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	<title>Edictum Chlotharii - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T19:45:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edictum_Chlotharii&amp;diff=358743&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Sonnenkind: nowiki entfernt</title>
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		<updated>2025-07-21T22:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nowiki entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edictum Chlotharii&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[614]], auch &amp;#039;&amp;#039;Pariser Edikt&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Verfassungsurkunde des [[Frankenreich]]es, die durch Gewährung wichtiger Rechte an den [[Adel]] eine wichtige Stufe im frühmittelalterlichen Feudalisierungsprozess darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Grahn-Hoek, &amp;#039;&amp;#039;Die fränkische Oberschicht im 6. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Sigmaringen 1976, Seite 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frankenreich war zwischen [[567]] und [[612]]/[[613]] in die drei Teilreiche [[Neustrien]], [[Burgund (Frankenreich)|Burgund]] und [[Austrasien]] aufgeteilt, die von untereinander verwandten Königen der [[Merowinger]]dynastie regiert wurden. Nachdem es unter den Königen von Austrien und Burgund zum Bruderkrieg gekommen war, sah nun [[Chlothar II.]], auf Anraten seines neustrischen Adels, die Gelegenheit, den aus dieser Auseinandersetzung siegreich hervorgegangenen Vetter [[Theuderich II.]] (ein Enkel der Regentin [[Brunichild]]) bzw. nach dessen Tod 613 seinen Sohn [[Sigibert II.]] zu besiegen. Dies gelang ihm auch, Brunichild und Sigibert II. ließ er töten. Dem fränkischen Adel aber, der entscheidend geholfen hatte, ihn zum König des wiedervereinten Reiches zu machen (auch auf austrischer Seite fand er Unterstützer, die sich von Brunichilde lossagten), musste er nun Zugeständnisse machen, die auf einer Synode in [[Paris]] eingefordert worden waren und die 614 im Edictum Chlotharii verbrieft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Regelung war, dass die Grafen nur noch in der Region amtieren durften, aus der sie stammten. Sie erhielten auch mehr politische Rechte gegenüber dem König, dem damit die Möglichkeit genommen war, Männer seines Vertrauens einzusetzen. Außerdem existierte das wichtige Amt des [[Hausmeier]]s. Zwar wurde die monarchische Spitze des Reiches vereint, für die Teilreiche aber wurden jeweils eigene Hausmeier beibehalten, auch das stellte eine gewisse Schwächung der Zentralgewalt dar. Immerhin wurde in geistlichen Dingen die königliche Oberhoheit insofern bestätigt, als die Beschlüsse von [[Chlodwig I.]] im [[Konzil von Orléans (511)|Konzil von Orléans]] von [[511]] bestätigt wurden, wonach dem König eine entscheidende Mitsprache bei der Bischofsinvestitur zugestanden wurde&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Chlotharii II edictum&amp;quot; [BK 9],                        in: Capitularia. Edition der fränkischen Herrschererlasse,        bearb. von Karl Ubl und Mitarb., Köln 2014 ff.        URL: https://capitularia.uni-koeln.de/capit/pre814/bk-nr-009/ (abgerufen am 14. Juli 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich auf der Adelsseite an der Abfassung des Edikts beteiligt waren [[Pippin der Ältere]] und [[Arnulf von Metz]], deren Nachfahren, die [[Karolinger]], einige Generationen später die Merowinger ablösen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (Fränkisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (7. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feudalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfassungsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edikt (Frankreich)|Chlothar II.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfassungsgeschichte (Frankreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Sonnenkind</name></author>
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