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	<title>Echter Kapernstrauch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echter_Kapernstrauch&amp;diff=41445&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Formatierung</title>
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		<updated>2025-12-04T09:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Kaper}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Echter Kapernstrauch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Capparis spinosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kapernsträucher&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Capparis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kaperngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Capparaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kreuzblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Brassicales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Capparis spinosa CBMen 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Echter Kapernstrauch (&amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echte Kapernstrauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorniger Kapernstrauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Kapernsträucher]] (&amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Kaperngewächse]] (Capparaceae), die insbesondere für ihre essbaren Blütenknospen, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bekannt ist. Sie ist in Südeuropa und im ganzen [[Mittelmeerraum]] heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Kaper oder Kapper (wie gleichbedeutend {{laS|capparis}}, mittellateinisch auch &amp;#039;&amp;#039;capparus&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 167 („Capparus – cappern […] oder […] Capparis – vel capparus“).&amp;lt;/ref&amp;gt; und {{grcS|κάππαρις|kapparis}} sowie {{arS}} &amp;#039;&amp;#039;kabbār&amp;#039;&amp;#039; aus einer orientalischen Mittelmeersprache stammend),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust1976&amp;quot;&amp;gt; Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel/Stuttgart 1976, ISBN 3-7643-0755-2, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dornseiff1950&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Dornseiff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die griechischen Wörter im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1950, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;Caper&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kappress&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kapres&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel1882&amp;quot;&amp;gt; [[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 76. ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n95/mode/2up online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die (eingelegte) [[Knospe|Blütenknospe]] dieser Pflanzenart. Kapern werden seit der [[Antike]] als pikante Kochzutat verwendet, galten aber auch als [[Heilmittel]] und [[Aphrodisiakum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaper.jpg|mini|Geöffnete und verwelkte Kapernblüte, unten links eine Knospe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Capparis cartilaginea open fruit.jpg|mini|Eine reife, aufgeplatzte Kapernfrucht (Kapernapfel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[xerophyt]]ische, halbimmergrüne oder laubabwerfende und reich verzweigte Kapernstrauch wächst als kleiner [[Strauch]] bis etwa 2 Meter hoch oder häufig aber niedergedrückt und nur bis etwa 0,6 bis 1 Meter hoch, aber bis etwa 2 bis 4 Meter breit. Der Kapernstrauch hat ein dichtes Wurzelwerk und ist recht langlebig, er kann gut 30–50 Jahre leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachen Laubblätter sind wechselständig und gestielt. Die ei- bis herzförmigen oder rundlichen, etwas fleischigen, ledrigen Blätter sind gerundet bis spitz oder eingebuchtet und manchmal auch feinstachelspitzig. Sie sind 4 bis 7,5 Zentimeter groß. Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind meistens zu scharfen, oft gebogenen [[Dorn (Botanik)|Dornen]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die erbsengroßen Blütenknospen wachsen an Stielen aus den Blattachsen der Zweige. Die zarten, meist weißen, duftenden und einzeln erscheinenden, lang gestielten, relativ großen, zwittrigen [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]] sind vierzählig, sie öffnen sich nur einmal für kurze Zeit von morgens bis mittags. Die grünen, elliptischen Kelchblätter sind bootförmig. Die meist weißen [[Kronblatt|Petalen]] sind leicht rüschig und verkehrt-ei- bis herzförmig oder rundlich. Es sind sehr viele (bis 100) lange, rötlich, violett-weiße [[Staubblatt|Staubblätter]] vorhanden. Der keulenförmige [[Stempel (Botanik)|Stempel]] besitzt ein sehr langes, weißes bis rötliches [[Gynophor]], und der längliche, einkammerige [[Fruchtknoten]] am oberen Ende ist grün bis rötlich, die kleine kopfige, abgeflachte [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist mehr oder weniger sitzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden ledrige und oft längsrippige, grüne und zur Reife rötliche, vielsamige und ellipsoide bis eiförmige [[Beere|beeren]]artige [[Kapselfrucht|Kapselfrüchte]] gebildet, die sich klappig öffnen. Sie sind etwa 2,5 bis 5,5 Zentimeter groß mit einem relativ dünnen [[Perikarp]], die vielen rundlichen bis nierenförmigen, glatten und bräunlichen [[Same (Pflanze)|Samen]] sind 2–4 Millimeter groß, und sie liegen in einer weißlichen bis rötlichen, klebrigen Pulpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomensatz ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24 oder 38.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=5900240|WissName=Capparis spinosa|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Kapernstrauch ist in Südeuropa und [[Nordafrika]] verbreitet. Er kommt aber auch auf der Arabischen Halbinsel, im [[Kaukasien|Kaukasusraum]], in West- und [[Zentralasien]], in Indien, [[Nepal]], Pakistan, [[Indonesien]], der [[Mongolei]], auf den [[Philippinen]], in [[Neuguinea]] und auf Inseln im westlichen und südlichen Pazifik vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; In manchen anderen Gebieten wie auf den Kanaren ist er eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S.&amp;amp;nbsp;503.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt; {{Tropicos|ID=5900240|WissName=Capparis spinosa|Zugriff=2017-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;spinosa&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „stachelig“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.winternet.com/~chuckg/dictionary/dictionary.169.html &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Botanical Epithets&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind einige [[Taxon|Subtaxa]] beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapern.jpg|mini|Eingelegte Kapern der Größe „Surfines“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Taperots1.JPG|mini|Eingelegte Kapernfrüchte (Riesenkapern)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die geschlossenen, unreifen Blütenknospen werden im Frühjahr von Hand geerntet und sind roh ungenießbar. Sie werden zunächst einen Tag [[gewelkt]] und anschließend in [[Salzlake]] und [[Essig]] eingelegt. Dabei entstehen [[Caprinsäure]] und [[Senfölglycoside]], die den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewürzkapern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ihren würzig-pikanten Geschmack verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapern sollten im geschlossenen Zustand oliv- bis bläulichgrün sein. Wichtige Anbaugebiete sind u.&amp;amp;nbsp;a. Südfrankreich und die [[Liparische Inseln|Äolischen Inseln]]. Das gilt besonders für [[Salina (Insel)|Salina]], wo jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende ein „Kapernfest“ &amp;#039;&amp;#039;(Sagra del cappero)&amp;#039;&amp;#039; stattfindet. Auch [[Pantelleria]] ist ein wichtiges Anbaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapern werden nach Größe sortiert in den Verkehr gebracht. Je kleiner die Kapern sind, desto höher wird ihre Qualität bewertet. Üblich sind folgende Angebotsformen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/Lebensmittel-Kennzeichnung/LeitsaetzeGewuerze.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 |titel= Leitsätze für Gewürze und andere würzende Zutaten|hrsg= Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|datum=30. September 1998 |seiten=5 |abruf=2021-03-15 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Nonpareilles“ (Extraqualität, 4–7&amp;amp;nbsp;Millimeter, die kleinsten und im Geschmack &amp;#039;&amp;#039;ohnegleichen&amp;#039;&amp;#039;, franz.: „nonpareille“)&lt;br /&gt;
* „Surfines“ (1. Qualität, 7–8 Millimeter)&lt;br /&gt;
* „Capucines“ (2. Qualität, 8–9 Millimeter)&lt;br /&gt;
* „Capoates fines“ (3. Qualität, 9–10 Millimeter)&lt;br /&gt;
* „Fines“ (12–13 Millimeter)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ternes&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-89947-165-2|Seite=910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Hors calibres“ (4. Qualität, „Communes“ 13–15&amp;amp;nbsp;Millimeter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapernblaettersalat auf Rhodos.JPG|mini|Kapernblättersalat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapern werden warmen Gerichten meist erst zum Schluss zugegeben, da sich manche Inhaltsstoffe bei Wärme rasch verflüchtigen. Eingesalzene Kapern, wie sie in der italienischen und spanischen Küche ihres unverfälschten Aromas wegen bevorzugt werden, müssen zuvor gewässert werden. Wegen ihres sehr speziellen Geschmacks sollten andere Gewürze nur sparsam zur Verwendung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerichte mit Kapern sind in der italienischen Küche [[Vitello tonnato]], [[Spaghetti alla puttanesca]], [[Insalata pantesca]], in Deutschland die [[Königsberger Klopse]], [[Frikassee]] und das [[Beefsteak Tatar|Rinder-Tatar]], in Kolumbien der [[Ajiaco de Bogotá|Ajiaco]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapern verleihen [[Remoulade]] und [[Sauce tartare]] ihr charakteristisches Aroma.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kochschule.de/kochwissen/kapern Kapern bei Kochschule]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Kapernersatz“ werden in Deutschland manchmal in Essig eingelegte Blütenknospen verschiedener anderer Pflanzen verwendet, wie die der [[Sumpfdotterblume]], [[Kapuzinerkresse]], vom [[Scharbockskraut]] (Feigenwurz), [[Gänseblümchen]] oder [[Gewöhnlicher Löwenzahn|Löwenzahn]] u.&amp;amp;nbsp;a. Die Bezeichnung „Deutsche Kapern“ für diese Arten von Blütenknospen ist nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist als Beilage oder [[Tapa (Gericht)|Tapas]] werden vor allem in Spanien und im arabischen Raum auch &amp;#039;&amp;#039;Kapernfrüchte&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– auch &amp;#039;&amp;#039;Kapernäpfel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kapernbeeren&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;amp;nbsp;– serviert. Dies sind ganz junge Kapernfrüchte, sie werden wie die Knospen in Essig oder Öl eingelegt. Diese „Riesenkapern“ sind 13 bis über 20 Millimeter groß. Sie sind deutlich größer und fester als die Kapernknospen und weisen im Inneren zahlreiche sehr kleine Kerne auf. Bei ihnen gelten ebenfalls die kleineren Exemplare („Finos“) als qualitativ besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den griechischen Inseln [[Santorin]] und [[Rhodos]] sowie auf [[Zypern]] sind die ebenfalls in Essig und Salz eingelegten &amp;#039;&amp;#039;Kapernblätter&amp;#039;&amp;#039;, also die Blätter des Kapernstrauches, eine kulinarische Spezialität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der mittelalterlichen Heilkunde wurden vom Kapernstrauch vor allem die Rinde und die Wurzel, daneben auch die Blüten und Blätter, aber auch die Gewürzkapern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 167–168.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Illustration Capparis spinosa0.jpg|Illustration&lt;br /&gt;
Capparis_zoharyi_4.jpg|Blüte mit Knospen und Blättern&lt;br /&gt;
Capparis spinosa habito.jpg|Habitus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein früher Nachweis von Kapern stammt aus dem jordanischen [[Tell es-Sa&amp;#039;idiyeh]], wo in einem frühbronzezeitlichen Wohnhaus auf dem unteren Hügel, das einem Brand zum Opfer gefallen war, in einer Schale verkohlte Kapernknospen gefunden wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline R. Cartwright: &amp;#039;&amp;#039;Grapes or raisins? An early Bronze Age larder under the microscope.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Antiquity.&amp;#039;&amp;#039; 296, 2003, 345–348.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die kurze Öffnungszeit der Kapernblüte ist der Grund, warum im [[Altes Testament|Alten Testament]] der [[Bibel]] die Kaper als ein Bild für die Vergänglichkeit der Welt verwendet wird {{Bibel|Koh|12|5|LUT}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapern wurden bereits vor rund 6750 Jahren auf dem Gebiet der heutigen Türkei zum Würzen von Speisen verwendet und auch in 7800 Jahre alten [[Kochtopf|Töpfen]] aus dem heutigen Syrien nachgewiesen. Spätestens 1100 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden Kapern auch auf Zypern genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hayley Saul u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Phytoliths in Pottery Reveal the Use of Spice in European Prehistoric Cuisine&amp;#039;&amp;#039;. In: PLoS ONE 8(8): e70583, {{DOI|10.1371/journal.pone.0070583}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Iran werden Kapern als traditionelles Mittel gegen [[Hyperglykämie]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hassan Fallah Huseini u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa L. (Caper) fruit extract in treatment of type 2 diabetic patients.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Complementary Therapies in Medicine,.&amp;#039;&amp;#039; Volume 21, Issue 5, 2013, S. 447–452, {{DOI|10.1016/j.ctim.2013.07.003}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Antike bis in die frühe Neuzeit wurden Blüten, Blätter, Wurzeln und Rinde des Kapernstrauchs unter anderem als Bestandteil von Arzneimitteln zum Abführen überflüssiger „wässrig-schleimiger“ Körpersäfte verwendet. Daher ergab sich nach [[Humoralpathologie|humoralpathologischer]] Vorstellung auch die Indikation bei Wassersucht sowie Verhärtungen und Schwellungen von Leber und Milz&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Kapern oder Portulak? Beobachtungen zur Exaktheit der Pflanzenheilkunde einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; In: Josef Domes, [[Werner E. Gerabek]], Bernhard Dietrich Haage, Christoph Weißer, Volker Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Licht der Natur. Medizin in Fachliteratur und Dichtung: Festschrift für Gundolf Keil zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Göppingen 1994 (= &amp;#039;&amp;#039;Göppinger Arbeiten zur Germanistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 585), S. 443–453, hier: S.&amp;amp;nbsp;136 und 446.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henry E. Sigerist]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Texte zur frühmittelalterlichen Rezeptliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1923 (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte der Medizin&amp;#039;&amp;#039;, 13), S. 43 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie, unter Verwendung der „Caperwurtzel-Rinde“, zur „Reinigung“ verhärteter Geschwüre&amp;lt;ref&amp;gt;Petrus Uffenbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pedacii Dioscoridis Anazarbaei Kraeuterbuch …&amp;#039;&amp;#039; (ins Deutsche übersetzt von Johannes Danzius), Frankfurt am Main (bei Johann Bringern) 1610, S.&amp;amp;nbsp;140.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antike – Spätantike&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Pedanios Dioskurides|Dioskurides]] 1. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Pedanios Dioskurides]]. 1. Jh.: &amp;#039;&amp;#039;De Medicinali Materia libri quinque.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung. [[Julius Berendes (Apotheker)|Julius Berendes]]. &amp;#039;&amp;#039;Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1902, S. 249 (Buch II, Kapitel 204): &amp;#039;&amp;#039;Kappareos&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/stream/despedaniosdios00pedagoog#page/n261/mode/1up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Plinius der Ältere|Plinius]] 1. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Plinius der Ältere]], 1. Jh. &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; Buch XX, Kapitel 59 (§ 165–167): &amp;#039;&amp;#039;Cappari&amp;#039;&amp;#039; ([http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Pliny_the_Elder/20*.html#lix Digitalisat]); Übersetzung Külb 1855 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10246059_00777.html Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Galenos|Galen]] 2. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Galenos|Galen]], 2. Jh. &amp;#039;&amp;#039;De alimentorum facultatibus&amp;#039;&amp;#039;, Buch II, Kapitel 34 (nach der Ausgabe Kühn 1826, Band VI, S. 615): &amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.biusante.parisdescartes.fr/histoire/medica/resultats/index.php?do=page&amp;amp;cote=45674x06&amp;amp;p=618 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudo-Apuleius#Manuskripte|Pseudo-Dioscorides de herbis femininis]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pseudo-Apuleius#Manuskripte|Pseudo-Dioscorides de herbis femininis]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Jh. Edition: H. F. Kästner. &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-Dioscorides de herbis femininis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 31 (1896), Kapitel 59: &amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/stream/hermeswies31wies#page/632/mode/2up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arabisches Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Avicenna]] 11. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Avicenna]], 11. Jh., &amp;#039;&amp;#039;[[Kanon der Medizin]]&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung und Bearbeitung durch [[Gerhard von Cremona]], [[Arnaldus de Villanova]] und Andrea Alpago (1450–1521). Basel 1556, Band II, Kapitel 141: &amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039; ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0009/bsb00090355/images/index.html?id=00090355&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xdsydeayaxsxdsydewqfsdreayaeayaxdsydewqen&amp;amp;no=14&amp;amp;seite=257 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Konstantin der Afrikaner|Konstantin]] 11. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konstantin der Afrikaner]], 11. Jh. &amp;#039;&amp;#039;Liber de gradibus simplicium&amp;#039;&amp;#039;. Druck. &amp;#039;&amp;#039;Opera&amp;#039;&amp;#039;. Basel 1536, S. 365: &amp;#039;&amp;#039;Cappares&amp;#039;&amp;#039; ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11069388_00383.html Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;[[Circa instans]]&amp;#039;&amp;#039; 12. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Circa instans]]&amp;#039;&amp;#039; 12. Jh. Druck. Venedig 1497, Blatt 192v: &amp;#039;&amp;#039;Capparus&amp;#039;&amp;#039; ([https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00061068&amp;amp;pimage=388&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;[[Aggregator (Pseudo-Serapion)|Pseudo-Serapion]]&amp;#039;&amp;#039; 13. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aggregator (Pseudo-Serapion)|Pseudo-Serapion]]&amp;#039;&amp;#039; 13. Jh., Druck. Venedig 1497, Blatt 138 (No CCXCI): &amp;#039;&amp;#039;Caparus&amp;#039;&amp;#039; ([https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00061068&amp;amp;pimage=279&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lateinisches Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Konrad von Megenberg]] 14. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad von Megenberg]], 14. Jh. &amp;#039;&amp;#039;Buch der Natur.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe. [[Franz Pfeiffer (Germanist)|Franz Pfeiffer]]. Aue, Stuttgart 1861, S. 365: &amp;#039;&amp;#039;Cappar&amp;#039;&amp;#039; ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10076915.html?pageNo=439 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;[[Herbarius Moguntinus]]&amp;#039;&amp;#039; 1484&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Herbarius Moguntinus]]&amp;#039;&amp;#039;, Mainz 1484, Teil II, Kapitel 31: &amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039; ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0002/bsb00029223/images/index.html?id=00029223&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydxdsydqrseayasdasyzts&amp;amp;no=4&amp;amp;seite=329 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; 1485&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1485, Kapitel 135: &amp;#039;&amp;#039;Capparus&amp;#039;&amp;#039; ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00032739/images/index.html?id=00032739&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xdsydeayaxsxdsydewqfsdreayaeayaxdsydewqen&amp;amp;no=4&amp;amp;seite=251 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;[[Hortus sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; 1491&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Hortus sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 97: Caparis ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0002/bsb00027846/images/index.html?id=00027846&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xdsydeayaxsxdsydewqfsdreayaeayaxdsydewqen&amp;amp;no=2&amp;amp;seite=91 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Hieronymus Bock]] 1546&amp;lt;ref&amp;gt; [[Hieronymus Bock]]. &amp;#039;&amp;#039;New Kreütter Bůch&amp;#039;&amp;#039;. Wendel Rihel, Straßburg 1546, Teil III, Kapitel 10: &amp;#039;&amp;#039;Cappern&amp;#039;&amp;#039; ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11200232_00784.html Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]] / [[Georg Handsch|Handsch]] / [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pietro Andrea Mattioli]]: &amp;#039;&amp;#039;Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung durch [[Georg Handsch]], bearbeitet durch [[Joachim Camerarius der Jüngere|Joachim Camerarius den Jüngeren]], Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 197r–198r: &amp;#039;&amp;#039;Cappern&amp;#039;&amp;#039; ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0009/bsb00091089/images/index.html?id=00091089&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydwewqyzts&amp;amp;no=3&amp;amp;seite=413 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Nicolas Lémery]] 1699/1721&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nicolas Lémery]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire universel des drogues simples.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1699, S.&amp;amp;nbsp;145–146 : &amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039;; Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses&amp;lt;!--sic--&amp;gt; vermehreten Edition […] ins Hochteutsche übersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern, […].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 228–229: &amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.zeno.org/Lemery-1721/K/lemery-1721-001-0228 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;Onomatologia medica completa&amp;#039;&amp;#039; 1755&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht von Haller]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollständig erkläret […].&amp;#039;&amp;#039; Gaumische Handlung, Ulm / Frankfurt am Main / Leipzig 1755, S. 295295: &amp;#039;&amp;#039;Kappern, Capparis cortex&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/bub_gb_iCQHAAAAcAAJ/page/n203/mode/2up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Philipp Lorenz Geiger]] 1830&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Lorenz Geiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Pharmacie zum Gebrauche bei Vorlesungen &amp;amp; zum Selbstunterrichte für Ärzte, Apotheker &amp;amp; Droguisten&amp;#039;&amp;#039;. Wolters, Stuttgart, 2. Band, 2. Hälfte 1830, S. 1014: &amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb11268602?page=118 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; – [[Wolfgang Schneider (Pharmaziehistoriker)|Wolfgang Schneider]] 1974&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Schneider (Pharmaziehistoriker)|Wolfgang Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Arzneimittelgeschichte. Sachwörterbuch zur Geschichte der pharmazeutischen Botanik, Chemie, Mineralogie, Pharmakologie, Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Govi-Verlag, Frankfurt a. M. Band 5/1 (1974), S. 231–233 : &amp;#039;&amp;#039;Capparis&amp;#039;&amp;#039; ([https://leopard.tu-braunschweig.de/rsc/viewer/dbbs_derivate_00023007/max/00000234.jpg Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Abbildungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pseudo-Dioskurides Capparis.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Pseudo-Apuleius#Manuskripte|Pseudo-Dioskurides de herb. femin.]]&amp;#039;&amp;#039; Manuskript: 14.&amp;amp;nbsp;Jahr&amp;amp;shy;hundert&lt;br /&gt;
Ibn Butlan Capari.jpg| [[Ibn Butlan]] Manuskript: 14.&amp;amp;nbsp;Jahr&amp;amp;shy;hundert&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung des Textes durch Franz Unterkircher. &amp;#039;&amp;#039;Tacuinum sanitatis&amp;#039;&amp;#039; … Graz 2004, S. 64: &amp;#039;&amp;#039;Kapern. Kapern: Komplexion: warm im 2. Grad. Vorzuziehen: voll ausgewachsene, noch nicht offen, aus Alexandria. Nutzen: sie stärken den Magen und den Appetit, öffnen Verstopfungen der Leber, der Milz und der Nieren, töten Würmer. Schaden: sie sind schwer verdaulich. Verhütung des Schadens: durch Abkochen, mit Öl, Essig und wohlriechenden Mitteln. Was sie erzeugen: warmes Blut. Besonders zuträglich für Menschen mit warmer Komplexion, ältere und junge Menschen, im Winter, in kalten Gegenden. Wenn sie jedoch gut zubereitet sind, sind sie jeder Komplexion, jedem Lebensalter und in jeder Gegend zuträglich.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gart Caparus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; 1485&lt;br /&gt;
Hortus Caparus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Hortus sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; 1491&lt;br /&gt;
Bock Cappern.jpg|[[Hieronymus Bock]] 1546&lt;br /&gt;
Camerarius Cappern.jpg|[[Pietro Andrea Mattioli|Mattioli]] / [[Georg Handsch|Handsch]] / [[Joachim Camerarius der Jüngere|Camerarius]] 1586&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Küchenkräuter und Gewürze]]&lt;br /&gt;
* [[Ringelblume#Mittelalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marilena Idžojtic: &amp;#039;&amp;#039;Dendrology.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, 2019, ISBN 978-0-444-64175-5, S. 119.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Capparis spinosa|Echter Kapernstrauch (&amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa&amp;#039;&amp;#039;)|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kaper}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=632|WissName=Capparis spinosa L.|Abruf=2015-10-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;[http://www.plantsoftheworldonline.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:146789-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Capparis spinosa&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzblütlerartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blütengewürz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemüsepflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
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