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	<title>Edmund Heusinger von Waldegg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:55:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edmund_Heusinger_von_Waldegg&amp;diff=235579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Firobuz: genauer, 1874 gab es die Bezeichnung Durchgangszug/D-Zug noch nicht</title>
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		<updated>2025-02-19T21:59:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;genauer, 1874 gab es die Bezeichnung Durchgangszug/D-Zug noch nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Edmund Heusinger von Waldegg.png|200|2015-01-31 Der Erfinder, Ingenieur Edmund Heusinger von Waldegg, Porträt-Medaillon Stadtfriedhof Engesohde, Hannover.jpg|193| Edmund Heusinger von Waldegg|[[Terrakotta]]-[[Porträt]]-[[Medaillon (Ornament)|Medaillon]] am Grabstein des Erfinders auf dem hannoverschen [[Stadtfriedhof Engesohde]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edmund Heusinger von Waldegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1817]] in [[Bad Schwalbach|Langenschwalbach]]; † [[2. Februar]] [[1886]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Architekt]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausstellung&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Rudolf Zankl]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Liste der Architekten&amp;#039;&amp;#039;, aufgestellt unter Mitarbeit von [[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]], in dies.: &amp;#039;&amp;#039;Hannover. Vom Alten Bahnhof zum Neuen Rathaus. Bilddokumente zur Stadtentwicklung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungsführer des Historischen Museums am Hohen Ufer, Hannover, 1975, S. 42 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Maschinenbauingenieur|Maschinenbau-]] und [[Eisenbahn]]ingenieur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Er kam aus einem [[Herzogtum Nassau|nassauischen]] Pfarrhaus und konnte, da seinem Vater die finanziellen Mittel für sein Studium nicht aufbringen konnte, zunächst nur eine [[Buchhändler]]lehre in Hannover absolvieren. Hier – und anschließend in Leipzig – knüpfte er Kontakte und sammelte Erfahrungen im Verlags- und Publikationswesen, was unter anderem ein Ausgangspunkt für seine spätere umfangreiche Publikationstätigkeit im Bereich des Eisenbahn-Ingenieurswesens war. Darüber hinaus erfand er einen Vorläufer des späteren [[Rotationsdruck]]verfahrens. In Leipzig studierte er [[Physik]], [[Mathematik]] und [[Mechanik]]. Außerdem erlebte er dort die Eröffnung der [[Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie|Leipzig-Dresdener Eisenbahn]], was ihn für die Eisenbahntechnik gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahningenieur ==&lt;br /&gt;
1840 beteiligte er sich an der Montage einer in Einzelteilen aus [[England]] gelieferten Lokomotive auf der [[Gutehoffnungshütte]] in [[Sterkrade]] und begleitete das Fahrzeug zur [[Taunus-Eisenbahn]]. 1841 wurde er dort Werkmeister, 1846 Leiter der Zentralwerkstätte. Hier entwickelte er einen Vorläufer des [[Scheibenrad]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 erhielt er den Auftrag, die [[Homburger Bahn]] zu projektieren. Anschließend war er maßgebend beim Bau der [[Deisterbahn]] und der [[Südharzstrecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 war Heusinger von Waldegg Gründungsvorsitzender des Bezirksvereins Hannover des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Vorstand des hannoverschen Bezirksvereines |Sammelwerk=Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure |Band=14 |Nummer=6 |Datum=1870-06 |Seiten=408}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfindungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steam locomotive work.gif|mini|Arbeitsweise der [[Heusinger-Steuerung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D-Zugwagen Heusinger von Waldegg.tif|mini|Schnellzugwagen mit Durchgangsmöglichkeit von E. Heusinger von Waldegg, 1874 für die Hessische Ludwigsbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfand im Jahre 1849 eine neuartige [[Steuerung (Dampfmaschine)|Steuerung]] für Dampflokomotiven, die nach ihm benannte [[Heusinger-Steuerung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preuß, S. 183&amp;quot;&amp;gt;Preuß, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie entwickelte sich zur weltweit meistverbreiteten Steuerungsart. Da aber der belgische Ingenieur [[Egide Walschaerts]] schon im Jahre 1844 unabhängig von Heusinger eine nahezu identische Steuerungsmechanik entwickelt hatte, wird auch die Steuerung des von Heusinger entwickelten Typs außerhalb des deutschsprachigen Raumes als &amp;#039;&amp;#039;Walschaerts-Steuerung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erfand darüber hinaus den [[Durchgangszug]]-Wagen&amp;lt;ref&amp;gt;Schivelbusch, S. 82; Preuß, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;, den „Heusinger-Wagen“&amp;lt;ref&amp;gt;[Edmund] Heusinger von Waldegg: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Personenwagen mit Coupé-Abtheilung und Intercommunication durch Seitengang (System Heusinger von Waldegg)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnwagen in Originaldokumenten 1847–1874. Eine internationale Übersicht aus „Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens in technischer Beziehung“&amp;#039;&amp;#039;. Steiger, Moers 1986/87, S. 204–207.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der im Gegensatz zu den bis dahin in Europa weit überwiegend verwendeten [[Abteilwagen]] über einen Seitengang im Wageninneren verfügte und damit ein [[Durchgangswagen]] war. Damit wurde das zuvor außen am Wagen entlang führende und nur für Zugpersonal unter erheblichen Gefahren benutzbare Trittbrett überflüssig. Die [[Hessische Ludwigsbahn]] setzte diesen neuen Wagentyp erstmals ein, die [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußische Staatsbahn]] führte ihn 1892 serienmäßig in Durchgangszügen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen weiteren Erfindungen gehörte auch ein [[Feldbahn|Feldeisenbahnsystem]] für das [[Heer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preuß, S. 183&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publizist ==&lt;br /&gt;
Wegweisend wurde das von Edmund Heusinger von Waldegg herausgegebene &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für specielle Eisenbahn-Technik&amp;#039;&amp;#039;, erschienen im Verlag [[Wilhelm Engelmann]] in Leipzig in fünf Bänden:&lt;br /&gt;
* Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Der Eisenbahnbau&amp;#039;&amp;#039; (1. Aufl. 1870)&lt;br /&gt;
* Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Eisenbahn-Wagenbau in seinem ganzen Umfange&amp;#039;&amp;#039; (1. Aufl. 1874) [https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/33-7057-2 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Der Locomotivbau&amp;#039;&amp;#039; (1. Aufl. 1875) [https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/33-7056-3 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Bd. 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Technik der Betriebes mit Signalwesen und Werkstätteneinrichtungen&amp;#039;&amp;#039; (1. Aufl. 1876) [https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/33-7057-4 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Bd. 5: &amp;#039;&amp;#039;Bau und Betrieb der Secundär- und Tertiärbahnen einschließlich der schwebenden Draht- und Seilbahnen&amp;#039;&amp;#039; (1. Aufl. 1878, [https://archive.org/details/bub_gb_jS9y17aXbeAC online])&lt;br /&gt;
Angesichts der rasanten technischen Entwicklung wurden in kurzer Abfolge überarbeitete Neuauflagen erforderlich, bei denen die Bände 1 bis 3 und 5 infolge der wachsenden Stofffülle in Teilbände aufgeteilt wurden, einige davon als sogenannte „Atlasbände“ mit bildlichen Darstellungen und Zeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen eigenen Aufsätzen und Veröffentlichungen begründete er das „[[Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens in technischer Beziehung]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens (Wiesbaden: 1.1845−18.1863, Neue Folge 1=19.1864–81=99.1944,15/18 [Aug./Sept.], vollständiger Titel bis 64=82.1927: Organ für die Fortschritte des Eisenbahnwesens in technischer Beziehung; dazu: Ergänzungsbände 1.1866–16.1925, bis 9.1884 als Supplementbände benannt)&amp;lt;/ref&amp;gt;, später offizielles Organ des [[Verein Deutscher Eisenbahnverwaltungen|Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kalk-, Ziegel- und Röhrenbrennerei&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Leipzig 1867. 3. umgearbeitete und vielfach vermehrte Auflage 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abbildung und Beschreibung der Locomotive-Maschine nach den besten und neuesten Constructione&amp;#039;&amp;#039; 1858 Darmstadt [https://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/46-A-324 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erhard Born: &amp;#039;&amp;#039;Edmund Heusinger von Waldegg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Eisenbahnwesens&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 1955, S. 209–220.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|48|49|Heusinger von Waldegg, Edmund|Erhard Born|104055642}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Hager: &amp;#039;&amp;#039;Heusinger-Steuerung, Seitengangwagen und „Organ“&amp;#039;&amp;#039;. In: EisenbahnGeschichte 82 (Juni/Juli 2017), S. 32.&lt;br /&gt;
* [[Erich Preuß]], [[Reiner Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Erfinder und Erfindungen. Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; Transpress, Berlin 1986, ISBN 3-344-00053-5.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schivelbusch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Eisenbahnreise. Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-596-24414-5 (&amp;#039;&amp;#039;Fischer – Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 4414).&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor = Ernst Henrich u.&amp;amp;nbsp;a. | Titel = Edmund Heusinger von Waldegg – seine Homburger und Gonzenheimer Zeit | Verlag = Geschichtlicher Arbeitskreis [[Gonzenheim]] e.&amp;amp;nbsp;V. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104055642}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=104055642|titel=Heusinger von Waldegg, Gottlieb Heinrich Franz Edmund|datum=2023-01-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104055642|LCCN=n/98/801202|VIAF=37342962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heusinger von Waldegg, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heusinger von Waldegg, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Maschinenbau-Ingenieur und Eisenbahnpionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1817&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Schwalbach|Langenschwalbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]], Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Firobuz</name></author>
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