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	<title>Echo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echo&amp;diff=43587&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aktiver Autor 2: Revert - Unsinn</title>
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		<updated>2026-03-09T11:33:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert - Unsinn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Artikel|1=Weblink 1 ist ein toter Link. Weblink 2 ist eine Webseite einer Privatperson und damit keine geeignete Quelle für die Wikipedia. Die übrigen Einzelnachweise beziehen sich lediglich auf den letzten Abschnitt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Pilatus, &amp;quot;Echo&amp;quot; aus Tomlishorn-Weg-Dia 247-08012.tif|mini|„Echo“-Schild am Tomlishornweg, Pilatus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Widerhall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) entsteht, wenn [[Reflexion (Physik)|Reflexionen]] einer [[Schallwelle]] so stark verzögert sind, dass man diese als separates [[Hörereignis]] wahrnehmen kann; damit unterscheidet sich das Echo vom [[Nachhall]]. Konzentrierte und starke späte Reflexionen sind als getrennte Echos zu hören. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Echo&amp;#039;&amp;#039; ist abgeleitet von [[Echo (Mythologie)|der gleichnamigen mythologischen Figur]], deren Name sich auf {{grcS|ἠχή|ēchē}} „Schall“ zurückführen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spektrum.de/lexikon/physik/echo/3601 |titel=Echo |abruf=16.11.2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einzelnes separat wahrgenommenes Echo hat dieselbe [[Tonhöhe]] wie das Original, die [[Lautheit|Tonstärke]] ist jedoch immer geringer als die des Originals. Echos werden vom Gehör benutzt, um Raumgrößen und Entfernungen zu schätzen. Hierbei sind besonders Reflexionen unterhalb von 30&amp;amp;nbsp;ms relevant. Reflexionen, die später eintreffen, werden als zweiter Ton, also als Echo wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Echoschwelle ==&lt;br /&gt;
Die Verzögerungen, die ein reflektierter Schall aufweisen muss, um separat wahrgenommen zu werden, bezeichnet man als „[[Echoschwelle]]“ oder „Echowahrnehmungsschwelle“. Die Echoschwelle ist stark abhängig von der Charakteristik des Schalls und dem Pegel der Reflexionen. Sie kann zwischen 20&amp;amp;nbsp;ms (bei „Klicks“) und mehreren Sekunden (bei langsamer Orchestermusik) liegen. Unterhalb der Echoschwelle werden die Reflexionen als [[Nachhall]] wahrgenommen. Echos sind insbesondere dann leicht wahrnehmbar, wenn nur eine oder nur wenige reflektierende Flächen existieren (Brücken, Felswände usw.), bei einer Vielzahl von reflektierenden Flächen (etwa in Kirchen) entsteht durch die Dichte der [[Diffusität (Akustik)|Diffusität]] eher der Höreindruck eines Nachhalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortung von Hindernissen ===&lt;br /&gt;
Unter [[Ortung|Orten]] versteht man die Bestimmung des Ortes eines Hindernisses durch aktives Aussenden von Wellenpaketen. Der Empfänger benutzt einen gesteuerten Sender, das Ziel ist passiv; siehe [[Echolot]] und [[Fledermaus|Fledermäuse]]. Werden diese Wellenpakete an Hindernissen reflektiert, können aus der Richtung und der Laufzeit der am Sendestandort eintreffenden [[Reflexion (Physik)|Reflexionen]] Richtung und [[Abstand|Entfernung]] des Hindernisses festgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Schallgeschwindigkeit]] in homogenen Ausbreitungsmedien konstant ist, kann aus der [[Laufzeitmessung|Laufzeit]] der Signale die Entfernung geschätzt werden. Um hierbei ausgesendete Signale und Echos auseinanderhalten zu können, muss das gesendete Signal wesentlich kürzer sein als die kürzeste erwartete Laufzeit der Reflexionen. Die Bestimmung der Richtung, aus der die Echos eintreffen, kann mit Hilfe mehrerer Empfänger an unterschiedlichen Stellen erfolgen. Aus den Laufzeitunterschieden zwischen den Empfängern kann dann die Richtung des Echos bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative zur Verwendung mehrerer Empfänger ist die Verwendung von schwenkbaren Sendern und Empfängern und das Senden von gebündelten Signalen. Dann werden jeweils nur Hindernisse erfasst, die sich gerade in der Richtung der „Sendekeule“ befinden. Die Senderichtung entspricht dann der Richtung des Hindernisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nach dem Senden eines Wellenpakets nicht warten zu müssen, bis alle Reflexionen eingetroffen sind, kann der Sender auch kontinuierlich senden, aber mit zeitabhängiger Frequenz. Aus der Frequenz, mit der ein Echo am Empfänger eintrifft, ergibt sich der Zeitpunkt, zu dem diese Frequenz gesendet wurde und hieraus die Laufzeit und damit die Entfernung des Hindernisses.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den gleichen Effekt kann man durch das Senden zeitabhängiger Codes erreichen. Indem der Empfänger vergleicht, zu welchem Zeitpunkt der gerade empfangene Code versendet wurde, kann er die Laufzeit und daraus die Entfernung bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Schiffen werden Echolote zur Bestimmung der Wassertiefe angewendet. Weitere Anwendungen finden sich unter anderem in der [[Medizin]] bei der [[Sonografie]] ([[Ultraschall]]-[[Diagnose]]). Siehe auch [[Echoortung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Tiergruppen entwickelten ein [[Echoortung (Tiere)|Echoortungssystem]], um in lichtarmen Lebensräumen oder in der Nacht Beute zu jagen. Das wohl bekannteste Beispiel sind die [[Fledermäuse]] (Microchiroptera). Auch Blinde können manchmal die Echoortung nutzen, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren, indem sie mit der Zunge schnalzen und dabei die Reflexionen als Sekundärsignale zur Orientierung nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tontechnik ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Tontechnik|Tonaufnahme]] im [[Tonstudio]] sind starke Reflexionen und übermäßiger [[Nachhall]] in der Regel unerwünscht, vor allem, weil sie den Klangeindruck einseitig prägen. So klingen akustische Aufnahmen teilweise nach „Garage“ oder „wie im Badezimmer“. Hier werden eher reflexionsfreie Aufnahmen angestrebt, um durch entsprechende Nachbearbeitung mit künstlichem Hinzufügen von Echos und Nachhall (siehe [[Effektgerät (Musik)|Effektgerät]]) genau den künstlerisch gewünschten Raumeindruck oder Effekt erzeugen zu können. Dazu wird das Tonstudio mit schalldämmenden Materialien ausgekleidet, die Reflexionen an den Wänden verhindern, indem sie den Schall absorbieren und den Rest dispergieren (siehe [[Dämmstoff]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tontechnik nennt man das Feststellen der Richtung, aus der der Schall primär zu kommen scheint [[Lokalisation (Akustik)|Lokalisation]] und nicht Ortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Echo in der Literatur und in der Musik ==&lt;br /&gt;
In der griechischen Mythologie kommt eine [[Nymphe]] mit dem Namen [[Echo (Mythologie)|&amp;#039;&amp;#039;Echó&amp;#039;&amp;#039;]] ({{grcS|᾿Ηχώ|Ēchṓ}}) vor, von der sich der Begriff für das Phänomen ableitet. In der Literatur und in der Musik steht der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Echo&amp;#039;&amp;#039; oft metaphorisch für die verzerrte Wiederkehr von Tönen und Motiven, die dann oft als Strukturmodell dient.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Jochen Berns]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Jagd auf die Nymphe Echo&amp;#039;&amp;#039;. In: Hanno Möbius, Jörg Jochen Berns: &amp;#039;&amp;#039;Die Mechanik in den Künsten. Studien zur ästhetischen Bedeutung von Naturwissenschaft und Technologie&amp;#039;&amp;#039;. Jonas, Marburg 1990, S. 67–82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. sind bei [[Euripides]] und [[Aristophanes]] die &amp;#039;&amp;#039;elegi echoici&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;versus echoicus&amp;#039;&amp;#039; als Kunstmittel belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Bolte: &amp;#039;&amp;#039;Das Echo in Volksglaube und Dichtung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der preussischen Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, 1935, S. 262–288.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erneut bedeutsam wird das Modell bei der Vertonung der sogenannten [[Echogedicht]]e in der Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts, aber auch für die Vertonung [[Liturgie|liturgischer]] Texte in der Kirchenmusik. Die barocke [[Emblem (Kunstform)|Emblematik]] sieht die Musik selbst als Echo des Göttlichen oder der göttlichen Liebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Das frühdeutsche Lied. Ausgewählte Kapitel aus der Entwicklungsgeschichte und Ästhetik des ein- und mehrstimmigen deutschen Kunstliedes im 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Helios, Münster 1928, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[E. M. Forster]] verwendete in [[Reise nach Indien|A Passage to India]] ein selbstbewusstes Echo als Metapher für die Schwierigkeit, Bevölkerung und Kultur Indiens von einem europäischen Standpunkt aus zu verstehen: Was immer in den Marabar-Grotten gesprochen wird, die Höhlen geben es als ein bo-u-o-um wieder, die Unnahbarkeit unterstreichend.&amp;lt;ref&amp;gt;E.M.Forster: A Passage to India, Penguin Books, London 2005, S. 137. ISBN 978-0-241-54042-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das längste Echo der Welt, 2014 im ehemaligen schottischen unterirdischen [[Tanklager Inchindown]] mit 112 Sekunden für einen Pistolenschuss gemessen, wurde ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Flatterecho]]&lt;br /&gt;
* [[Radar]]&lt;br /&gt;
* [[Delay (Musik)]]&lt;br /&gt;
* [[Echoisches Gedächtnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claudia Graf: &amp;#039;&amp;#039;Echo und Zitat.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Elke Brendel]], [[Jörg Meibauer]], [[Markus Steinbach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zitat und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Buske, Hamburg 2007 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Linguistische Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 15), ISBN 978-3-87548-955-2, S.&amp;amp;nbsp;89–109.&lt;br /&gt;
* [[Jacob Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Über das Echo. Gelesen in der akademie der wissenschaften am 25. juni 1863.&amp;#039;&amp;#039; In: Jacob Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Kleinere Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;7: &amp;#039;&amp;#039;Recensionen und vermischte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Teil. Dümmler, Berlin 1884, S.&amp;amp;nbsp;499–512.&lt;br /&gt;
* Stephanie Kratz: &amp;#039;&amp;#039;Echo – eine Stimme von Gewicht? Zur Rhetorik einer weiblichen Wiederholungsfigur.&amp;#039;&amp;#039; In: Andrea Gutenberg/Ralph J. Poolee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zitier-Fähigkeit. Findungen und Erfindungen des Anderen.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt, Berlin 2001, ISBN 978-3-503-06120-4, S.&amp;amp;nbsp;172–186.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Felix Urban |Titel=DELAY. Diabolisches Spiel mit den Zeitmaschinen. |Band=Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Medienwissenschaft |Nummer=37 |Auflage=1 |Verlag=Tectum Verlag |Ort=Baden-Baden |Datum=2006 |ISBN=978-3-8288-4395-0 |Seiten=276}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ferdinand van Ingen |Titel=Echo im 17. Jahrhundert: ein literarisch-musikalisches Phänomen in der frühen Neuzeit |Verlag=Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen |Ort=Amsterdam |Datum=2002 |ISBN=9789069843490 |Online={{Webarchiv |url=http://www.knaw.nl/publicaties/pdf/20011097.pdf |wayback=20070713003858 |text=knaw.nl}} |Format=PDF |KBytes=184 |Abruf=2016-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Echo (acoustics)|Echo|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.sengpielaudio.com/WoLiegtDieEchowahrnehmungsschwelle.pdf |titel=Wo liegt die Echowahrnehmungsschwelle bei Tonaufnahmen? |werk=website: Forum für Tonstudiotechnik |hrsg=Eberhard Sengpiel und Alexander Sengpiel |datum=1998 |format=PDF; 124 kB |zugriff=2016-07-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aktiver Autor 2</name></author>
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