<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edith_Andreae</id>
	<title>Edith Andreae - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edith_Andreae"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edith_Andreae&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-23T19:37:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edith_Andreae&amp;diff=2184603&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edith_Andreae&amp;diff=2184603&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-30T15:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edith Andreae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Rathenau, (* [[18. Januar]] [[1883]] in [[Berlin]]; † [[1952]] in [[Zürich]], [[Schweiz]]) war eine deutsche [[Salonnière]]. Sie erlangte vor allem als [[Nachlassverwalter]]in und Herausgeberin der Werke ihres Bruders [[Walther Rathenau]] Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Edith Andreae kam 1883 als einzige Tochter des deutsch-jüdischen Industriellen [[Emil Rathenau]] und seiner Ehefrau [[Mathilde Rathenau]], geborene Nachmann, in Berlin zur Welt. Sie war die jüngere Schwester des Politikers [[Walther Rathenau]] und des Industriellen [[Erich Rathenau]]. Am 10. Februar 1902 heiratete sie den Bankier [[Fritz Andreae]], Sohn der Salonnière [[Bertha von Arnswaldt]].&lt;br /&gt;
In ihrer Jugend verbrachte Edith Andreae viel Zeit mit der Tochter des „bedeutenden Mathematikers [[Alfred Pringsheim|Pringsheim]]“ – der später verheirateten [[Katia Mann]].&amp;lt;ref&amp;gt; Ursula von Mangoldt: Auf der Schwelle zwischen Gestern und Morgen – Begegnungen und Erlebnisse, Weilheim/Oberbayern 1963, S. 75 (unter dem Registereintrag zu [[Thomas Mann]]) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ehe entstammen vier Töchter, darunter die spätere Schriftstellerin [[Ursula von Mangoldt-Reiboldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 zog die Familie in die Villa Andreae in [[Berlin-Grunewald|Grunewald]]. Hier unterhielt Andreae eine „anspruchsvolle Geselligkeit mit hohem Niveau“,&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Wilhelmy-Dollinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Salons: mit historisch-literarischen Spaziergängen&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 2000, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt; womit es ihr als einer der wenigen Frauen der 1920er Jahre gelang, „die Salongeselligkeit wiederzubeleben [und] führende Künstler, Literaten und Gelehrte ihrer Zeit um sich zu versammeln“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelmy&amp;quot;&amp;gt;Petra Wilhelmy: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert (1780–1914)&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 1989, S. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie galt als „die intellektuellste Frau in Berlin“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelmy&amp;quot; /&amp;gt; war eine Förderin [[Max Reinhardt]]s und mit zahlreichen Intellektuellen ihrer Zeit, darunter [[Hugo von Hofmannsthal]], [[Gerhart Hauptmann]] und [[Thomas Mann]], befreundet. Auch Politiker wie [[Friedrich Ebert]] zählten zu den Gästen ihres Salons, in dem unregelmäßig auch Konzerte stattfanden und Vorträge gehalten wurden. Die junge [[Ursula Herking]] fand bei Edith Andreae Unterstützung, da diese mit ihrer verstorbenen Mutter befreundet gewesen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Herking: &amp;#039;&amp;#039;Danke für die Blumen, – damals – gestern – heute&amp;#039;&amp;#039;. München/Gütersloh/Wien 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung Walther Rathenaus 1922 wurde sie Verwalterin und Herausgeberin seines politischen und literarischen Nachlasses. Sie war nach Rathenaus Ermordung Besitzerin von [[Schloss Freienwalde]], das sie 1926 dem damaligen Landkreis Oberbarnim schenkte, sodass das Schloss zu einer Gedenkstätte für Rathenau umgebaut werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.museumsverband-brandenburg.de/39.0.html Vgl. museumsverband-brandenburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wirkte sie als Kuratoriumsmitglied der Walther-Rathenau-Stiftung, die 1939 aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] musste die Familie zunächst 1938 das Haus in Grunewald aufgeben und zog in das frühere Haus Walther Rathenaus in der [[Koenigsallee]] 65. Sie erhielten die Ausreisegenehmigung und emigrierten 1939 in die Schweiz. Die Familie ließ sich in [[Zürich]] nieder, wo Fritz Andreae 1950 starb. Edith Andreae starb zwei Jahre darauf 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andreae, Edith.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 26.&lt;br /&gt;
* Petra Wilhelmy: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert (1780–1914).&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 1989, S. 585–586.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116309156}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dla-marbach.de/index.php?id=59086 Briefwechsel mit Karl Wolfskehl im Bestand des Deutschen Literaturarchivs Marbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116309156|VIAF=27818649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Andreae, Edith}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salonnière (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walther Rathenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Andreae, Edith&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rathenau, Edith&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Salonnière und Nachlassverwalterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>