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	<title>Eckhard Schaefer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;NO-mosT: Lebenszeit</title>
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		<updated>2023-08-17T03:35:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lebenszeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Geistlichen Eckhard Schaefer. Zum Altphilologen siehe [[Eckart Schäfer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckhard Schaefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1936]] in [[Baltijsk|Pillau]], [[Ostpreußen]]; † [[1. August]] [[2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.idea.de/artikel/freikirchlicher-theologe-eckhard-schaefer-gestorben |titel=Freikirchlicher Theologe Eckhard Schaefer gestorben |werk=www.idea.de |datum=2023-08-02 |sprache=de-DE |abruf=2023-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Baptisten]]pastor. Von 1988 bis 2000 bekleidete er als &amp;#039;&amp;#039;Bundesdirektor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Generalsekretär&amp;#039;&amp;#039; eines der höchsten Leitungsämter des [[BEFG|Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden]] (BEFG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eckhard Schaefer entstammte einer baptistischen Pastorenfamilie.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben zur Kindheit und Jugend Eckhard Schaefers entstammen der Biographie &amp;#039;&amp;#039;Alles dient zum Besten. Lebenserinnerungen von Eckhard Schaefer&amp;#039;&amp;#039; (Klaus Rösler), Witten 2008, S. 15–51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater, der [[Zinten]]er Baptistenprediger Karl Schaefer, fiel im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Seine Mutter Lydia Schaefer, geborene Schadwinkel, war die Tochter eines Pillauer Bäckers. Der jüngere Bruder Dietmar Schaefer wurde später ebenfalls Baptistenpastor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindheit verlebte Eckhard Schaefer in Ostpreußen. Nach der Flucht vor den heranrückenden Truppen der Sowjetarmee gelangte er als 9-Jähriger mit seiner Familie in das [[Niedersachsen|niedersächsische]] Dorf [[Kalbe (Niedersachsen)|Kalbe]] ([[Landkreis Rotenburg (Wümme)]]). Er besuchte hier zunächst die kleine Dorfschule, später die [[Realschule]] in [[Sittensen]] und ab 1950 die neu eingerichtete &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsische Heimschule [[Bederkesa]]&amp;#039;&amp;#039; (seit 1980: [[Niedersächsisches Internatsgymnasium Bad Bederkesa|Niedersächsisches Internatsgymnasium]]). Noch im selben Jahr ließ er sich in der Baptistengemeinde [[Hamburg-Harburg]] auf das Bekenntnis seines Glaubens an Jesus Christus [[Gläubigentaufe|taufen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 zogen Schaefers Mutter und Bruder nach [[Herford]]. Einige Zeit später zog Eckhard Schaefer seiner Familie nach und wechselte an das Gymnasium [[Bad Salzuflen]], das er mit dem Zeugnis der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] verließ. Es folgte eine Ausbildung zum [[Industriekaufmann]] in einer Motorenfabrik. In der Herforder Baptistengemeinde engagierte Schaefer sich in der [[Jungschar]]- und Jugendarbeit und bereits als 18-Jähriger absolvierte er seine ersten Predigtdienste. Durch [[Wilhard Becker]], der damals als Jugendpastor des [[Gemeindejugendwerk]]s Niedersachsen auch für [[Ostwestfalen]] zuständig war, kam er mit der sogenannten [[Rufer-Bewegung]] in Kontakt. Es handelte sich dabei um eine von Becker mitbegründete jugendmissionarische Bewegung innerhalb der deutschen Baptistengemeinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Rufer-Arbeit existiert heute noch, wenn auch in veränderter Form. Sie betreibt als „freier ökumenischer christlicher Verein“ unter anderem das &amp;#039;&amp;#039;Rufer-Haus&amp;#039;&amp;#039; [[Stauffenburg]] bei [[Osterode am Harz|Osterode]]; siehe  {{Webarchiv|text=Ruferhaus &amp;#039;&amp;#039;Stauffenburg&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Über uns&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.ruferhaus-stauffenburg.de/ueberuns.html |wayback=20110202065154}}; eingesehen am 30. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer wegen guter Leistungen verkürzten Lehrzeit wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Rufer-Jahresmannschaft&amp;#039;&amp;#039;, die jeweils für ein Jahr in Gemeinschaft lebte und gleichzeitig an verschiedenen Orten sogenannte [[Evangelisation|evangelistische]] &amp;#039;&amp;#039;Rufer-Wochen&amp;#039;&amp;#039; durchführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Rösler: &amp;#039;&amp;#039;Alles dient zum Besten. Lebenserinnerungen von EckhardSchaefer.&amp;#039;&amp;#039; Witten 2008, S. 58–62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier erhielt er wichtige Impulse für seinen weiteren Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 ließ sich Schaefer am [[Theologisches Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|baptistischen Theologischen Seminar]] [[Immatrikulation|immatrikulieren]], das damals seinen Sitz in [[Hamburg-Horn]] hatte. Nach erfolgreichem Studienabschluss im Jahr 1963 wurde er zum Jugendpastor der [[BEFG|Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten)]] Hannover, Walderseestraße berufen. 1964 wechselte er als Gemeindegründer in die hannöversche Südstadt und verblieb dort bis 1979. In diese Zeit fällt neben dem Aufbau der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) Hannover-Süd (heute: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde am Döhrener Turm&amp;#039;&amp;#039;) die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Katakombe&amp;#039;&amp;#039;, der ersten christlichen [[Teestube]]narbeit Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Rösler: &amp;#039;&amp;#039;Alles dient zum Besten. Lebenserinnerungen von Eckhard Schaefer&amp;#039;&amp;#039;, Witten 2008, ISBN 978-3-417-24954-5, S. 7: „Schaefer gilt […] &amp;#039;&amp;#039;Erfinder&amp;#039;&amp;#039; der christlichen Teestuben-Arbeit.“; vgl.  {{Webarchiv |url=http://www.neuesland.net/cms/wir-ueber-uns/geschichte.html |text=Homepage &amp;#039;&amp;#039;Neues Land&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Geschichte – unsere Entwicklung&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130504172713}}; eingesehen am 30. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Teestube entwickelte sich unter der Mitwirkung Schaefers das &amp;#039;&amp;#039;Neue Land&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;nbsp;V., eine sozialdiakonische Arbeit unter Drogenabhängigen. Das &amp;#039;&amp;#039;Neue Land&amp;#039;&amp;#039; betreibt heute eine Reihe von anerkannten Einrichtungen, darunter [[Streetwork]], Beratungsstellen und Therapiehäuser.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Homepage &amp;#039;&amp;#039;Neues Land&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.neuesland.net/cms/therapie.html |wayback=20110412011123}}; eingesehen am 30. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 folgte Eckhard Schaefer einem Ruf der [[Baptisten in Bremen|Baptistengemeinde Bremen]], Hohenlohestraße. In seine Bremer Dienstzeit fielen umfangreiche Umbau- und Erweiterungsbaumaßnahmen an der 1955 errichteten &amp;#039;&amp;#039;Kreuzkirche&amp;#039;&amp;#039; sowie die Gründung des Evangelisch-Freikirchlichen Diakoniewerks Bremen, das unter anderem die Seniorenwohnanlage [[St. Catharinenstift (Bremen)|St. Catharinenstift]] in [[Schwachhausen]] betreibt. Auch an der Einrichtung einer Familienferienstätte in der [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Stadt [[Norden (Ostfriesland)|Norden]] war Schaefer maßgeblich beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Söhlke u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden in Bremen und umzu&amp;#039;&amp;#039;, Stuhr-Brinkum 1998, S. 139 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seinem Gemeindedienst in Bremen lehrte Schaefer von 1985 bis 1988 als Dozent für [[Praktische Theologie]] am Theologischen Seminar in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 trat Schaefer als Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG)&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Bad Homburg vor der Höhe|Bad Homburg]] die Nachfolge von [[Manfred Otto]] an. In dieser zweithöchsten Leitungsposition der [[Freikirche]] verblieb er bis zum Eintritt in seinen Ruhestand im Jahr 2000. In die Amtszeit Schaefers als Bundesdirektor fallen die Wiedervereinigung der beiden deutschen Baptistenbünde 1990 sowie der Umzug des Theologischen Seminars und weiterer Einrichtungen des BEFG 1997 nach [[Wustermark]]-Elstal bei [[Berlin]]. An beiden für die Geschichte der deutschen Baptisten wesentlichen Ereignissen war Schaefer maßgeblich beteiligt. Auch über den Eintritt in seinen Ruhestand hinaus engagierte er sich innerhalb seiner Freikirche. Neben besonderen Bibelwochen, die er in Baptistengemeinden durchführte, leitete er vor allem Einkehr- und Seniorenfreizeiten. Außerdem war er 28 Jahre lang Mitglied des Vorstands der [[Evangelische Nachrichtenagentur Idea|Evangelischen Nachrichtenagentur idea e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.idea.de/artikel/freikirchlicher-theologe-eckhard-schaefer-gestorben Freikirchlicher Theologe Eckhard Schaefer gestorben], idea.de, Meldung vom 2. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhard Schaefer war verheiratet mit Christa, geborene Schneider. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Rösler: &amp;#039;&amp;#039;Alles dient zum Besten. Lebenserinnerungen von Eckhard Schaefer&amp;#039;&amp;#039;, Witten 2008, ISBN 978-3-417-24954-5, S. 80f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckhard Schaefer starb am 1. August 2023 im Alter von 86 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir aber predigen Christus als den Gekreuzigten. Die Rechenschaft vom Glauben, predigend kommentiert. Walter Zeschky zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039; (Mitverfasser), Kassel 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Du hast mich berührt. Begegnungen mit Jesus. Biblische Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039;, Witten 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Rösler: &amp;#039;&amp;#039;Alles dient zum Besten. Lebenserinnerungen von Eckhard Schaefer&amp;#039;&amp;#039;, Witten 2008, ISBN 978-3-417-24954-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134130707}}&lt;br /&gt;
* [https://www.idea.de/artikel/freikirchlicher-theologe-eckhard-schaefer-gestorben &amp;#039;&amp;#039;idea&amp;#039;&amp;#039;-Nachruf: &amp;#039;&amp;#039;Eckard Schaefer verstorben&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.befg.de/fileadmin/bgs/media/dokumente/Nachruf-Eckhard-Schaefer.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nachruf des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden&amp;#039;&amp;#039; (PDF online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Manfred Otto]]|NACHFOLGER=[[Lutz Reichardt (Baptistenpastor)|Lutz Reichardt]]|AMT=Bundesdirektor / Generalsekretär des&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland]]|ZEIT=[[1988]] – [[2000]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134130707|VIAF=43047342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaefer, Eckhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baptistischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baptistischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baptistischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baptistischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaefer, Eckhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Baptistenpastor, Direktor des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baltijsk|Pillau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 2023&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NO-mosT</name></author>
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