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	<title>Edith Eucken-Erdsiek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:01:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edith_Eucken-Erdsiek&amp;diff=2112424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pittacus1: /* Leben */ link zur schule</title>
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		<updated>2024-10-29T22:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; link zur schule&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edith Eucken-Erdsiek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Edith Erdsiek&amp;#039;&amp;#039;; * [[2. April]] [[1896]] in [[Smolensk]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[22. Juni]] [[1985]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war eine deutsche [[Kulturphilosophie|Kulturphilosophin]] und Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Edith Erdsieks Mutter war jüdischer Herkunft, die Familie väterlicherseits stammte aus Westfalen. Sie war die ältere Schwester des Rechtswissenschaftlers  [[Gerhard Erdsiek]] (1897–1975).&amp;lt;ref&amp;gt;Wendula Gräfin von Klinskowstroem: &amp;#039;&amp;#039;Walter Eucken, Eine biographische Skizze&amp;#039;&amp;#039;. In: Lüder Gerken (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walter Eucken und sein Werk. Rückblick auf den Vordenker der sozialen Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2000, S. 53–115, hier: S. 74f. sowie Abbildung S. 126 ({{Google Buch | BuchID = xx8lxh7PZKMC  | Seite = 74 |Linktext = Volltext | Hervorhebung = Gerhard Erdsiek}}); vgl. weiterhin: Gerhard Marquordt: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Gerhard Erdsiek&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Juristische Wochenschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 1975, S. 1688 f. &amp;#039;&amp;#039;Erdsiek, Gerhard&amp;#039;&amp;#039;, in: Hans Bergemann, [[Simone Ladwig-Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus : eine rechtstatsächliche Untersuchung. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Bundesanzeiger-Verlag, 2004, S. 166, sowie {{GND|116531509}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie in [[Kursk]]. 1904 zog die Familie nach Deutschland, zunächst nach [[Düsseldorf]], 1905 nach [[Berlin]]. Dort legte sie 1914 das Abitur an der [[Chamissoschule]] in [[Berlin-Schöneberg]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wendula Gräfin von Klinckowstroem |Titel=Walter Eucken: Ein Leben für Menschenwürde und Wettbewerb |Verlag=Mohr Siebeck |Datum=2023-04-05 |ISBN=978-3-16-161918-2 |Online=https://www.google.co.uk/books/edition/Walter_Eucken_Ein_Leben_f%C3%BCr_Menschenw%C3%BC/9OS8EAAAQBAJ?hl=en&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=chamissoschule&amp;amp;pg=PA54&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] studierte sie Nationalökonomie, Literaturwissenschaft und Philosophie. Während ihres Studiums lernte sie [[Walter Eucken]] kennen, den sie im Dezember 1920 heiratete. Somit wurde sie die Schwiegertochter des Philosophen und Literaturnobelpreisträgers [[Rudolf Eucken]]. Nach der Heirat gab sie ihr Studium auf. Ab  1925 lebte das Paar in [[Tübingen]], ab 1927 in [[Freiburg im Breisgau]]. 1925 veröffentlichte Edith Eucken-Erdsiek ihren ersten Essay in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Tatwelt&amp;#039;&amp;#039;, deren Herausgeberschaft sie von 1928 bis 1934 übernahm. Teilweise veröffentlichte sie darin unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Janus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren brachte sie einen Sohn und zwei Töchter zur Welt und stellte ihre publizistische Arbeit zunächst ein. 1938 schloss sie sich dem &amp;#039;&amp;#039;[[Freiburger Kreis (NS-Zeit)|Freiburger Konzil]]&amp;#039;&amp;#039; an. Dem Gesprächskreis gehörten Pastoren- und Professorenpaare an. Sie trafen sich in Privatwohnungen, auch bei den Euckens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] begann Edith Eucken-Erdsiek wieder zu veröffentlichen. Nach Walter Euckens Tod im Jahr 1950 widmete sie sich zunächst der Herausgeberschaft seines Werks &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze der Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Sie trug wesentlich zur Gründung des [[Walter Eucken Institut]]s 1954 in Freiburg bei und hielt den Kontakt zu Euckens Schülern und Freunden. Der &amp;#039;&amp;#039;Eucken-Kreis&amp;#039;&amp;#039; traf sich jährlich in ihrer Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edith Eucken-Erdsiek verfasste Beiträge unter anderem für Zeitungen wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, für die &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophisches Jahrbuch|Philosophische Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des [[Bund Freiheit der Wissenschaft|Bundes Freiheit der Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
1985 starb sie in Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Größe und Wahn. Drei Essays über Friedrich den Großen, Napoleon und Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Gesellschaftsordnung und die radikale Linke&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sie prägten unser Jahrhundert. Zeitgeschichtliche Porträts &amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg im Breisgau 1980, ISBN 3-451-07824-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Magie der Extreme – von der Schwierigkeit einer geistigen Orientierung&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg im Breisgau 1981, ISBN 3-451-07908-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wendula Gräfin von Klinskowstroem: &amp;#039;&amp;#039;Zur Einführung: Edith Eucken-Erdsiek (1896–1985)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Nils Goldschmidt]], Michael Wohlgemut (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundtexte zur Freiburger Tradition der Ordnungsökonomik&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2008, S. 375ff.&lt;br /&gt;
* Wendula Gräfin von Klinskowstroem: &amp;#039;&amp;#039;Walter Eucken, Eine biographische Skizze&amp;#039;&amp;#039;. In: Lüder Gerken (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walter Eucken und sein Werk. Rückblick auf den Vordenker der sozialen Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2000, S. 53–115 sowie S. 126 ([https://books.google.de/books?id=xx8lxh7PZKMC&amp;amp;hl=de auszugsweise Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10550047X|LCCN=n/81/119729|VIAF=64470956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eucken-Erdsiek, Edith}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturphilosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Freiburger Kreises (NS-Zeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Mont Pèlerin Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eucken-Erdsiek, Edith&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Erdsiek, Edith&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kulturphilosophin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Smolensk]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pittacus1</name></author>
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