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	<title>Edith Kann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T22:16:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edith_Kann&amp;diff=2055675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: linkfix BKL</title>
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		<updated>2025-09-12T18:20:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix BKL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edith Kann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1907]] in [[Krems an der Donau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[7. Oktober]] [[1987]] in [[Wien]]) war eine [[österreich]]ische [[Botaniker]]in (Algologin) und [[Limnologie|Limnologin]], die insbesondere zu [[Cyanobakterien]] forschte, die in Kanns aktiver Zeit noch als &amp;#039;&amp;#039;Cyanophyten&amp;#039;&amp;#039; („Blaualgen“) klassifiziert wurden. Ihr [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Kann}}“.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lunzersee4.jpg|mini|Lunzer See vom Antenscherm aus. Als Kann hier an ihrer Dissertation arbeitete, stand nur das linke Haus.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ihr Vater war Bauingenieur und damals Leiter des Bauloses der [[Wachaubahn]] in [[Willendorf in der Wachau|Willendorf]], als dort am 7. August 1908 die berühmte [[Venus von Willendorf]] gefunden wurde. Kann lebte daher zuerst in [[Spitz an der Donau|Spitz]], ab 1911 in Wien. 1918–1926 besuchte sie das Realgymnasium für Beamtentöchter Wien VIII, danach studierte sie an der [[Universität Wien]] Naturgeschichte und Geographie. 1930 und 1931 nahm sie an Limnologischen Sommerkursen der [[Biologische Station Lunz|Biologischen Station Lunz]] teil und begann unter [[Franz Ruttner]] ihre Dissertation über die &amp;#039;&amp;#039;[[Ökologie]] der [[litoral]]en [[Algen]]aufwuchses im Lunzer Untersee&amp;#039;&amp;#039;. Bereits am 21. März 1931 fand die Promotion &amp;#039;&amp;#039;[[Sub auspiciis|sub auspiciis praesidentis]]&amp;#039;&amp;#039; statt und am 6. Juni 1932 bestand sie die Lehramtsprüfung für Mittelschulen in Naturgeschichte und Geographie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie nach dem Probejahr infolge der Weltwirtschaftskrise arbeitslos wurde, ging Kann von 1935 bis 1936 als Privatlehrerin nach Ankara. Zurückgekehrt nach Wien belegte sie 1937/38 erneut an der Universität einen Lebenswirtschaftskunde-Lehrgang, dessen Abschlussprüfung aber durch den „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ jäh abgebrochen wurde. Für 1938–1940 erhielt sie nun ein Stipendium der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] zur Bearbeitung der Ökologie von Litoral-Algen an der Hydrobiologischen Anstalt in [[Plön]] unter [[August Thienemann]]. 1940 bis 1967 unterrichtete sie dann an mehreren Wiener Mittelschulen die Fächer Naturgeschichte und Geographie (zuletzt lange Jahre am Realgymnasium in der Rahlgasse). Ihr Verlobter, der Plöner Hydrobotaniker Hartmut Roll (* 1914), starb 1943 als Soldat an der Ostfront.&lt;br /&gt;
[[Datei:Plön Panorama Ploener See.jpg|mini|Der [[Großer Plöner See|Große Plöner See]], Untersuchungsobjekt Kanns 1938-40.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botanische Forschung ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] setzte sie ab 1954 ihre Algenuntersuchungen in Lunz während der Sommermonate fort, mit Material aus Seen des In- und Auslandes – zum Teil mit dem Ziel, Aussagen über die Wasserqualität im [[Trophiesystem]] treffen zu können. Im Schuljahr 1962/63 war sie zu diesem Zweck  beurlaubt. Ihr Hauptinteresse galt mehr und mehr den [[Blaualgen]] (Cyanophyta) aus Seen und [[Fließgewässer]]n, für die sie auch in systematischen Fragen eine Spezialistin wurde, mit der weltweit korrespondiert wurde. 1959 gründete sie mit dem Zürcher [[Limnologe]]n [[Otto Jaag]] die &amp;#039;&amp;#039;International Association for Cyanophyte Research (IAC)&amp;#039;&amp;#039;  mit periodisch abgehaltenen Symposien für Cyanophytenforschung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://people.bu.edu/golubic/iac-history.html Workshop-Symposia of the International Association for Cyanophyte Research (IAC)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch auf Tagungen der &amp;#039;&amp;#039;[[Societas Internationalis Limnologiae]]&amp;#039;&amp;#039; (SIL) war sie oft mit Vorträgen beteiligt und ebenso stets bei den Lunzer Limnologischen Sommerkursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei [[Grauer Star|Star]]-Operationen 1979 und 1980 konnten ihre [[Mikroskopieren|Mikroskopier]]-Freude noch nicht einschränken. Erst am 21. März 1987 erklärte sie ihre wissenschaftliche Tätigkeit für beendet. Am 4. August erlitt sie in Lunz einen [[Schlaganfall]], wurde aber viel zu spät gefunden. Die Redegewaltige war nun ihrer Sprache beraubt, teilweise gelähmt. Sie starb am 7. Oktober in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat 36 Publikationen zur Botanik veröffentlicht und galt als eine der führenden Autoritäten für Blaualgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Catherine Haines: [https://books.google.de/books?id=HftdjMNDvwIC&amp;amp;pg=PA157&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de International women in science: a biographical dictionary]. ABC-CLIO, 2001, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Buch über die Systematik von Algen in Österreich bedeutete eine &amp;quot;wertvolle Bereicherung&amp;quot; der Kenntnisse dieses Fachgebiets.&amp;lt;ref&amp;gt;E.A. Thomas: Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich: Band 118, S. 408/409&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baveno - vista Lago Maggiore.jpg|Den [[Lago Maggiore]] untersuchte Prof. Kann 1959-60.- Sie bewies stets großes Geschick im Anwerben der nötigen Hilfskräfte ihrer &amp;quot;Ein-Frau-Expeditionen&amp;quot; (ohne Auto).&lt;br /&gt;
brennerin attersee.jpg|Der [[Attersee]] wurde 1974-77 auf seine Algenflora durchforscht, unter besonderer Berücksichtigung der &amp;quot;rotbunten [[Biozönose|Tiefenbiozönose]]&amp;quot; (Geitler 1928; Dämmerlicht-Algen in 15–25 m Tiefe).&lt;br /&gt;
Erken nordsidan.JPG|Kann untersuchte die Algenbiozönose des schwedischen [[Erken (See)|Erken]] 1974 und 1977; Publikation posthum 1993.&lt;br /&gt;
1334 - Zell am See.JPG|Der Salzburger [[Zeller See (Salzburg)|Zeller See]], algologisch untersucht 1978-81.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johannisberg - Blick über den Traunsee.jpg|Auch der [[Traunsee]] wurde mehrmals untersucht, um etwaige Einflüsse der Calciumchlorid-Einleitungen auf die benthischen Algen festzustellen – zuletzt 1982.&lt;br /&gt;
Gonphosphaeria sp.jpeg|&amp;#039;&amp;#039;Gomphosphaeria&amp;#039;&amp;#039; sp., eine Blaualge, wie sie laut Kann unter anderem auch im Lunzer See vorkommt, aber (wegen Merkmalsarmut) kaum näher zu bestimmen war.&lt;br /&gt;
Reichramingbach1.jpg|[[Reichramingbach]]: Algen-Vegetationsfärbung (in Anschluss an [[Lothar Geitler]] 1927), untersucht 1983 für ein Gutachten der OÖ. Landesregierung.- Kann hatte etliche Alpen-Bäche auf ihrem &amp;quot;Programm&amp;quot; – aber auch die Donau.&lt;br /&gt;
Pond Svet from south.JPG|Am großen Teich (Svět) von [[Třeboň]] (hier im Hintergrund) liegt das Hydrobotanische Institut der Karls-Universität Prag, in dem Dr. Kann mit Prof. Jiři Komárek an einem Bestimmungsbuch für Cyanophyten arbeitete.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Systematik und Ökologie der Algen österreichischer Bergbäche.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerbart, Stuttgart 1978. 238 pp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Original-Curriculum E. Kann (im Archiv der BSL).&lt;br /&gt;
* U. Humpesch: &amp;#039;&amp;#039;Kann, Edith.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2002, ISBN 3-205-99467-1, S. 348–350 (mit Publikations-Verzeichnis).&lt;br /&gt;
* K. Anagnostidis, J. Komárek, [[Dieter Mollenhauer|D. Mollenhauer]]: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam (Edith Kann, Gerhard Helmut Schwabe, Karol Starmach, Lothar Geitler)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Cyanophyta/Cyanobacteria: Morphology, Taxonomy, Ecology. Proceedings of the 11th Symposium of the International Association for Cyanophyte Research Plön (Germany) 1989.&amp;#039;&amp;#039; Algological Studies/Archiv für Hydrobiologie, Supplement Volumes 64 (1991), S. 559–572.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1132741157|VIAF=277928284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kann, Edith}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phykologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sub-auspiciis-Promovierter (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kann, Edith&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Lehrerin und Botanikerin (Algologin)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krems an der Donau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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