<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Echte_Rose_von_Jericho</id>
	<title>Echte Rose von Jericho - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Echte_Rose_von_Jericho"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echte_Rose_von_Jericho&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T14:47:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echte_Rose_von_Jericho&amp;diff=141544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lazeppe am 5. April 2026 um 11:30 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echte_Rose_von_Jericho&amp;diff=141544&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-05T11:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Echte Rose von Jericho&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anastatica hierochuntica&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anastatica&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anastaticeae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kreuzblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Brassicaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kreuzblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Brassicales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Anastatica hierochuntica flower.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; in Blüte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echte Rose von Jericho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039;, älter auch &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntia&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herder1854&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zekert1938&amp;quot; /&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wüstenrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jerichorose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jerusalemrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marienrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 26, {{archive.org |diedeutschenvol00pritgoog#page/n24/mode/2up}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist die einzige Pflanzenart der Gattung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anastatica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Familie der [[Kreuzblütengewächse]] (Brassicaceae). Sie ist in den Wüstengebieten von [[Israel]], [[Palästina (Staat)|Palästina]], [[Jordanien]], auf dem [[Sinai-Halbinsel|Sinai]] und Teilen [[Nordafrika]]s beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anastatica hierochuntica kz01.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anastatica hierochuntica.jpg|mini|Dieses trockene Exemplar besitzt einen Durchmesser von 22 Zentimeter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:19730315 167 Horn mit Rosen von Jericho.jpg|mini|Rosen von Jericho]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Echte Rose von Jericho wächst als winterannuelle [[Einjährige Pflanze|einjährige]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 5 bis etwa 15 Zentimetern erreicht. Sie bildet eine [[Pfahlwurzel]] aus. Sie ist von der Basis an verzweigt mit aufsteigenden Ästen, die sich in Trockenphasen nach innen rollen. Ihre Oberfläche ist dicht mit [[Trichom|Sternhaaren]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in [[Blattstiel]] und -spreite gegliedert, wobei der Blattstiel kürzer als die [[Blattspreite]] ist. Die Blattspreite ist bei einer Länge von 15 bis 30 Millimetern sowie bei einer Breite von bis zu 20 Millimetern spatelig, verkehrt-eiförmig und kurz weißlich behaart, im vorderen Bereich teils grob drei- bis fünfzähnig oder ganzrandig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoPakistan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Pflanze blüht im Frühling (im Iran und in Saudi-Arabien im März bis April). Die achselständigen und [[Traube|traubigen]], kurzen [[Blütenstand|Blütenstände]] sind etwas borstig. Die fast sitzenden, sehr kleinen, weißen und zwittrigen, vierzähligen [[Blüte]]n sind nur etwa 2&amp;amp;nbsp;Millimeter groß. Die behaarten [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind etwa 1,5 Millimeter lang. Die [[Nagel (Botanik)|genagelten]] [[Kronblatt|Kronblätter]] sind etwa 2 Millimeter lang. Die sechs tetradynamischen [[Staubblatt|Staubblätter]] (das bedeutet, es sind neben vier langen zwei kurze Staubfäden ausgebildet) sind mit 1,5 bis 1,7 Millimeter Länge kürzer als die Kronblätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoPakistan&amp;quot; /&amp;gt; Der behaarte [[Fruchtknoten]] ist oberständig mit kurzem [[Griffel (Botanik)|Griffel]] und kopfiger [[Narbe (Botanik)|Narbe]]. Es sind [[Nektarien]] unten bei den Staubfäden vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die behaarten, zweifächerigen [[Schote (Frucht)|Schötchen]]  sind bei einem Durchmesser von bis zu 4&amp;amp;nbsp;Millimetern ei- bis kugelförmig, enthalten mehrere Samen und öffnen sich schwer. Die Fächer der Schötchen sind jeweils mittig geteilt. Die Früchte sind mit dem [[Griffel (Botanik)|Griffel]] [[Schnabel (Botanik)|geschnäbelt]], außerdem mit bis etwa 2 Millimeter großen, etwas becher-, öhrchen-, löffelartigen Anhängseln oder Flügeln. Die rundlichen bis eiförmigen, bräunlichen und [[Samenausbreitung#Ausbreitungsverhalten|myxospermen]] [[Same (Pflanze)|Samen]] sind 1,3 bis 2 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoPakistan&amp;quot; /&amp;gt; Durch die bei Benetzung schleimig-klebrige [[Samenschale]] kleben sie am Boden fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Nach dem Absterben der Pflanzenexemplare sind die trockenen Zweige kugelig einwärts gekrümmt und beschützen so die Früchte. Bei Befeuchtung breiten sie sich jedes Mal wieder aus und die Samen werden freigesetzt ([[Hygrochasie]], [[Hydrochorie]]). Die frühere Vermutung, dass die trockenen Pflanzen vom Wind über den Boden gerollt würden und dabei ihre Samen ausbreiten ([[Chamaechorie]]), hat sich nicht bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasburger1991&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; ist sehr resistent gegen [[Oxidativer Stress|oxidativen Stress]], sie besitzt hohe (induzierbare) Hitzetoleranz und moderate Härte als [[Salzpflanze]]. Durch Vergleich der Genexpression mit der Modellpflanze [[Acker-Schmalwand]] (&amp;#039;&amp;#039;Arabidopsis thaliana&amp;#039;&amp;#039;) konnten die Mechanismen einiger der Anpassungen auf molekularer Ebene verfolgt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eshel2017&amp;quot;&amp;gt;Gil Eshel, Ruth Shaked, Yana Kazachkova, Asif Khan, Amir Eppel, Aroldo Cisneros, Tania Acuna, Yitzhak Gutterman, Noemi Tel-Zur, Shimon Rachmilevitch, Aaron Fait, Simon Barak: &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica, an Arabidopsis Desert Relative, Is Tolerant to Multiple Abiotic Stresses and Exhibits Species-Specific and Common Stress Tolerance Strategies with Its Halophytic Relative, Eutrema ( Thellungiella) salsugineum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frontiers in Plant Science&amp;#039;&amp;#039;, Volume 7: article 1992, 2017. [[doi:10.3389/fpls.2016.01992]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet von &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; liegt in [[Vorderasien|Südwestasien]] und umfasst [[Nordafrika]], [[Ägypten]], [[Arabische Halbinsel|Arabien]], [[Jordanien]], [[Irak]], [[Iran]] und [[Pakistan]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoPakistan&amp;quot; /&amp;gt;, mit einem westlichen Vorposten auf [[Fuerteventura]] (Kanaren).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scholz2004&amp;quot;&amp;gt;Stephan Scholz, Jorge Alfredo Reyes Betancort, Wolfredo Wildpret de la Torre: &amp;#039;&amp;#039;Adiciones a la flora vascular de Fuerteventura (Islas Canarias).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Botánica Macaronésica&amp;#039;&amp;#039;, Band 24, 2004, S. 165–174.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Wüste [[Negev]] wächst sie am obersten und damit trockensten Rand von episodisch wasserführenden Trockentälern ([[Wadi]]s), gemeinsam mit anderen Einjährigen. Der Pflanzenwuchs ist hier, bei Jahresniederschlägen von 25 bis 88 Millimeter, auf diese Bereiche mit externer Wasserzufuhr beschränkt. Die Art vermehrt sich ausschließlich nach einem der seltenen Regenfälle und ist daher fleckenhaft verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedman1980&amp;quot;&amp;gt;Jacob Friedman, Zipporah Stein (1980): The Influence of Seed-Dispersal Mechanisms on the Dispersion of Anastatica Hierochuntica (Cruciferae) in the Negev Desert, Israel. Journal of Ecology 68 (1): 43–50. {{JSTOR|2259242}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nordafrika (Wüste Sahara) ist sie angegeben als bodenvag auf kiesigen, steinigen, sandigen und Tonböden in steppenartigen Abschnitten der Wüste, vor allem in Bodensenken, in denen sich Regenwasser ansammelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AfricanPlantDb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ville-ge.ch/musinfo/bd/cjb/africa/details.php?langue=an&amp;amp;id=78103 Anastatica hierochuntica L.] &amp;#039;&amp;#039;African Plant Database, Conservatoire et jardin botaniques de la Ville de Genève&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} als einzige Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Anastatica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} erfolgte 1763 durch [[Carl von Linné]] in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Band 2, Seite 895&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linné1763&amp;quot; /&amp;gt; Hierochuntia war die lateinische Bezeichnung für [[Jericho]]. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Anastatica&amp;#039;&amp;#039; gehört in die [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Anastaticeae ([[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: Malcolmieae), eine vorwiegend in Afrika und Südwestasien verbreitete Verwandtschaftsgruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Al-Shehbaz2012&amp;quot;&amp;gt;Ihsan A. Al-Shehbaz (): &amp;#039;&amp;#039;A generic and tribal synopsis of the Brassicaceae (Cruciferae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Taxon&amp;#039;&amp;#039;, Volume 61, Issue 5, 2012, S. 931–954. {{JSTOR|41679341}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zusammengehörigkeit der Tribus wurde mit molekularen Methoden bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Warwick2010&amp;quot;&amp;gt;Suzanne I. Warwick, Klaus Mummenhoff, Connie A. Sauder, Marcus A. Koch, Ihsan A. Al-Shehbaz: &amp;#039;&amp;#039;Closing the gaps: phylogenetic relationships in the Brassicaceae based on DNA sequence data of nuclear ribosomal ITS region.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Plant Systematics and Evolution&amp;#039;&amp;#039;, Volume 285, 2010, S. 209–232. [[doi:10.1007/s00606-010-0271-8]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schwestergruppe in dieser Analyse war die endemisch auf Sokotra vorkommende &amp;#039;&amp;#039;[[Lachnocapsa spathulata]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Wiederbelebung“ ==&lt;br /&gt;
Am Ende der Wachstumsphase rollt sich die Pflanze ein. Die tote Pflanze dient dann dem zwischenzeitlichen Schutz der Samen. Während lebende Pflanzen nur nach Regenfällen, oft in mehreren Jahren Abstand, in ihren wüstenartigen Lebensräumen anzutreffen sind, sind die harten, eingetrockneten Kugeln permanent vorhanden. Es ist sogar möglich, anhand der Größe der Kugeln die Regenmenge, unter der diese gewachsen sind, zu rekonstruieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegazy2010&amp;quot;&amp;gt;Ahmad K. Hegazy, Hanan F. Kabiel: &amp;#039;&amp;#039;Size-class structure and growth traits of Anastatica hierochuntica L. populations as rainfall indicators in aridlands.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Advanced Research&amp;#039;&amp;#039;, Volume 1, Issue 4, 2010, S. 331–340. [[doi:10.1016/j.jare.2010.08.003]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laborexperiment waren wassergesättigte Exemplare binnen etwa ein bis zwei Stunden vollständig ausgebreitet, dazu reichten Regenmengen von 4 Millimeter. Dabei reicht es auch aus, wenn nur die Wurzel Wasser erhält. Wenn etwa 60&amp;amp;nbsp;Prozent des Wassers verdunstet ist, beginnt sich die Pflanze wieder einzurollen. Aus den ausgebreiteten Pflanzen können Samen durch auftreffende Regentropfen herausgeschleudert werden. Bei schwachen Regenfällen rollt sich die Pflanze nicht vollständig aus, ein Teil der Samen verbleibt dann als Reserve für spätere Regenereignisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedman1978&amp;quot;&amp;gt;Jacob Friedman, Nurit Gunderman, Miri Ellis: &amp;#039;&amp;#039;Water response of the hygrochastic skeletons of the true rose of Jericho (Anastatica hierochuntica L.).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oecologia&amp;#039;&amp;#039;, Volume 32, 1978, S. 289–301. [[doi:10.1007/BF00345108]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil der Samen wird vom abfließenden Oberflächenwasser mitgeschwemmt und in nahe gelegenen Senken, mit günstigen Keimungsbedingungen, wieder abgelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedman1980&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rose von Jericho auferweckungseffekt.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; nach wenigen Minuten in warmem Wasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „Wiederbelebungen“ können unbegrenzt wiederholt werden, jedoch ist ihr scheinbares Wiedererwachen ein rein physikalischer Vorgang. Sie ist keine [[Wechselfeuchte Pflanzen|wechselfeuchte (poikilohydre)]] Pflanze, die Dürrezeiten überlebt; die vertrocknet aussehende Pflanze ist tot. Bei der „Wiederbelebung“ saugen sich die Zellen von &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; durch [[Kapillarkraft|Kapillarkräfte]] voll Wasser, unter der [[Hydrostatik|hydrostatischen Spannung]] entfaltet sich die Pflanze, ohne dass sie die [[Assimilation (Biologie)|Assimilation]] wieder aufnimmt. Da sich dieser Vorgang beliebig oft wiederholen lässt, wird sie auch „Auferstehungspflanze“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unechte Rose von Jericho ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; wird gelegentlich mit der [[Unechte Rose von Jericho|Unechten Rose von Jericho]], einem poikilohydren Moosfarn (&amp;#039;&amp;#039;Selaginella lepidophylla&amp;#039;&amp;#039;) aus Amerika, verwechselt. Im Handel wird oft &amp;#039;&amp;#039;Selaginella lepidophylla&amp;#039;&amp;#039; als „Rose von Jericho“ verkauft und irreführenderweise mit den [[Kreuzzug|Kreuzfahrerlegenden]] versehen, die sich aufgrund der geographischen Herkunft nur auf &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; beziehen können. Im Gegensatz zur „echten“ Rose ist &amp;#039;&amp;#039;Selaginella lepidophylla&amp;#039;&amp;#039; eine echte poikilohydre Pflanze, wächst also nach dem Wiederbefeuchten weiter. Bei fehlendem Nachschub wird die mittelamerikanische &amp;#039;&amp;#039;[[Selaginella pilifera]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.Braun}} verwendet, gewissermaßen als „Falsche Unechte Rose von Jericho“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarazin2012&amp;quot;&amp;gt;Andreas Sarazin: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenporträt Selaginella lepidophylla – Unechte Rose von Jericho (Selaginellaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Bochumer Botanischen Vereins&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 2012, S. 281–284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere „falsche“ Rose von Jericho ist der Korbblütler &amp;#039;&amp;#039;[[Pallenis hierichuntica]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Michon) Greuter}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Asteriscus hierichunticus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Michon) Wiklund}}). Deren Beschreiber, der französische Schriftsteller und Orientreisende [[Jean Hippolyte Michon]], hielt diese, ebenso wie der Entdecker [[Félicien de Saulcy]], irrtümlich für die echte Rose, wie von den alten Autoren beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teppner1995&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herwig Teppner |Titel=The Correct Name of Asteriscus hierichunticus (Asteraceae-Inuleae), a &amp;#039;False Rose of Jericho |Sammelwerk=[[Phyton|Phyton (Horn)]] |Band=35 |Nummer=1 |Datum=1995 |Seiten=79–82 |Sprache=en |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/PHY_35_1_0079-0082.pdf}} |Format=PDF |KBytes=1024 |Abruf=2023-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rose von Jericho als literarisches Motiv ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rose von Jericho, Reliquie, 1250-1500. Domschatz Halberstadt.jpg|mini|Rose von Jericho, Reliquie, 1250–1500. [[Domschatz Halberstadt]]]]&lt;br /&gt;
Die Rose von Jericho wird in den [[Pilgerbericht]]en früher deutscher Jerusalempilger erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmid2019&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Schmid |Hrsg=Peter Niederhäuser, Regula Schmid |Titel=Der Jerusalempilger Peter Füssli und seine Rose von Jericho |Sammelwerk=Querblicke. Zürcher Reformationsgeschichten |Reihe=Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich |NummerReihe=86 |Band=183. Neujahrsblatt |Nummer= |Verlag=Chronos |Ort=Zürich |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=185-186}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert verortete [[Ludolf von Sudheim]] die Pflanze in der Wüste beim [[Sinai (Berg)|Berg Sinai]] und wies auf die Legende vom Gang Marias durch die Wüste und den Glauben der Beduinen, sie sei heilkräftig bei Geburten, hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunold-Bigler1977&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ursula Brunold-Bigler |Hrsg= |Titel=Die Rose von Jericho (Anastatica Hierochuntica), eine weihnächtliche Orakelpflanze |Sammelwerk=Schweizerisches Archiv für Volkskunde / Archives suisses des traditions populaires |Band=73 |Nummer=3–4 (Geburtstagsausgabe für Hans Trümpy) |Ort= |Datum=1977 |ISBN= |Seiten=121-122 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sav-001:1977:73::141#141}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls nahe dem Katharinenkloster, das sie von Gaza her erreichten, verwendeten [[Hans Tucher]] und seine Reisegefährten Exemplare der Wüstenpflanze als Zunder: „do selbst wachsen vil der blumen die man bey uns rosen von iericho nennet.. die an der cristnacht auff geen da mit wir offt unser feuer schurten. da bey zu kochen. wan man nit holtz an dem ende hat sunder allein kleine stauden.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tucher1482&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Tucher |Hrsg= |Titel=Reisebuch |Verlag=Konrad Zeininger |Ort=Nürnberg |Datum=1482 |ISBN= |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vom Kanonen- und Glockengiesser [[Peter Füssli (Glockengiesser, 1482)|Peter Füssli]] 1524 von seiner Jerusalem-Pilgerfahrt nach Zürich zurückgebrachte Rose von Jericho und weitere Reiseandenken bildeten den Grundstock einer Sammlung, die ein Nachfahr im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert dokumentierte. In den Beständen der [[Zentralbibliothek Zürich|Zürcher Bürgerlichen Bibliothek]] blieb eine Rose von Jericho aus der frühen Neuzeit erhalten, die der Schriftsteller [[David Hess (Dichter)|David Hess]] in einer beigefügten Notiz dem Wundarzt und Orientreisenden [[Hans Jakob Ammann]] zuschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ausdruck einer oft als idyllisch verklärten Familienfrömmigkeit interpretierten Schriftsteller des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts das literarische Motiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rose von Jericho im Brauchtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rose of Jericho about 1600 Rostock.jpg|mini|Das wohl von einem Pilger um 1600 aus Palästina mitgebrachte Gewächs wurde dem [[Kloster zum Heiligen Kreuz (Rostock)|Kloster Zum Heiligen Kreuz]] in Rostock geschenkt und ist dort heute als museales Exponat zu sehen.]]&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt des Glaubens an die orakelhafte Tauglichkeit der Jerichorose findet sich besonders in den katholischen Regionen Südwestdeutschlands und der Schweiz. Dem verbreitet gewesenen Volksglauben nach öffnete die Blüte sich in der Weihnachtsnacht. Das Aufgehen einer zum Christfest in ein Wasserglas gestellten „Weihnachtsblume“ wurde als Anzeichen für gutes Wetter und Fruchtbarkeit im kommenden Jahr gedeutet. In Norddeutschland war solcher Glaube selten, ist aber auch in protestantischen Regionen nicht ganz unbelegt. Jerichorosen wurden im Mittelalter und bis weit in die Neuzeit von Reisenden mitgebracht. Im Domschatz Halberstadt hat sich eine Rose von Jericho erhalten, die Conrad Matthias Haber (1728) als eine von zwölf besonders erwähnenswerten Reliquien in der Schatzkammer beschrieb und zufügte, dass es noch „eine Päbstliche Original-Bulle [gäbe], worinnen die meisten von diesen Reliquien specificiret und für genuin erkläret werden“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Conrad Matthias Haber |Titel=Kurtz-gefasste Aber doch gründliche Nachricht Von der hohen Stiffts-Kirchen Oder so genannten Dom-Kirchen zu Halberstadt, und deroselben Merckwürdigkeiten |Ort=Halberstadt |Datum=1728 |Seiten=46-47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In ganz Südeuropa, wie schon im vorderen Orient, wurde die Jerichorose als geburtsfördendes Mittel angesehen. Hier spielte das Aufgehen der Zweige als Symbol oder Analogie der Öffnung des Muttermundes vermutlich eine Rolle. Die Jerichorose war ein beliebtes Souvenir von Jerusalempilgern und Palästinareisenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Bächtold-Stäubli: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Berlin 1932, S. 655–659.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rose von Jericho in der Phytomedizin ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; wird unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;kaf Maryam&amp;#039;&amp;#039; (Hand Mariens, es gibt die Legende, Maria habe die Pflanze bei der Geburt Jesu in der Hand gehalten) in der arabischen Volksmedizin verwendet. Dazu werden die getrockneten Früchte in Wasser gelöst und, meist als Tee, getrunken. Indikation sind Krankheiten der Gebärmutter, gegen Fehlgeburten, Geburtsschmerzen, aber auch weibliche Unfruchtbarkeit und Impotenz beim Mann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abu-Rabia2014&amp;quot;&amp;gt;Aref Abu-Rabia: &amp;#039;&amp;#039;Ethnobotany Among Bedouin Tribes in the Middle East.&amp;#039;&amp;#039; In: Z. Yaniv, N. Dudai (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medicinal and Aromatic Plants of the Middle-East (Medicinal and Aromatic Plants of the World 2).&amp;#039;&amp;#039; Springer, Dordrecht etc. 2014. [[doi:10.1007/978-94-017-9276-9_3]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Art &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039; auch schon pharmakologisch getestet wurde, ist das Wirkstoffprofil unzureichend erforscht, so dass zur Vorsicht bei der Anwendung geraten wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saleh2012&amp;quot;&amp;gt;Jumana Saleh, Lovina Machado: &amp;#039;&amp;#039;Rose of Jericho: A Word of Caution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oman Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, Volume 27, Issue 4, 2012, S. 338. [[doi:10.5001/omj.2012.86]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch das Besammeln für [[phytomedizin]]ische Zwecke, was aufgrund der auffälligen ausgetrockneten Pflanzen leicht ist, ist diese Pflanzenart lokal schon im Bestand bedroht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegazy1990&amp;quot;&amp;gt;Ahmad K. Hegazy: &amp;#039;&amp;#039;Growth, phenology, competition and conservation of two desert hygrochastic annuals raised under different watering regimes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Arid Environments&amp;#039;&amp;#039;, Volume 19, 1990, S. 85–94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hazim S. Daoud: &amp;#039;&amp;#039;Flora Of Kuwait.&amp;#039;&amp;#039; Volume 1, Routledge, 1985, 2013, ISBN 0-7103-0075-1, S. 87 f.&lt;br /&gt;
* Jacob Friedman, Zipporah Stein: &amp;#039;&amp;#039;The Influence of Seed-Dispersal Mechanisms on the Dispersion of Anastatica Hierochuntica (Cruciferae) in the Negev Desert, Israel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Ecology.&amp;#039;&amp;#039; Volume 68, No. 1, 1980, S. 43–50, [[doi:10.2307/2259242]].&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kubitzki]], Clemens Bayer: &amp;#039;&amp;#039;The Families and Genera of Vascular Plants.&amp;#039;&amp;#039; Volume V: &amp;#039;&amp;#039;Flowering Plants Dicotyledons&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 2003, ISBN 978-3-642-07680-0, S. 81, 83, 105.&lt;br /&gt;
* K. van Rheede van Oudtshoorn, M. W. van Rooyen: &amp;#039;&amp;#039;Dispersal Biology of Desert Plants.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1999, ISBN 3-540-64886-0, S. 72.&lt;br /&gt;
* Barbara Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Der Jerusalempilger Peter Füssli und seine Rose von Jericho.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Niederhäuser, Regula Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Querblicke. Zürcher Reformationsgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 2019 (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Band 86: 183. Neujahrsblatt), S. 183–187.&lt;br /&gt;
* Ursula Brunold-Bigler: &amp;#039;&amp;#039;Die Rose von Jericho (Anastatica Hierochuntica), eine weihnächtliche Orakelpflanze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Archiv für Volkskunde / Archives suisses des traditions populaires.&amp;#039;&amp;#039; Band 73, 1977, Heft 3–4 (Geburtstagsausgabe für [[Hans Trümpy (Volkskundler)|Hans Trümpy]]), S. 121–126 ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=sav-001:1977:73::296 PDF; 3,4 MB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=4100026|WissName=Anastatica hierochuntica|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linné1763&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carl von Linné: In: &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039; 1753, S. 641. [http://www.biodiversitylibrary.org/page/358662#page/83/mode/1up Erstbeschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica.&amp;#039;&amp;#039;] (eingescannt bei BHL).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herder1854&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.zeno.org/Herder-1854/A/Anastatica+Hierochuntia Herder (1854)].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zekert1938&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 153 (&amp;#039;&amp;#039;Rosa: Hyerichuntis:&amp;#039;&amp;#039; Anastatica hierochuntia L., Jerichorose).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoPakistan&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
S. M. H. Jafri: &amp;#039;&amp;#039;Brassicaceae.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=5&amp;amp;taxon_id=250063641 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Pakistan.&amp;#039;&amp;#039; Band 45.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strasburger1991&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Peter Sitte, Hubert Ziegler, Friedrich Ehrendorfer, Andreas Bresinsky: &amp;#039;&amp;#039;Strasburger, Lehrbuch der Botanik.&amp;#039;&amp;#039; 33. Auflage. Gustav Fischer, Stuttgart / Jena / New York 1991, ISBN 3-437-20447-5, S. 468.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anastatica hierochuntica|Echte Rose von Jericho (&amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039;)|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{WestAfricanPlants|Anastatica hierochuntica}}&lt;br /&gt;
* [http://flora.org.il/en/plants/anahie/ &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica&amp;#039;&amp;#039;] bei &amp;#039;&amp;#039;Flora of Israel Online&amp;#039;&amp;#039; (viele Bilder).&lt;br /&gt;
* [http://floraofksa.myspecies.info/taxonomy/term/737 &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica L.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;E-Flora of the Kingdom of Saudi Arabia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [http://www.plantsoftheworldonline.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:277878-1 &amp;#039;&amp;#039;Anastatica hierochuntica L.&amp;#039;&amp;#039;] Kew Plants of the World online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzblütengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lazeppe</name></author>
	</entry>
</feed>