<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Echeia</id>
	<title>Echeia - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Echeia"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echeia&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T16:10:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echeia&amp;diff=2075810&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Echeia&amp;diff=2075810&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-04-18T14:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echeia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἠχεῖα}}, Singular &amp;#039;&amp;#039;echeion&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet „[[Echo]]“) wurden laut [[Vitruv]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vitruv 1, 1, 9 und 5, 5, 1–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; bronzene [[Schallgefäß]]e genannt, die in [[Theater der griechischen Antike|antiken Theatern]] eingebaut waren, um Gesang und instrumentelle Musik zu verstärken und akustisch zu verbessern. Je nach Größe des Theaters konnten sie in einer oder bis zu drei Sitzreihen untergebracht werden. Die wahrscheinlich glockenförmigen Gefäße hatten zum Zuschauerraum, dem &amp;#039;&amp;#039;koilon&amp;#039;&amp;#039;, hin geöffnete Schallschlitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da derartige Gefäße kostspielig waren, wurden sie laut Vitruv in kleineren Städten durch tönerne Gefäße ersetzt. Überhaupt spielten sie seiner Meinung nach nur in steinernen Theatern eine Rolle, da reine Holzkonstruktionen wegen der natürlichen [[Resonanz]]fähigkeiten des Materials nicht notwendig seien. Zu Vitruvs Zeiten gab es in [[Theater der römischen Antike|römischen Theatern]] allenfalls äußerst selten &amp;#039;&amp;#039;echeia&amp;#039;&amp;#039;, nur in einigen Städten [[Italien]]s und vor allem in [[Griechenland]] gab es Hinweise auf Resonanzgefäße. Herausragend ist der Fund von 13 Bronzegefäßen im Theater von [[Aizanoi]] in Kleinasien, das im 1. Jahrhundert v. Chr. als griechisches Theater gegründet und im 2. Jahrhundert n. Chr. zu einem römischen Theater umgebaut wurde. Der Nachhall, den die &amp;#039;&amp;#039;echeia&amp;#039;&amp;#039; mutmaßlich produzierten, dürfte für die Musik von Vorteil gewesen sein, aber die Verständlichkeit des gesprochenen Wortes beeinträchtigt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Francis Brenders: {{Webarchiv|url=http://www.vitruvius.be/boek5h5.htm |wayback=20180414002208 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vitruvius, Book 5, Chapter 5: On sounding vases in theatres.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-04-18 14:31:04 InternetArchiveBot }} vitruvius.be&amp;lt;/ref&amp;gt; Der materielle Wert der Gefäße zeigt sich daran, dass [[Lucius Mummius Achaicus|Lucius Mummius]] nach der Zerstörung [[Korinth]]s im Jahr 146&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. die &amp;#039;&amp;#039;echeia&amp;#039;&amp;#039; des dortigen Theaters als Beute nach [[Rom]] bringen ließ, um sie in den [[Tempel der Luna]] auf dem [[Aventin]] zu stiften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitruv führt aus, auf welche Töne die Gefäße exakt abzustimmen seien. Die zugrunde gelegte Tonskala übernahm Vitruv vom griechischen Musiktheoretiker [[Aristoxenos]] (um 360 – um 300 v. Chr.), der zwei Oktaven in acht feststehende und zehn variable Töne einteilte. Die variablen Töne wurden für drei verschiedene [[Modale Tonleitern|Modi]] ausgewählt. Aus dem von Vitruv für kleine Theater vorgesehenen Modus ergibt sich die Notwendigkeit, sieben Tonhöhen zu verstärken. Dafür sollten dreizehn Resonanzgefäße in gleichen Abständen platziert werden, jeweils zwei Gefäße für sechs Töne und in der Mitte ein Gefäß für den siebten Ton. In großen Theatern sollten auch die Töne der beiden anderen Modi durch zwei weitere Reihen mit einer entsprechenden Zahl von Resonanzgefäßen verstärkt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert G. Arns, Bret E. Crawford: &amp;#039;&amp;#039;Resonant Cavities in the History of Architectural Acoustics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Technology and Culture&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36, Nr. 1, Januar 1995, S. 104–135, hier S. 106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akustische Experimente mit Nachbauten der von Vitruv beschriebenen Gefäße brachten keine messbaren Unterschiede oder klanglichen Verbesserungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrizio Barbieri: &amp;#039;&amp;#039;The acoustics of Italian opera houses and auditoriums (ca. 1450–1900).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Recercare,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10, 1998, S. 263–328, hier S. 301f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{KlP|2|191||Echeia|[[Konrat Ziegler]]}}&lt;br /&gt;
* {{RE|V,2|1908|1909|Ἠχεῖα|[[Ernst Graf (Philologe)|Ernst Graf]]|RE:Ἠχεῖα}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterbauten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>