|2027|1}} Finanziert wird das Projekt vom Land [[Niedersachsen]] mit Unterstützung des Bundes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nlbl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009 09 Jever Edo Wiemken Grabmal.JPG|mini|Das [[Kenotaph]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Edo-Wiemken-Grabmal in der Stadtkirche von Jever.jpg|mini|Die Säulenfiguren &amp;#039;&amp;#039;Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; (Mitte) und &amp;#039;&amp;#039;Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039; (rechts)]]&lt;br /&gt;
Das Grabmal besteht aus einem aus weißem [[Marmor]] gefertigten [[Sarkophag]] mit reichen Verzierungen, der inmitten eines großen, achteckigen, zweigeschossigen [[Baldachin]]s aus Holz steht. Auf dem auf Löwenfüßen stehenden Sarkophag liegt die überlebensgroße Gestalt des Häuptlings Edo Wiemken des Jüngeren in seiner Rüstung. Das Ganze wird von mehreren weiblichen Säulenfiguren, sogenannten [[Karyatide]]n, getragen. Die Figuren symbolisieren die [[Gerechtigkeit]], die [[Weisheit]], die [[Hoffnung]], die [[Liebe]], den [[Frieden]] und den [[Krieg]]. Der Sarkophag enthält nicht die sterblichen Überreste Edo Wiemkens, sondern ist genau genommen ein [[Kenotaph]]. Die sterblichen Überreste des Häuptlings wurden in einer Kammer unter dem Grabmal beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besichtigungen ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal ist während der Öffnungszeiten der Stadtkirche durch eine Glastrennwand zu besichtigen. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Jever bietet jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat kostenlose fachkundige Führungen durch die Stadtkirche und das Edo-Wiemken-Denkmal an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-jever.de/portal/seiten/fuehrung-stadtkirche-und-edo-wiemken-denkmal-903000360-20820.html Stadtkirche und Edo-Wiemken-Denkmal], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Ahmels: &amp;#039;&amp;#039;Über die Renaissance-Kunstdenkmäler unter Maria von Jever und ihre Entstehung.&amp;#039;&amp;#039; In: Oldenburger Jahrbuch für Altertumskunde und Landesgeschichte, Kunst und Kunstgewerbe 1916/17. Oldenburger Verein für Altertumskunde und Landesgeschichte (Hrsg.), Druck und [[Verlag Gerhard Stalling|Verlag von Gerhard Stalling]], [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg i. O.]] 1916, S. 249&amp;amp;nbsp;ff. ([https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/periodical/pageview/139307 Digitale Bibliothek], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;2019).&lt;br /&gt;
* Hans Saebens, [[Christel Matthias Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen des Jeverlandes.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. L. Mettcker &amp;amp; Söhne, Jever 1956, S. 12, 26&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Günter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Kirchen und Glockentürme des Oldenburger Landes.&amp;#039;&amp;#039; Kayser-Verlag, Oldenburg 1983, S. 84&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schönbohm, Enno Schönbohm (bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche und die St.-Annen-Kapelle in Jever.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 227 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;DKV-Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 2007 (8. Auflage), ISBN 978-3-422-02043-6, S. 8&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Christoph Hinz: &amp;#039;&amp;#039;Grotesken und Eulen auf uralten Säulen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jeversches Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Februar 2018, S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Edo-Wiemken-Grabmal (Stadtkirche Jever)|Edo-Wiemken-Denkmal}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.kirche-jever.de/orte/edo-wiemken-denkmal |titel=Edo-Wiemken-Denkmal |hrsg=Ev.-luth. Kirchengemeinde Jever |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131009033448/http://www.kirche-jever.de/orte/edo-wiemken-denkmal/ |archiv-datum=2013-10-09 |abruf=2023-06-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/objekte/edo-wiemken-denkmal/ Beschreibung und Erläuterungen zum Denkmal] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hanke Tammen |url=https://www.schlossmuseum.de/forschung/das-edo-wiemken-grabmal/ |titel=Das Edo-Wiemken Grabmal |titelerg=Projekt zur Erforschung und Restaurierung |werk=Schlossmuseum Jever, Forschung |hrsg=[[Schlossmuseum Jever]] |sprache=de |abruf=2023-06-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.57377|EW=7.901023|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Jever]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Friesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ostfriesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabmal in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1560er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk (Bildschnitzerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oktogon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personendenkmal (Herrscher)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Jever]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WHVer</name></author>
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