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	<title>Edel-Reizker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edel-Reizker&amp;diff=64170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Liebigkühler: /* Literatur */ + Link zum Lemma Wulfard Winterhoff</title>
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		<updated>2026-03-28T13:34:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Link zum Lemma Wulfard Winterhoff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Edel-Reizker&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lactarius deliciosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]&amp;lt;!--1753--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Samuel Frederick Gray|Gray]] 1821&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Reizker&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Deliciosi&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Sektion&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Milchlinge&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lactarius&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Täublingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Russulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Täublingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Russulales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2009-09-28 Lactarius deliciosus cropped.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edel-Reizker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echte Reizker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius deliciosus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Täublingsverwandte]]n (Russulaceae). Charakteristisch ist der an verletzten Stellen austretende Milchsaft, der im Unterschied zu anderen [[Reizker]]n lebhaft und unverändert orangerot gefärbt ist. Der Pilz lebt mit Kiefern in [[Symbiose]]. Deshalb wird die Art auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiefern-Blutreizker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der [[Blätterpilz]] gilt als guter Speisepilz. Nach dem Verzehr verfärbt sich der Harn rot, was jedoch harmlos ist. Die Ursache hierfür ist der Gehalt an [[Azulenen]] ([[Sesquiterpene]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;aerzteblatt&amp;quot;/&amp;gt; Das lateinische [[Epitheton#Botanik|Epitheton]] &amp;#039;&amp;#039;deliciosus&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „köstlich“. Der deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Reizker&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wort slawischen Ursprungs und lässt sich mit Rotmilchling übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lactarius deliciosus102508.jpg|mini|links|Hutunterseite eines Fruchtkörpers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lactarius-deliciosus-Finland.jpg|mini|Typisch für den Edel-Reizker sind die deutlichen, orangen Gruben am Stiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Hut (Mykologie)|Hut]] erreicht einen Durchmesser von 10–20&amp;amp;nbsp;cm. Der Rand ist oft wellig verbogen. Die Huthaut ist etwas klebrig und bei Trockenheit bereift. Auf einem ocker-orangefarbenen bis ziegelroten Grund befindet sich eine ausgeprägte dunklere Zonierung oder ein konzentrisch getropftes Muster. Die [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] haben einen blass orangen Ton. An verletzten Stellen färben sie sich erst spät grün. Das Sporenpulver ist hellocker gefärbt. Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] fällt mit einer Länge von bis zu 5&amp;amp;nbsp;cm relativ kurz und einem Durchmesser von etwa 2&amp;amp;nbsp;cm stämmig aus. Er hat fast die gleiche Farbe wie der Hut und zeigt meist deutlich abgesetzte, dunklere Gruben. Das orange [[Trama|Fleisch]] ist fest, hart und bricht nur schwer. Auch die [[Milchsaft|Milch]] ist orange gefärbt. Sie verblasst später etwas und färbt sich schließlich leicht grün. Der Geruch ist angenehm fruchtig, der Geschmack mild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische-Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die elliptischen [[Spore|Sporen]] sind 7,2–9&amp;amp;nbsp;µm lang und 5,9–7&amp;amp;nbsp;µm breit. Der Q-Wert (Quotient aus Sporenlänge und Sporenbreite) ist 1,2–1,4. Das [[Ornament (Mykologie)|Sporenornament]] ist bis zu 0,5&amp;amp;nbsp;µm hoch und besteht aus wenigen Warzen sowie Rippen, die fast vollständig netzig verbunden sind. Die keuligen [[Basidie]]n sind 40–60&amp;amp;nbsp;µm lang und 9–11&amp;amp;nbsp;µm breit und tragen je 4&amp;amp;nbsp;[[Sterigma|Sterigmen]]. Die [[Cheilozystide]]n kommen in zwei Modifikationen vor. Einmal als spindel- bis pfriemförmige, 25–35&amp;amp;nbsp;µm lange und 4–6&amp;amp;nbsp;µm breite [[Makrozystide]]n und dann als zylindrische bis schwach keulige [[Zystide]]n, die zwei- bis vierfach septiert und 33–70&amp;amp;nbsp;µm lang und 4–7&amp;amp;nbsp;µm breit sind. Beide Formen sind wenig zahlreich. Die [[Pleuromakrozystide]]n sind spindelförmig bis pfriemförmig, 45–60&amp;amp;nbsp;µm lang und 6–8&amp;amp;nbsp;µm breit und sehr spärlich. Die [[Hutdeckschicht|Huthaut]] besteht mehrheitlich aus parallel liegenden, 2–6&amp;amp;nbsp;µm breiten, gelatinisierten [[Hyphe|Hyphen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-09-12 Lactarius quieticolor 1 cropped.jpg|mini|Wechselblauer Edelreizker (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius quieticolor&amp;#039;&amp;#039;) mit konzentrisch gezontem und bläulich getöntem Hut]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:2007-09-12 Lactarius quieticolor 2 cropped.jpg|mini|Unterseite des Wechselblauen Edelreizkers (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius quieticolor&amp;#039;&amp;#039;) mit orangen, spröden Lamellen]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung Echte Reizker oder Blut-Reizker meint man im Volksmund manchmal noch ähnliche Arten, die allesamt essbar oder zumindest ungiftig sind. Ein gemeinsames und sicheres Merkmal ist ihre rötliche Milch, die sie von ungenießbaren oder giftigen Milchlingen unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders ähnlich ist der [[Wechselblauer Edel-Reizker|Wechselblaue Edel-Reizker]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius quieticolor&amp;#039;&amp;#039;), der früher auch als Varietät des Edel-Reizkers eingestuft wurde (siehe Abschnitt [[#Systematik|Systematik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sehr gute Speisepilze gelten der [[Spangrüner Kiefern-Reizker|Spangrüne Kiefern-Reizker]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius semisanguifluus&amp;#039;&amp;#039;), sowie der [[Weinroter Kiefern-Reizker|Weinrote Kiefern-Reizker]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius sanguifluus&amp;#039;&amp;#039;). Ersterer unterscheidet sich vom Edel-Reizker durch den nicht grubigen Stiel, eine nach kurzer Zeit weinrot verfärbende Milch und die bei älteren Exemplaren dunkelgrün verfärbenden Hüte. Letzterer bildet an Schnittstellen eine sich rasch weinrot verfärbende Milch und ist insgesamt weinrötlicher gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am häufigsten vorkommende Reizker, der [[Fichten-Reizker]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius deterrimus&amp;#039;&amp;#039;), ist geschmacklich eher minderwertiger als die oben genannten Verwandten. Diese Art bekommt an Druckstellen schon bald grüne Flecken. Er kommt nur unter [[Fichten]] vor, sein Fleisch schmeckt deutlich bitter, die Milch färbt sich nach etwa 15&amp;amp;nbsp;Minuten weinrot und der Hut ist schwächer gezont.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Art, die nur unter [[Tannen]] wächst, ist der [[Lachs-Reizker]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius salmonicolor&amp;#039;&amp;#039;). Dessen Milch färbt sich nach bis zu 30&amp;amp;nbsp;Minuten ebenfalls weinrot. Sein Geschmack weist eine bittere Komponente auf, weshalb der Pilz bei vielen Pilzsammlern als ungenießbar gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich kann auch der [[Zottiger Birken-Milchling|Zottige Birken-Milchling]] aussehen. Er besitzt jedoch einen wolligen Hut sowie eine weiße, scharf schmeckende Milch und ist unter Birken zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laux2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus sylvestris forest Gietrzwałd.JPG|mini|Der Edel-Reizker ist ein Kiefernbegleiter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Edel-Reizker ist ein [[Mykorrhiza]]-Pilz, der meist mit [[Kiefern]], vor allem [[Waldkiefer]]n zusammenlebt. Er ist in Kiefernwäldern sowie in Nadel- und Mischwäldern mit Kiefern an lichten Stellen oder Waldwegrändern zu finden. Außerdem ist er in Parks, Gärten und ähnlichen Biotopen anzutreffen. Sehr schattige Lagen sowie sehr feuchte, zum Beispiel staunasse Böden und stark mit Stickstoff angereicherter Untergrund werden gemieden. Der Pilz besiedelt frische bis trockene, meist flachgründige Böden über [[Kalkgestein|Kalk]], [[Sandstein|Sand-]] und [[Urgestein]]. Diese sind sauer bis alkalisch und schwach bis mäßig nährstoffhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper erscheinen vor allem von September bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution of Lactarius deliciosus.svg|mini|300px|Verbreitung des Edel-Reizkers in Europa. Grün eingefärbt sind Länder, in denen der Milchling nachgewiesen wurde. Grau dargestellt sind Länder ohne Quellen oder Länder außerhalb Europas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greece&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Macedonia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Portugal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ukraine&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Edel-Reizker ist in der [[Holarktis]] verbreitet. So ist er in [[Nordamerika]], auf [[Madeira]], Europa, [[Nordafrika]] und Asien ([[Israel]], [[Armenien]], [[Ostsibirien]] und [[Volksrepublik China|China]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jorinde Nuytinck et al. |url=https://www.researchgate.net/publication/228649377_Descriptions_and_taxonomy_of_the_Asian_representatives_of_Lactarius_sect_Deliciosi |titel=Descriptions and taxonomy of the Asian representatives of Lactarius sect. Deliciosi |werk=Fungal Diversity 22 |datum=2006-06 |abruf=2021-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu finden. In Europa ist der Pilz von [[Belgien]] und den [[Balearen]] über [[Italien]], [[Serbien]] und [[Ungarn]] bis nach [[Russland]] sowie bis [[Südfinnland (Provinz)|Südfinnland]] im Norden weit, jedoch sehr ungleichmäßig verbreitet. Häufiger ist er dabei im Osten, seltener dagegen im Westen und Süden. In Deutschland ist er weit verbreitet, allerdings von unterschiedlicher Dichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Vom Edel-Reizker sind zahlreiche [[Form (Biologie)|Formen]] und [[Varietät (Biologie)|Varietäten]] bekannt, die von einigen Autoren auch als eigenständige [[Art (Biologie)|Arten]] aufgefasst werden. Dazu zählen unter anderem die [[Taxonom|Taxa]] &amp;#039;&amp;#039;hemicyaneus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;pinastri&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;quieticolor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;semisanguinascens&amp;#039;&amp;#039;. Sie werden heute als Synonyme des [[Wechselblauer Edel-Reizker|Wechselblauen Edel-Reizker]]s (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius quieticolor&amp;#039;&amp;#039;) geführt. Die Art unterscheidet sich vom Edel-Reizker durch einen bräunlicher gefärbten, jung oft etwas blau getönten Hut und langsam weinrötlich verfärbende Milch. Mikroskopisch besitzt der Milchling mehr kugelige und innerhalb der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Deliciosi&amp;#039;&amp;#039; die am gröbsten [[Ornament (Mykologie)|ornamentierten]] [[Spore]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-Clausen2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als untergeordnetes Taxon des Edel-Reizkers wird inzwischen nur noch die Form &amp;#039;&amp;#039;rubescens&amp;#039;&amp;#039; angesehen. Sie ist durch Fruchtkörper gekennzeichnet, deren Milch nach einigen Minuten rötlich verfärbt, während die Typusvarietät mit oranger, unveränderlicher Milch beschrieben wurde. Allerdings tritt häufig nach einigen Stunden ein entsprechender Farbwechsel auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-Clausen2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Speisewert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-10-29 market stall with Lactarius deliciosus.jpg|mini|hochkant|Marktstand in [[Mercat de la Boqueria|La Boqueria]], [[Barcelona]] mit Edel-Reizkern und anderen Wildpilzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Speisepilz]] entfaltet der Edel-Reizker seinen etwas süßlichen Geschmack durch kräftiges Anbraten. Sein Wert leidet aber unter Madenbefall, der bei diesem Pilz recht häufig auftritt. Sämtliche Reizkerarten sind weniger zum [[Kochen]] geeignet, sondern besser zum [[Braten (Garmethode)|Braten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Lohberg |url=https://neckarkiesel.de/wald/pilz/reizker.htm |titel=Echter Reizker - Pilze im Wald |hrsg=PhiloPhax Internet-Agentur |sprache=de |abruf=2024-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Genuss von Reizkern kann sich der [[Urin]] rot färben, was jedoch harmlos ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Briefmarken ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Posta Romana - 1958 - mushroom 30B.jpg|Briefmarke aus Rumänien, 1958&lt;br /&gt;
 The Soviet Union 1964 CPA 3127 stamp (Mushrooms. Saffron milk cap or red pine mushroom (Lactarius deliciosus)).jpg|Briefmarke aus der Sowjetunion, 1964&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[German Josef Krieglsteiner]], [[Andreas Gminder]], [[Wulfard Winterhoff]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Die Großpilze Baden-Württembergs]]&lt;br /&gt;
   |Band=Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Ulmer&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8001-3531-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Marcel Bon]]&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Pareys Buch der Pilze]]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Franckh-Kosmos Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-440-09970-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;aerzteblatt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. med Siegmar Berndt,&lt;br /&gt;
Verzehr bestimmter Pilzarten &lt;br /&gt;
https://www.aerzteblatt.de/archiv/206015/Verzehr-bestimmter-Pilzarten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Cvetomir M. Denchev, Boris Assyov |Titel=CHECKLIST OF THE MACROMYCETES OF CENTRAL BALKAN MOUNTAIN (BULGARIA) |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=111 |Datum=2010 |Seiten=279–282 |Online=http://www.mycotaxon.com/resources/checklists/denchev-v111-checklist.pdf |Format=PDF |KBytes=578}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Z. Tkalcec, A. Mešic |Titel=Preliminary checklist of Agaricales from Croatia V |TitelErg=Families Crepidotaceae, Russulaceae and Strophariaceae |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=88 |Datum=2003 |ISSN=0093-4666 |Seiten=289 |Online=[http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0088/0289.htm online] |Abruf=2012-01-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.gbif.org/species/5248629 |titel=Weltweite Verbreitung von Lactarius deliciosus |werk=GBIF Portal / www.gbif.org |abruf=2025-03-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Russulaceae. Milchlinge, Täublinge.&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 2005, ISBN 3-85604-060-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerhardt2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ewald Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze&amp;#039;&amp;#039;. BLV Verlag, München 2006, ISBN 3-8354-0053-3, S.&amp;amp;nbsp;311.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greece&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=D. M. Dimou, G. I. Zervakis, E. Polemis |Titel=Mycodiversity studies in selected ecosystems of Greece: I |TitelErg=Macrofungi from the southernmost Fagus forest in the Balkans (Oxya Mountain, central Greece) |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=Vol. 82 |Datum=2002 |Seiten=177–205 |Online=[http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0082/0177.htm online]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Jacob Heilmann-Clausen [[et al.]] |Hrsg=The Danish Mycological Society |Titel=The genus Lactarius |Reihe=Fungi of Northern Europe |BandReihe=Vol. 2 |Datum=1998 |ISBN=87-983581-4-6 |Seiten=271–273}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-Clausen2000&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jacob Heilmann-Clausen, Annemieke Verbeken, Jan Vesterholt: &amp;#039;&amp;#039;The genus Lactarius.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fungi of Northern Europe.&amp;#039;&amp;#039; Volume&amp;amp;nbsp;2). Svampetryk, Mundelstrup (Dänemark) 2000, ISBN 87-983581-4-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laux2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans E. Laux, [[Andreas Gminder]]: &amp;#039;&amp;#039;Der große Kosmos-Pilzführer. Alle Speisepilze mit ihren giftigen Doppelgängern.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-440-12408-6, S.&amp;amp;nbsp;432.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Macedonia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=S. Petkovski |Titel=National Catalogue (Check List) of Species of the Republic of Macedonia |Ort=Skopje |Datum=2009 |Online={{Webarchiv |url=http://www.protectedareas.mk/Matka/files/Final%20Report%20on%20National%20Catalogue.pdf |text=protectedareas.mk |wayback=20100215141145}} |Format=PDF |KBytes=1600 |Abruf=2013-07-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.pilzoek.de/pilze.php?taxnrq=hbs&amp;amp;nameq=Lactarius+deliciosus+%28L.%29+S.F.Gray |titel=Lactarius deliciosus in der PILZOEK-Datenbank |werk=pilzoek.de |abruf=2011-09-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Portugal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Paula Baptista et al. |Titel=Diversity and fruiting pattern of macrofungi associated with chestnut (Castanea sativa) in the Tra´s-os-Montes region (Northeast Portugal) |Sammelwerk=Fungal Ecology |Band=Vol 3 |Datum=2010 |Seiten=9–19 |Online=[https://bibliotecadigital.ipb.pt/bitstream/10198/4467/1/31.pdf online] |Format=PDF |KBytes= |DOI=10.1016/j.funeco.2009.06.002}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ukraine&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=T. V. Andrianova et al. |url=http://www.cybertruffle.org.uk/ukrafung/eng/index.htm |titel=Lactarius of the Ukraine |titelerg=Fungi of Ukraine |werk=www.cybertruffle.org.uk/ukrafung/eng |datum=2006 |sprache=en |abruf=2012-03-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Lactarius deliciosus|Edel-Reizker (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius deliciosus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pilz-baden.ch/galerie/wissenschaftlich/lactarius-67/lactarius_deliciosus-189 Lactarius deliciosus]. Auf: Website des Pilzvereins der Region Baden&lt;br /&gt;
* [http://www.nahuby.sk/atlas-hub/Lactarius-deliciosus/rydzik-pravy/ryzec-pravy/ID583 Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;Lactarius deliciosus&amp;#039;&amp;#039; in der Slowakei mit Bildergalerie] (slowakisch) auf Nahuby.sk&lt;br /&gt;
* [http://www.pilzportal.info/de/lactarius_deliciosus Lactarius deliciousus auf Pilzportal.info mit Bildergalerie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milchlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Liebigkühler</name></author>
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