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	<title>Edmund Heckler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:05:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edmund_Heckler&amp;diff=2734458&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nicgoo: /* Leben und Wirken */ clean up, replaced: Theodor Koch → Theodor Koch mit AWB</title>
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		<updated>2026-04-01T12:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; clean up, replaced: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Theodor_Koch&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Theodor Koch (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Theodor Koch&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php/Theodor_Koch_(Ingenieur)&quot; title=&quot;Theodor Koch (Ingenieur)&quot;&gt;Theodor Koch&lt;/a&gt; mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edmund Heckler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1906]] in [[Tuttlingen]]; † [[2. Juli]] [[1960]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Ingenieur]], Unternehmer, Waffenproduzent und Mitbegründer der Firma [[Heckler &amp;amp; Koch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Edmund Heckler wurde am [[2. Februar]] [[1906]] in [[Tuttlingen]] geboren. Sein Vater Kilian Heckler war [[Stadtschultheiß]] (Bürgermeister) von [[Oberndorf am Neckar]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Karlsch: &amp;#039;&amp;#039;Edmund Heckler: Die unauffällige Karriere eines Ingenieurs im Rüstungskonzern HASAG&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rainer Karlsch]], [[Stefanie van de Kerkhof]], [[Andrea H. Schneider-Braunberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Waffeningenieure im Zwielicht, die Mauserwerke, die HASAG und die Gründungsgeschichte von Heckler &amp;amp; Koch.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2024, S. 143–249, hier S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausbildung beim Waffenhersteller [[Mauser (Waffenhersteller)|Mauser]] in [[Oberndorf am Neckar]] besuchte er ab 1925 die [[Hochschule Esslingen|Staatliche Württembergische Höhere Maschinenbauschule]] in [[Esslingen am Neckar|Eßlingen am Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 war er bei der [[Hugo Schneider AG]] (HASAG) angestellt, einem der größten deutschen Rüstungskonzerne, wo er die [[Panzerfaust]] mitentwickelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |werk=mdr.de |url=https://www.mdr.de/zeitreise/ns-zeit/hasag-ruestungsunternehmen-leipzig-130.html |titel=Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie: die HASAG – Leipzigs vergessene Waffenschmiede |abruf=2021-03-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heckler, der zunächst als Oberingenieur tätig war, wurde neben [[Wehrwirtschaftsführer]] [[Wilhelm Renner (Manager, 1890)|Wilhelm Renner]]&lt;br /&gt;
bald einer der [[Prokurist]]en und [[Betriebsführer (Nationalsozialismus)|Betriebsführer]] in der HASAG und erhielt die Aufgabe, Zweigwerke in [[Leipzig]], [[Berlin]], [[Taucha]] und [[Altenburg]] aufzubauen. Er war später [[Betriebsführer (Nationalsozialismus)|Betriebsführer]] des Außenwerkes in Taucha.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nrwz.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nrwz.de/wirtschaft/edmund-heckler-ein-naziverbrecher/273158]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. November 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. Januar 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.938.919).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14041006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Taucha mussten mehr als 1000 [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] unter schlimmen Bedingungen arbeiten; viele von ihnen kamen dabei zu Tode. Nach Kriegsende am 23. Mai 1945  überbrachte Heckler im Auftrag einen von HASAG-Direktionsmitglied [[Georg Mumme]] verfassten Brief der HASAG ins Tauchaer Rathaus, in dem die Bitte des Bürgermeisters der Stadt Taucha abgelehnt wurde, seitens des Unternehmens HASAG, sich um die verlumpten und ohne Essen umherirrenden ehemaligen Zwangsarbeiter zu kümmern, da „es nicht Sache der HASAG sein konnte, die früher bei ihr eingesetzt gewesenen KZ-Häftlinge mit Kleidung usw. auszustatten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;nrwz.de&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mm&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=Focus Online |url=https://www.focus.de/finanzen/news/firmengruender-edmund-heckler-das-dunkle-geheimnis-von-heckler-koch-akten-bringen-ns-vergangenheit-ans-licht_id_12399440.html |titel=Das dunkle Geheimnis von Heckler &amp;amp; Koch: Akten bringen NS-Vergangenheit ans Licht |abruf=2021-03-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Karlsch: &amp;#039;&amp;#039;Edmund Heckler: Die unauffällige Karriere eines Ingenieurs im Rüstungskonzern HASAG&amp;#039;&amp;#039;, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kriegsende kooperierte Heckler angesichts der sicheren Niederlage mit den [[US-Amerikaner]]n, diese hatten die Pläne der Panzerfaust beschlagnahmt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;; eine Delegation besuchte am 18. Mai 1945 das Werk in Taucha und Heckler führte sie durch die Produktionsstätten. Heckler hoffte, bei den West-Alliierten wieder in die Waffenproduktion einsteigen zu können. Doch dazu kam es nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Kiewel: [https://www.bild.de/politik/ausland/news/nazi-akte-heckler-koch-waffen-baron-biederte-sich-us-spionen-an-72871512.bild.html Waffen-Baron biederte sich US-Spionen an], in: [[Bild (Zeitung)#Online|Bild.de]], 15. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1945 floh Heckler in den [[Schwarzwald]], welcher der [[französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] zugeordnet war. Bei der [[Entnazifizierung]] wurde er dort als [[Mitläufer#Verwendung nach 1945|Mitläufer]] eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mm&amp;quot; /&amp;gt; Am 28. Dezember 1949 gründete er gemeinsam mit [[Theodor Koch (Ingenieur)|Theodor Koch]] und [[Alex Seidel]] die &amp;#039;&amp;#039;Heckler &amp;amp; Koch GmbH&amp;#039;&amp;#039;, aus welcher sich später einer der wichtigsten deutschen Waffenhersteller der Nachkriegszeit entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hecklers Verstrickung in NS-Verbrechen war lange Zeit nicht öffentlich bekannt. Erst im September 2020 erschienen Zeitungsberichte, die ihn in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für die HASAG in Verbindung mit der unmenschlichen Behandlung von NS-Zwangsarbeitern brachten. Der Wirtschaftshistoriker [[Christopher Kopper]] schätzt, dass Hecklers Verhalten geschichtswissenschaftlich bislang deswegen noch nicht aufgearbeitet sei, weil dieser eine Ebene unter dem [[Vorstand]] agierte und so „unter dem Radar segeln konnte“. Heckler half auch der Umstand, dass in der französischen Besatzungszone die Entnazifizierung nicht so konsequent angegangen wurde wie in den anderen besetzten Gebieten. Die 1999 erschienene Unternehmenschronik von Heckler &amp;amp; Koch habe sich nicht mit Hecklers Verstrickung in das NS-Unrecht verfasst. Sie sei unkritisch und lobhudelnd verfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mm&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.manager-magazin.de/unternehmen/heckler-and-koch-nazi-vergangenheit-von-firmengruender-edmund-heckler-enthuellt-a-71e63f3e-cb34-43da-b01a-0958dcef86cc |titel=Heckler &amp;amp; Koch kämpft mit Nazi-Schatten |werk=[[Manager Magazin]] |datum=2020-09-07 |abruf=2020-09-08 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Waffenkonzern mit Nazi-Historie. Schwere Vorwürfe gegen Heckler und Koch&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. September 2020, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2023 erklärte die [[Gesellschaft für Unternehmensgeschichte]] (GUG), Edmund Heckler und seine Gründerkollegen der Firma Heckler &amp;amp; Koch seien nach den Ergebnissen ihrer Studie &amp;#039;&amp;#039;Waffeningenieure im Zwielicht&amp;#039;&amp;#039;, die im kommenden Jahr erscheinen soll, zwar in ihren früheren Firmen für Zwangsarbeiter verantwortlich und karrieremäßig Profiteure der NS-Zeit gewesen, aber keine Kriegsverbrecher: „Edmund Heckler war ein Opportunist, der sich mit seinem Fachwissen in den Dienst der Kriegsvorbereitung und Kriegswirtschaft stellte“. In der von der Firma in Heckler &amp;amp; Koch in Auftrag gegebenen Studie, heißt es, Heckler sei ein Mitläufer gewesen, der auch nicht wie bislang verbreitet bereits 1933, sondern erst im Spätjahr 1939 aus Karrieregründen in die NSDAP eingetreten sei. [[Rainer Karlsch]], der mit zwei anderen Historikern zusammen die Studie erarbeitete, sieht Heckler nicht an den Verbrechen der HASAG in den polnischen Werken beteiligt. Es gäbe zwar keinen Grund das opportunistische Verhalten von Heckler schönzureden, aber auch nicht, dieses zu skandalisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/heckler-und-koch-ns-vergangenheit-100.html &amp;#039;&amp;#039;Studie zu Vergangenheit Oberndorfer Firmengründer – Gründer Heckler &amp;amp; Koch: Profiteure der NS-Zeit, aber keine Kriegsverbrecher.&amp;#039;&amp;#039;] [[SWR Aktuell]], 19. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der im Frühjahr 2024 publizierten Studie resümiert Karlsch: „Edmund Heckler war ein Opportunist, der sich mit seinem Fachwissen in den Dienst der Kriegsvorbereitung und der Kriegswirtschaft stellte. Die HASAG bot ihm Karrierechancen, die er bedenkenlos nutzte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Karlsch: &amp;#039;&amp;#039;Edmund Heckler: Die unauffällige Karriere eines Ingenieurs im Rüstungskonzern HASAG&amp;#039;&amp;#039;, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Karlsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Edmund Heckler: Die unauffällige Karriere eines Ingenieurs im Rüstungskonzern HASAG&amp;#039;&amp;#039;. In: Rainer Karlsch, [[Stefanie van de Kerkhof]], [[Andrea H. Schneider-Braunberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Waffeningenieure im Zwielicht, die Mauserwerke, die HASAG und die Gründungsgeschichte von Heckler &amp;amp; Koch.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2024, ISBN 978-3-8275-0191-2, S. 143–249. &lt;br /&gt;
* Manfred Kersten / Walter Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Heckler &amp;amp; Koch: HK, die offizielle Geschichte der Oberndorfer Firma Heckler &amp;amp; Koch. Einblicke in die Historie, Beschreibung der Waffenmodelle, Darstellung der Technik.&amp;#039;&amp;#039; Weispfennig, Wuppertal 1999, ISBN 3-00-005091-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124272575X|VIAF=2819163464662905680004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heckler, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffentechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heckler, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Unternehmer und Waffenproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tuttlingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicgoo</name></author>
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