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	<title>Ecker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ecker&amp;diff=148626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-05T09:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Ecker&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] und Harzvorland; Landkreise [[Landkreis Goslar|Goslar]] und [[Landkreis Harz|Harz]]; [[Niedersachsen]], [[Sachsen-Anhalt]]; [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/4822&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Weser&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Oker//Aller//Weser//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 76.13&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;FvNi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 25.6&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WrrlOker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL4 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;Gitterkopf (Harzwasserwerke)  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--EZG:--&amp;gt; / &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt; .065 / 0.377 / &amp;lt;!--MHQ:--&amp;gt; 9.921 / &amp;lt;!--HHQ:--&amp;gt; / &amp;lt;!--HHQ-DATUM:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL4-REIHE= 1939/2002&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &amp;lt;ref name=&amp;quot;WrrlOker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLE= nahe dem [[Brocken]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 893&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 51/47/18/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/35/10/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-ST&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Wiedelah]] in die [[Oker]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 123&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/58/01/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10/34/52/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-NI&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| HÖHENUNTERSCHIED= &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= Abbe, Fuhlelohnsbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuhlelohnsbach&amp;quot; /&amp;gt;, Großer Hasselbach, Großer Stöttertalbach, Abbenroder Mühlengraben, Blaubach, Wetzsteintalbach, [[Schamlah]], Brummecke&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Königsbach (Ecker)|Königsbach]], Morgenbrodsbach, Große Peseke, Kleine Peseke, Eschebeek, Großer Giersbach, Großer Maitzenbach, Frankenbach, Zwisseltalbach, Eichbornrinne&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= [[Eckertalsperre]]&lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= [[Bad Harzburg]], [[Goslar]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Nordharz]]&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= &lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID=Q1281562&lt;br /&gt;
| BILD= Ecker im Eckertal bei Stapelburg.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Ecker nahe [[Stapelburg]] oberhalb von [[Eckertal]] (Bad Harzburg)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckertalsperre.jpg|mini|Blick von der [[Scharfenstein (Ilsenburg)|Scharfenstein]]-Westflanke nordostwärts auf den von der Ecker durchflossenen [[Eckertalsperre|Eckerstausee]] mit der Staumauerkrone im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PappenfabrikEckertal.jpg|mini|Pappenfabrik im mittleren Eckertal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecker Sohlgleite beim Stimmecke-Abschlag Dezember 2013.JPG|mini|Die Ecker bei [[Eckertal]]: Die ehemalige Staustufe der Abschlagsstelle in den [[Ilse (Oker)|Ilse]]-Zufluss Stimmecke wurde durch eine [[Sohlgleite]] ersetzt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckertal Eisenbahnbrücke Harzburg-Ilsenburg.JPG|mini|Eisenbahnbrücke der ehemaligen [[Bahnstrecke Heudeber-Danstedt–Bad Harzburg|Bahnstrecke Ilsenburg-Bad Harzburg]] über die Ecker bei [[Eckertal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckergraben in Wiedelah 2013.JPG|mini|Von der Ecker abgezweigter [[Ecker#Eckergraben|Eckergraben]] nahe der [[Burg Wiedelah|Wasserburg Wiedelah]], Blickrichtung grabenaufwärts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Goslar]] und im [[Sachsen-Anhalt|sachsen-anhaltischen]] [[Landkreis Harz]] ist ein 25,6&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;WrrlOker&amp;quot; /&amp;gt; langer, [[Orografie|orografisch]] rechtsseitiger und südöstlicher [[Nebenfluss|Zufluss]] der [[Oker]]. Sie fließt überwiegend im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]], im Unterlauf auch im nördlichen Harzvorland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Ecker entspringt auf der Grenze von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im [[Nationalpark Harz]] am Ostrand des [[Brockenfeld]]s auf etwa {{Höhe|893|DE-NHN|link=true}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot; /&amp;gt; Ihre [[Quelle]], der &amp;#039;&amp;#039;Eckersprung&amp;#039;&amp;#039;, liegt 850&amp;amp;nbsp;m westlich vom {{Höhe|1033.5}} hohen Gipfel des [[Königsberg (Brocken)|Königsbergs]], einer Nebenkuppe des gelegenen [[Brocken]], und etwa 1&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich des niedersächsischen [[Quitschenberg]]s, der {{Höhe|881.5}} hoch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oberlauf bildet die Ecker, auf der Grenze von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fließend, in ihrem recht steilen und felsigen Bett die Westgrenze des [[Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt|Naturparks Harz/Sachsen-Anhalt]]. Sie nimmt aus den Mooren des Brockengebiets zahlreiche Bäche wie die von links kommende Abbe und den von der [[Kahle Klippe|Kahlen Klippe]] kommenden Morgendbrodsbach auf und erreicht den westlich des [[Scharfenstein (Ilsenburg)|Scharfensteins]] gelegenen [[Eckertalsperre|Eckerstausee]]. Unterhalb von Staumauer und Wasserkraftwerk verläuft die Ecker durch das tief eingeschnittene &amp;#039;&amp;#039;Eckertal&amp;#039;&amp;#039; in nordöstliche Richtung und passiert dabei die westlich gelegene [[Muxklippe]] und den gegenüber liegenden &amp;#039;&amp;#039;Zillierwald&amp;#039;&amp;#039;. Weitere markante Erhebungen sind die linksseitige [[Rabenklippe]] und die gegenüber liegende [[Taubenklippe]] sowie die an der Ostseite gelegene [[Ahlsburg (Burg)|Ruine Ahlsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verläuft die Ecker im mittleren Eckertal, wo seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine Pappenfabrik steht. Dieser Bereich einschließlich der Zufahrt aus dem Norden wurde als schmaler Streifen aus dem Nationalpark ausgeklammert. Die Ecker ist weiterhin die Naturparkgrenze und fließt weiter nach Nordnordosten. Nach Verlassen des Nationalparks trennt sie den Naturpark Harz in Sachsen-Anhalt im Osten vom namensgleichen [[Naturpark Harz (Niedersachsen)|Naturpark Harz]] in Niedersachsen im Westen. Dabei verlässt sie den Harz und verläuft direkt östlich vorbei an [[Eckertal]], einem Ortsteil von [[Bad Harzburg]] in Niedersachsen. Sie ist dort auf rund {{Höhe|230}} Höhe angekommen. Jenseits des nach wie vor auf der Landesgrenze verlaufenden Flusses liegt ostnordöstlich von Eckertal die Ortschaft [[Stapelburg]], ein Ortsteil der sachsen-anhaltischen Einheitsgemeinde [[Nordharz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterlauf der Ecker im nördlichen Harzvorland beginnt zwischen Eckertal und Stapelburg. Dort wendet sich der Fluss nach Nordwesten in Richtung [[Abbenrode]], das ebenfalls zur Gemeinde Nordharz gehört. Bei dieser Ortschaft verläuft er ein kurzes Stück ausschließlich in Sachsen-Anhalt und im dortigen Naturpark Harz und unterhalb davon nochmals ein paar hundert Meter auf der Grenze beider Länder und Naturparks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erreicht die Ecker endgültig niedersächsisches Gebiet, verlässt die Naturparks und unterquert die [[Bundesautobahn 36|A&amp;amp;nbsp;36]]. Kurz darauf führt die [[Bahnstrecke Ilsenburg-Vienenburg]] über den Fluss und ebenso die [[Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg]], deren schleifenartig angelegte Trasse das Gewässer zweimal kreuzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abzweigen des [[Ecker#Eckergraben|Eckergrabens]] durchfließt die Ecker noch die zu Goslar gehörende Ortschaft [[Wiedelah]] und mündet an deren Nordrand auf etwa {{Höhe|123}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot; /&amp;gt; Höhe in den [[Aller]]-Zufluss [[Oker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenflüsse ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Zuflüsse der Aller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzfluss ===&lt;br /&gt;
Vom &amp;#039;&amp;#039;Eckersprung&amp;#039;&amp;#039; bis kurz vor [[Abbenrode]] und unterhalb davon nochmals für ein kleines Stück ist die Ecker Grenzfluss zwischen dem Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt und dem Landkreis Goslar in Niedersachsen. Bis zur [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] verlief hier die [[innerdeutsche Grenze]] zwischen der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] und der [[Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elbe-Weser-Wasserscheide ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Eckersprung&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Wasserscheiden in Deutschland#Elbe-Weser-Wasserscheide|Elbe-Weser-Wasserscheide]]. Während die Ecker, die in überwiegend nördlicher Richtung fließt, durch die [[Aller]] in die [[Weser]] entwässert, läuft das Wasser der [[Kalte Bode|Kalten Bode]], die etwa 350&amp;amp;nbsp;m südsüdwestlich am Südostrand des &amp;#039;&amp;#039;Brockenfelds&amp;#039;&amp;#039; entspringt, über die [[Bode]] und die [[Saale]] zur [[Elbe]]. Nach Osten hin gehört das unmittelbar anschließende Einzugsgebiet der ebenfalls am Brocken entspringenden [[Ilse (Oker)|Ilse]] zu dem der Aller und damit der Weser, während die noch weiter östlich entspringenden [[Fließgewässer]] der Saale zustreben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet und Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
Das [[Einzugsgebiet]] der Ecker ist etwa 76,13&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;FvNi&amp;quot; /&amp;gt; groß, davon liegen 24,3&amp;amp;nbsp;km² in Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütebericht&amp;quot; /&amp;gt; Der Einzugsbereich der Talsperre beträgt etwa 19&amp;amp;nbsp;km². Zu den [[Nebenfluss|Zuflüssen]] der Ecker gehören linksseitig Abbe, Fuhlelohnsbach,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuhlelohnsbach&amp;quot; /&amp;gt; Blaubach und [[Schamlah]] sowie rechtsseitig Morgenbrodsbach und Großer Giersbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eckergraben ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eckergraben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein künstlich angelegter Seitenarm der Ecker, der als überwiegend nordnordwestwärts verlaufender [[Wassergraben]] südlich von [[Wiedelah]] abzweigt und dann das Dorf östlich passiert. Später verläuft er durch [[Wülperode]] und [[Göddeckenrode]] (beide im Landkreis Harz; Sachsen-Anhalt) und durch [[Isingerode]] (im [[Landkreis Wolfenbüttel]]; Niedersachsen). Unterhalb von Isingerode begrenzt er östlich das Gelände des über 80&amp;amp;nbsp;ha großen &amp;#039;&amp;#039;Kiesteichs Schladen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt; Er mündet hinter der &amp;#039;&amp;#039;Steinfelder Mühle&amp;#039;&amp;#039; etwa auf Höhe der [[Kaiserpfalz Werla]] von rechts in die [[Oker]]. Insgesamt ist er etwa 8&amp;amp;nbsp;km lang, sein Einzugsgebiet 17,2&amp;amp;nbsp;km² groß, wovon 6,6&amp;amp;nbsp;km² in Sachsen-Anhalt liegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütebericht&amp;quot; /&amp;gt; Seine Gewässerkennzahl ist 48238. Die Gewässerqualität wird vom NLWKN der Klasse&amp;amp;nbsp;II zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässerqualität ==&lt;br /&gt;
Gemäß dem Gewässergütebericht des [[NLWKN]] von 2002 wird der obere Verlauf im Harz als naturnah bewertet, jedoch wegen einiger Uferbefestigungen und Veränderungen im Gesamtharz nur als „bedingt naturnah“, was der [[Gewässerstrukturgüte|Strukturgüteklasse]]&amp;amp;nbsp;2 entspricht. Die Talsperre ist ein schwerwiegendes Hindernis für den Austausch und die Migration von Organismen. Am Unterlauf gibt es Sohlabstürze und weitere Strukturveränderungen, so dass hier die Strukturgüte nur mit 3&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;4 angegeben wird. Die Note&amp;amp;nbsp;4 ist in den Abflussveränderungen begründet, die sich aus dem Abschlag in den Eckergraben ergeben; das Bett der Ecker fällt dadurch teilweise trocken und die Wehre beeinträchtigen die Durchgängigkeit des Gewässers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WasKörDatBl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chemische Beschaffenheit wird insgesamt als gut bewertet. Insbesondere gibt es keine nennenswerten Schwermetallbelastungen auf Grund des Bergbaus wie in einigen anderen Harzflüssen. Die biologische Qualität ist im gesamten Verlauf gut. Es wurden Steinfliegenlarven, Köcherfliegen und Eintagsfliegen nachgewiesen. Im Unterlauf sind dem Gütebericht zufolge Bachneunaugen und Groppen gesehen worden. Insgesamt wird die [[Gewässergüte]] der Klasse&amp;amp;nbsp;I im Oberlauf und ansonsten der Klasse&amp;amp;nbsp;I-II zugeordnet, also „unbelastet“ bis „sehr gering belastet“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Bedeutung des Namens ===&lt;br /&gt;
Der Name des Flusses ist 1222 mit &amp;#039;&amp;#039;Ekkerne&amp;#039;&amp;#039; und 1420 mit &amp;#039;&amp;#039;Eckere&amp;#039;&amp;#039;, also doppeltem Konsonanten überliefert. Die Namensherkunft wird von [[Herbert Blume]] aus dem Wortstamm &amp;#039;&amp;#039;Agira&amp;#039;&amp;#039; gedeutet, der sich auch in anderen Flussnamen wie [[Eger (Elbe)|Eger]] oder [[Aire (Arve)|Aire]] wiederfindet und für das „Vorwärtsdrängen“ des Gewässers steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBlume&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Oker]] wird in Abgrenzung zur Ecker als „Ober-Vorwärtsdrängende“ interpretiert, also als Hauptfluss. [[Albrecht Greule]] hingegen leitet als Grundform &amp;#039;&amp;#039;*Akrinō&amp;#039;&amp;#039; her, einer -in-Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;*Akrō&amp;#039;&amp;#039;, dem ursprünglichen Namen der Oker. Er interpretiert den Namen daher als &amp;#039;zur Oker gehörend&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|112|Ecker}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flößerei ===&lt;br /&gt;
Das Holz aus dem waldreichen Gebiet des Harzes war als [[Malterbank|Malterholz]] und als Bauholz in den Städten Braunschweig und Wolfenbüttel begehrt. Unter der Regierung von [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Julius]] erfolgte ein reger Ausbau der Harzflüsse [[Radau (Fluss)|Radau]] und Ecker für die Flößerei. Am 13.&amp;amp;nbsp;Juli 1580 berichtete eine Kommission herzoglicher Beamten über die Untersuchung des Eckerlaufs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TMüller&amp;quot; /&amp;gt; Demnach war die Ecker in einem naturbelassenen Zustand, also verbaut mit allerlei Geröll und umgestürzten Bäumen. Im Oberlauf, der mit seinem starken Gefälle gut zum Flößen geeignet war, konnten diese Hindernisse rasch beseitigt werden. Im Unterlauf mussten natürliche Verästelungen des Flusses abgesperrt und die Ufer mit Flechtwerk befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1580 wurden die ersten Brennholzflöße zu Wasser gelassen und 1585 die Ecker auch im Oberlauf ausgeräumt. Die dafür nötigen Arbeitskräfte wurden aus den umliegenden Ämtern verpflichtet, die Kosten wurden durch Sonderabgaben für Klöster und Ämter bestritten. Die Flößerei war einträglich, was durch zahlreiche Abrechnungen dokumentiert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TMüller&amp;quot; /&amp;gt; Aus den Dokumenten geht auch hervor, dass Weinstöcke für das Schloss Hessen und das Schloss Schladen geflößt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geflößt wurde, bis 1838 die [[Bahnstrecke Braunschweig–Bad Harzburg]] in Betrieb ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schutzhütte Eckersprung.jpg|mini|Schutzhütte &amp;#039;&amp;#039;Eckersprung&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bis zur Öffnung der innerdeutschen Grenze endete nahe dem &amp;#039;&amp;#039;Eckersprung&amp;#039;&amp;#039; der von [[Torfhaus]] kommende [[Goetheweg (Harz)|Goetheweg]]. Heute liegt dort ein [[Rastplatz]] unter anderem mit der Schutzhütte &amp;#039;&amp;#039;Eckersprung&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Goetheweg&amp;#039;&amp;#039; führt wie zu früheren Zeiten bis auf den Brocken weiter. Der &amp;#039;&amp;#039;Eckersprung&amp;#039;&amp;#039; ist als Nr.&amp;amp;nbsp;136&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot; /&amp;gt; in das System der Stempelstellen der [[Harzer Wandernadel]] einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/?relation=297028 Karte des Eckerverlaufs], auf openstreetmap.org&lt;br /&gt;
* [[NLWKN]]: [https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Download_OE/WRRL/WKDB_HE/15011_Ecker.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wasserkörperdatenblatt 15011 Ecker&amp;#039;&amp;#039;] (Stand Dezember 2016) mit Handlungsempfehlungen, auf umweltkarten-niedersachsen.de (PDF; 13,57&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FvNi&amp;quot;&amp;gt;[[NLWKN]]: [https://www.umwelt.niedersachsen.de/download/51230 &amp;#039;&amp;#039;Flächenverzeichnis zur Hydrographischen Karte Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;], Stand 2010, S.&amp;amp;nbsp;53., abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;August 2013, auf umwelt.niedersachsen.de (PDF; 599,8&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WrrlOker&amp;quot;&amp;gt;[[NLWKN]]: [https://www.wasserblick.net/servlet/is/29177/ &amp;#039;&amp;#039;Bestandsaufnahme zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie, Oberflächengewässer, Bearbeitungsgebiet Oker&amp;#039;&amp;#039;], Braunschweig 2005, Anhang Tabellen&amp;amp;nbsp;1 und&amp;amp;nbsp;2, Stand 10.&amp;amp;nbsp;Juni 2013, auf wasserblick.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LGN&amp;quot;&amp;gt;Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen: &amp;#039;&amp;#039;Top. Karte 1:50.000 Niedersachsen/Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Stand 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuhlelohnsbach&amp;quot;&amp;gt;Die Schreibweise im Flächenverzeichnis des [[NLWKN]] und im WebAtlasDE des [[Bundesamt für Kartographie und Geodäsie|BKG]] ist &amp;#039;&amp;#039;Fuhlelohnsbach&amp;#039;&amp;#039;, in der TK&amp;amp;nbsp;1:25.000 lautet der Name &amp;#039;&amp;#039;Fuhlerlohnsbach&amp;#039;&amp;#039; und im Kartendienst des [[Bundesamt für Naturschutz|BfN]] &amp;#039;&amp;#039;Fuhler Lohnbach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütebericht&amp;quot;&amp;gt;[[NLWKN]]: &amp;#039;&amp;#039;Gewässergütebericht Oker 2002&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 2002, [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/service/veroeffentlichungen_webshop/schriften_zum_downloaden/downloads_gewaesserguete/107788.html Internetpräsenz Land Niedersachsen] Stand Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle| url=https://www.fischereiverein-schladen-ev.de/?page_id=79| titel=Kiesteich Schladen| hrsg=Fischereiverein Schladen e.&amp;amp;nbsp;V. von 1956| abruf=2024-03-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WasKörDatBl&amp;quot;&amp;gt;[[NLWKN]]: [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/75000/WK15011_Ecker.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wasserkörperdatenblatt 15011 Ecker&amp;#039;&amp;#039;] (Stand November 2012), zur EG-Wasserrahmenrichtlinie, abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2013, auf nlwkn.niedersachsen.de (PDF; 92,06&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBlume&amp;quot;&amp;gt;Blume, Herbert: &amp;#039;&amp;#039;Oker, Schunter, Wabe&amp;#039;&amp;#039;, in: Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Bd.&amp;amp;nbsp;86, Braunschweig 2005, S.&amp;amp;nbsp;14&amp;amp;nbsp;ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;TMüller&amp;quot;&amp;gt;Theodor Müller: &amp;#039;&amp;#039;Schiffahrt und Flößerei im Flussgebiet der Oker&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1968, S.&amp;amp;nbsp;61&amp;amp;nbsp;ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;SteSteHWN&amp;quot;&amp;gt;Harzer Wandernadel: [https://www.harzer-wandernadel.de/stempelstellen/uebersichtskarte/stempelstelle-136-%20eckersprung/ &amp;#039;&amp;#039;Stempelstelle 136 / Eckersprung&amp;#039;&amp;#039;], auf harzer-wandernadel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4822319-0|VIAF=246985442}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fließgewässer im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Goslar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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