<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edeltraud_Eckert</id>
	<title>Edeltraud Eckert - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edeltraud_Eckert"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edeltraud_Eckert&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T20:23:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edeltraud_Eckert&amp;diff=310725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rita2008: HC: Entferne Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland   welche Besatzungsmacht?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edeltraud_Eckert&amp;diff=310725&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-02T17:24:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Opfer_der_sowjetischen_Besatzungsmacht_in_Deutschland&quot; title=&quot;Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland&quot;&gt;Kategorie:Opfer der sowjetischen Besatzungsmacht in Deutschland&lt;/a&gt;   welche Besatzungsmacht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edeltraud Eckert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1930]] in [[Zabrze|Hindenburg O. S.]], [[Provinz Oberschlesien]]; † [[18. April]] [[1955]] in [[Leipzig]]) war eine [[deutsche Schriftsteller]]in. Als [[Politische Haft (DDR)|politischer Häftling in der DDR]] starb sie im &lt;br /&gt;
[[Hoheneck (Gefängnis)|Gefängnis Hoheneck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Edeltraud Eckert stammte aus einer Buchhändlerfamilie. 1945 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|floh die Familie]] nach [[Brandenburg an der Havel]], wo Edeltraud Eckert ihr [[Abitur]] ablegte. Seit 1946 war sie Mitglied der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]]. 1949 begann sie ein [[Studium]] der [[Pädagogik]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Nachdem sie bereits zu Beginn des Studiums Kenntnis vom Weiterbestehen der sowjetischen Gefangenenlager in der neu gegründeten [[DDR]] erhielt, engagierte sie sich mit drei Freunden in der antikommunistischen Widerstandsgruppe gegen die SED-Diktatur, der [[Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit]], für die die Gruppe in [[Rathenow]] Flugblätter verteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1950 wurde Edeltraud Eckert in [[Potsdam]] verhaftet. Die Angehörigen der Gruppe wurden von DDR-Polizisten verhört und misshandelt; nach der Überstellung an das sowjetische Militärtribunal folgten weitere Verhöre. In dem Prozess vor dem Militärtribunal, der ab dem 29. Juli 1950 unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Verteidiger stattfand, wurde Edeltraud Eckert zu 25 Jahren [[Haft]] und [[Zwangsarbeit]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Oktober 1950 war Edeltraud Eckert Insassin des [[Zuchthaus Waldheim|Zuchthauses Waldheim]] bei [[Chemnitz]]. Eckert arbeitete u.&amp;amp;nbsp;a. als Schneiderin; ihre Verbindung zur Außenwelt beschränkte sich auf einen kurzen Brief pro Monat an die Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1953 bis März 1954 erhielt Edeltraud Eckert wegen guter Arbeitsleistungen von der Gefängnisleitung die Erlaubnis, ihre Gedichte und Kompositionen in ein Schreibheft zu übertragen. Im Herbst 1953 wurde ihr  bei einem Arbeitsunfall ein Finger schwer gequetscht, kurz darauf wurde [[Tuberkulose]] diagnostiziert. Im März 1954 wurde sie ins [[Hoheneck (Gefängnis)|Gefängnis Hoheneck]] in [[Stollberg/Erzgeb.]] verlegt, wo sie unter noch schärferen Haftbedingungen zu leiden hatte. Ende 1954 war die Gefangene der DDR-Justiz überstellt worden, die ihr eine Strafverkürzung und Entlassung im Jahre 1958 in Aussicht stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edeltraud Eckert arbeitete zu dieser Zeit als Mechanikerin in der Gefängnisschneiderei. Am 24. Januar 1955 erlitt sie bei der Arbeit an einer Maschine eine schwere Kopfverletzung, deren fachgerechte Behandlung erst einige Tage später begann. Sie wurde ins Haftkrankenhaus in Leipzig-[[Meusdorf]] verlegt und in den folgenden Monaten mehrfach operiert. Eine Serie von Infektionen führte Ende März zum [[Wundstarrkrampf]], dessen Behandlung in der Leipziger Universitätsklinik erfolglos blieb. Edeltraud Eckert starb am 18. April 1955 im Alter von 25 Jahren im Krankenhaus; ihr Leichnam wurde eingeäschert und die Urne von den Behörden in einem geheim gehaltenen Massengrab beigesetzt. Das Schreibheft mit ihren Gedichten  wurde einige Tage später mit ein paar persönlichen Besitztümern der Familie übersandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edeltraud Eckerts Werk besteht aus den in ihrem Schreibheft enthaltenen [[Gedicht]]en sowie einigen weiteren, die von Mitgefangenen aus dem Gedächtnis überliefert wurden. Als [[Lyriker]]in stand Eckert unter dem Einfluss ihres Lieblingsdichters [[Rainer Maria Rilke]]. Ihre meist in liedhafter Form gehaltenen und von tiefer [[Melancholie]] geprägten Gedichte reflektieren die verzweifelte Situation der Gefangenen. Einem breiteren Publikum wurde Eckerts Werk erst durch die Veröffentlichung durch das [[Archiv unterdrückter Literatur in der DDR]] im Jahre 2005 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hinter Gittern – ein Mensch&amp;#039;&amp;#039;, München 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahr ohne Frühling&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Blunck: &amp;#039;&amp;#039;Vom Leben trennt dich Schloß und Riegel.&amp;#039;&amp;#039; Langen-Müller, München 2000, ISBN 3-7844-2765-0.&lt;br /&gt;
* Gerrit zur Hausen: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die Revolution in der Schublade&amp;quot;: verfolgte DDR-Literatur und innere Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Techn. Univ., Diss., Berlin 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123729920}}&lt;br /&gt;
* {{perlentaucher|edeltraud-eckert}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Bienert]]: [http://www.text-der-stadt.de/DDR-Archiv.html Mundtot, aber nicht für immer]&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123729920|LCCN=nr2002032691|VIAF=37174411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eckert, Edeltraud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwangsarbeiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eckert, Edeltraud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zabrze|Hindenburg]], [[Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rita2008</name></author>
	</entry>
</feed>