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	<title>Edgar Steiger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:15:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edgar_Steiger&amp;diff=408424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, fehlendes Wort ergänzt</title>
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		<updated>2025-04-02T20:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edgar Steiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1858]] in [[Egelshofen]]; † 23./[[24. Oktober]] [[1919]] in [[München]]) war ein deutsch-schweizerischer [[Schriftsteller]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Studium in Basel sowie Leipzig (1858–1883) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edgar Steiger wurde als 12. Kind eines renommierten evangelischen Pfarrers geboren. Unter diesen Voraussetzungen schien sein Weg im kirchlichen Dienst bereits vorgezeichnet. So begann er nach dem Abschluss des [[Heinrich-Suso-Gymnasium]]s 1877 in [[Konstanz]] seine theologischen Studien an der [[Universität Basel]]. Bald wechselte er in die philosophische Fakultät, wo er u. a. auch die Lehrveranstaltungen [[Friedrich Nietzsche]]s und [[Jacob Burckhardt|Jakob Burckhardts]] hörte. Als dem Hochbegabten der Erwartungsdruck seiner streng konservativ-theologisch ausgerichteten Familie zu groß wurde, floh er 1879 ohne deren Wissen nach [[Leipzig]]. An der dortigen [[Universität Leipzig]] erwartete ihn ein freieres Studium. Dennoch brach Steiger dieses 1883 endgültig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leipzig: Naturalismus und Sozialdemokratie (1884–1898) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1884 an versuchte er sich als freier Schriftsteller und Theaterkritiker. Er wurde Mitarbeiter kritischer Literaturzeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gesellschaft (Conrad)|Die Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Das Magazin für die Literatur des In- und Auslandes&amp;#039;&amp;#039;. Beide Blätter befassten sich mit der neu aufkommenden Literatur des [[Naturalismus (Literatur)|Naturalismus]]. Steigers erste Schrift hierzu erschien 1889 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die neue Dichtung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte ein kämpferisches Naturell und fand in der jungen [[Sozialdemokratie]] eine Heimat. Edgar Steiger wurde mit den Führern der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] wie [[August Bebel]] und [[Wilhelm Liebknecht]] bekannt. Durch seine einjährige Tätigkeit 1893/1894 als zweiter Redakteur des &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; in Basel stand er auch mit den dortigen Sozialdemokraten wie [[Herman Greulich]] oder [[Nikolai Wassilieff]] in Verbindung. Zurück in Leipzig, wurde Steiger 1895 Redakteur des Feuilletons an der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, hier verfasste er über viele Jahre hinweg kritische Artikel über politische Themen unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Cri-Cri&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Holzmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Pseudonymen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 wurde er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Welt|Neuen Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, der kulturell ausgerichteten Sonntagsbeilage für die sozialdemokratischen Zeitungen. Hier fand Steiger eine Plattform für die literarische Richtung des [[Naturalismus (Literatur)|Naturalismus]]. Dieses Engagement ließ ihn zum Mittelpunkt der größten Literaturdebatte der Epoche auf dem Gothaer Parteitag 1896 werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf hatte er sich mit der Staatsanwaltschaft auseinanderzusetzen. Insbesondere wegen einer in der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Welt&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichten [[Novelle]], die sich den Vorwurf der Gotteslästerung gefallen lassen musste, wurde Steiger 1896 als verantwortlicher Redakteur im sog. „Nazarenerprozeß“ angeklagt und im März 1897 zu einer Gefängnishaft von viereinhalb Monaten in [[Zwickau]] verurteilt. Diese Zeit nutzte Steiger zur Abfassung seines umfangreichen, vielbeachteten Werks über die dramatische Literatur des Naturalismus: &amp;#039;&amp;#039;Das Werden des neuen Dramas&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== München: Theaterkritiker und Mitarbeiter an bedeutenden Zeitschriften (1898–1919) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edgar Steiger verließ Leipzig im März 1898, um sich in [[München]], der Stadt, die Schriftstellern zu damaliger Zeit ein im Vergleich mit anderen Großstädten freieres Schaffen versprach, anzusiedeln. Dort wurde er vielbeschäftigter Mitarbeiter, besonders der renommierten Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jugend|Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Simplicissimus]]&amp;#039;&amp;#039;. Für letztere Zeitschrift lieferte er bis zu seinem Tod mehr als 400 Texte, deren satirische Schärfe und Brillanz ihn neben [[Ludwig Thoma]] u.&amp;amp;nbsp;a. zu einem der vier „Hausdichter“ machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Theaterrezensent arbeitete er bei den Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Neueste Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Fremdenblatt]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Der Tag&amp;#039;&amp;#039; (Berlin) u. a. sowie für die Kulturzeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Münchner Salonblatt&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Freistatt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Das literarische Echo]]&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart, Berlin) u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Tätigkeit im Münchner Kulturleben stand er mit der Literaten- und Theaterwelt in enger Verbindung. Darunter waren insbesondere [[Michael Georg Conrad]], [[Otto Falckenberg]], [[Hanns von Gumppenberg]], [[Karl Henckell]], [[Josef Ruederer]], Ludwig Thoma oder [[Frank Wedekind]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs erschien Steigers Gedichtsammlung &amp;#039;&amp;#039;Weltwirbel&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Zeit wandte er sich verstärkt sozialdemokratischen Blättern zu wie den Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Münchener Post]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; sowie den Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Die Glocke (Zeitschrift, 1915)|Die Glocke]]&amp;#039;&amp;#039; und nach Kriegsende &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Zeit (Revue)|Die Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation für Journalisten hatte sich – auch durch Papierknappheit – derart verschlechtert, dass Edgar Steiger, der bereits seit 1913 Mitglied beim „Schutzverband deutscher Schriftsteller“ (SDS) war, mit seinem Kampf für höhere Zeilenhonorare nur eine geringe Verbesserung der Lage erreichen konnte. Krieg, Verarmung und Hunger hatten Edgar Steigers Lebenskräfte erschöpft. Er starb in der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 1919 an einer akuten Lungenentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein deutsches Pamphlet wider die Schweiz. Ein Wort zu Schutz und Trutz.&amp;#039;&amp;#039; 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die neue Dichtung. Kritische Beiträge zur Geschichte der zeitgenössischen deutschen Litteratur.&amp;#039;&amp;#039; 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Werden des neuen Dramas. Teil I: Henrik Ibsen und die dramatische Gesellschaftskritik. Teil II: Von Hauptmann bis Maeterlinck.&amp;#039;&amp;#039; 1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltwirbel. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Fleischel, Berlin 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner:&lt;br /&gt;
* Artikel in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften&lt;br /&gt;
* Gedichte in Zeitschriften und Flugblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard J. Bellinger]], [[Brigitte Regler-Bellinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwabings Ainmillerstrasse und ihre bedeutendsten Anwohner. Ein repräsentatives Beispiel der Münchner Stadtgeschichte von 1888 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Norderstedt 2003, ISBN 3-8330-0747-8; 2. Aufl. 2012, ISBN 978-3-8482-2883-6; E-Book 2013, ISBN 978-3-8482-6264-9;  S. 397–407.&lt;br /&gt;
* Brigitte Regler-Bellinger: &amp;#039;&amp;#039;Edgar Steiger 1858–1919. Leben und Werk des deutsch-schweizerischen Schriftstellers.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-1738-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117237426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117237426|LCCN=no/2005/91629|VIAF=32265630}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steiger, Edgar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steiger, Edgar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Egelshofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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