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	<title>Edle Weinrebe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edle_Weinrebe&amp;diff=18303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 18. Februar 2026 um 04:17 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-18T04:17:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Edle Weinrebe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Vitis vinifera &amp;#039;&amp;#039;subsp.&amp;#039;&amp;#039; vinifera&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Weinrebe&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Vitis vinifera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Euvitis&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untergattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Weinreben&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Vitis&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Weinrebengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Vitaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Weinrebenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Vitales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Vitis vinifera - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-145.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Edle Weinrebe (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edle Weinrebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;vinifera&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echte Weinrebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;!--siehe z.&amp;amp;nbsp;B.Roloff/Bärtels--&amp;gt; genannt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Unterart von &amp;#039;&amp;#039;[[Vitis vinifera]]&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Gattung der [[Rebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitis&amp;#039;&amp;#039;). Sie wird systematisch angebaut, um Weintrauben zu ernten, die als [[Tafeltraube]]n oder getrocknete Weinbeeren ([[Korinthe]]n oder [[Rosine]]n) in den Handel kommen oder zu [[Wein]] und [[Traubensaft]] weiterverarbeitet werden. Wie die meisten [[Nutzpflanzen]] liegt die Edle Weinrebe in unterschiedlichen [[Sorte (Pflanze)|Sorten]] vor, die als [[Rebsorte]]n bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte des Weinbaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinrebe gehört zu den ältesten [[Kulturpflanze]]n. Bereits 5000 v. Chr. lässt sich im Süd[[kaukasus]] (heute [[Georgien]]) sowie in der vorderasiatischen Landschaft [[Sumer]] (heute südlicher [[Irak]]) erstmals der Anbau von Weinreben nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Die Weinrebe ist eine [[Sympodium|sympodial]] aufgebaute [[Liane (Pflanze)|Liane]], die eine Wuchshöhe zwischen 2 und 10 Metern erreichen kann. Die Spitze jedes Sympodialgliedes (mit zwei Knoten) endet in einer Sprossranke, die seitlich abgedrängt wird. Jedes Sympodialglied entspricht einem Langtrieb oder &amp;#039;&amp;#039;Lotte&amp;#039;&amp;#039;. Zudem gehen aus den Achseln der Blätter aus Beiknospen Kurztriebe hervor, die man als &amp;#039;&amp;#039;Geize&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und die der [[Winzer]] „ausgeizt“, weil diese die Entwicklung der gleichzeitig wachsenden Blüten- bzw. Fruchtstände hemmen, indem sie diesen Nährstoffe wegnehmen und die Durchlüftung des Weinstocks behindern. Die 3 bis 5 gelappten Laubblätter sind lang gestielt und im Umriss rundlich bis herzförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oberirdische Teil der Pflanze besteht aus dem mehrjährigen Holz sowie den Trieben, die sich im Lauf der neuen Wachstumsperiode bilden. Diese Triebe tragen die Blätter, mit Hilfe derer die Pflanze Photosynthese betreibt. Nach der Rebblüte entwickelt der Rebstock Fruchtansätze, aus denen sich die Trauben entwickeln. Jede Traube besteht aus einer Vielzahl von Beeren, die durch ein feines Geäst, die Kämme, auch Rappen genannt, miteinander verbunden sind. Diese Beeren speichern im Laufe des Vegetationsjahres Zucker. Solange die Pflanze Photosynthese betreiben kann (erkennbar an den noch grünen Blättern), ist sie in der Lage, Zucker zu bilden, wobei die Phase in den letzten Wochen vor der Lese entscheidend ist. Im Idealfall kann die Weinrebe in dieser Periode pro Tag bis zu 1 [[Grad Oechsle]] an Zucker bilden. Optimale Bedingungen für die Photosynthese sind Temperaturen von 25 bis 28 Grad und eine Beleuchtungsstärke von 20.000 Lux. Die Zuckerkonzentration wird zusätzlich noch durch natürliche Wachstumsbedingungen wie Sonne und Wind (steigert die Konzentration) oder Regen (verwässert die Konzentration) beeinflusst. In der Reifephase (ab dem Stadium des Weichwerdens im Laufe des August) im Herbst werden mit der Energie aus dem Zucker erst die sortentypischen Inhaltsstoffe (Aroma- und Farbstoffe) in der Beere synthetisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vigne inflorescence 2.jpg|mini|Anordnung der [[Geschein]]e auf einem einjährigen Trieb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WeinrebeBlütenstand.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weinlaub im Herbst.JPG|mini|Weinlaub im Herbst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütenstände oder [[Geschein]]e treten im Mai bis Juni auf. Nach der botanisch-morphologischen Definition handelt es sich bei den Blütenständen nicht um &amp;#039;&amp;#039;[[Traube]]n&amp;#039;&amp;#039;, sondern um &amp;#039;&amp;#039;[[Rispe]]n&amp;#039;&amp;#039;. Die Blüten sind meist zwittrig. Ab September erscheinen die kugeligen Früchte, die 6 bis 22&amp;amp;nbsp;mm groß werden. Je nach Kultursorte sind diese grün, gelb, dunkelpurpur oder blauviolett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 38, 57 oder 76.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. S. 643.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
Die Edle Weinrebe wurde vor etwa 7000 Jahren in einem Gebiet um [[Palästina (Region)|Palästina]], [[Syrien]] und der [[Ägäis]] aus der [[Wilde Weinrebe|Wilden Weinrebe]] gezüchtet, die im Gegensatz zur Kulturform zweihäusig und fremdbestäubt ist. Im Verlauf der Züchtung wurden die Beeren größer und süßer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ipna.duw.unibas.ch/fileadmin/user_upload/ipna_duw/PDF_s/PDF/2011_PflanzenDomestikationSkript_komplettinklLit_kompr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Domestikationsgeschichte: Domestikation&amp;amp;nbsp;von&amp;amp;nbsp;Pflanzen&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;Tieren.&amp;#039;&amp;#039;] Vorlesungsskript der [[Universität Basel]] (PDF; 8,7&amp;amp;nbsp;MB), Stand Mai 2011. Abgerufen am 4. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Edle Weinrebe zählt zu den wichtigsten landwirtschaftlichen [[Kulturpflanze]]n weltweit. In nahezu allen Ländern mit [[Gemäßigtes Klima|gemäßigtem]] und [[Subtropisches Klima|subtropischem Klima]] werden Weinreben zu verschiedenen Nutzungszwecken angebaut. Hier sind vor allem die Produktion von Wein, Tafeltrauben und Rosinen zu nennen. Doch auch für die Herstellung von pharmazeutischen Produkten sind die Laubblätter der Edlen Weinrebe bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Rühl &amp;amp; Joachim Schmid: Die Rebe als Kulturpflanze, In: Helmut König &amp;amp; Heinz Decker: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgut Rebe und Wein.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin u. a. 2013, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weintrauben.Weiss.jpg|mini|Gutedel-Weintrauben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzeugung von [[Keltertraube|Kelter-]] und [[Tafeltraube]]n:&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Weinbau|Rosinen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verarbeitung von Trauben zu Wein:&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Önologie|titel1=Kellerwirtschaft (Önologie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verarbeitung zu Traubensaft:&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Traubensaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verarbeitung zu Branntwein:&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tresterbrand|Weinbrand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traubenkernölproduktion:&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Traubenkernöl|Traubenkernmehl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:More grapes.jpg|mini|Rote Tafeltraube der Sorte &amp;#039;&amp;#039;Flame Seedless&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als Heilmittel im weitesten Sinne genutzt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Dilg: &amp;#039;&amp;#039;Wein, -rebe, -stock (Vitis vinifera), I: Medizinische Verwendung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8 (1997), Sp. 2130.&amp;lt;/ref&amp;gt; und werden nicht nur das Getränk &amp;#039;&amp;#039;Wein&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Weintrauben&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch die anderen Bestandteile der Edlen Weinrebe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Präparate aus rotem Weinlaub ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Weinrebenblätter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese enthalten rote Weinrebenblätter, meist in Form von Trockenextrakten. Die Qualität der Blätter und eines Extraktes wird im Französischen Arzneibuch (Ph.Franc X) beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Pharmacopée francaise (PF10), 10ème édition, Agence française de sécurité sanitaire des produits de santé. Monograph &amp;#039;&amp;#039;VIGNE ROUGE, EXTRAIT DE VIGNE ROUGE (SEC)&amp;#039;&amp;#039;, Jan 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelt es sich um Blätter von Traubensorten, die &amp;#039;&amp;#039;Teinturier&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise [[Färbertraube|Färberreben]] genannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Agnès Boucheny, Michèle Brum-Bousquet: &amp;#039;&amp;#039;Contribution à l&amp;#039;étude de la feuille de vigne rouge (Vitis vinifera L.)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Plantes Médicinales et Phytothérapie&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;24, 1990, S.&amp;amp;nbsp;179–192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Wirkstoffe enthalten sie [[Flavonoide]], überwiegend [[Quercetin]]-[[Glycoside]] und [[Kaempferol]]-3-glucosid (auch [[Astragalin]] genannt). Die rote Färbung rührt von [[Anthocyane]]n her. Daneben treten [[Proanthocyanidine]] und andere phenolische Verbindungen auf, die als [[Polyphenole]] bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schneider, Holger von der Heydt, Anke Esperester: &amp;#039;&amp;#039;Evaluation of polyphenol composition in red leaves from different varieties of Vitis vinifera L. ssp. vinifera&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Planta Medica]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg.&amp;amp;nbsp;74, 2008, S.&amp;amp;nbsp;565–572.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Rotes Weinlaub – eine venenwirksame Arzneidroge&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Apotheker Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg.&amp;amp;nbsp;147, Nr.&amp;amp;nbsp;30, 2007, S.&amp;amp;nbsp;3380–3386.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein als Arzneimittel zugelassener Trockenextrakt aus roten Weinrebenblättern (4–6 : 1), Auszugsmittel: Wasser, wird in der rationalen Phytotherapie mit der „evidence-based“ Indikation zur &amp;#039;&amp;#039;Behandlung von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen ([[Chronisch-venöse Insuffizienz|chronische Veneninsuffizienz]], CVI)&amp;#039;&amp;#039;, wie zum Beispiel Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Ödeme, angewendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[ESCOP]] Monographs. The scientific foundation for herbal medicinal products. ‘’VITIS VINIFERAE FOLIUM, Red Vine Leaf’’. Second Edition Supplement. Stuttgart: Thieme 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;C. de Mey: &amp;#039;&amp;#039;Die ödemprotektive Wirksamkeit von Antistax bei der chronisch venösen Insuffizienz. Ein Kommentar aus Sicht der Evidenz-basierten Medizin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte der Medizin&amp;#039;&amp;#039; 2000; Jg.&amp;amp;nbsp;118 (Originalien Nr. III), S.&amp;amp;nbsp;125–133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die medizinische Verwendung von Weinlaub hat bereits eine lange Geschichte, die mit dem römischen Arzt [[Galenos]] beginnt und im 20. Jahrhundert zur [[Phytotherapie]] mit rotem Weinlaub führt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Rotes Weinlaub – Geschichte der Verwendung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Phytotherapie&amp;#039;&amp;#039;. Jg.&amp;amp;nbsp;28, 2007, S.&amp;amp;nbsp;250–258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Extrakte aus Traubenschalen ====&lt;br /&gt;
Vor allem die Schalen der roten Traubensorten enthalten die Wirkstoffe [[Resveratrol]] und [[oligomere Proanthocyanidine]] (OPC).&amp;lt;ref&amp;gt;Evan H. Siemann, Leroy L. Creasy: &amp;#039;&amp;#039;Concentration of the Phytoalexin Resveratrol in Wine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Enology and Viticulture&amp;#039;&amp;#039;. Jg.&amp;amp;nbsp;43, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 1992, S.&amp;amp;nbsp;49–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Resveratrol ist ein Trihydroxystilben. Es hat antikanzerogenes Potential und schützt Herz und Blutgefäße.&amp;lt;ref&amp;gt;Minnie Holmes-McNary, Albert S. Baldwin: &amp;#039;&amp;#039;Chemopreventive properties of trans-resveratrol are associated with inhibition of activation of the IκB kinase&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cancer Research]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg.&amp;amp;nbsp;60, 2000, S.&amp;amp;nbsp;3477–3483.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Pflanze wirkt es als [[Phytoalexine|Phytoalexin]] und schützt sie vor Pflanzenkrankheiten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. vor Pilzinfektionen.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Langcake, C. A. Cornford, R.&amp;amp;nbsp;J. Pryce: &amp;#039;&amp;#039;Identification of pterostilbene as a phytoalexin from Vitis vinifera leaves&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Phytochemistry]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg.&amp;amp;nbsp;18, Nr.&amp;amp;nbsp;6, 1979, S.&amp;amp;nbsp;1025–1027.&amp;lt;/ref&amp;gt; Traubenschalenextrakte sind in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten, in denen OPC als Antioxidans und Radikalfänger wirken sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Extrakte aus Traubenkernen ====&lt;br /&gt;
Traubenkernextrakte enthalten ca. 80 % oligomere Proanthocyanidine (OPC) neben anderen Polyphenolen. Sie sind wegen der antioxidativen Wirkung in Nahrungsergänzungsmitteln als sogenannte Schutzstoffe für das cardiovaskuläre System enthalten. Etwa 150&amp;amp;nbsp;mg Extrakt werden als Tagesdosis empfohlen. Zudem werden die Extrakte Kosmetika als indirekter UV-Schutz zugesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ezio Bombardelli, Paolo Morazzoni: &amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera L.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fitoterapia]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg.&amp;amp;nbsp;66, Nr.&amp;amp;nbsp;4, 1995, S.&amp;amp;nbsp;291–317.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Asche aus dem Holz der Weinrebe ====&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rebasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde als [[Pflanzenasche]] im Mittelalter zur Zubereitung von Arzneimitteln&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 447 (&amp;#039;&amp;#039;rebasche&amp;#039;&amp;#039;: Asche des Holzes von Vitis vinifera L.)&amp;lt;/ref&amp;gt; oder zur Herstellung von „Weinessenz“&amp;lt;ref&amp;gt;Zedler: &amp;#039;&amp;#039;[https://de.wikisource.org/wiki/Zedler:Weinessentz,_(herrliche_und_ungemeine Weinessentz].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wurzel der Weinrebe ====&lt;br /&gt;
Auch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rebenwurzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Mittelalter pharmazeutisch genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes.&amp;#039;&amp;#039; 1961, S. 448 (&amp;#039;&amp;#039;rebenwurtzel&amp;#039;&amp;#039;: Wurzel von Vitis vinifera L.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadorganismen und Krankheiten der Weinrebe ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Weinbau}}&lt;br /&gt;
An der Weinrebe treten zahlreiche Schädlinge und Krankheiten auf. Zudem können aufgrund ungünstiger Standortsbedingungen physiologische Störungen auftreten, die zu Ertragsminderungen oder -ausfällen führen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacques Vidaud, Sophie Charmont, Roger Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Le raisin de table.&amp;#039;&amp;#039; Centre technique interprofessionnel des fruits et légumes (CTIFL), Paris 1993, ISBN 2-87911-040-8, S.&amp;amp;nbsp;283–291, {{ISSN|1144-7605}} &amp;lt;small&amp;gt;(ISSN falsch)&amp;lt;/small&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. u. F. Lange: &amp;#039;&amp;#039;Das Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Fischer Verlag 2003, ISBN 3-596-15867-2.&lt;br /&gt;
* Helmut König &amp;amp; Heinz Decker: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgut Rebe und Wein&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, Berlin u. a. 2013, ISBN 978-3-8274-2886-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Vitis vinifera|Edle Weinrebe &amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Weinrebe}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6415|Vitis vinifera L., s. l., Weinrebe}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|27079|Vitis vinifera L., s. str., Echte Weinrebe}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|27079}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3640}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=1409|WissName=Vitis vinifera L.|Abruf=2015-12-06}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/xKleineFamilien/vitis.htm Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;).]&lt;br /&gt;
* Günther Blaich: [http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Vitis+vinifera Datenblatt mit Fotos.]&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-hohenheim.de/lehre370/weinbau/biologie/ Rolf Blaich, Uni Hohenheim: Vorlesung &amp;#039;&amp;#039;Biologie der Rebe&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 12. September 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Beeren/Weinreben.html Der Bio-Gärtner: Weinreben]&lt;br /&gt;
* [http://www.rebendoktor.de Bilder mit Reberkrankungen]&lt;br /&gt;
* Rolf Blaich: [https://projekte.uni-hohenheim.de/lehre370/weinbau/index.htm Vorlesungen zu vielen Themen über Weinrebe der Uni Hohenheim.] (zuletzt abgerufen am 25. Januar 2020)&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen der Klimaveränderung auf den Weinbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4065174-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinrebengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kletterpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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