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	<title>Edition - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T12:43:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edition&amp;diff=70242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schneid9: Kosmetik</title>
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		<updated>2025-12-06T16:21:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|editio|de=Ausgabe, Herausgabe}}, nach griechisch &amp;#039;&amp;#039;ékdosis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Franz Dornseiff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die griechischen Wörter im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter &amp;amp; Co, Berlin 1950, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einer [[Publikation]] bezeichnet die Vorbereitung zur Veröffentlichung oder diese Veröffentlichung selbst. Das &amp;#039;&amp;#039;Edieren&amp;#039;&amp;#039; von Texten, Musik und anderen Werken geschieht in der Regel durch [[Verlag]]e und [[Herausgeber]]. Wenn sich die Aufmachung und der Inhalt einer Publikation nicht oder nur geringfügig von vorigen Ausgaben unterscheidet, wird stattdessen von [[Auflage (Publikation)|Auflage]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben des Herausgebers ==&lt;br /&gt;
Ziel der Edition ist es, dem Leser einen vertrauenswürdigen Text zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck muss der Herausgeber eine Reihe von editorischen Entscheidungen treffen, die darin bestehen, das Verhältnis des von ihm edierten Textes zu seiner jeweiligen Vorlage zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Herausgabe der Werke lebender [[Autor]]en oder Künstler übernehmen typischerweise [[Verlagslektor|Lektoren]] und andere Mitarbeiter eines Verlages die Aufgaben eines Herausgebers. Vorlage in diesem Sinne ist beispielsweise das [[Manuskript]] oder das [[Typoskript]] des Autors bzw. eine bereits in gedruckter Form vorliegende ältere Textfassung. Der Herausgeber kann zum Beispiel die [[Orthografie]] seiner Vorlage aktualisieren, den Sprachgebrauch modernisieren oder er kann – umgekehrt – sich für eine texttreue Wiedergabe seiner Vorlage, vielleicht sogar für eine [[Faksimile]]-Edition entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem bei älteren Texten, die in mehreren Fassungen oder Varianten vorliegen, ist die Erstellung des Textes erheblich aufwändiger und kann umfangreiche Forschungen notwendig machen; je nach Art der edierten Werke können unterschiedliche Typen von Editionen geeignet sein (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professionelle Herausgeber begründen ihre Entscheidungen in der sogenannten [[Editorische Notiz|editorischen Notiz]] (auch „editorischer Bericht“ genannt); bei wissenschaftlichen Editionen ist diese Pflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editionstypologie ==&lt;br /&gt;
=== Abgrenzung von Editionstypen ===&lt;br /&gt;
Je nach Zusammenspiel von Gegenstand, editorischem Anspruch, intendierter Nutzung sowie fachwissenschaftlichem Hintergrund einer Edition können unterschiedlichste Editionstypen voneinander abgegrenzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Sahle |Titel=Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. Teil 1: Das typografische Erbe |Reihe=Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik |BandReihe=7 |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2013 |ISBN=978-3-8482-3970-2 |Seiten=235}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reflexion dieser Bedingungen ist Gegenstand der [[Editionswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gegenstand ====&lt;br /&gt;
Alle kulturellen Äußerungen können als Editionsgegenstand kritisch untersucht sowie mit Wissen angereichert werden. Gegenstände einer Edition sind z.&amp;amp;nbsp;B. Werke der Literatur, Musik und bildnerischen Künste, Dokumente wie Briefe und Tagebücher, audiovisuelle Medien, Gegenstände, Archivalien und born-digital-Daten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Fritze |url=https://dhd-blog.org/?p=17563 |titel=Manifest für digitale Editionen |werk=DHd-Blog |datum=2022-03-11 |abruf=2022-09-09}} Absatz 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die editorische Methode muss dabei auf den jeweiligen Gegenstand zugeschnitten sein. Die [[Textkritik#Stemmatologische Methode|stemmatologische Methode]] wurde beispielsweise für literarische Werke der Antike entwickelt und ist besonders geeignet, typische Probleme der Überlieferung dieser Texte zu beheben; für andere Quellen sind oft andere Methoden der Edition besser geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Editorischer Anspruch ====&lt;br /&gt;
Der konkrete Editionstyp wird davon beeinflusst, welchen Ansprüchen die Edition genügen soll. Diese ergeben sich insbesondere aus den verfügbaren Ressourcen, der fachlichen Verortung des Editionsvorhabens sowie der wahrgenommenen Bedeutung des Textes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Sahle |Titel=Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. Teil 1: Das typografische Erbe |Reihe=Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik |BandReihe=7 |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2013 |ISBN=978-3-8482-3970-2 |Seiten=237}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Historisch-kritische Ausgabe]]n beispielsweise erfüllen sehr hohe Ansprüche,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Sahle |Titel=Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. Teil 1: Das typografische Erbe |Reihe=Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik |BandReihe=7 |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2013 |ISBN=978-3-8482-3970-2 |Seiten=236}}&amp;lt;/ref&amp;gt; binden jedoch jahre- oder jahrzehntelang Ressourcen, was dem Ziel, einen unbekannten Text möglichst schnell bereitzustellen, entgegensteht. Daher finden sich Abstufungen von Editionen mit sehr hohem wissenschaftlichem Anspruch (scientific edition, historisch-kritische Ausgabe) über kritische Editionen (scholarly edition) hin zu nicht-kritischen Ausgaben. Zudem stehen der historisch-kritischen Arbeitsweise im angloamerikanischen Raum beispielsweise copy-text und documentary editing gegenüber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Sahle |Titel=Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. Teil 1: Das typografische Erbe |Reihe=Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik |BandReihe=7 |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2013 |ISBN=978-3-8482-3970-2 |Seiten=236–237}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nutzung ====&lt;br /&gt;
Je nach intendierter Zielgruppe müssen Editionen unterschiedliche Bedarfe erfüllen. Bei einer kritischen Nutzung ist ein [[textkritischer Apparat]] unerlässlich; steht hingegen die reine Lektüre des Werkes im Fokus, könnten diese Paratexte die Rezeption stören. Gleichermaßen können Eingriffe in den Text, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Normalisierung der Orthografie, sprachwissenschaftliche Untersuchungen erschweren oder verfälschen, während sie die inhaltliche Erfassung des Textes für andere erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theoretischer Hintergrund ====&lt;br /&gt;
Die Edition wird zudem vom Grundverständnis zentraler Begriffe und der Grundhaltung zum Editionsgegenstand selbst beeinflusst. So wird insbesondere zwischen der idealistischen und materialistischen Herangehensweise unterschieden: Erstere versucht, den vom Autor intendierten Text zu (re)konstruieren, während Letztere sich ausschließlich auf die materielle Überlieferung, d.&amp;amp;nbsp;h. die realen Dokumente und die darin festgehaltenen Texte stützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Sahle |Titel=Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. Teil 1: Das typografische Erbe |Reihe=Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik |BandReihe=7 |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2013 |ISBN=978-3-8482-3970-2 |Seiten=242–243}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichermaßen führt die konkrete Auslegung des Autor-, Werk- und Textbegriffs zu unterschiedlichen Editionen und Editionstypen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiedliche Typen von Editionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Urkunde und ihre Edition.jpg|mini|Eine aus dem 12. Jahrhundert stammende [[Urkunde]] und ihre Edition durch [[Horst Enzensberger]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren unterschiedliche Editionstypologien. Im deutschen Sprachraum zentral ist das Schema der historisch-kritischen Ausgabe sowie der aus ihr abgeleiteten Derivate.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick Sahle |Titel=Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. Teil 1: Das typografische Erbe |Reihe=Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik |BandReihe=7 |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2013 |ISBN=978-3-8482-3970-2 |Seiten=239}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begrifflichkeit bezieht sich in aller Regel auf zunächst handschriftlich verfasste und überlieferte, dann gedruckte Texte, auch wenn zunehmend [[Digitale Edition|digitale Editionen]] neben oder anstatt gedruckter entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[historisch-kritische Ausgabe]] präsentiert im [[Obertext]] einen mit Hilfe der [[Textkritik]] unter Berücksichtigung möglichst der gesamten Überlieferung konstituierten Text einer Quelle. Das Vorgehen, die Überlieferungslage sowie die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte werden in einer Einleitung erläutert, die gegebenenfalls auch Autorschaft, Datierung und Echtheit klärt. Der Text selbst wird durch den [[Textkritischer Apparat|textkritischen Apparat]] und [[Kommentar (Literaturwissenschaft)|Sachstellenkommentare]] sowie gegebenenfalls weitere Apparate ergänzt. Damit eignen sich kritische Ausgaben als Grundlage für eine vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung; sie richten sich an ein wissenschaftliches Fachpublikum.&lt;br /&gt;
** Eine historisch-kritische Edition, die nach dem stemmatologischen (oder genealogischen) Prinzip erstellt wurde, zieht alle Handschriften nach bestimmten Regeln für die Erstellung des Obertextes heran. Nur Handschriften, die nach den Regeln der Textkritik „eliminiert“ werden können, bleiben unberücksichtigt. {{Hauptartikel|Textkritik#Stemmatologische_Methode}}&lt;br /&gt;
** Eine Edition nach dem [[Leithandschrift]]-Prinzip folgen hinsichtlich des Wortlauts und ggf. auch weiterer Aspekte (Orthografie, Layout) einer bestimmten Handschrift; andere Textzeugen können berücksichtigt werden, ihre Lesarten werden aber nur im Apparat erwähnt. {{Hauptartikel|Textkritik#Leithandschrift-Prinzip}}&lt;br /&gt;
** Ein Sonderfall einer solchen Edition ist die diplomatische Edition. Sie basiert ebenfalls nur auf einem [[Textzeuge]]n und gibt dessen Wortlaut ohne jede Normalisierung so genau wie möglich wieder, oft unter Verwendung von sonst ungebräuchlichen [[Schriftzeichen]]. {{Hauptartikel|Diplomatische Edition}}&lt;br /&gt;
** Eine Edition auf Basis mehrerer Textzeugen heißt eklektische Edition, wenn der Obertext für unterschiedliche Stellen unterschiedlichen Textzeugen folgt. {{Hauptartikel|Eklektische Edition}}&lt;br /&gt;
** Als [[synoptische Edition]] wird die parallele Präsentation des Wortlautes mehrerer (meist zweier oder dreier) Textzeugen einer Quelle bezeichnet; bei gedruckten Editionen geschieht dies meist durch [[Spaltensatz|mehrspaltigen Satz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Studienausgabe#Wissenschaftlicher Terminus|Studienausgabe]] übernimmt diesen Obertext einer kritischen Ausgabe unter Beibehaltung des historischen Sprachstandes. Der Text wird, teils sogar ausführlicher als in kritischen Ausgaben, durch Sachkommentare erläutert, enthält jedoch in der Regel keine umfassenden Variantenapparate mehr. Anders als die historisch-kritische Edition dokumentiert sie also nicht alle bestehenden Textfassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Leseausgabe]] ist noch stärker für die Textlektüre intendiert. Sie präsentiert die Quelle im Wortlaut, modernisiert diesen aber oft zur Verbesserung der Lesefreundlichkeit, z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Normalisierung (Text)|Normalisierung]]. Leseausgaben enthalten keine Apparate, basieren aber oft auf historisch-kritischen Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die knappe Erfassung wesentlicher Inhalte einer Quelle (z.&amp;amp;nbsp;B. des rechtserheblichen Inhalts einer Urkunde) wird als [[Regest]] bezeichnet; nur geringe Teile der Quelle, falls überhaupt, werden im Wortlaut zitiert. Sie können auf kritischen Ausgaben oder den Originalen selbst basieren und erheben keinen kritischen Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die möglichst genaue bildliche Wiedergabe einer Quelle, oft mit Hilfe der Photographie, wird als [[Faksimile]] bezeichnet. Auch Faksimileausgaben erheben keinen kritischen Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als [[Erstausgabe]] oder (bei historischen Werken) &amp;#039;&amp;#039;editio princeps&amp;#039;&amp;#039; wird diejenige Ausgabe bezeichnet, die einen Text erstmals im Druck anstatt in handschriftlicher Form präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ideologie und Edition ==&lt;br /&gt;
David C. Greetham stellte Anfang der 1990er-Jahre die Frage, ob es sich beim Aufbau einer traditionellen Werkausgabe in der Unterscheidung in „autorisierte“ und „weniger wichtige“ Teile von Textkonglomeraten nicht eventuell um Anzeichen patriarchaler, elitärer und sogar rassistischer Einstellungen handele.&amp;lt;ref&amp;gt;David C. Greetham: &amp;#039;&amp;#039;Introduction: Out of the Margins and into the Text.&amp;#039;&amp;#039; In: David C. Greetham (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The margins of the text.&amp;#039;&amp;#039; University of Michigan Press, Ann Arbor 1997, ISBN 0-472-10667-8, S. 1–5, hier: S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; David Adams fasste 2010 zusammen, dass Greetham in weiteren Arbeiten zutage gefördert habe, wie sehr theoretische Handlungen hinter der Arbeit an Texten mit ideologischen Annahmen angefüllt seien, die eine Edition formten und dem Leser ein bestimmtes Set an Ideen vermittelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Abrams: „Introduction“, in: &amp;#039;&amp;#039;Kabbalistic manuscripts and textual theory. Methodologies of textual scholarship and editorial practice in the study of Jewish mysticism&amp;#039;&amp;#039;. With a foreword by David Greetham, Magnes Press, Jerusalem 2010, ISBN 978-1-933379-18-0, S. 1–15, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff in anderen Zusammenhängen ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Edition&amp;#039;&amp;#039; wird manchmal auch für ungewöhnlich ausgestattete Ausgaben oder spezielle [[Auflage (Publikation)|Auflagen]] von Werken gewählt, insbesondere bei der Vervielfältigung anspruchsvoller [[Musik]]- und [[Kunstwerk]]e. Auch im Zusammenhang mit [[Anglizismus|Anglizismen]] wie &amp;#039;&amp;#039;first edition&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;special edition&amp;#039;&amp;#039; besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Edition&amp;#039;&amp;#039; (im Sinne der Herausgebertätigkeit des Edierens). Denn der englische Begriff kann sich auch auf die äußere Form eines Buchs oder Produkts beziehen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[wikt:edition|edition]] auf de.wiktionary.org&amp;lt;/ref&amp;gt; ist also hier im Sinn von Erstauflage bzw. [[Sonderausgabe]] zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Edition&amp;#039;&amp;#039; führen auch manche Verlage im Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Edieren&amp;#039;&amp;#039; von Werken unterscheidet sich vom &amp;#039;&amp;#039;Editieren&amp;#039;&amp;#039;, das im Englischen (&amp;#039;&amp;#039;to edit&amp;#039;&amp;#039;) die gleiche Bedeutung wie [[Redigieren]] hat und mit Berufen wie [[Verlagslektor]], [[Redakteur]], [[Filmeditor]] in Verbindung steht. Im Zuge der digitalen Textbearbeitung (z.&amp;amp;nbsp;B. Wikipedia) und der [[Elektronische Datenverarbeitung|EDV]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Daten in ein Terminal eingeben, ändern, löschen) hat sich &amp;#039;&amp;#039;Editieren&amp;#039;&amp;#039; auch im Deutschen etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4132033-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Editionsphilologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werktyp (wissenschaftliche Literatur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schneid9</name></author>
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