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	<title>EcoAustria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: HC: Ergänze Kategorie:Industriellenvereinigung</title>
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		<updated>2025-02-15T15:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Industriellenvereinigung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Industriellenvereinigung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Industriellenvereinigung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eco Austria – Institut für Wirtschaftsforschung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 2011 als Verein gegründetes industrienahes Wirtschaftsforschungsinstitut bzw. eine Denkfabrik mit Sitz in [[Wien]]. Das Institut betreibt insbesondere [[Evaluation]] von wirtschafts- und sozialpolitischen Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene. Ziel des Instituts ist es, mit [[Empirische Evidenz|evidenz]]basierter Wirtschaftsforschung eine Grundlage für Entscheidungen in Politik und Wirtschaft sowie für eine wissenschaftlich fundierte öffentliche Debatte zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Organisation und Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Das Institut wurde 2011 mit Unterstützung der [[Industriellenvereinigung]] (IV) in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins gegründet. Die Industriellenvereinigung trug zunächst zu dem jährlichen Budget mit 300.000 Euro bei, die in der Folge laut Finanzierungsplan abgeschmolzen wurden. Mittlerweile tragen auch das Bundesministerium für Finanzen und Unternehmen zur Basisfinanzierung bei, die knapp 40 Prozent der Einnahmen ausmachen. Mehr als 60 Prozent des Jahresbudgets generiert das Forschungsinstitut über kompetitiv vergebene Forschungsmittel, z.&amp;amp;nbsp;B. aus dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, und über Auftragsforschung insbesondere im öffentlichen Interesse. Zu den Auftraggebern zählen unter anderem Bundesministerien, Landesregierungen sowie die Europäische Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung erregte gewisses Aufsehen, weil es damit neben WIFO und IHS ein weiteres Wirtschaftsforschungsinstitut gibt. Besonders zwischen WIFO und dem damaligen Präsidenten der Industriellenvereinigung, [[Veit Sorger]], gab es Unstimmigkeiten. Sorger kürzte dem WIFO die finanzielle Zuwendung der Industriellenvereinigung von 250.000 Euro auf 100.000 Euro jährlich und gründete mit Eco Austria ein weiteres Institut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;format-denkfabriken&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|url=http://www.agenda-austria.at/wp-content/uploads/2014/12/Format-05.12.2014.pdf|text=&amp;#039;&amp;#039;format.at - Die Sponsoren der Meinungsmacher&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20150206081722}}. Artikel vom 5. Dezember 2014, abgerufen am 6. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/meinung/kolumnen/wirtschaft-von-innen/agenda-austria-denkfabrik-der-millionaere/2.880.795 &amp;#039;&amp;#039;Kurier - Denkfabrik der Millionäre - Firmen und reiche Private leisten sich ein liberales Institut&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 27. Jänner 2013, abgerufen am 7. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;presse 2011-09-06&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hanna Kordik, Franz Schellhorn |url=https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/691244/Eco-Austria_Konkurrenz-fuer-Wifo-und-IHS |titel=Eco Austria: Konkurrenz für Wifo und IHS |titelerg= |werk=Die Presse online |datum=2011-09-06 |seiten= |zugriff=2012-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WirtschaftsBlatt 2011-11-04&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anna Offner |url=http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/eco-austria-ihs-und-wifo-fuerchten-keine-konkurrenz-495105/index.do |titel=Eco Austria: IHS und Wifo fürchten keine Konkurrenz |titelerg= |werk=WirtschaftsBlatt online |datum=2011-11-04 |seiten= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111107140002/http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/eco-austria-ihs-und-wifo-fuerchten-keine-konkurrenz-495105/index.do |archiv-datum=2011-11-07 |zugriff=2012-04-16 |format= |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Herbert Hutar |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/442285_Die-hoechst-politische-Rolle-der-unpolitischen-Wirtschaftsforscher.html |titel=Die höchst politische Rolle der unpolitischen Wirtschaftsforscher |titelerg=Neben Wifo und IHS mischt nun auch das mit Geldern der Industrie unterstützte Institut „EcoAustria“ mit |werk=wienerzeitung.at |hrsg=[[Wiener Zeitung]] |datum=2012-03-08 |zugriff=2012-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eco Austria war als „potenzieller Gegenspieler zu WIFO und IHS“ geschaffen worden, die vorangegangenen Subventionskürzungen beim WIFO hatten ihre Ursache in dessen „zu linken, marktkritischen Positionen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Pühringer, Christine Stelzer-Orthofer |Titel= Neoliberale Think Tanks als (neue) Akteure in österreichischen gesellschaftspolitischen Diskursen (ICAE Working Paper Series - No. 44 - Jänner 2016) |Datum= |Online=https://www.jku.at/fileadmin/gruppen/108/ICAE_Working_Papers/wp44.pdf |Abruf=2024-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenamtlicher Präsident des Vereins ist Clemens Wallner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ecoaustria.ac.at/vorstand/ |titel=Vorstand |werk=EcoAustria |sprache=de-DE |abruf=2021-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er folgte auf [[Karl Sevelda]], den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisen Bank International. Sevelda folgte 2017 auf [[Josef Moser (Jurist)|Josef Moser]], nachdem dieser das Amt des [[Bundesministerium für Justiz|Bundesministers für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz]] der [[Österreich|Republik Österreich]] übernommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/2360796/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at - Ex-RH-Chef Moser neuer Präsident von EcoAustria&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 4. Oktober 2016, abgerufen am 4. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hanna Kordik |url=https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5358323/Minister-Josef-Moser-verlaesst-Wirtschaftsforschungsinstitut-Eco |titel=Minister Josef Moser verlässt Wirtschaftsforschungsinstitut Eco Austria |werk=Die Presse |datum=2018-01-22 |zugriff=2018-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gründungspräsidentin von Eco Austria war [[Gabriele Zuna-Kratky]], Generaldirektorin des Technischen Museums Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Institutsleitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2011–2016: [[Ulrich Schuh]], wechselte in das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort&lt;br /&gt;
* 2017 bis Mai 2020: [[Tobias Thomas (Ökonom)|Tobias Thomas]], wechselte anschließend als fachstatistischer Leiter zu [[Statistik Austria]]&lt;br /&gt;
* seit November 2020: [[Monika Köppl-Turyna]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/2000120446852/oekonomin-monika-koeppl-turyna-wird-neue-chefin-von-eco-austria - &amp;#039;&amp;#039;Ökonomin Monika Köppl-Turyna wird neue Chefin von EcoAustria&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Das Forschungsprogramm von Eco Austria fokussiert insbesondere auf die ex-ante und ex-post Evaluation von wirtschafts- und sozialpolitischen Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene. Hierzu verwendet das Institut verschiedenste Methoden der Wirtschaftswissenschaften, die insbesondere das allgemeine dynamische Gleichgewichtsmodell PuMA („Public Policy Model for Austria and other European countries“) von Eco Austria, ein Generationenkontenmodell, Effizienz- und Wirkungsanalysen, sowie ökonometrisch geschätzte Regional- und Außenhandelsmodelle umfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Eco Austria wird von Kritikern häufig als [[Neoliberalismus|neoliberaler]] Think-Tank eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[August Österle]] |Titel= Sozialpolitik und Sozialpolitikforschung in Österreich. Eine Erhebung zu Lehre, Dateninfrastruktur und Politikberatung (DIFIS-Studie 2023/8), S. 20  |Datum= |Online=https://difis.org/api/boxfiledownload/407 |Abruf=2024-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Matthias Schlögl und [[Dieter Plehwe]] nehmen wirtschaftsnahe Think-Tanks wie Eco Austria „nicht nur über mediale Diskussionen auf Verteilungsfragen Einfluss (...) sondern auch über direkte Beratung von Regierung und Verwaltung.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Schlögl, Dieter Plehwe |Titel= Schlagseite programmiert. Eine neue Generation parteiischer Think Tanks in Österreich (Kurswechsel 2/2015), S. 38  |Datum= |Online=http://www.beigewum.at/wordpress/wp-content/uploads/KW_2_2015_Schloegl_Plehwe_korr.pdf |Abruf=2024-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Forschung von Eco Austria werden immer wieder von den Medien aufgegriffen, so zum Beispiel am aktuellen Rand zu den ökonomischen und fiskalischen Folgewirkungen der [[Migration]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000033825352/Studie-Macht-Oesterreich-die-Grenzen-zu-muessen-Pensionen-stark-gekuerzt |titel=Studie: Ohne Zuwanderung müssten Pensionen künftig massiv gekürzt werden - derStandard.at |zugriff=2018-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Zuwanderung: Studie sieht positiven Gesamteffekt für Staatshaushalt |Online=https://kurier.at/politik/inland/zuwanderung-studie-sieht-positiven-gesamteffekt-fuer-staatshaushalt/304.165.608 |Abruf=2018-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zur Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000087383972/Kuenftige-Generationen-vom-oesterreichischen-Schuldenberg-belastet |titel=Künftige Generationen vom österreichischen Schuldenberg belastet |werk=derStandard.at |zugriff=2018-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zur Pflegefinanzierung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000087003610/Finanzierung-der-Pflege-steht-auf-wackeligen-Beinen |titel=Finanzierung der Pflege steht auf wackeligen Beinen |werk=derStandard.at |zugriff=2018-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zum Außenhandelskonflikt zwischen Donald Trump und dem Rest der Welt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/2000076651308/Trump-Handelskrieger-mit-Damoklesschwert |titel=Europa hat gute Gründe, Trumps Strafzölle zu fürchten |werk=derStandard.at |zugriff=2018-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zu den ökonomischen und fiskalischen Effekten der [[Nordautobahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Nordautobahn belebt die Wirtschaft |Datum=2018-01-10 |Online=https://noe.orf.at/news/stories/2888751/ |Abruf=2018-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ecoaustria.at/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsforschungsinstitut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsinstitut in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landstraße (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Non-Profit-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriellenvereinigung]]&lt;/div&gt;</summary>
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