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	<title>Edgar Wedepohl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:51:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grundausstattung: lf</title>
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		<updated>2025-02-04T17:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edgar Leonhard Wilhelm Wedepohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1894]] in [[Magdeburg]]; † [[17. März]] [[1983]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten nach Hans Vorländer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Ästhetik der Demokratie. Formen der politischen Selbstdarstellung.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Architekt]], [[Bauforscher]] und [[Hochschullehrer]]. Er publizierte auch unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Florestan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Wedepohl wurde als Sohn des Malers [[Theodor Wedepohl]] (1863–1931) und der Kathy Siegmund geboren. Nach dem Besuch des Königlichen [[Prinz-Heinrichs-Gymnasium|Prinz-Heinrich-Gymnasiums]] in [[Berlin-Schöneberg]] in den Jahren 1900 bis 1912 studierte er an den Technischen Hochschulen in [[Technische Universität Berlin|Berlin]] und [[Karlsruher Institut für Technologie|Karlsruhe]]. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er von August 1914 bis November 1918 mit dem [[2. Ober-Elsässisches Feldartillerie-Regiment Nr. 51|Feldartillerie-Regiment 51]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 heiratete Wedepohl Margret, Tochter von [[Rudolf Sachtleben]]. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Wolfgang, Hans Dietrich und Ursula. 1920 schloss er sein Studium an der TH Karlsruhe als [[Ingenieur|Diplomingenieur]] ab. Von 1920 bis 1923 stand er als Regierungsbauführer in Krefeld und Düsseldorf im Preußischen Staatsdienst. 1923 wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]] im öffentlichen Bauwesen) ernannt. 1926 ging Wedepohl als freier Architekt nach [[Köln]] und 1928 nach Berlin. In Berlin lebte er mindestens bis 1943.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch Berlins für 1933, S. 2881 führt ihn als „Reg Baumstr a D“ mit der Adresse Burggrafenstraße 22 an. Das Adressbuch für 1943, S. 3212 gibt ihn mit der Adresse Belazeile 14 an.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort gehörte er unter anderem dem [[Deutscher Herrenklub|Deutschen Herrenklub]] an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstelle von Edgar Wedepohl auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin (Feld 28-774, ohne Grabstein).jpg|mini|Grabstelle auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin (Feld 28-774, ohne Grabstein)]]&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1945 war Wedepohl Nachrichtenoffizier im Stab von [[Wilhelm Canaris]], dem Chef der [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]], des Geheimdienstes der deutschen Armee. Den Schwerpunkt der Arbeit Wedepohls, der im Stab von Canaris den Spitznamen „Professor“ führte, bildete dabei die Koordination der Abwehr in [[Frankreich]] und [[Belgien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Sieben. Eine Rettungsaktion für vom Holocaust Bedrohte aus dem Amt Ausland / Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Michael Graf Soltikow]] beschreibt Wedepohl für diese Jahre als „ein Mann mit buschigen Augenbrauen und kreisrundem Gesicht, das ich stets freundlich lächelnd in Erinnerung habe.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Alexander Soltikow: &amp;#039;&amp;#039;Ich war mittendrin. Meine Jahre bei Canaris.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1945 bis 1947 befand Wedepohl sich in [[Kriegsgefangenschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Vorländer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Ästhetik der Demokratie. Formen der politischen Selbstdarstellung.&amp;#039;&amp;#039; 2003, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lehrte Wedepohl von 1951 bis 1960 als Professor an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Kunst]] und arbeitete als Architekt in [[Schlachtensee|Berlin-Schlachtensee]]. Von 1949 bis 1952 war er Vorsitzender des unter seiner Mitwirkung wiederbegründeten [[Bund Deutscher Architekten|Bundes Deutscher Architekten]] in Berlin, dessen Ehrenmitgliedschaft ihm später verliehen wurde.  Seit 1957 saß Wedepohl im Beirat der für das [[Reichstagsgebäude]] in Berlin verantwortlichen Bundesbauverwaltung, der in allen architektonischen Fragen beratend tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Datenhandbuch zur Geschichte des Deutschen Bundestages 1949 Bis 1999.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 3345.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edgar Wedepohl starb 1983 im Alter von 88&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin. Sein Grabmal befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;631.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Das architektonische Werk Wedepohls, der „Selbstüberschätzung“ und „Größenwahn“ als typische Berufskrankheiten seines Standes charakterisierte,&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred W. Hentschel: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Latein am Ende: SPIEGEL-Serie über Krise und Zukunft der deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; konzentriert sich vor allem auf den Raum Berlin und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 übernahm Wedepohl zusammen mit Hans Gerber die Planung und Überwachung der Umbauten des [[Schloss Babelsberg|Schlosses Babelsberg]], in dem die Richterschule des Landes Brandenburg untergebracht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Preußische Gärten in Geschichte und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Weissenhof-Siedlung der Werkbund-Ausstellung &amp;#039;Die Wohnung&amp;#039;, Stuttgart 1927.&amp;#039;&amp;#039; In: Wasmuths Monatshefte für Baukunst, 11 (Oktober 1927), S. 391–402.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Märchen vom Himmelsschlüssel.&amp;#039;&amp;#039; Auer, Bonn 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundrißauslese für den Wohnungsbau. Zweispänner. Bericht über die Ergebnisse eines Forschungsauftrags.&amp;#039;&amp;#039; 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Aufbau des Reichstagsgebäudes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauwelt&amp;#039;&amp;#039;, Heft 29 (1959), S. 869.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bindung und Freiheit der Künste.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Städtebau nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eumetria. Das Glück der Proportionen. Maßgrund und Grundmaß in der Baugeschichte. Beiträge zur musischen Geometrie.&amp;#039;&amp;#039; 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107676370|LCCN=no/00/40779|VIAF=2993668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wedepohl, Edgar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Abwehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wedepohl, Edgar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wedepohl, Edgar Leonhard Wilhelm (vollständiger Name); Florestan (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Bauforscher und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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