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	<title>Edith Oppenheim-Jonas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:00:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edith_Oppenheim-Jonas&amp;diff=1333818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ute Erb: /* Leben und Leistungen */ gr</title>
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		<updated>2025-05-09T09:28:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Leistungen: &lt;/span&gt; gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edith Wilhelmine Oppenheim-Jonas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, als Künstlerin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edith Jonas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[11. November]] [[1907]] in [[Oberursel]]; † [[22. März]] [[2001]] in [[Baden AG|Baden]]) war eine [[Malerei|Malerin]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnerin]] und [[Karikatur]]istin. Sie war deutscher Herkunft, heiratete einen Engländer und erhielt später die Schweizer Staatsbürgerschaft. Sie wurde insbesondere als Karikaturistin für das Satiremagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Nebelspalter]]&amp;#039;&amp;#039;, als Schöpferin der Comic-Figur [[Papa Moll]] und als Kämpferin für das [[Frauenwahlrecht|Frauenstimmrecht]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Edith Jonas 1911.jpg|mini|Edith Jonas als Rotkäppchen (1911)]]&lt;br /&gt;
Edith Jonas war das Kind eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter. Als sie drei Jahre alt war, übersiedelte ihre Familie von Deutschland ins schweizerische Baden, wo ihr Vater – von Beruf Ingenieur – die Leitung des Patentbüros der [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.]] (BBC) übernehmen sollte. Da er jedoch während des Ersten Weltkriegs von der deutschen Armee eingezogen wurde, verzögerte sich sein Stellenantritt; 1916 bis 1918 lebte die Familie im elsässischen [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|St. Louis]], um in seiner Nähe zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edith Jonas wuchs danach zusammen mit ihren beiden jüngeren Geschwistern [[Walter Jonas|Walter]] und Margot in Baden auf. Sie absolvierte die Handelsschule, die sie mit der Handelsmatura abschloss. 1932 heiratete sie den bei BBC-Angestellten britischen Ingenieur Eric Oppenheim, das Paar hatte drei Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Papa Moll, une institution alémanique |Hrsg= |Sammelwerk=Le Temps |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2017-12-19 |Seiten= |ISBN= |Online=https://www.letemps.ch/culture/papa-moll-une-institution-alemanique |Abruf=2018-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; der Publizist [[Roy Oppenheim]] war ihr Sohn und Verwalter der Rechte der Cartoon-Figur Papa Moll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Edith Oppenheim-Jonas schon früh Interesse am Zeichnen und Malen entwickelte und in ihrer Freizeit während fünf Jahren Malkurse bei [[Willy Fries (Maler, 1881)|Willy Fries]]&amp;lt;ref&amp;gt; Mitteilung des Archivs Righini Fries, Zürich, betr. Ausbildung bei Willy Fries, Maler, 1881–1965&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchte, betätigte sie sich erst seit der [[Weltwirtschaftskrise]] als professionelle Illustratorin, zunächst um einen Zusatzverdienst für die Familie zu erwirtschaften. Unter dem Kürzel &amp;#039;&amp;#039;Ejo&amp;#039;&amp;#039; oder mit dem [[Anonymus]] &amp;#039;&amp;#039;Poppi&amp;#039;&amp;#039; publizierte sie während vieler Jahre Zeichnungen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Nebelspalter.&amp;#039;&amp;#039; Dies war ihr ein für sie wichtiges, wenn auch nicht sehr lukratives Vergnügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Spitzkehren und andere Kunststücke das Leben von Edith Oppenheim-Jonas - Erfinderin von Papa Moll |Hrsg=Hannes Schmid, Joan Fuchs-Oppenheim |Ort=Baden |Datum=2008 |ISBN=978-3-03919-079-9 |Seiten=65ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Zweiten Weltkrieg [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Frankreich 1940 kapitulierte]], ordnete die britische Regierung die Evakuierung aller in der Schweiz lebenden britischen Staatsbürger an. Dies galt auch für die Familie Oppenheim-Jonas. Zwei Ausreiseversuche der Familie, in einem Konvoi über Genf und Frankreich nach England zu übersiedeln, scheiterten jedoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie blieb deshalb in Baden und wurde dort nach dem Krieg eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Comic-Figur Papa Moll schuf Edith Oppenheim-Jonas in den 1950er Jahren im Auftrag der [[Pro Juventute]], welche den ausländischen Comics eine schweizerische Kinderfigur gegenüberstellen wollte. Die Abenteuer von Papa Moll und seiner Familie erschienen ab 1952 in der kostenlos abgegebenen Jugendzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Junior (Kinderzeitschrift)|Junior]]&amp;#039;&amp;#039;, ab 1967 auch in Buchform. Edith Jonas, in all ihren Moll-Büchern verwendete sie ihren ursprünglichen Namen, hielt in ihren Erinnerungen fest: &amp;quot;Als ich den Auftrag erhielt, eine gute, lustige Comic-Geschichte ohne Sprechblasen im Bilder, aber mit Versen zu erfinden, dachte ich natürlich sofort an den Alltag, an die Geschehnisse in der eigenen Familie.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Spitzkehren und andere Kunststücke das Leben von Edith Oppenheim-Jonas - Erfinderin von Papa Moll |Hrsg=Hannes Schmid, Joan Fuchs-Oppenheim |Ort=Baden |Datum=2008 |ISBN=978-3-03919-079-9 |Seiten=70ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1950er-Jahren engagierte sich Edith Oppenheim-Jonas für [[Frauenrechte|Rechte der Frauen]]. Sie nahm an Versammlungen und Kundgebungen teil, sie arbeitete aktiv in Komitees für das [[Frauenstimmrecht in der Schweiz|Frauenstimmrecht]] mit oder ging an die Delegiertenversammlungen der [[Frauenzentrale#Frauenzentrale Aargau|aargauischen Frauenzentrale]]. Sie war eine der Mitbegründerinnen des BPW-Club Baden ([[Business and Professional Women|Business and Professional Woman]]). Sie schuf für verschiedene Organisationen, Frauen-, Mütter- und Konsumentinnenforen, Werbeplakate und illustrierte Prospekte. 1958 beteiligte sie sich an der [[Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit|SAFFA]] (Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 ehrte die Stadt Baden Edith Oppenheim-Jonas als erste Frau mit dem alljährlich verliehenen &amp;quot;Humororden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Spitzkehren und andere Kunststücke das Leben von Edith Oppenheim-Jonas - Erfinderin von Papa Moll |Hrsg=Hannes Schmid, Joan Fuchs-Oppenheim |Ort=Baden |Datum=2008 |ISBN=978-3-03919-079-9 |Seiten=91ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tod widmete das [[Historisches Museum Baden|Historische Museum Baden]] der Künstlerin zu ihrem 100. Geburtstag eine Sonderausstellung unter dem Titel «Frau Papa Moll». Für diesen Zweck öffneten die Oppenheim-Nachkommen die Türen zum mütterlichen Privatarchiv. Die Ausstellung zeigte das vielfältige Gesamtwerk der Künstlerin im Kontext seiner historischen Entstehung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nater Carol |Titel=&amp;quot;Frau Papa Moll&amp;quot; : ein Ausstellungsrückblick |Datum=2009 |DOI=10.5169/SEALS-324977 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ban-001:2009:84::252 |Abruf=2022-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Ausstellung wurde ein Buch publiziert: &amp;#039;&amp;#039;Spitzkehren und andere Kunststücke: Das Leben von Edith Oppenheim-Jonas, Erfinderin des Papa Moll (&amp;#039;&amp;#039;2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spitzkehren und andere Kunststücke: Das Leben von Edith Oppenheim-Jonas, Erfinderin des Papa Moll.&amp;#039;&amp;#039; Hg. Joan Fuchs-Oppenheim, Roy Oppenheim. Verlag Hier+Jetzt, 2008, ISBN 978-3-03919-079-9&lt;br /&gt;
* Margret Klauser: &amp;#039;&amp;#039;Leute wie wir : &amp;quot;Mama Moll&amp;quot; und die Kunst des Aquarells : das Doppelleben von Edith Oppenheim-Jonas&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitlupe, 1978, Heft 6, S. 39–44&lt;br /&gt;
* Robert Mächler: &amp;#039;&amp;#039;Edith Oppenheim-Jonas, eine Badener Künstlerin&amp;#039;&amp;#039;, Badener Neujahrsblätter, 40 (1965), S. 52f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.edith-oppenheim-jonas.ch/ Web-Präsenz von Edith Oppenheim-Jonas]&lt;br /&gt;
* {{HLS|42095|Oppenheim &amp;amp;#x5B;-Jonas&amp;amp;#x5D;, Edith|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117137820|LCCN=no/2009/63078|VIAF=67235115}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:OppenheimJonas, Edith}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Zeichner (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Szenarist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oppenheim-Jonas, Edith&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oppenheim-Jonas, Edith Wilhelmine (vollständiger Name); Jonas, Edith&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerische Malerin, Zeichnerin und Karikaturistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberursel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden AG|Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ute Erb</name></author>
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