<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edignalinde</id>
	<title>Edignalinde - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edignalinde"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edignalinde&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T22:14:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edignalinde&amp;diff=910915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edignalinde&amp;diff=910915&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-08-01T14:06:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Edignalinde Sommer 2008.jpg|mini|Die Edignalinde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1883).jpg|mini|Zeichnung der Edignalinde aus dem Jahre 1883]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edignalinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Tausendjährige Linde genannt) ist eine [[Sommerlinde]] (&amp;#039;&amp;#039;Tilia platyphyllos&amp;#039;&amp;#039;) auf dem Friedhof neben der Kirche Sankt Sebastian in [[Puch (Fürstenfeldbruck)|Puch]], einem Stadtteil von [[Fürstenfeldbruck]]. Sie ist nach unterschiedlichen Schätzungen 500 bis 1200 Jahre alt und als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen. Der Name stammt von [[Edigna von Puch|Edigna]], nach einer Legende die Tochter des Königs von [[Frankreich]], die hier im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf der Flucht vor einer geplanten Verheiratung Unterschlupf gesucht hat. Sie hat angeblich als [[Eremit]]in im Inneren des hohlen Baumes 35&amp;amp;nbsp;Jahre lang gelebt. Von der Linde gibt es zurück bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zahlreiche Abbildungen, wobei Edigna meist erhöht über ihr im Himmel oder im hohlen Stamm sitzend dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
Puch liegt drei Kilometer nordwestlich von Fürstenfeldbruck und etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[München]]. Die Linde steht in der Ortsmitte auf etwa 550&amp;amp;nbsp;Meter Höhe über [[Normalnull]] neben der Kirche Sankt Sebastian. Nördlich von Puch führt die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]] an der Ortschaft vorbei, südlich die [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2054|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2054]] nach [[Landsberg am Lech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Edignalinde 006 Nordseite.jpg|mini|hochkant|Nordansicht]]&lt;br /&gt;
Von der ursprünglichen Linde ist nur noch ein Teil des Stammes vorhanden, die einstige Hauptkrone, von mehreren Hauptästen gebildet, besteht nicht mehr. Der Stamm ist zerfallen, so dass seine frühere Größe nicht mehr erkennbar ist. Nachdem ein Teil des Stammes 1947 gefällt wurde, fehlt auch der Hohlraum, in dem angeblich Edigna lebte; innere Stammteile wurden zur Außenschicht. Der verbliebene Stamm ist stark gefurcht und zeigt deutliche Altersnarben. Die Linde ist bis in mehrere Meter Höhe mit Knollen, Beulen und Wucherungen übersät. Trotz des hohen Alters brachen aus dem verbliebenen Stamm junge Triebe hervor, die heute bis zu 20&amp;amp;nbsp;Meter hohe, im Sommer dicht belaubte Äste bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland. Seite 45.&amp;quot; /&amp;gt; Diese Sekundärkrone hat einen Durchmesser von 17&amp;amp;nbsp;Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland. Seite 45.&amp;quot; /&amp;gt; Neben der Linde befindet sich in einem kleinen Häuschen, ähnlich einer Kapelle, eine bemalte Holzfigur der seligen Edigna. Die Linde hat einen Teil dieser Kapelle umschlossen, so dass beide wie zusammengewachsen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammumfang ===&lt;br /&gt;
Der Reststamm der Linde ist, bedingt durch die eingewachsene Kapelle, schwer messbar. Er hatte im Jahre 2005 einen Umfang von ungefähr 10,5&amp;amp;nbsp;Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland. Seite 45.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anette Lenzing |Titel=Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland |Verlag=K. R. Langewiesche |Ort=Heiligenhaus |Datum=2005 |ISBN=3-7845-4520-3 |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans Joachim Fröhlich (Forstwissenschaftler)|Hans Joachim Fröhlich]], Initiator des „Kuratoriums Alte liebenswerte Bäume in Deutschland“ gab im Jahre 1990 einen Stammumfang von neun Metern an, auf 1,3&amp;amp;nbsp;Meter Höhe gemessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wege zu alten Bäumen. Seite 156.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Joachim Fröhlich |Titel=Band 2, Bayern |Sammelwerk=Wege zu alten Bäumen |Verlag=WDV-Wirtschaftsdienst |Ort=Frankfurt |Datum=1990 |ISBN=3-926181-09-5 |Seiten=156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Linde liegt mit diesen Maßen nach dem &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Baumarchiv&amp;#039;&amp;#039;, dem der Stammumfang in einem Meter Höhe als wichtigstes Auswahlkriterium dient, über dem unteren Grenzwert der national bedeutsamen Bäume (NBB).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere 500 ältesten Bäume&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Ullrich, Stefan Kühn, Uwe Kühn |Titel=Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv |Verlag=BLV Buchverlag GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-8354-0376-5 |Seiten=295}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Zeichnung der Linde aus dem Jahre 1883 zeigt, dass der Stamm damals, obwohl schon halb zerfallen, viel dicker war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bedeutende Linden. Seite 84.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter ===&lt;br /&gt;
Da das älteste Holz aus dem Zentrum des Stammes fehlt, ist weder eine Jahresringzählung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alte liebenswerte Bäume in Deutschland. Seite 22.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Joachim Fröhlich |Titel=Alte liebenswerte Bäume in Deutschland |Verlag=Buchholz |Ort=Ahlering |Datum=2000 |ISBN=3-926600-05-5 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; noch eine [[Radiokarbonmethode|Radiokohlenstoffdatierung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bedeutende Linden. Seite 316.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michel Brunner]] |Titel=Bedeutende Linden: 400 Baumriesen Deutschlands |Verlag=Haupt Verlag AG |Ort=Bern/Stuttgart/Wien |Datum=2007 |ISBN=978-3-258-07248-7 |Seiten=316}}&amp;lt;/ref&amp;gt; möglich. Das tatsächliche Alter der Linde kann deshalb nur grob geschätzt werden. Ein Vertreter des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Baumarchivs&amp;#039;&amp;#039; schätzte im Jahr 2008 ihr Alter auf 500 bis 700&amp;amp;nbsp;Jahre;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unsere 500 ältesten Bäume&amp;quot; /&amp;gt; mehrmals wurde aber auch ein Alter von etwa 1000&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wege zu alten Bäumen. Seite 156.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alte liebenswerte Bäume in Deutschland. Seite 308.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Joachim Fröhlich |Titel=Alte liebenswerte Bäume in Deutschland |Verlag=Buchholz |Ort=Ahlering |Datum=2000 |ISBN=3-926600-05-5 |Seiten=308}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1200&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland. Seite 45.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bedeutende Linden. Seite 84.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michel Brunner |Titel=Bedeutende Linden: 400 Baumriesen Deutschlands |Verlag=Haupt Verlag AG |Ort=Bern/Stuttgart/Wien |Datum=2007 |ISBN=978-3-258-07248-7 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vermutet. Damit wäre sie eine der zehn ältesten Linden in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Ullrich, Stefan Kühn, Uwe Kühn |Titel=Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv |Verlag=BLV Buchverlag GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=München |Datum=2009 |ISBN=978-3-8354-0376-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Edignalinde 003 Westseite.jpg|mini|Westansicht]]&lt;br /&gt;
Ein etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Meter hoher Eisenzaun umgibt stammnah die Linde, an der ein Glasbehälter für Andachts- und [[Opferkerze]]n steht. An der Südseite der Linde befindet sich ein großes Holzkreuz mit [[Jesus von Nazaret]], welches auf einer Steinmauer steht. Auf einer im Jahre 1969 an der Kapelle angebrachten Tafel, die inzwischen teilweise vom Stamm der Linde überwachsen ist, steht folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Edigna-Linde&amp;lt;br /&amp;gt;„Tausendjährige Linde“&amp;lt;br /&amp;gt;Im hohlen Stamm dieser Linde (und in&amp;lt;br /&amp;gt;der Klause daneben) lebte (1074–1109)&amp;lt;br /&amp;gt;die selige Edigna&amp;lt;br /&amp;gt;Tochter Kaiser Heinrich&amp;amp;nbsp;I. v. Frankreich (sic!)&amp;lt;br /&amp;gt;Förderverein Puch 1969&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Edigna St-Sebastian Langhaus.jpg|mini|hochkant=0.7|Edigna in der Linde]]&lt;br /&gt;
Nach der Legende kam &amp;#039;&amp;#039;Edigna&amp;#039;&amp;#039; auf ihrer Flucht mit ihrem Ochsenkarren im Jahre 1074 durch den Ort &amp;#039;&amp;#039;Puoche&amp;#039;&amp;#039;, heute Puch. Die Ochsen blieben unterhalb der Anhöhe Puchs, auf der sich schon damals eine Kapelle und eine Linde befanden, stehen. Zudem soll der Hahn, den sie dabei hatte, gekräht haben und die Glocke in ihrem Gepäck ohne menschliches Zutun geläutet haben. Sie sah darin ein Zeichen Gottes, ließ sich dort 35&amp;amp;nbsp;Jahre lang nieder und richtete sich im hohlen Stamm der Linde eine Wohnung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613183042/http://www.bautz.de/bbkl/e/edigna_v_p.shtml |autor=Ekkart Sauser|artikel=Edigna von Puch|band=16|spalten=431-432}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kirche wurde neben der Linde auf den Fundamenten eines älteren Gotteshauses gebaut. Einer Legende zufolge „floss bald nach ihrem Tod ein heiliges Öl aus der Linde, das versiegte, als man es aus Gewinnsucht verkaufen wollte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bäume, die Geschichten erzählen. Seite 112.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Kühn, Stefan Kühn, Bernd Ullrich |Titel=Bäume, die Geschichten erzählen |Verlag=BLV Verlagsgesellschaft |Ort=München |Datum=2005 |ISBN=3-405-16767-1 |Seiten=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso sollen Blätter der Linde, die zur Mitternachtsstunde gepflückt werden und mit denen die Milchgeschirre gereinigt werden, eine wundersame Eigenschaft haben. Die Milch setzt in den gereinigten Töpfen angeblich doppelt so viel Rahm an wie üblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bedeutende Linden. Seite 84.&amp;quot; /&amp;gt; Am Gedenktag der Edigna finden seit 1959 alle zehn Jahre die Edigna-Festspiele statt. In einem Theaterstück wird ihr Leben und Wirken dargestellt. Hierbei wird auch die Lindengeschichte mit einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Amann: [http://www.sueddeutsche.de/1.2636853 &amp;#039;&amp;#039;Edigna zu Ehren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsblatt Puch, 1861, Ausschnitt.jpg|mini|Ortsblatt Puch von 1861 mit der Linde links unten neben der Kirche]]&lt;br /&gt;
Im Juni 1861 wurde die Linde auf dem Uraufnahmeblatt Puch, dem Rahmenblatt einer flächendeckenden Vermessung im damaligen [[Königreich Bayern]], neben der Kirche in einer Umzäunung eingezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller [[Alexander Schöppner]] schrieb im Jahre 1866 in &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der Bayerischen Lande&amp;#039;&amp;#039; über die Linde:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sagenbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Schöppner |Titel=Sagenbuch der Bayerischen Lande: Aus dem Munde des Volkes, der Chronik und der Dichter |Band=3 |Verlag=M. Rieger |Ort=München |Datum=1866 |Kapitel=Edigna von Puch |Seiten=218 |Online=[http://books.google.de/books?id=0x4uAAAAYAAJ&amp;amp;dq=linde%20puch&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;pg=PT229#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Auf dem Platze steht noch ein starker, in zwei Hauptästen sich verzweigender Stamm, im größten Umfange 35½&amp;amp;nbsp;[[Fuß (Einheit)|Fuß]] [entspricht etwa 10,4&amp;amp;nbsp;Meter Umfang] messend, und etwa 50 bis 60&amp;amp;nbsp;Fuß hoch. Ein Hauptast des Stammes ist ganz hohl, so daß man sich in demselben verbergen kann.&lt;br /&gt;
 |Autor=Alexander Schöppner&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der Bayerischen Lande: Aus dem Munde des Volkes, der Chronik und der Dichter.&amp;#039;&amp;#039; 1866}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linde wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch einen Lattenzaun geschützt, da Personen wiederholt Blätter und Zweige abbrachen. Eine Beschreibung der Linde aus dem Jahre 1874 findet sich in der statistischen Beschreibung des Erzbistums München-Freising.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die größten, ältesten oder sonst merkwürdigen Bäume Bayerns in Wort und Bild. Seite 157.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Stützer |Titel=Die größten, ältesten oder sonst merkwürdigen Bäume Bayerns in Wort und Bild |Band=4 |Verlag=Piloty &amp;amp; Loehle |Ort=München |Datum=1905 |Seiten=156–157, hier S. 157 |Kommentar=Durch einen Herstellungsfehler folgt S.&amp;amp;nbsp;157 im Digitalisat erst zwischen S.&amp;amp;nbsp;162 und 158. |URN=nbn:de:bvb:12-bsb00113454-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1880 brach bei einem Unwetter einer der beiden großen Hauptäste ab. Die verbliebene Krone wurde um die Jahrhundertwende mit Holzbalken gestützt. In der Illustrierten [[Die Gartenlaube]] aus dem Jahre 1883 befindet sich eine Abbildung über die Linde mit der Bildbeschreibung &amp;#039;&amp;#039;Die tausendjährige Linde in Puch bei Fürstenfeld&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Die tausendjährige Linde in Puch bei Fürstenfeld|Digitalisat bei Wikisource]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1909 wurde berichtet, dass der Baum durch Untermauerungen gestützt wurde. 1947 wurde der morsche Teil des Stammes gefällt. Die Linde wurde 1983 als [[Naturdenkmal]] ausgewiesen und ist bei der Unteren [[Naturschutz]]behörde des [[Landkreis Fürstenfeldbruck|Landkreises Fürstenfeldbruck]] gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland. Seite 47.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anette Lenzing |Titel=Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland |Verlag=K. R. Langewiesche |Ort=Heiligenhaus |Datum=2005 |ISBN=3-7845-4520-3 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gaben Bauern dem Vieh geweihtes Laub der Edignalinde zu fressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste markanter und alter Baumexemplare in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernd Ullrich, Stefan Kühn, Uwe Kühn&lt;br /&gt;
   |Titel=Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv&lt;br /&gt;
   |Verlag=BLV Buchverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8354-0376-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michel Brunner&lt;br /&gt;
   |Titel=Bedeutende Linden: 400 Baumriesen Deutschlands&lt;br /&gt;
   |Verlag=Haupt Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bern/Stuttgart/Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-258-07248-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Anette Lenzing&lt;br /&gt;
   |Titel=Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland&lt;br /&gt;
   |Verlag=K. R. Langewiesche&lt;br /&gt;
   |Ort=Heiligenhaus&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7845-4520-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans Joachim Fröhlich (Forstwissenschaftler)|Hans Joachim Fröhlich]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Alte liebenswerte Bäume in Deutschland&lt;br /&gt;
   |Verlag=Cornelia Ahlering Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Buchholz&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-926600-05-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Joachim Fröhlich&lt;br /&gt;
   |Titel=Bayern&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Wege zu alten Bäumen&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=WDV-Wirtschaftsdienst&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt&lt;br /&gt;
   |Datum=1990&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-926181-09-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Brigitta Klemenz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Edigna zu Puch. Festschrift aus Anlaß der 5. Edigna-Festspiele&lt;br /&gt;
   |Ort=Fürstenfeldbruck&lt;br /&gt;
   |Datum=1999}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613183042/http://www.bautz.de/bbkl/e/edigna_v_p.shtml |autor=[[Ekkart Sauser]]|band=16|spalte=431–432}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Friedrich Stützer&lt;br /&gt;
   |Titel=Die größten, ältesten oder sonst merkwürdigen Bäume Bayerns in Wort und Bild&lt;br /&gt;
   |Band=4&lt;br /&gt;
   |Verlag=Piloty &amp;amp; Loehle&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1905&lt;br /&gt;
   |Seiten=156–157 mit Lichtdruck-Tafel&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Durch einen Herstellungsfehler folgt S.&amp;amp;nbsp;157 im Digitalisat erst zwischen S.&amp;amp;nbsp;162 und 158.&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:bvb:12-bsb00113454-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Edignalinde (Puch, Fürstenfeldbruck)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hans Joachim Fröhlich |url=http://www.schwazersilberwald.at/zm/zeitmon/z01euro/z01deuts/st_web/st_de1005.htm |titel=„Tausendjährige Edignalinde“ in Puch (Textauszug) |werk=Wege zu alten Bäumen |hrsg=Denkwerkstatt Glockenturm |datum=1990 |seiten=308–309 |abruf=2009-04-06}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Gottfried Kiesow |url=http://www.monumente-online.de/05/03/sonderthema/sehen_lernen_baeume.php?media=print |titel=Von Linden, Eichen und Kastanien: Auch alte Bäume verdienen Schutz |werk=Monumente Online |hrsg=Deutsche Stiftung Denkmalschutz |datum=2005-05 |abruf=2020-08-22}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christiane Frost |url=http://www.frost-burgwedel.de/index.php?seite=detail/tilia |titel=Ein Garten in Norddeutschland |datum=2002-01-14 |abruf=2009-04-06}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschesbaumarchiv.de/ Deutsches Baumarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.18755 |EW=11.220935 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|17. April 2009|59127472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Fürstenfeldbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelbaum in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fürstenfeldbruck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelbaum in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individuelle Linde oder Baumgruppe mit Linden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
	</entry>
</feed>