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	<title>Ed Moschitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T21:56:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ed_Moschitz&amp;diff=2691497&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kompetenter: /* Skinhead-Affäre */ Zitat korr. (so ist es auch grammatikalisch richtig)</title>
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		<updated>2025-10-01T19:39:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Skinhead-Affäre: &lt;/span&gt; Zitat korr. (so ist es auch grammatikalisch richtig)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:43. Fernsehpreis der österreichischen Erwachsenenbildung 07 Ed Moschitz.jpg|mini|Ed Moschitz (Rede bei der Verleihung des [[Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung|Fernsehpreises der Österreichischen Erwachsenenbildung]] 2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard „Ed“ Moschitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1968]] in [[Judenburg]]) ist ein [[österreich]]ischer [[Journalist]] und [[Dokumentarfilmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Moschitz wuchs auf in Judenburg und zog mit 18 Jahren nach Wien, wo er an der [[Universität Wien]] Publizistik studierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kleinezeitung.at/steiermark/murtal/5850512/Sommergespraech_Ed-Moschitz_Ich-mag-Judenburg-wirklich-aber-es Sommergespräch – Ed Moschitz: &amp;quot;Ich mag Judenburg wirklich, aber es bekommt Museumscharakter&amp;quot;], abgerufen am 4. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch vor Ende des Studiums schrieb er für das &amp;#039;&amp;#039;[[Verein Südwind Entwicklungspolitik|Südwind]]&amp;#039;&amp;#039;-Magazin, die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]]&amp;#039;&amp;#039; und die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;. 1996 wurde er Redakteur bei dem [[Österreichischer Rundfunk|ORF]]-Radiosender [[FM4]], danach bis 1999 bei [[Österreich 1|Ö1]]. Ab 1998 gehörte er der Redaktion des Reportagemagazins &amp;#039;&amp;#039;[[Am Schauplatz]]&amp;#039;&amp;#039; des ORF-Fernsehens an, wo er als Reporter, Redakteur und Gestalter an rund 100 Sendungen (&amp;#039;&amp;#039;Restlesser&amp;#039;&amp;#039; 2004, &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Rand&amp;#039;&amp;#039; 2010, &amp;#039;&amp;#039;Fast ganz sicher&amp;#039;&amp;#039; 2012 u.&amp;amp;nbsp;a.) beteiligt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pressebio&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mamaillegal.com/upload/MIL_Pressemappe_final.pdf |wayback=20160304142059 |text=&amp;#039;&amp;#039;Pressemappe zu „Mama Illegal“&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-16 02:18:35 InternetArchiveBot }}, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2013 ist er in der ORF-Dokumentarfilmabteilung in der Redaktion von &amp;#039;&amp;#039;[[Menschen &amp;amp; Mächte]]&amp;#039;&amp;#039; tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichischer Rundfunk|ORF]]: {{Webarchiv |url=http://kundendienst.orf.at/orfstars/moschitz.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Kurzbiografie Ed Moschitz&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304205746}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 unterrichtet Moschitz als Universitätslektor im Masterstudienlehrgang für Qualitätsjournalismus an der [[Universität für Weiterbildung Krems]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pressebio&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Universität für Weiterbildung Krems]]: {{Webarchiv|url=http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/qualitaetsjournalismus/01767/index.php |wayback=20150508011739 |text=&amp;#039;&amp;#039;Qualitätsjournalismus, MA: Lehrende/TrainerInnen&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-16 02:18:35 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 21. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skinhead-Affäre ===&lt;br /&gt;
Für die zur Am-Schauplatz-Folge &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Rand&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2010 begleitete Moschitz, an über mehrere Wochen verteilten Drehtagen, zwei arbeitslose Jugendliche, die in Wien in einem [[Gemeindebau]] lebten. Aufgrund ihrer kahlgeschorenen Köpfe und ihrer Aussagen wurden sie in der Berichterstattung in der Folge oft als „[[Neonazismus|Neonazi]]-[[Skinhead]]s“ beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse17122010&amp;quot;&amp;gt;[[Die Presse]]: [http://diepresse.com/home/kultur/medien/619542/Schauplatz_Redakteur-Eduard-Moschitz-im-Gespraech &amp;#039;&amp;#039;Nach OGH-Urteil: „Schauplatz“: Redakteur Moschitz spricht&amp;#039;&amp;#039;], 17. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Thema der Sendung war, der Frage nachzugehen, weshalb Jugendliche sich der Ideologie des Neonazismus zuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;erwachsenenbildung&amp;quot;&amp;gt;erwachsenenbildung.at: [http://erwachsenenbildung.at/aktuell/nachrichten_details.php?nid=4651 &amp;#039;&amp;#039;43. Fernsehpreis: Aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen&amp;#039;&amp;#039;], 3. Juni 2011 (abgerufen am 22. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Protagonisten über einen längeren Zeitraum wiederholt zu besuchen und zu filmen entsprach, wie der Sendungsverantwortliche [[Christian Schüller]] im Zuge der Presseberichterstattung über die darauf folgende Kontroverse erklärte, dem Konzept der seit 1995 bestehenden Reportagereihe, „das Alltagsleben von ‚Normalos‘ kennen zu lernen und es dann mit den Mitteln der Reportage zu rekonstruieren.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse29032010&amp;quot;&amp;gt;[[Die Presse]]: [http://diepresse.com/home/kultur/medien/554897/Am-Schauplatz-braucht-keine-politische-Unterstutzung &amp;#039;&amp;#039;‚Am Schauplatz‘ braucht ‚keine politische Unterstützung‘&amp;#039;&amp;#039;], 29. März 2010 (abgerufen am 19. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. März 2010 fuhr das Filmteam mit den Neonazis in einem ORF-Bus zu einer im 50 km entfernten [[Wiener Neustadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kleine Zeitung]]: [http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/4268658/SkinheadAffaere_ORFReporter-Moschitz-freigesprochen &amp;#039;&amp;#039;Skinhead-Affäre: ORF-Reporter Moschitz freigesprochen&amp;#039;&amp;#039;], 27. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; stattfindenden [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]-Parteiveranstaltung, die die beiden besuchen wollten, um die Rede von Parteiobmann [[Heinz-Christian Strache]] zu hören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse29032010&amp;quot; /&amp;gt; Dort forderte Moschitz die Skinheads auf, Strache anzusprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse26032010&amp;quot;&amp;gt;[[Die Presse]]: [http://diepresse.com/home/kultur/medien/tvkritik/554001/FPO-vs-ORF_Irgendwas-eindeutig-Neonazistisches- &amp;#039;&amp;#039;FPÖ vs. ORF: &amp;quot;Irgendwas eindeutig Neonazistisches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], 26. März 2010 (abgerufen am 19. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als dieser nach Ende der Veranstaltung Autogramme gab und sich mit Anhängern fotografieren ließ, wozu das Kamerateam hinter die Absperrung eingeladen wurde, holten auch die beiden sich Unterschriften. Zu einem Gespräch kam es nicht. Kurz darauf konfrontierte Strache Moschitz mit dem Vorwurf, dieser hätte die beiden als „[[Agent Provocateur|Agents Provocateurs]]“ gebracht und aufgefordert „Heil Hitler“ zu rufen, gab später gegenüber der Polizei an, sie hätten „Sieg Heil“ sagen sollen, und vor Gericht „diesen eindeutigen ‚Sieg Heil‘-Sager, der für mich ein Nazi- und ‚Heil Hitler‘-Sager ist, gehört“ zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]] 14/13: [http://www.falter.at/falter/2013/04/02/der-verschleppte-fall/ &amp;#039;&amp;#039;Der verschleppte Fall&amp;#039;&amp;#039;], April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse26032010&amp;quot;/&amp;gt; Gegenüber der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Österreich (Zeitung)|Österreich]]&amp;#039;&amp;#039; sagte er, dass Moschitz „mindestens 20 Mal gerufen hat: ‚Sagt‘s es doch endlich‘“ und „zehn andere Zeugen“ es ebenfalls gehört hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreich (Zeitung)|Österreich (Tageszeitung)]]: [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Justiz-will-jetzt-Nazi-Baender-vom-ORF/791322 &amp;#039;&amp;#039;Justiz will jetzt Nazi-Bänder vom ORF&amp;#039;&amp;#039;], 26. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der Skinheads hatte bei einem Verhör durch den [[Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung|Verfassungsschutz]] infolge der Anzeige Straches den Sager zunächst gestanden und Moschitz damit belastet, diese Aussage aber später widerrufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Presse]]: [http://diepresse.com/home/kultur/medien/4976181/SkinheadReportage_ORFJournalist-Moschitz-siegte-gegen-FPO &amp;#039;&amp;#039;Skinhead-Reportage: ORF-Journalist Moschitz siegte gegen FPÖ&amp;#039;&amp;#039;], 26. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Originalband des Drehs, die beiden Skins waren dort mit Funkmikrophonen verkabelt, wurde von der Polizei am Tag nach der Veranstaltung sichergestellt. Darauf waren keine solchen Aufforderungen oder Rufe zu hören, woraufhin Strache dem ORF bzw. Moschitz eine Manipulation des Materials vorwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/1292462103229/Interview-mit-Ed-Moschitz-Schauplatz-Urteil-des-OGH-fuer-wichtiges-Signal &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Schauplatz&amp;quot;-Urteil des OGH für &amp;quot;wichtiges Signal&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], 17. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit mit der FPÖ bzw. deren Parteiobmann. Moschitz wurde dabei von Seiten des ORF durch Übernahme der Kosten unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.krone.at/Oesterreich/Streit_um_Nazi-Video_ORF_zahlt_auch_naechste_Runde-Anwaeltin_beruft-Story-428457 Streit um Nazi-Video: ORF zahlt auch nächste Runde] krone. at, abgerufen am 24. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verlauf der Verfahren wurde von allen beteiligten Seiten und den Gerichten eine Reihe von Gutachten zu den Bändern eingeholt, von denen keines Manipulationen nachweisen konnte. Zu Beginn brachte Strache eine Anzeige gegen Moschitz wegen Anstiftung zur [[NS-Wiederbetätigung]] und Beweismittelfälschung ein. Am 27. Juni 2011 stellte die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt das [[Ermittlungsverfahren]] wegen Anstiftung zur Wiederbetätigung ein, führte aber das zur Manipulation der Bänder ebenso weiter wie das von Schüller seitens des ORF gegen Strache angestrengte wegen möglicher [[Falsche Beweisaussage|falscher Beweisaussage]] und Verleumdung. Aufgrund der langen Verfahrensdauer reichte Moschitz im April 2012 beim [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte]] (EGMR) wegen der Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren sowie des Rechts auf wirksame Beschwerde eine Beschwerde gegen die Republik Österreich ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[News (Zeitschrift)|News]]: [https://www.news.at/a/orf-skinhead-doku-im-film-325761 &amp;#039;&amp;#039;ORF-Skinhead-Doku – Im falschen Film&amp;#039;&amp;#039;], 23. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2013 stellte die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt beide Verfahren ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/1371172109394/Ed-Moschitz-Mehr-als-drei-Jahre-sekkiert &amp;#039;&amp;#039;Ed Moschitz: &amp;quot;Mehr als drei Jahre sekkiert&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], 9. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Moschitz eingebrachte Klage gegen die FPÖ wegen übler Nachrede und Verletzung der Unschuldsvermutung wurde im Mai 2014 vom Wiener Straflandesgericht abgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Presse]]: [http://diepresse.com/home/kultur/medien/3805794/SkinheadReportage_Moschitz-blitzt-mit-Klage-gegen-FPO-ab- &amp;#039;&amp;#039;Skinhead-Reportage: Moschitz blitzt mit Klage gegen FPÖ ab&amp;#039;&amp;#039;], 15. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/1399507500292/Skinhead-Reportage-ORF-Redakteur-Moschitz-verliert-gegen-FPOe &amp;#039;&amp;#039;Skinhead-Reportage: ORF-Redakteur Moschitz verliert gegen FPÖ&amp;#039;&amp;#039;], 14. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil wurde im März 2015 durch das [[Oberlandesgericht Wien|OLG Wien]] aufgehoben und zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an das Erstgericht zurückverwiesen. Das neuerliche Verfahren endete im April 2016 mit der Verurteilung der FPÖ zu einer Entschädigungszahlung von 13.000 Euro an Moschitz und der Verpflichtung der Partei, das Urteil zu veröffentlichen. Das Urteil wurde zunächst nicht [[Rechtskraft (Österreich)|rechtskräftig]], da der FPÖ-Anwalt volle Berufung anmeldete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Standard]]: [http://derstandard.at/2000035795508/Skinhead-Reportage-FPOe-verliert-gegen-ORF-Redakteur &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Skinhead&amp;quot;-Reportage: FPÖ verliert gegen ORF-Redakteur&amp;#039;&amp;#039;], 26. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21.&amp;amp;nbsp;Juni 2017 wies das [[Oberlandesgericht Wien]] die Berufung der FPÖ ab und erhöhte die Moschitz zustehende Entschädigung auf 17.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vienna.at/skinhead-reportage-olg-wien-wies-berufung-der-fpoe-ab/5337342 &amp;#039;&amp;#039;Skinhead-Reportage: OLG Wien wies Berufung der FPÖ ab.&amp;#039;&amp;#039;] vienna.at vom 21.&amp;amp;nbsp;Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits der Gerichtsverfahren wurde dem ORF wie auch Moschitz von Strache und Kritikern vorgeworfen, den beiden Protagonisten der Reportage Geld gegeben zu haben. Von Seiten der Redaktion erhielt jeder von ihnen jeweils einmalig 100 Euro; als [[Aufwandsentschädigung]], [[Rechteabgeltung]] (vgl. [[Recht am eigenen Bild (Österreich)|Recht am eigenen Bild]]) oder für [[Spesen]] [[extern]]er Mitwirkender in Reportagen nicht ungewöhnlich, wie der kaufmännische Direktor des ORF [[Richard Grasl]] erläuterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Presse]]: [http://diepresse.com/home/kultur/medien/557635/Grasl-bestaetigt_200-Euro-fur-Skinheads &amp;#039;&amp;#039;Grasl bestätigt: 200 Euro für Skinheads&amp;#039;&amp;#039;], 11. April 2010 (abgerufen am 19. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/home/kultur/medien/554897/Am-Schauplatz-braucht-keine-politische-Unterstutzung Am-Schauplatz braucht keine politische Unterstützung] Die Presse, abgerufen am 19. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Moschitz bekamen sie insgesamt ebenfalls rund 200 Euro. Zum Vorwurf, er habe den beiden Geld gegeben, um in einem „Nazi-Shop“ einzukaufen, erklärte er, er habe einem von ihnen 50 Euro gegeben, weil der in einem sogenannten Army-Shop, in dem gebrauchte Militärkleidung verkauft wird, einkaufen wollte. Der habe sich dann anders entschieden und führte das Filmteam in ein, wie es in der Reportage beschrieben wird, „verstecktes Geschäft“ für Kleidung mit rechtsradikalen Aufschriften und NS-Devotionalien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Klenk]] in [[Falter (Wochenzeitung)|Falter]] 40/2010: [http://www.falter.at/falter/2010/10/05/am-schauplatz-vor-gericht/ &amp;#039;&amp;#039;„Am Schauplatz“ vor Gericht&amp;#039;&amp;#039;], 2010 (abgerufen am 22. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse17122010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 2011 wurde Moschitz für die Reportage mit dem [[Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung]] in der Sparte Dokumentation ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;erwachsenenbildung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
2011 kam Moschitz’ erster Kino-Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Mama Illegal&amp;#039;&amp;#039; in die Kinos. Die Premiere fand am 23. November beim [[International Documentary Film Festival Amsterdam]] statt. In der Folge wurde er auf zahlreichen Festivals in verschiedenen Ländern Europas wie auch in Äthiopien, Südkorea, Kirgisistan und Argentinien gezeigt und dabei mit mehreren Preisen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mama Illegal: [http://www.mamaillegal.com/festival_de.html &amp;#039;&amp;#039;Preise &amp;amp; Festivals&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 21. Mai 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thema des Films sind Flucht und Arbeitsmigration im heutigen Europa, gezeigt am Beispiel dreier Frauen aus [[Moldawien]], die ohne Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligungen in Westeuropa als Putzfrauen arbeiten und ihre Einkünfte zur Unterstützung ihrer Familien, vor allem ihrer in der Heimat verbliebenen Kinder, nach Hause schicken. Für Moschitz war der Film ein Langzeitprojekt, für das er die Frauen über sieben Jahre immer wieder begleitete. Ausgangspunkt war die &amp;#039;&amp;#039;Am Schauplatz&amp;#039;&amp;#039;-Reportage „Dorf ohne Mutter“ aus dem Jahr 2004.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichischer Rundfunk|ORF]]/[[ORF III]]: {{Webarchiv|url=http://tv.orf.at/orf3/stories/2632427/ |wayback=20150704205752 |text=&amp;#039;&amp;#039; doku.zeit am Montag: Mama Illegal&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-16 02:18:35 InternetArchiveBot }}, Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reportagen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2020 &amp;#039;&amp;#039;Ausnahmezustand in Ischgl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2019 &amp;#039;&amp;#039;Sklaven für die Alten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2018 &amp;#039;&amp;#039;An der Waschstrasse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2018 &amp;#039;&amp;#039;Im kleinen Prater&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017 &amp;#039;&amp;#039;Startups – Hinter dem Hype&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2016 &amp;#039;&amp;#039;Land der Griller&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014 &amp;#039;&amp;#039;Viel zu laut – Lärmopfer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013 &amp;#039;&amp;#039;Trinkfest – Leben mit Alkoholismus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013 &amp;#039;&amp;#039;Auf der Flucht – Menschen vor der Abschiebung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012 &amp;#039;&amp;#039;Nicht gut genug – Essen im Müllcontainer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012 &amp;#039;&amp;#039;Fast ganz sicher – Geschäfte mit Finanzprodukten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;Die Angstmacher – Bürgerbewegung gegen eine Moschee&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Rand – Rechtsextremismus in Österreich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dok.at/person/eduard-moschitz/ |titel=dok.at {{!}} Eduard Moschitz |abruf=2020-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2004 [[Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Dorf ohne Mütter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005 Internationaler Medienpreis Davos für &amp;#039;&amp;#039;Restlesser&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008 Auszeichnung mit Filmstipendium der „Cinestyria“ für Projektentwicklung &amp;quot;Mama Illegal&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 2009 Medienpreis, Hilfswerk Austria&lt;br /&gt;
* 2011 [[Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung]] für &amp;#039;&amp;#039;Am rechten Rand&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011 Nominierung zum [[Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis]]&lt;br /&gt;
* 2011 Premiere Kinodokumentation &amp;#039;&amp;#039;Mama Illegal&amp;#039;&amp;#039;, IDFA, Amsterdam&lt;br /&gt;
* 2011 Journalistenpreis Hilfswerk Austria „Kategorie TV“&lt;br /&gt;
* 2012 Hauptpreis beim &amp;quot;One World&amp;quot; International Documentary Film Festival, Brüssel&lt;br /&gt;
* 2012 [[Dokumentarfilmpreis der Stadt Freistadt]] für &amp;#039;&amp;#039;Mama Illegal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012 Grand Prix, „Bur Duino“ Filmfestival, Kyrgisien&lt;br /&gt;
* 2013 Award for Medium-length film/Full-length film “mujerDoc”, Filmfestival, Spanien&lt;br /&gt;
* 2013 Spezialpreis beim Cronograf Filmfestival, Moldawien&lt;br /&gt;
* 2014 [[Civis – Europas Medienpreis für Integration]] Kategorie: Information&lt;br /&gt;
* 2019 Journalistenpreis „von unten“ für &amp;#039;&amp;#039;Sklaven für die Alten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2021 Auszeichnung für hervorragenden Journalismus im Gedenken an [[Claus Gatterer]] für seine Reportagen aus [[Ischgl]] im ORF-Magazin &amp;#039;&amp;#039;Am Schauplatz&amp;#039;&amp;#039; des [[Presseclub Concordia|Presseclubs Concordia]] (siehe [[Prof. Claus Gatterer-Preis]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://concordia.at/gatterer-auszeichnung-2021/ |titel=Gatterer-Auszeichnung 2021 |abruf=2021-06-15|werk=concordia.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3217775&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3217775/ |titel=ORF-Journalist Moschitz mit Gatterer-Preis ausgezeichnet |datum=2021-06-17|abruf=2021-06-17|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021 [[Romyverleihung 2021|Romy]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Beste Doku TV/Stream&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Am Schauplatz: „Ibiza der Alpen“ und „Das große Schweigen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier401417007&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/kultur/von-davos-bis-ischgl-das-sind-die-gewinner-der-branchen-romys-2021/401417007 |titel=Von Ischgl-Doku bis &amp;quot;Unorthodox&amp;quot;: Das sind die Gewinner der Branchen-ROMYs 2021 |datum=2021-06-18|abruf=2021-06-18|werk=[[Kurier.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[dok.at]]: [http://dok.at/person/eduard-moschitz/ Eduard Moschitz – Kurzbiografie und Werkverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1136334270|VIAF=313419770}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moschitz, Ed}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romy-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moschitz, Ed&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Moschitz, Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Journalist und Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Judenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kompetenter</name></author>
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