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	<title>Ed Sommer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T14:40:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ed_Sommer&amp;diff=1641798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Leben und Werk */ t</title>
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		<updated>2025-02-17T08:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; t&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ed Sommer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Edmund Sommer&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1932]] in [[Schwäbisch Gmünd]]; † [[17. August]] [[2015]] ebenda) war ein in [[Deutschland]] geborener Künstler mit [[Schweiz]]er Staatsangehörigkeit. Ed Sommer wurde als [[Avantgarde|avantgardistischer]] [[Filmregisseur]], [[Experimentalfilm|Experimental-Filmemacher]], [[Maler]], [[Bildhauer]] und [[Fotograf]] bekannt. Er war Teil der Schwäbisch Gmünder Kunstszene, zu der auch [[Walter Giers]], [[Eckhart Dietz]], [[Hans Kloss (Maler)|Hans Kloss]] und [[Arnulf Letto]] gehörten. Zusammen mit seinem Künstlerfreund [[Marc Adrian]] gehörte Sommer zu wichtigen Vertretern der [[Op-Art]] und [[Kinetische Kunst|Kinetik]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zkm.de/de/ausstellung/2014/09/ed-sommer-planetare-allianz &amp;#039;&amp;#039;Ed Sommer. Planetare Allianz.&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des [[Zentrum für Kunst und Medien|ZKM]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Edmund Sommer wurde 1932 als eines von vier Kindern des gleichnamigen Schweizers Edmund Sommer und dessen deutscher Frau Erna geboren. &lt;br /&gt;
Die Schuljahre von 1944 bis 1951 verbrachte er mit seiner Schwester Edith in der Schweiz und besuchte dort die Oberschule. Von 1952 bis 1965 arbeitete er in der elterlichen Fabrik, in der Standuhren und Uhrengehäuse hergestellt wurden, nach einer Ausbildung ab 1956 als Designer und ab 1961 als Betriebsleiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weibel&amp;quot;&amp;gt;Peter Weibel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ed Sommer. Planetare Allianz: Werke 1959-2015&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2012, ISBN 978-3947563104, S. 8–9, S. 16–17 u. S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1966 bis 1969 war er Deutschlandkorrespondent der Schweizer Kunstzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Art International&amp;#039;&amp;#039;. In den 1960er Jahren, verkürzte er seinen Namen Edmund auf Ed und hieß fortan nur noch Ed Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war als Künstler und Filmemacher und Fotograf ein [[Autodidakt]] und begann 1958 mit der Schaffung von [[Abstrakte Kunst|abstrakten]] [[Relief|Bildreliefs]]. Später schuf er thermoplastisch geformte [[Skulptur]]en aus [[Acryl]]glas und [[Collage]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1968 bis 1972 drehte er zusammen mit seiner ersten Ehefrau Irmhild Sommer erotische Experimentalfilme in [[16-mm-Film|16 mm]]. Die bekanntesten dieser Filme von Irm &amp;amp; Ed Sommer sind: &amp;#039;&amp;#039;Lovely Love&amp;#039;&amp;#039; von 1971 und &amp;#039;&amp;#039;Nitsch (Abreaktionsspiel)&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1970. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Eklat, der Abhängung einer erotischen Collage Ed Sommers in der Weihnachtsausstellung des [[Gmünder Kunstverein]]s im Dezember 1968, wurde er in einer Vorstandssitzung aus dem Verein ausgeschlossen. Daraufhin kündigten über zwanzig Vereinsmitglieder, unter ihnen der Vorstandsvorsitzende [[Hans Kloss (Maler)|Hans Kloss]], ihre Mitgliedschaft. 1970 gründete er gemeinsam mit Irm Sommer, Hans und [[Maria Kloss]], [[Arnulf Letto]], [[Eckhart Dietz]], [[Franz Beer (Maler)|Franz Beer]], [[Walter Giers]] und Edith Wahlandt die Gmünder „Künstler-Cooperative“, die bis 1983 bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weibel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Lange-Greve: &amp;#039;&amp;#039;Hans Kloss. Alles unter einem Himmel.&amp;#039;&amp;#039; Schwäbisch Gmünd 2011, ISBN 978-3-936373-61-5, S. 57–69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Sommers Schwester [[Edith Irving-Sommer|Edith]] (* 1935 in Schwäbisch Gmünd; † 2020 auf Ibiza) war ebenfalls Künstlerin und hatte ihre erste Einzelausstellung 1959 in Köln. 1967 heiratete sie in zweiter Ehe [[Clifford Irving]], den [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Autor]] mehrerer Bestsellerromane. Mit ihm war sie 1971 in die Fälschung einer Autobiografie von [[Howard Hughes]] verwickelt. Während Irving 1972 in [[New York City|New York]] zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, bekam Edith zwei Jahre, beide wurden vorzeitig entlassen. Die Irving-Fälschung war einer der größten Buchskandale der Verlagsgeschichte und wurde 2005 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[The Hoax]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der große Bluff – Das Howard Hughes Komplott&amp;#039;&amp;#039;) mit [[Richard Gere]] als Irving und [[Marcia Gay Harden]] als Edith verfilmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Lost: &amp;#039;&amp;#039;Ibiza on my Mind. Lebensgeschichten aus einer Künstlerfamilie.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Weibel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ed Sommer. Planetare Allianz: Werke 1959–2015&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2012, ISBN 978-3947563104, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Sommer war mit einigen Filmen als Teilnehmer auf der [[Documenta 5]] in Kassel im Jahr 1972 in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Filmschau: Erotic Cinema&amp;#039;&amp;#039; vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 heiratete er in zweiter Ehe die [[Südkorea|südkoreanische]] Künstlerin YongSa Sommer (* 1945 in [[Gwangju]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwaebisch-gmuend.de/2017-yong-sa-sommer.html &amp;#039;&amp;#039;Yong Sa Sommer. Wandlungen.&amp;#039;&amp;#039;] auf schwaebisch.gmuend.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren von 1977 bis 1985 schuf er gestische symbolische Bilder. Von 1983 bis 2002 lebte die Familie in [[Mirabeau (Vaucluse)|Mirabeau]], einer kleinen Gemeinde in [[Südfrankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ed Sommer - Grab auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in Schwäbisch Gmünd.png|mini|hochkant|Ed Sommers Grab auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 entstanden seine ersten Projektions-Fotografien, die er seit 1991 Sequenzen präsentierte. In den Jahren von 1984 bis 1987 entwickelte Ed Sommer eine Dialogkunst, genannt &amp;#039;&amp;#039;Portraits/Résponses&amp;#039;&amp;#039;, in denen er die Porträtierten bildnerisch oder schriftlich auf ihre Bildnisse antworten lässt. Zu den Porträtierten gehören unter anderen [[Jean Baudrillard]], [[Hubert Reeves]] und [[Victor Vasarely]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 1991 engagierten sich Ed und YongSa Sommer mit Arbeiten für die Menschenrechte in den Projekten &amp;#039;&amp;#039;Tian Anmen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kunst für ein freies Tibet&amp;#039;&amp;#039;. 1990 organisierte er das internationale Kolloquium „Création/Découverte“ im [[Paris]]er [[Goethe-Institut]] und 1996 ein weiteres Kolloquium „Planetare Kultur/Planetares Bewusstsein“ im Goethe-Institut in [[Marseille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2002 kehrte die Familie nach Schwäbisch Gmünd zurück. Ed Sommer schrieb philosophische Aufsätze und Schriften zum „Planetaren Bewusstsein“ und Gedichte, in denen er [[Poesie]] und [[Philosophie]] zu seinen „FliessFelderWelten“ vereinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ed Sommer hatte mit seiner ersten Ehefrau Irmhild eine Tochter namens Ines, die als Filmemacherin und Dozentin in den [[Vereinigte Staaten|USA]] arbeitet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;weibel&amp;quot; /&amp;gt; und mit seiner zweiten Ehefrau YongSa eine Tochter namens Seraina. Er starb im Alter von 82 Jahren in Schwäbisch Gmünd und ist dort auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof in einem Familiengrab im Grabfeld 20 mit seinen Eltern und einer seiner Schwestern bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* (op) art galeie Hans Mayer: „Ed Sommer: Plastische Arbeiten“, [[Esslingen am Neckar]] (1966)&lt;br /&gt;
* Galleria Cadario: „Sculpture in acrylic glass“, [[Rom]] (1967)&lt;br /&gt;
* La nuova loggia di [[Bologna]] (1968)&lt;br /&gt;
* art &amp;amp; project, [[Amsterdam]] (1969)&lt;br /&gt;
* Gimpel &amp;amp; Hanover Galerie, [[Zürich]] 1970)&lt;br /&gt;
* Galerie Denise Ren´und Hans Mayer: „Literarische Reliefs“, [[Düsseldorf]] (1973)&lt;br /&gt;
* Berner Galerie, [[Bern]] (1975)&lt;br /&gt;
* Museum Schwäbisch Gmünd (1976)&lt;br /&gt;
* Studiengalerie, [[Universität Stuttgart]]: „Ed Sommer: Gestische Bilder“ (1980&lt;br /&gt;
* Château de [[La Tour-d’Aigues]]: „Portraits Réponses“ (1988)&lt;br /&gt;
* Kulturzentrum bei den Minoriten: „Ed Sommer: Fließ-Felder-Welten“, [[Graz]] (2001)&lt;br /&gt;
* [[Zentrum für Kunst und Medien]]: „Ed Sommer: Planetare Allianz“, [[Karlsruhe]] (2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Ausstellungskatalog: &amp;#039;&amp;#039;documenta 5. Befragung der Realität – Bildwelten heute&amp;#039;&amp;#039;; Katalog (als Aktenordner) Band 1: (Material); Band 2: (Exponatliste); Kassel 1972.&lt;br /&gt;
* documenta Archiv (Hrsg.); &amp;#039;&amp;#039;Wiedervorlage d5 – Eine Befragung des Archivs zur documenta 1972&amp;#039;&amp;#039;; Kassel/Ostfildern 2001, ISBN 3-7757-1121-X.&lt;br /&gt;
* Peter Weibel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ed Sommer. Planetare Allianz: Werke 1959-2015&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2012, ISBN 978-3947563104.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118615475}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{documenta Archiv|000014357|Sommer, Irm &amp;amp; Ed}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.edsommer.com/ Website zu Ed Sommer]&lt;br /&gt;
* [http://www.yongsasommer.com/ Website seiner zweiten Ehefrau YongSa Sommer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118615475|LCCN=n98035464|VIAF=96281766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sommer, Ed}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sommer, Ed&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sommer, Edmund&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer Filmkünstler, Maler, Bildhauer, Fotograf und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwäbisch Gmünd]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwäbisch Gmünd]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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