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	<title>Edith Wolff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edith_Wolff&amp;diff=1588508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: Wikilink</title>
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		<updated>2026-01-29T16:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berta Hedwig Edith Wolff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsurkunde&amp;quot;&amp;gt;StA Friedenau, Geburtsurkunde Nr. 87/1904&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ewo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt; * [[13. April]] [[1904]] in [[Berlin-Friedenau|Friedenau]]; † [[28. Januar]] [[1997]] in [[Haifa]]) war eine deutsche [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und Anregerin und Mitgründerin der Untergrundgruppe [[Chug Chaluzi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Bundesallee 79 Edith Wolff.JPG|mini|Gedenktafel am Haus [[Bundesallee (Berlin)|Bundesallee]]&amp;amp;nbsp;79 in [[Berlin-Friedenau]]]]&lt;br /&gt;
Edith Wolff wurde in der elterlichen Wohnung in der Wilhelmshöher Straße 28 in Friedenau geboren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsurkunde&amp;quot; /&amp;gt;. Ihre Eltern waren der jüdische Schriftsteller Theodor Wolff (1880–1943)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine/Vater&amp;quot;&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=bundesallee/79/theodor-wolff |ID=997 |Eintrag=Dr. Theodor Wolff |Autor=Ruth Federspiel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die evangelische Stenographin Gertrud Traeger (1881–1951). Sie hatte zwei jüngere Schwestern. Kurz vor ihrer Einschulung wurde sie zusammen mit ihnen evangelisch getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine/Vater&amp;quot; /&amp;gt; Edith studierte nach dem Abitur 1925 [[Philosophie]]. Sie war Mitglied im jüdischen Bund &amp;#039;&amp;#039;Blau-Weiss&amp;#039;&amp;#039;, konvertierte 1933 aus Protest gegen die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] vom evangelischen zum jüdischen Glauben und wurde zur überzeugten [[Pazifismus|Pazifistin]] und [[Zionismus|Zionistin]]. Obwohl sie nach den [[Nürnberger Gesetze|Nürnberger Rassengesetzen]] nicht mehr als „[[Jüdischer Mischling|jüdischer Mischling ersten Grades]]“, sondern als [[Geltungsjude]] eingestuft wurde und daher besonders gefährdet war, verbreitete sie anonym politische Schriften, hatte zahlreiche Kontakte zu verfolgten Juden und leistete [[Fluchthilfe]]. Da ihre Tante ihre Mitgliedskarte aus der jüdischen Gemeinde verschwinden ließ, konnte sie relativ unbehelligt agieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Versteckt. Jüdische Kinder im nationalsozialistischen Deutschland und ihr Leben danach. Interpretationen biographischer Interviews&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-593-37746-2, S.&amp;amp;nbsp;35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über [[Recha Freier]] kam Wolff zur jüdischen Jugendhilfe [[Kinder- und Jugend-Alijah]] und lernte dort [[Jizchak Schwersenz]] kennen, der dort als Lehrer unterrichtete. Als in Berlin 1941 die ersten [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportationen]] begannen, organisierte sie Lebensmittel und Ausweise, um Juden die Flucht oder ein Untertauchen zu ermöglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GDW|edith-wolff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;jugendgeschichtswerkstatt&amp;quot;&amp;gt;[http://www.jugendgeschichtswerkstatt.de/zick/ewo.html &amp;#039;&amp;#039;Es war Ewo, die mich überzeugte unterzutauchen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vater wurde im Januar 1943 von der Gestapo verhaftet und nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert, dort kam er im Juli selben Jahres um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine/Vater&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1943 gründete Wolff mit ihrem Freund Schwersenz die zionistische Jugenduntergrundgruppe &amp;#039;&amp;#039;Chug Chaluzi&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pionier-Kreis&amp;#039;&amp;#039;). Diese einzige bekannte zionistische Untergrundgruppe in [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] leistete über ein Jahr lang Fluchthilfe für verfolgte Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Benz, Walter H. Pehle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des deutschen Widerstandes.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1994, S.&amp;amp;nbsp;189f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den 40 Kindern der Alijah-Schule, die durch die Chug Chaluzi versteckt wurden, konnten auf diese Weise 33 gerettet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Tuchel]], Julia Albert: [https://www.bpb.de/izpb/232803/widerstand-als-reaktion-auf-krieg-und-ns-gewaltverbrechen?p=all &amp;#039;&amp;#039;Widerstand als Reaktion auf Krieg und NS-Gewaltverbrechen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Informationen zur politischen Bildung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. August 2016, Nr. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wolff am 19. Juli 1943 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet wurde, konnte sie ihre Verbindungen verbergen, wurde aber wegen „Judenbegünstigung“, der Weitergabe von [[Lebensmittelmarke|Lebensmittelkarten]] an Juden, zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jugendgeschichtswerkstatt&amp;quot; /&amp;gt; Sie überlebte die Haft in 18 Zuchthäusern und [[Konzentrationslager]]n wie dem [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] und dem [[KZ Ravensbrück]]. 1950 ging Wolff in die [[Schweiz]], 1954 wanderte sie gemeinsam mit Schwersenz nach [[Israel]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gudrun Maierhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbehauptung im Chaos. Frauen in der jüdischen Selbsthilfe. 1933–1943&amp;#039;&amp;#039;. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-593-37042-5, S.&amp;amp;nbsp;348.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/unternehmen/jizchak-schwersenz/624782.html Henning: Mielke: &amp;#039;&amp;#039;Jizchak Schwersenz&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort arbeitete sie unter anderem in der Gedenkstätte [[Yad Vashem]] und engagierte sich später auch für die jüdisch-arabische Verständigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jugendgeschichtswerkstatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Edith Wolff wurde die Verdienstmedaille des [[Bundesverdienstkreuz]]es verliehen. Am 14. April 2004 wurde in der [[Bundesallee (Berlin)|Bundesallee]] 79 in [[Berlin-Friedenau]] eine Gedenktafel ihr zu Ehren enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit Jizchak Schwersenz und [[Shaul Esh]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Jugend im Untergrund. Eine zionistische Gruppe in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Bitaon, Tel Aviv 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des deutschen Widerstandes.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-596-15083-3.&lt;br /&gt;
* Irmgard Klönne: &amp;#039;&amp;#039;„1933 wurde das anders. Da habe ich alles Jüdische betont“. Edith Wolff, genannt Ewo – Eine Würdigung.&amp;#039;&amp;#039; In: Gisela Dölle u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdin – Deutsch – deutsche Jüdin? Auswirkungen des Antisemitismus in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Archiv der Deutschen Frauenbewegung, Kassel 1993, S. 28–33 (&amp;#039;&amp;#039;Ariadne – Almanach des Archivs der Deutschen Frauenbewegung&amp;#039;&amp;#039; 23).&lt;br /&gt;
* Wilfried Löhken, Werner Vathke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juden im Widerstand. Drei Gruppen zwischen Überlebenskampf und politischer Aktion. Berlin 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich, Berlin 1993, ISBN 3-89468-068-7 (&amp;#039;&amp;#039;Reihe deutsche Vergangenheit – Stätten der Geschichte Berlins&amp;#039;&amp;#039; 87).&lt;br /&gt;
* Fabrice Braun: &amp;quot;Vorsicht Gift&amp;quot;. Edith Wolff gründete in Berlin mit anderen die jüdische Widerstandsgruppe &amp;quot;Chug Chaluzi&amp;quot;, in: Der Spiegel Geschichte 2/2019, S. 16–23.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jizchak Schwersenz&lt;br /&gt;
   |Titel=Die versteckte Gruppe : ein jüdischer Lehrer erinnert sich an Deutschland&lt;br /&gt;
   |Auflage=4.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wichern-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88981-122-1&lt;br /&gt;
   |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|edith-wolff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129109010|VIAF=1082182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolff, Edith}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Verdienstmedaille)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolff, Edith&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ewo; Wolff, Berta Hedwig Edith (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Friedenau|Friedenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haifa]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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