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	<title>Edgar Mrugalla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:55:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edgar_Mrugalla&amp;diff=1689741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete am 10. Januar 2026 um 16:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-10T16:08:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edgar Mrugalla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1938]] in [[Berlin]]; † [[22. September]] [[2016]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Maler]] und [[Kunstfälscher]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Edgar Mrugalla erhielt nur eine kurze Schulbildung und verließ schon 1952 die Volksschule. Danach war er in mehr als 30 Berufen wie Hilfsbootsbauer, Bimmeljunge, Heizer, Preisboxer sowie als Kohle-, Öl- und Zeitungsfahrer tätig. Ab 1957 lebte er in [[West-Berlin]], wo er sich mit dem Handel verschiedenster Waren Geld verdiente. 1966 heiratete er. Zu dieser Zeit war er als Kipper- und Heizölfahrer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1968 gründete Mrugalla eine Entrümpelungsfirma und eröffnete einen Trödelladen. Aufgrund fehlenden Sachverstandes verkaufte er Gemälde teils unter Wert. In der Folge begann er, sich [[autodidakt]]isch mit Malerei und der Restaurierung von [[Ölgemälde]]n zu beschäftigen. 1971 trat Mrugalla dem „Bund Bildender Künstler“ (BBK) in Berlin bei und fertigte erste Kopien an. Diese verkaufte er günstig an Händler, die mithilfe von [[Expertise]]n hohe Gewinne erzielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 fand Mrugalla bei einer Entrümpelung 24 farbige Kreidezeichnungen von [[Otto Mueller]], die er zum Verkauf anbot. Allerdings wurden Kunsthändler durch die hohe Anzahl misstrauisch und zeigten Mrugalla an. Nach einer Hausdurchsuchung wurden die Zeichnungen beschlagnahmt und Mrugalla der Fälschung beschuldigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://authenticationinart.org/aia-archive/aia-unmasked-forgers/ |titel=Authentication in Art List of Unmasked Forgers |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-01-08 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem über acht Jahre dauernden Prozess wurde er freigesprochen, jedoch war sein Ruf als Restaurator, Antiquitätenhändler und Künstler beschädigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 zog Mrugalla nach [[Nordhastedt]] in ländliches Gebiet. Dort [[Kopieren (Kunst)|kopierte]] er etwa 3000 verschiedene Werke. Die Fälschungen brachten unseriöse Kunsthändler und Kriminelle, aber auch renommierte Galeristen in den Umlauf. 1987 wurde Mrugalla verhaftet, nachdem die große Zahl von Kopien von Werken [[Picasso]]s Aufmerksamkeit erregt hatte; die angefertigten Fälschungen wurden beschlagnahmt und vernichtet. Mrugalla wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt,&amp;lt;ref name=spon&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/edgar-mrugalla-der-koenig-der-kunstfaelscher-ist-tot-a-1117199.html|autor=|titel=Edgar Mrugalla: Der König der Kunstfälscher ist tot|werk=[[Spiegel Online]]|datum=2016-10-18|zugriff=2016-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden. Es folgten Ausstellungen seiner Werke in ganz Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 eröffnete Edgar Mrugalla eine Galerie in [[Büsum]], in der er eigene Werke und gekennzeichnete Fälschungen legal ausstellte und verkaufte. Außerdem gab er Malunterricht. 1993 veröffentlichte Mrugalla seine Erinnerungen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;König der Kunstfälscher&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 erkrankte Mrugalla an [[Parkinson-Krankheit|Morbus Parkinson]]. 2006 starb seine Frau. Daraufhin zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Seit 2008 lebte Mrugalla in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref name=spon /&amp;gt; Er hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Mrugalla wird in dem erstmals 2009 von den Sendern [[Arte]] und [[3sat]] ausgestrahlten Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Große Meister – Leichte Beute?&amp;#039;&amp;#039; behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Henry Keazor]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Falschen das Richtige lernen. 12 Fälle der Kunstfälschung. Begleitbroschüre zur Ausstellung „Kunst und Fälschung“ im [[Kurpfälzisches Museum Heidelberg|Kurpfälzischen Museum Heidelberg]] vom 29. Februar bis 30. Juni 2024&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Heidelberg April 2024. Ohne ISBN, S. 20–23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119125307}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ard.de/home/kultur/_Man_nennt_mich_den_jungen_Pablo_/64058/index.html Interview bei ARD]&lt;br /&gt;
* [http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Was-...-...-Edgar-Mrugalla/649481.html Interview bei stern.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119125307|VIAF=311575340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mrugalla, Edgar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstfälscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mrugalla, Edgar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Kunstfälscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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