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	<title>Edmund Christoph - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zukunft99: +Vorlage</title>
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		<updated>2023-09-11T01:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ChristophEdmund.jpg|mini|Edmund Christoph]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edmund Christoph&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1901]] in [[Bad Ischl|Ischl]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[27. Dezember]] [[1961]] in [[Innsbruck]]) war ein österreichischer Politiker der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. 1938, direkt nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an das Deutsche Reich, war er für kurze Zeit [[Landeshauptmann]] für [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], bis er vom [[Gauleiter]] [[Franz Hofer (Gauleiter)|Franz Hofer]] in dieser Position abgelöst wurde. Von 1939 bis 1945 war er neben [[Egon Denz]] Bürgermeister Innsbrucks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und eines humanistischen Gymnasiums machte Edmund Christoph das Abitur am Lehrerseminar. Bis 1934 arbeitete er als Lehrer in [[Landeck (Tirol)|Landeck]] und Innsbruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten [[Juliputsch]] 1934 war Christoph maßgeblich an der Restrukturierung und am weiteren Aufbau der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|illegalen NSDAP]] in Tirol beteiligt und amtierte von 1935 bis 1938 als inoffizieller [[Gauleiter]] der NSDAP in Tirol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser76&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Harald Walser]] |Titel=Die illegale NSDAP in Tirol und Vorarlberg 1933–1938 |Reihe=Materialien zur Arbeiterbewegung |NummerReihe=28 |Verlag=Europaverlag |Ort=Wien |Datum=1983 |ISBN=3-203-50846-X |Seiten=76 |Online=[http://www.malingesellschaft.at/buchscans/Illegale%20NSDAP%20in%20T%20u%20Vlb-ocr_verr.pdf Digitalisat online] auf malingesellschaft.at |Format=PDF |KBytes=15849}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem „[[Anschluss Österreichs]]“ wurde er am 13. März 1938 kommissarischer Landeshauptmann für Tirol und fungierte als Gauwahlleiter bei der Vorbereitung für die [[Volksabstimmung über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich]] im April desselben Jahres,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrich&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas Albrich]] |Titel=Gauleiter Hofer und die „braune Elite“ des Gaus Tirol-Vorlarlberg im Visier der Nachkriegsjustiz |Sammelwerk=Jahrbuch der Juristischen Zeitgeschichte |Band=8 |Verlag=Berliner Wissenschaftsverlag |Ort=Berlin |Datum=2007 |ISBN=978-3-8305-1471-8 |Seiten=37ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis er knapp zwei Monate später am 24. Mai 1938 von Franz Hofer, laut Walser angeblich wegen mangelnder Führungsqualitäten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser76&amp;quot; /&amp;gt;, abgelöst wurde. Er trat zum 12. März 1938 der [[Schutzstaffel|SS]] im Rang eines Standartenführers bei (SS-Nummer 292.793).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/520196&amp;lt;/ref&amp;gt; Als illegales Parteimitglied seit 1933 beantragte er am 18. Mai 1938 die reguläre Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.181.613).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23360605&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1. Juni 1938 war Christoph zunächst stellvertretender Gauleiter der NSDAP, wurde jedoch am 13. März 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrich&amp;quot; /&amp;gt; als „zu lascher Ostmärker“&amp;lt;ref&amp;gt;Walser, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Herbert Parson]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 11. März 1939 bis zum Kriegsende war er erster beigeordneter Bürgermeister von Innsbruck unter [[Oberbürgermeister]] Egon Denz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Edmund Christoph † |Sammelwerk=Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck |Nummer=1 |Datum=1962 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion übernahm Christoph die Villa des jüdischen Ingenieurs [[Richard Graubart]], der im Rahmen der [[Novemberpogrome 1938]] erstochen worden war, in der Gänsbacherstraße im Innsbrucker Stadtteil [[Saggen]] als „Bürgermeisterwohnung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Mühlmann |url=http://www.novemberpogrom1938.at/d/Gaensbacherstrasse.html |titel=Gänsbacherstraße. Stadtteil Saggen |werk=Orte des Novemberpogroms 1938 in Innsbruck|offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151210184004/http://www.novemberpogrom1938.at/d/Gaensbacherstrasse.html |archiv-datum=2015-12-10|zugriff=2015-12-08 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1938 war er Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]] und ab 1943 [[SS-Standartenführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Christoph zunächst in amerikanischer Kriegsgefangenschaft und in österreichischer Untersuchungshaft und wurde im Mai 1948 im Zuge der [[Entnazifizierung]] vor dem [[Volksgericht (Österreich)|Volksgericht]] Innsbruck angeklagt. Trotz seiner hohen politischen Position wurde Christoph von der Innsbrucker Staatsanwaltschaft nicht nach § 6 des [[Kriegsverbrechergesetz]]es (KVG) angeklagt, das für „Urheber und Rädelsführer“ vorgesehen war und eine Mindeststrafe von zehn Jahren Haft bis zur Todesstrafe vorsah, sondern nur nach § 11 des [[Verbotsgesetz 1947|Verbotsgesetzes]] (VG) aufgrund seiner Tätigkeiten als illegaler NSDAP-Aktiver vor 1938 zu fünf Jahren schwerem Kerker und Vermögensverfall verurteilt. Bereits zu Weihnachten 1948 wurde er vorzeitig nach 42 Monaten Haft entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Albrich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war Christoph Geschäftsführer der Tiroler Holzexportsgenossenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser76&amp;quot; /&amp;gt; Er verstarb 1961 an einem Herzinfarkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn ist der Journalist Horst Christoph (* 1939), der 1988 im &amp;#039;&amp;#039;[[Profil (Zeitschrift)|Profil]]&amp;#039;&amp;#039; eine Reflexion auf die fehlende Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit seiner Familie veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Christoph |Titel=Der vergrabene Ehrendolch. Leben in einer nationalsozialistischen Familie |Sammelwerk=Profil |Nummer=10 |Datum=1988 |Seiten=86–88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130495115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bürgermeister von Innsbruck}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130495115|VIAF=70038927}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christoph, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann-Stellvertreter (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizebürgermeister (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Ischl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landeck, Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christoph, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Ischl|Ischl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zukunft99</name></author>
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