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	<title>Edmund Michael - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:11:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edmund_Michael&amp;diff=2661921&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Toffel: /* Leben */ korr.</title>
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		<updated>2025-12-25T22:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edmund August Michael&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juli]] [[1849]] [[Friedersdorf (Spree)|Oberfriedersdorf]] ([[Lausitz]]); † [[23. Oktober]] [[1920]] in [[Auerbach/Vogtl.]]) war ein deutscher [[Lehrer]] und [[Pilze|Pilzsachverständiger]] im [[Königreich Sachsen]]. Durch den von ihm herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Führer für Pilzfreunde&amp;#039;&amp;#039; wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallenröhrling-1.jpg|miniatur|hochkant=0.6|Bild des [[Gallenröhrling]]s aus dem &amp;#039;&amp;#039;Führer für Pilzfreunde&amp;#039;&amp;#039; 1897]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Edmund Michael wurde als Sohn des [[Pfarrer]]s Karl August Leberecht Michael in Oberfriedersdorf geboren. Die Familie zog nach [[Bertsdorf]], von wo aus er das &amp;#039;&amp;#039;[[Christian-Weise-Gymnasium|Gymnasium zu Zittau]]&amp;#039;&amp;#039; besuchte. Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] studierte er [[Landwirtschaft]] an der [[Universität Leipzig]]. 1878 und 1880 absolvierte er die beiden Lehrerprüfungen am Seminar zu [[Schleiz]] und wurde, ebenfalls 1880, Lehrer an der Bürgerschule sowie Fachlehrer an der Landwirtschaftlichen Winterschule in Auerbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Artenkenntnis der Pilze der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, veranstaltete er mehrere Pilzausstellungen, die in der Bevölkerung weitreichende Beachtung fanden. Auf einer dieser Ausstellungen lernte er den Chef der Buchdruckerei &amp;#039;&amp;#039;Förster und Borries&amp;#039;&amp;#039; kennen, der ebenfalls an Pilzen interessiert war. Dieser erklärte sich bereit, das Werk herauszubringen, nachdem mehrere große [[Leipzig]]er Druckereien abgelehnt hatten. Im Jahr 1895 erschien erstmals der &amp;#039;&amp;#039;Führer für Pilzfreunde&amp;#039;&amp;#039;. Die darin enthaltenen 47 Abbildungen stammen von dem Kunstmaler [[Albin Schmalfuß]] aus Leipzig, den Michael ebenfalls vor der ersten Auflage kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 wurde Michael hauptberuflicher Lehrer an der Landwirtschaftlichen Winterschule in Auerbach, wobei er [[Ackerbau]], [[Kleintierzucht]] und [[Obstbau]] unterrichtete und als Wanderlehrer für den Landesobstbauverein verpflichtet war. Daneben war er Lehrer in [[Waldenburg (Sachsen)|Waldenburg]]. Er hielt Vorträge in Landwirtschafts- und Obstbauvereinen, war Preisrichter bei Obstausstellungen, leitete Lehrgänge für [[Baumpflege]] und [[Lebensmittelkonservierung]] und war als Gutachter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im fortgeschrittenen Alter erkrankte Michael an einem Herzleiden. Zur Behandlung war er in seinen letzten Lebensjahren wiederholt in [[Bad Nauheim]] zur [[Kur]]. Bis zu seinem Tod im Jahr 1920 arbeitete er am 4. Band des Werks, das bis dahin in sechs Auflagen und drei Bänden erschienen war. Er wurde auf dem Friedhof in Auerbach beerdigt. Die Reihe wurde später erst durch [[Bruno Hennig]] und danach durch [[Hanns Kreisel]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für Pilzfreunde&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Edmund Michael hielt insgesamt rund 150 Pilzausstellungen mit oft mehreren Tausend Besuchern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto31&amp;quot; /&amp;gt; Das Werk &amp;#039;&amp;#039;Führer für Pilzfreunde&amp;#039;&amp;#039; machte ihn als &amp;#039;&amp;#039;Pilzvater&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maron3&amp;quot; /&amp;gt; Er finanzierte die Auflagen auch durch die Herausgabe einer preisgünstigen Volksausgabe, die mehrere 100.000-mal verkauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Albert (1961), S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bestimmung wurden ihm Pilze von zahlreichen Pilzfreunden, darunter [[Eugen Gramberg]], zugesandt. Oft unterstütze ihn seine Frau bei dessen Bearbeitung, die sich im Laufe der Zeit eine umfassende Artenkenntnis erworben hatte. Sie sterilisierte auch Pilze für Schaugläser der Firma [[J. Weck]], für die Edmund Michael ein Rezeptbuch bearbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto31&amp;quot; /&amp;gt; Zudem ging sie ihm in der Landwirtschaft zur Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Silberne Medaille für Verdienste in der Landwirtschaft&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto31&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Russisches Kaiserreich|Russland]]: Goldene Medaille&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maron3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1895: &amp;#039;&amp;#039;Führer für Pilzfreunde. Die am häufigsten vorkommenden essbaren, verdächtigen und giftigen Pilze&amp;#039;&amp;#039;. (mit 47 Abbildungen)&lt;br /&gt;
** 2. Auflage, Förster &amp;amp; Borries, Zwickau 1896 [[doi:10.5962/bhl.title.1635]]&lt;br /&gt;
** 3. Auflage, Förster &amp;amp; Borries, Zwickau 1898 [[doi:10.5962/bhl.title.3898]]&lt;br /&gt;
** 3. Auflage, Förster &amp;amp; Borries, Zwickau 1901–1905 [[doi:10.5962/bhl.title.3896]]&lt;br /&gt;
* 1902: &amp;#039;&amp;#039;Führer für Pilzfreunde.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band&lt;br /&gt;
* 1905: &amp;#039;&amp;#039;Führer für Pilzfreunde.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Albert: &amp;#039;&amp;#039;Edmund Michael, der Begründer des „Führers für Pilzfreunde“, eine Würdigung seiner Person und seines Werkes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mykologisches Mitteilungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5, 1961. S. 29–32. ([https://www.zobodat.at/biografien/Edmund_Michael_Mykolog-Mitt-Blatt_5_0029-0032.pdf PDF; 4,3 MB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto31&amp;quot;&amp;gt;Otto Albert (1961), S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maron3&amp;quot;&amp;gt;Richard Maron: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Michaels „Führer für Pilzfreunde“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kulturspiegel für den Kreis Auerbach (Vogtl.).&amp;#039;&amp;#039; Juli 1955. S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127987290|LCCN=n/87/150563|VIAF=35969221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Michael, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mykologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Auerbach/Vogtl.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsschullehrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Michael, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Michael, Edmund August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer und Pilzsachverständiger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Auerbach/Vogtl.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Toffel</name></author>
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