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	<title>Edmund Hauler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edmund_Hauler&amp;diff=1494893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Korporationsmitgliedschaft ergänzt und belegt.</title>
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		<updated>2023-09-09T10:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korporationsmitgliedschaft ergänzt und belegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edmund Hauler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1859]] in [[Budapest|Ofen (Buda)]]; † [[1. April]] [[1941]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtfriedhof Baden Hauler 0368.jpg|mini|Grab am Stadtfriedhof in Baden]]&lt;br /&gt;
Edmund Hauler, Sohn des Gymnasiallehrers [[Johann Hauler]], studierte an der [[Universität Wien]] wie sein Vater Klassische Philologie. Zu seinen bedeutendsten Lehrern zählte [[Wilhelm von Hartel]]. Seine Promotion mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Terentiana: Quaestiones cum specimine lexici&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1882 [[sub auspiciis Imperatoris]], das heißt im Beisein des Kaisers [[Franz Joseph I.]], womit er der erste Student einer philosophischen Fakultät in [[Österreich-Ungarn]] war. Nach dem Examen, das Hauler zwei Jahre später absolvierte, leistete er 1884/1885 sein [[Unterrichtspraktikant (Österreich)|Probejahr]] am [[Akademisches Gymnasium (Wien)|Akademischen Gymnasium in Wien]] ab. Anschließend vertiefte er sein Studium 1885 bei [[Hermann Usener]] und [[Franz Bücheler]] in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und wurde Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Vereins Bonn&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er unternahm von 1885 bis 1887 Bildungsreisen nach Frankreich, England, der Schweiz und Italien. In Wien arbeitete er von 1890 bis 1893 als Gymnasiallehrer und ging dann als Dozent an die dortige Universität, zunächst als Privatdozent, seit 1896 als außerordentlicher und seit 1899 als ordentlicher Professor. Im akademischen Jahr 1914/1915 war er Dekan der [[Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien|Philosophischen Fakultät]] der Universität. 1931 trat er in den Ruhestand. Hauler war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Akademischen [[Burschenschaft]] Moldavia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Berka: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Deutsche Burschenschaft in Österreich. 1859–1959.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1959, S, 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauler starb, nachdem er in [[Baden (Niederösterreich)|Baden]] verunglückte. Begraben ist er am Stadtfriedhof in Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Hauler sammelte auf seinen Studienreisen Handschriften und entdeckte zahlreiche wertvolle Fragmente, die für die [[Textkritik|kritische Edition]] verschiedener Autoren von Bedeutung waren. So veröffentlichte er 1886 in den Sitzungsberichten der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften in Wien]] 18 Palimpsest-Spalten mit Fragmenten aus den &amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039; des [[Sallust]], von denen bis heute nur Fragmente bekannt sind; er entzifferte eine vulgärlateinische Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Didascalia apostolorum&amp;#039;&amp;#039; und fand neue Fragmente der Dichter [[Menander]] und [[Sotades (Dichter)|Sotades]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein größtes Unternehmen war die Neuordnung und Edition der Briefe [[Marcus Cornelius Fronto|Frontos]] nach den wenige Jahrzehnte zuvor entdeckten Palimpsestseiten in der [[Vatikanische Apostolische Bibliothek|Vatikanischen]] und [[Biblioteca Ambrosiana|Ambrosianischen Bibliothek]] (in Mailand), mit der ihn 1897 die [[Preußische Akademie der Wissenschaften]] beauftragte. Hauler veröffentlichte über 50 Aufsätze zu den Thema, konnte jedoch die Ausgabe vor seinem Tode nicht abschließen. Sie wurde von [[Rudolf Hanslik]] vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauler beschäftigte sich mit der lateinischen Sprache von der Spätantike ([[Patristik]]) bis zum Neulatein. Er vertrat in der Wiener Akademie seit 1907 die [[Thesaurus Linguae Latinae|Thesaurus]]-Kommission und war von 1925 bis zu seinem Tode Obmann des Wiener [[Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum]] (CSEL). Er war Mitherausgeber der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Dissertationes philologae Vindobonenses&amp;#039;&amp;#039; und seit 1899 Schriftleiter der Zeitschriften [[Wiener Studien]] und [[Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|213|214|Hauler Edmund}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|97||Hauler, Edmund|Karl Vretska|116527234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116527234}}&lt;br /&gt;
* [https://scopeq.cc.univie.ac.at/Query/detail.aspx?ID=208000 Promotionsakt, Archiv der Universität Wien, PH RA 253]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116527234|LCCN=n/81/111917|VIAF=44448821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hauler, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sub-auspiciis-Promovierter (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hauler, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest|Ofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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