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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ediger</id>
	<title>Ediger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T15:53:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ediger&amp;diff=516442&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giebenrath: /* Persönlichkeiten */ Verstorben</title>
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		<updated>2025-11-08T16:17:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ort. Für den Volkstagsabgeordneten siehe [[Franz Ediger]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ediger-Eller&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.09764&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.15773&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 148&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 809&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2007-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-06-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 56814&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02675&lt;br /&gt;
| Bild                   = 2006-07-10 ediger.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf den Ort&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ediger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Moselfränkische Dialekte|moselfränkisch]] &amp;#039;&amp;#039;Edscha&amp;#039;&amp;#039;) ist eine frühere [[Stadt]] in [[Rheinland-Pfalz]] und heute ein Ortsteil der Ortsgemeinde [[Ediger-Eller]] im [[Landkreis Cochem-Zell]]. Der [[Weinbauort]] gehört der [[Verbandsgemeinde Cochem]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Ediger liegt an der [[Untermosel]], etwa sechs Kilometer Luftlinie südlich der Kreisstadt [[Cochem]]. Nachbarorte sind [[Senhals]] und [[Nehren (Mosel)|Nehren]] im Osten, [[Neef]] am anderen Moselufer im Süden und [[Eller (Mosel)]] im Westen. Ediger liegt an der [[Bundesstraße 49]] zwischen Cochem und [[Wittlich]] und somit an der [[Moselweinstraße]]. Südöstlich von Ediger liegen das [[Ediger Laach]] und die [[Insel Taubengrün]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte Edigers geht nach der urkundlichen Ersterwähnung im Zusammenhang einer Schenkungsurkunde des fränkischen Königs [[Dagobert I.]] bis in das Jahr 636 zurück, Tonscherbenfunde in der Nähe des Dorfes lassen auf eine Besiedlung seit dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus schließen. 765 wurde der Ort im Zusammenhang der Schenkung eines [[Weingarten (Weinbau)|Wingerts]] an das [[Kloster Lorsch]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ederiga&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im Jahr 895 kamen mehrere Güter im Dorf an die [[Abtei Echternach]]. Um 1097 gehörte ein Teil der Kirche des Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Edegrei&amp;#039;&amp;#039; im [[Simeonstift]] in [[Trier]], die dies bezeugende Urkunde stellt die erste Erwähnung des Gotteshauses in Ediger dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1142 wurde Ediger [[Pfarrei|Pfarrsitz]]. Im Jahr 1363 wurden dem Ort durch Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] auf Bitten des Trierer Erzbischofs [[Cuno von Falkenstein]] die [[Stadtrecht]]e verliehen. Im Zuge dessen wurde Ediger mit einer Stadtmauer und Gräben umgeben, erhielt ein [[Blutgericht]] sowie das [[Marktrecht]]. Ab 1436 gab es in der Stadt Ediger ein [[Schöffengericht]]. Für das Jahr 1540 ist erstmals die Existenz einer Schule erwähnt. Im 17. Jahrhundert wurden die meisten noch heute das Ortsbild der Stadt prägenden Fachwerkbauten errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ediger-eller.de/cms-kultur-geschichte/geschichte-ediger/geschichte-ediger.html &amp;#039;&amp;#039;Zeitleiste zum Ortsteil Ediger.&amp;#039;&amp;#039;] Ortsgemeinde Ediger-Eller, abgerufen am 6. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1794 wurde Ediger von [[Französische Revolution|französischen Revolutionstruppen]] besetzt und mit dem Nachbarort Eller zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Der [[Kurstaat Trier]], zu dem die Stadt damals gehörte, wurde aufgelöst. 1815 wurden Ediger und Eller auf dem [[Wiener Kongress]] dem [[Königreich Preußen]] zugeordnet, die beiden Orte wurden danach wieder eigenständig. Seit 1946 gehört Ediger zu [[Rheinland-Pfalz]], die Stadt schloss sich am 7. Juni 1969 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Gebietsreform mit der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Eller (Mosel)&amp;#039;&amp;#039; zu der Ortsgemeinde [[Ediger-Eller]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP |Stand=2006 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. September 2010 wurde der Doppelort Ediger-Eller im Wettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft]] als schönstes Dorf in Rheinland-Pfalz gekürt und erhielt im Bundesentscheid eine von acht Goldmedaillen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rhein-zeitung.de/region/rheinland-pfalz_artikel,-goldmedaille-fuer-edigereller-im-dorfwettbewerb-_arid,135116.html &amp;#039;&amp;#039;Goldmedaille für Ediger-Eller im Dorfwettbewerb.&amp;#039;&amp;#039;] Rheinzeitung, 10. September 2010, abgerufen am 6. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 belegte Ediger im [[Europäischer Dorferneuerungspreis|Europäischen Dorferneuerungspreis]] den zweiten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Denkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ediger-Eller, St. Martin, 2012-08 CN-01.jpg|mini|Kirche St. Martin in Ediger]]&lt;br /&gt;
Der gesamte Ortskern von Ediger mit vielen Fachwerkbauten aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert steht mit Ausnahme von zwei Gebäuden unter Denkmalschutz. Weitere Kulturdenkmäler sind:&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Ediger)|Katholische Pfarrkirche St. Martin]], eine zweischiffige, spätgotische Pfarrkirche, vermutlich aus dem 14. Jahrhundert. Bereits im Jahr 1097 wurde ein romanischer Vorgängerbau erwähnt, der zunächst eine [[Filialkirche]] war und im Jahr 1142 zur [[Pfarrkirche]] erhoben wurde. Die Umgestaltung zu der heutigen Kirche erfolgte vermutlich im 14. oder 15. Jahrhundert, der Turm stammt aus dem Jahr 1506.&lt;br /&gt;
* Stadtmauer&lt;br /&gt;
* Kreuzkapelle oberhalb der Weinberge nördlich von Ediger&lt;br /&gt;
* ehemalige [[Synagoge (Ediger)]]&lt;br /&gt;
* [[Wohnturm Hofgut Lehmen]], romanischer Wohnturm zwischen Ediger und Nehren an der Mosel. Der Turm wurde im Jahr 1245 erstmals erwähnt und ist das letzte erhaltene Gebäude des Hofgutes des [[Ritter]]geschlechts von Lehmen. Der Turm ist aus [[Schiefer]]bruchsteinen errichtet und hat eine Höhe von 16 Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.burgeninventar.de/specials/114le.html |wayback=20100330091903 |text=Burgeninventar – Wohnturm Lehmen.}}&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 6. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Anwesen des [[Springiersbacher Hof]]es, eines im Jahr 1299 gegründeten [[Weingut]]es, befindet sich unmittelbar unterhalb der Pfarrkirche St. Martin. Das heutige Gebäude im Barockstil wurde in den Jahren 1752 und 1753 unter Abt Johann Heinrich von Wassenberg neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachwerkhäuser in Ediger ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel| Ediger-Eller/Galerie Fachwerkhäuser}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Ediger Moselweinstraße 13-kurfürstl Amtshaus 2016.jpg|Ehem. kurfürstliches Amtshaus&lt;br /&gt;
  Ediger-Eller - Duitsland.JPG|Verkehrsamt&lt;br /&gt;
  Ediger-Eller Fachwerkhäuser in Ediger.jpg|Fachwerkhäuser in Ediger&lt;br /&gt;
  2016 Ediger Hochstraße 35 Bj. 1735.jpg|Ehemaliges Kelterhaus&lt;br /&gt;
  Ediger Moselweinstraße 12 2016 .jpg|Moselweinstraße 12&lt;br /&gt;
  EdigerOberbachstraße 19 Schulhaus 2016.jpg|Frühere Schule&lt;br /&gt;
  Ediger Pelzerstraße 4 2016.jpg|Pelzerstraße 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner von Ediger leben überwiegend vom [[Weinbau]] und vom Tourismus. Zu den Weinbergen in der Umgebung zählen unter anderem der [[Ediger Elzhofberg]] und das [[Ediger Osterlämmchen]], dort wird überwiegend [[Riesling]] angebaut. Der Fernwanderweg „[[Moselsteig]]“ führt durch Ediger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ediger gibt es eine Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard David]] (1863–1930), Politiker (SPD), [[Mitglied des Reichstages|MdR]], [[Mitglied des Landtages|MdL]] (Hessen)&lt;br /&gt;
* [[Heinz Balthes]] (* 1937), Bühnenbildner&lt;br /&gt;
* [[Manfred Probst]] (1939–2025), katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Detlef Becker]] (1963–1982), Bankkaufmann, Opfer einer Geiselnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ediger-eller.de/cms-kultur-geschichte/geschichte-ediger/geschichte-ediger.html Ediger auf der Seite der Ortsgemeinde Ediger-Eller]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ediger-Eller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Cochem-Zell)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Cochem-Zell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 636]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1363]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giebenrath</name></author>
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