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	<title>Edmund Trinkl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:21:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edmund_Trinkl&amp;diff=576172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-01-02T09:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edmund Trinkl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1891]] in [[Offendorf (Mindelstetten)|Offendorf]]; † [[17. August]] [[1976]] in [[Kelheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Kelheim Nr. 176/1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reich]] [[SS-Obersturmbannführer]] und [[Oberregierungsrat]], Angehöriger der [[Bayerische Politische Polizei|Bayerischen Politischen Polizei]], Verwaltungsdirektor des [[Geheimes Staatspolizeiamt (Berlin)|Gestapa]], Leiter des Referates I&amp;amp;nbsp;A&amp;amp;nbsp;6 (Fürsorge und Versorgung) des [[Reichssicherheitshauptamt]]es sowie im Fürsorgeamt des [[Rasse- und Siedlungshauptamt]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Edmund Trinkl wurde in Offendorf bei [[Riedenburg]] ([[Landkreis Kelheim]]) als Sohn der Lehrer-Eheleute Edmund und Lenta Trinkl geboren. Er besuchte von 1897 bis 1903 die Volksschule in Offendorf und anschließend bis 1907 das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Ersten Weltkrieg und Freikorps Epp ===&lt;br /&gt;
Nach einem Semester Gartentechnikum in [[Bad Köstritz]] 1910/11 trat er am 22. Oktober 1912 seinen Militärdienst an. Er wurde am 1. Oktober 1913 zum [[Unteroffizier]] befördert und zog am 2. August 1914 in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Mit der Zulassung zur gehobenen militärischen Verwaltungsbeamtenlaufbahn am 1. Dezember 1915 absolvierte Trinkl seine Ausbildung zum Zahlmeister und wurde ab dem 3. Februar 1917 bei der Feldadjudantur der [[5. Königlich Bayerische Division|5.&amp;amp;nbsp;Bayerischen Infanteriedivision]] [[Nürnberg]] eingesetzt. Im April 1919 trat er als Intendant des Nachschubstabes in [[Ulm]] beim [[Freikorps Epp]] ein und nahm an der Niederschlagung der [[Münchner Räterepublik]] sowie des [[Ruhraufstand]]s 1920 teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. September 1920 trat Trinkl als Wachtmeister in den Verwaltungsdienst der [[Polizei Bayern|Bayerischen Landespolizei]] München ein. Aus der [[Reichswehr]] wurde er am 30. November 1920 als [[Oberleutnant]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1923 trat Trinkl der „[[Reichskriegsflagge]]“ bei und nahm am [[Hitlerputsch]] am 8./9. November in [[München]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 heiratete er Wanda von Kruska&amp;lt;ref&amp;gt;Wanda von Kruska, geb. Müller von Brause (* 21. Juli 1882 Rittergut Rachen, [[Landkreis Neumarkt]]) heiratete in erster Ehe 1901 in Wiesbaden Benno Gottfried Theodor von Kruska (* 16. Juni 1877 in Schleusenau, Kreis [[Landkreis Bromberg]]). Die Ehe wurde 1910 geschieden. Sie war die Tochter des Weingutbesitzers Max Egmont Müller von Brause (1855–1911) und dessen Frau Emmy Helene, geborene Simons (1858–1928).&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute sich in Waldtrudering bei München ein Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei der Bayerischen Politischen Polizei ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1933 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] bei und wurde kurz darauf Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 3.202.025) und der [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 107.233). Am 1. Oktober 1933 ging er als Verwaltungsfachmann zur [[Bayerische Politische Polizei|Bayerischen Politischen Polizei]], war aber bis 31. März 1934 formell noch als Oberzahlmeister in der Verwaltung der Bayerischen Landespolizei. Es folgten am 18. April 1934 seine Beförderungen zum Polizeiinspektor, am 20. April 1934 zum [[SS-Untersturmführer]] und am 1. Juli 1934 zum Polizeirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Gestapa ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Leiter der Bayerischen Politischen Polizei [[Reinhard Heydrich]] und anderen Angehörigen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem späteren Gestapochef [[Heinrich Müller (Gestapo)|Heinrich Müller]]) wurde er am 18. Oktober 1934 von [[Heinrich Himmler]] zum Preußischen Geheimen Staatspolizeiamt (Gestapa) nach [[Berlin]] kommandiert und rückwirkend als [[SS-Untersturmführer]] in den Sicherheitsdienst der SS ([[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]]) übernommen. Hier leitete Trinkl das Referat I&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;A Verwaltungsangelegenheiten (Haus, Geräte, Materialien, Gefängnisverwaltung). Mit der Umorganisation des Gestapa durch Geschäftsverteilungsplan vom 1. Oktober 1935 avancierte er zum Verwaltungsdirektor und Leiter des Dezernats I&amp;amp;nbsp;A (Organisation und Geschäftsbetrieb der Zentralbehörde, Personalangelegenheiten der mittleren und unteren Beamten, Angestellten und Lohnempfänger der Zentralbehörde). Zum gleichen Zeitpunkt wurde Trinkl zum SS-Obersturmführer befördert und am 20. April 1936 zum [[SS-Hauptsturmführer]]. Die Beförderung zum [[SS-Sturmbannführer]] erfolgte am 30. Januar 1937 und die Beförderung zum [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] im Mai 1937 wurde rückwirkend zum 1. April 1937 ausgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kirche trat Trinkl mit Erklärung vom 24. Januar 1938 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Reichssicherheitshauptamt ===&lt;br /&gt;
Der Geschäftsverteilungsplan vom 1. Februar 1940 des im September 1939 neu durch Zusammenlegung des [[Hauptamt Sicherheitspolizei|SS-Hauptamtes Sicherheitspolizei]] ([[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] und [[Kriminalpolizei]]) mit dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] gebildeten [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) weist Trinkl im Rang eines [[SS-Sturmbannführer]]s und Regierungsrat als Leiter des Hauptbüros und der Geschäftsstelle im Amt&amp;amp;nbsp;I aus. Mit Wirkung vom 1. April 1940 zum [[Oberregierungsrat]] befördert, wurde Trinkl Ende des gleichen Monats Leiter des Referates I&amp;amp;nbsp;A&amp;amp;nbsp;6 (Fürsorgewesen). Die Übernahme dieses eher unbedeutenden Referates, das schließlich am 19. Juni 1944 aufgelöst wurde, zeigte den schwindenden Einfluss des schon zu den älteren Mitarbeitern des RSHA gehörenden Trinkls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Rasse- und Siedlungshauptamt ===&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1940 zum [[SS-Obersturmbannführer]] befördert und von März bis Juli 1944 krankheitsbedingt dienstunfähig, suchte man für ihn eine geeignete Verwendung, die schließlich im Fürsorgeamt des [[Rasse- und Siedlungshauptamt]]es der SS (RuSHA), Ausweichstelle [[Prag]], gefunden wurde. Seine Besoldung erfolgte jedoch weiterhin durch das RSHA. Im RuSHA übernahm er die Leitung der Sammelstelle Kriegsverluste für SS- und Polizeigefallene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 flüchtete Trinkl mit seiner Frau aus Prag auf die [[Festung Königstein]] in der Sächsischen Schweiz. Von hier schlug er sich zu seiner Mutter nach [[Bayern]] durch und meldete sich bei der Militärregierung in [[Riedenburg]]. Er wurde interniert und lebte anschließend in [[München]]. Ein Verfahren der Generalstaatsanwaltschaft [[Berlin]] gegen ihn wurde am 6. Dezember 1966 gem. § 170 Abs. 2 Strafgesetzbuch eingestellt, da er „in den angeführten Referaten nicht mit der personellen Ausstattung der Einsatzgruppen und deren Nachfolgedienststellen befaßt war“.&amp;lt;ref&amp;gt;Az.: 1 Js 12/65&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der [[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen|Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Verfolgung Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen in Ludwigsburg]] wurde er am 2. Dezember 1970 als Zeuge für andere Verfahren vernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: &amp;#039;&amp;#039;Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2002, ISBN 3-930908-75-1 (Zugleich: Hannover, Univ., Habil.-Schr., 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13377466X|VIAF=11045276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trinkl, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizei (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trinkl, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gestapomitarbeiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Offendorf (Mindelstetten)|Offendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kelheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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