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	<title>Echter Wurmfarn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:26:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echter_Wurmfarn&amp;diff=368601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Timk70: Exzellentes Bild</title>
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		<updated>2025-08-03T19:42:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Exzellentes Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Echter Wurmfarn&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Dryopteris filix-mas&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Heinrich Wilhelm Schott|Schott]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wurmfarne&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Dryopteris&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Wurmfarngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Dryopteridaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Tüpfelfarnartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Polypodiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Echte Farne&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Polypodiopsida&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Farne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Unknown 004.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Echter Wurmfarn (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echte Wurmfarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039;; Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Aspidium filix-mas&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewöhnlicher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeiner Wurmfarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Männerfarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der [[Wurmfarne]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Wurmfarngewächse]] (Dryopteridaceae). Er ist in den [[Gemäßigte Klimazone|gemäßigten Klimazonen]] der [[Nordhalbkugel]] weitverbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Uitrollend blad van een mannetjesvaren (Dryopteris filix-mas) 28-04-2025 (d.j.b.) 02.jpg|mini|Noch eingerollter junger Farnwedel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dryopteris filix-mas1 ies.jpg|mini|Unterseite einer Blattfieder mit einzelnen Fiederblättchen und den noch schleierbedeckten jungen Sori]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dryopteris filix-mas3 ies.jpg|mini|Fiedern mit reifen Sori]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fern with spores.JPG|mini|Sori]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sporangium (255 33) Male fern (Dryopteris filix-mas); total preparation.jpg|mini|[[Sporangium]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dryopteris filix-mas cv.Cristata 208.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; cv. &amp;#039;Cristata&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dryopteris filix-mas &amp;#039;Linearis Polydactyla&amp;#039; kz03.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; cv. &amp;#039;Linearis Polydactyla&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Wedel dieses bis in den Winter grün bleibenden, 30–120 cm hohen Farnes sind in einer trichterförmigen Rosette angeordnet. Sie erreichen eine Länge von 30 bis 140 (160) Zentimetern. Der kurze Blattstiel ist locker mit gelbbraunen Spreuschuppen besetzt. Das Blatt ist zweifach gefiedert und läuft spitz zu; die Verschmälerung zum Grund hin ist weniger ausgeprägt. Die abgerundeten Fiederchen sind am Rand scharf gesägt. Die Fiederspindel, also die Mittelrippe eines gefiederten Blattes, ist am Grund ohne violette Färbung. Die Sporenbehälter ([[Sorus|Sori]]) sitzen zweireihig auf der Unterseite der sporentragenden Wedel. Ihre Schleier ([[Indusium|Indusien]]) sind nierenförmig, drüsenlos und dünn; sie umfassen die Sori nicht. Die Sporen werden von Juli bis September ausgebreitet und sind 33–46 Mikrometer groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Arten ==&lt;br /&gt;
Der Echte Wurmfarn (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039;) ähnelt dem [[Gewöhnlicher Frauenfarn|Gewöhnlichen Frauenfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Athyrium filix-femina&amp;#039;&amp;#039;). Dieser hat jedoch heller grüne Wedel und die Fiederchen sind feiner gesägt, der Wurmfarn dagegen hat gröber gesägte Fiederchen und dunklere Wedel. Dieser Unterschied hat auch zu den Namen [[Frauenfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;filix femina&amp;#039;&amp;#039;), von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;filix&amp;#039;&amp;#039; („Farn, Farnkraut“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [http://www.zeno.org/Georges-1913/K/Georges-1913-01-2762 Georges (1913).]&amp;lt;/ref&amp;gt;), und Männerfarn (&amp;#039;&amp;#039;filix mas&amp;#039;&amp;#039;) geführt und geht sogar bis auf [[Leonhart Fuchs]] (1543) zurück, der diese Farne „Wurmfarn weible“ bzw. „Wurmfarn mennle“ nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Vermehrung ==&lt;br /&gt;
Der Echte Wurmfarn ist ein sommergrüner [[Hemikryptophyt]]. Die [[vegetative Vermehrung]] des Echten Wurmfarns erfolgt durch Verzweigung des Rhizoms. Das kräftige [[Rhizom]] speichert fettes Öl und Zucker. Trockene braune „Spreuschuppen“ hüllen das Rhizom und den unteren Teil der Blattspindel sowie die jungen eingerollten Blätter ein, sie sind gleichzeitig als Verdunstungs- und Wärmeschutz zu verstehen. Der Jahreszuwachs ist am Rhizom gut erkennbar. Die Blätter benötigen von ihrer Anlage am Rhizom bis zur vollen Entfaltung mehrere Jahre. Es erfolgt die Bildung einer [[Mykorrhiza#Arbuskuläre Mykorrhiza|VA-Mykorrhiza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Echten Wurmfarn ist der [[Vorkeim]], das [[Prothallium]], bis ca. 1 cm groß, grün und herzförmig. Der Vorkeim ist die geschlechtliche Generation, er trägt auf der Unterseite, vor allem im Bereich der Einkerbung zahlreiche, mehr oder weniger stark eingesenkte weibliche und männliche Geschlechtsorgane ([[Archegonien]] und [[Antheridien]]). Zwischen Erdboden und Vorkeim kann kapillar Wasser festgehalten werden. In diesem „Miniaquarium“ platzen die Antheridien und schließlich schwimmen die freigesetzten [[Spermium|Spermatozoiden]] zu den Archegonien. Dabei werden sie  bereits von einem 26 Milliardstel Milligramm [[Äpfelsäure]] chemotaktisch angelockt. Vorkeime findet man in der Nähe der Farnpflanzen, besonders in feuchten, hohlen Baumstümpfen, an Grabenböschungen und in schattigen, feuchten Nischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befruchtung]] der Archegonien entwickelt sich die Sporenpflanze, die nach einigen Jahren im Sommer auf der Wedelunterseite wieder Sporenbehälter, [[Sporangien]], bilden kann. Zahlreiche Sporangien liegen jeweils in einer Gruppe dicht zusammen, die man [[Sorus]] (Mehrzahl Sori) nennt. Sporangien haben einen ringförmigen Rückenwulst, den [[Echte Farne #Merkmale|Anulus]], aus einseitig verdickten Zellen. Durch einen Austrocknungsmechanismus lässt der Anulus die Kapsel aufreißen, wobei die meisten [[Sporen]] herausgeschleudert werden und die übrigen später ausgeblasen werden. Die Sporangien sind also [[Ballochorie|Selbst-]] und [[Windstreuer]], weiterhin breiten sich die Sporen als Körnchenflieger aus. Die [[Keimung]] erfolgt an feuchten und schattigen Plätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt  also ein [[Generationswechsel]] zwischen dem haploiden Prothallium und der diploiden eigentlichen Farnpflanze vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung als Futterpflanze (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raupen folgender Schmetterlingsarten ernähren sich unter anderem vom Wurmfarn:&lt;br /&gt;
* [[Achateule]] (&amp;#039;&amp;#039;Phlogophora meticulosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Purpurglanzeule]] (&amp;#039;&amp;#039;Euplexia lucipara&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Echten Wurmfarns reicht von Europa und West- bis Zentralasien bis Nordamerika, in Nordwestafrika ist er selten. Nahe verwandte Arten kommen im tropischen Asien und in Südamerika vor. Er gilt als häufigste mitteleuropäische Art der Gattung der [[Wurmfarne]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris&amp;#039;&amp;#039;). Der Echte Wurmfarn ist sehr häufig in frischen Wäldern (meist in Kiefer-/Buchenwäldern), Gebüschen, Hochstaudenfluren, Waldschlägen, Steinschutthalden und auch an Mauern vom Tiefland bis in die alpine Höhenstufe anzutreffen. Er ist eine Fagetalia-Ordnungscharakterart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] et al. 2010 sind in der [[Schweiz]]: Feuchtezahl F = 3+w (feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Allgäuer Alpen steigt er am [[Schänzlekopf]] in Bayern bis zu 2000 Metern Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot; /&amp;gt; In Graubünden erreicht er 2600 Meter, im [[Tessin]] bei Campolungo 2640 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1984&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Entstanden ist die Art als allotetraploide Hybride aus &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris oreades&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris caucasica&amp;#039;&amp;#039;, vermutlich im Gebiet des Kaukasus. Sie hat die Chromosomenzahl 2n = 164.&amp;lt;ref&amp;gt;Ch. R. Fraser-Jenkins: &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Teil 1, 3. Auflage. Paul Parey, Berlin / Hamburg 1984, ISBN 3-489-50020-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann drei Unterarten unterscheiden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;filix-mas&amp;#039;&amp;#039;: Sie kommt in Eurasien, Nordafrika und Nordamerika vor. In Neuseeland, Chile und Argentinien ist sie ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassler2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;brittonii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Fraser-Jenk. &amp;amp; Widén}}: Sie kommt im südlichen Grönland, in den Vereinigten Staaten, Kanada und im mexikanischen Bundesstaat Coahuila vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassler2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;pseudorigida&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Christ) Askerov}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;pseudorigida&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Christ}}): Sie wurde in der Schweiz und im Kaukasusgebiet beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Echte Wurmfarn wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Tomus II, S. 1090 als &amp;#039;&amp;#039;Polypodium Filix-mas&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Die Art wurde 1834 durch [[Heinrich Wilhelm Schott]] in &amp;#039;&amp;#039;Genera Filicum&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 19, ad tab. 9 als &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Schott}} in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Synonyme von &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Schott}} sind &amp;#039;&amp;#039;Polystichum filix-mas&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Roth}} und &amp;#039;&amp;#039;Aspidium filix-mas&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Sw.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Beim Echten Wurmfarn sind der Wurzelstock, die Blattstiele und besonders die jungen Pflanzen giftig. [[Hauptwirkstoff]]e sind: [[Butanophloroglucide]], sie sind in den Drüsenhaaren enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vergiftungserscheinungen treten auf: Übelkeit, Erbrechen, Leibschmerzen, Durchfälle und Ohnmachtsanfälle. Als Steigerung können Sehstörungen, Herzschwäche und Störungen der Atmung auftreten. Bei tödlichen Vergiftungen tritt der Tod während der Krämpfe im [[Tetanus]] oder durch Atemlähmung ein. Vergiftungen kommen fast ausschließlich durch Überdosierung oder durch zu schnelle Wiederholung einer misslungenen [[Wurmkur]] mit der Pflanze vor. 25 g Wurmfarn sind nach wenigen Stunden tödlich für Schafe, 100 g für Rinder nach etwa 4 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der getrocknete und gemahlene Wurzelstock, pharmazeutisch &amp;#039;&amp;#039;Rhizoma Filicis&amp;#039;&amp;#039;, wurde früher in der Tiermedizin als [[Anthelminthikum]] zur Entwurmung eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ekkehard Wiesner und [[Regine Ribbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wörterbuch der Veterinärmedizin]]&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Jena 1983, 2. Auflage, S. 1036.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum werden oder wurden für diese lateinisch auch nur &amp;#039;&amp;#039;Filix&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;Filex&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Ute Obhof: &amp;#039;&amp;#039;Rezeptionszeugnisse des „Gart der Gesundheit“ von Johann Wonnecke in der Martinus-Bibliothek in Mainz – ein wegweisender Druck von Peter Schöffer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018, S. 25–38, hier: S. 32 (&amp;#039;&amp;#039;Filex&amp;#039;&amp;#039; „faren kraut“).&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 195 („Filex – farnkrut, diopistri, pteris, Saraex“ = Echter Wurmfarn und [[Frauenfarne]], besonders [[Wald-Frauenfarn]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; genannte Pflanzenart, zum Teil nur regional, auch die folgenden weiteren [[Trivialname]]n verwandt: Audernkraut ([[Augsburg]]), Faden ([[Österreich]]), Faren, Farn, Farnkrautmännlein, Farnwurzel, Fasen (Österreich), Federfaden (Österreich), Flöhkraut ([[Eifel]] bei [[Kelberg]] und [[Nürburg (Gemeinde)|Nürburg]]), Fünffingerwurze (Österreich), Glasaschenwurz ([[mittelhochdeutsch]]), Glaseschencrut (mittelhochdeutsch), Glückshand, Hexenkraut, Hirschzehen ([[Salzburg]] im [[Großarltal]]), Hurenkraut, St. Johannisfarbe ([[Schlesien]]), Johanneshand, Johanneswurz ([[Lechrain]]), Mauckenkraut (Österreich), Pestilenzwuttel ([[Rendsburg]]er Apotheke), Schabel ([[Thüringen]] bei [[Ruhla]]), Schawel (Thüringen bei Ruhla), Snakenkrut ([[niederdeutsch]]), Tropfkraut, Waldfahr, Wanzenwurz, Woanzenkrokt ([[Siebenbürgen]]) und Wurmfarn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aberglaube ==&lt;br /&gt;
Durch die Beobachtung, dass Farne keine Blüten entwickeln, kam der Aberglaube auf, der Farn blühe in der Johannisnacht am 24. Juni. Man könne sich in dieser Nacht des „Farnsamens“ bemächtigen. Sein Besitz mache den Träger unsichtbar, mache ihn gefeit gegen Hieb und Stich und sei beim Heben von Schätzen dienlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1984&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|2037}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134616}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Marbach, Christian Kainz: &amp;#039;&amp;#039;BLV Naturführer Moose, Farne und Flechten.&amp;#039;&amp;#039; München 2002, ISBN 3-405-16323-4.&lt;br /&gt;
* Christopher Roy Fraser-Jenkins: &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Teil 1, 3. Auflage. Paul Parey, Berlin / Hamburg 1984, ISBN 3-489-50020-2.&lt;br /&gt;
* [[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-440-11965-5.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* L. Roth, M. Daunderer, K. Kornmann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen Pflanzengifte.&amp;#039;&amp;#039; 6. überarbeitete Auflage. Nikol-Verlag, 2012, ISBN 978-3-86820-009-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dryopteris filix-mas|Echter Wurmfarn (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|2037}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1035}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|2037}}&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/orm/polypodia/dryop/dryofilv.jpg Die Verbreitung auf der Nordhalbkugel] nach [[Eric Hultén]]&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Sporenpflanzen/fieder_abgerundet.htm#Gewöhnlicher Wurmfarn  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.guenther-blaich.de/pflseite.php?par=Dryopteris+filix-mas Datenblatt mit Fotos.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerhard.nitter.de/Steckbriefe/Dryopteris-filix-mas.html Datenblatt mit Fotos.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 48 ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n67/mode/2up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr und Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassler2020&amp;quot;&amp;gt;Michael Hassler: [https://www.worldplants.de/world-ferns/ferns-and-lycophytes-list Taxon in Suchmaske eintragen] bei [https://www.worldplants.de/ferns/ &amp;#039;&amp;#039;World Ferns.&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;Synonymic Checklist and Distribution of Ferns and Lycophytes of the World.&amp;#039;&amp;#039; Version 12.10 vom Februar 2022.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1015950|WissName=Dryopteris filix-mas (L.) Schott|Abruf=2022-03-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:30345915-2 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Drypteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1984&amp;quot;&amp;gt; J. Dostál: &amp;#039;&amp;#039;Aspidiaceae&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Band I, Teil 1. Verlag Paul Parey, Berlin-Hamburg 1984. S. 136–142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;Maarten J. M. Christenhusz &amp;amp; E. von Raab-Straube (2013+): Polypodiopsida.  [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/e625e7b4-006a-4332-94d2-e103ba980719 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Dryopteris filix-mas&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurmfarngewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Timk70</name></author>
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