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	<title>Ebsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebsdorf&amp;diff=1183732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondra Diamond: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-29T08:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Ebsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Ebsdorfergrund&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/44/02/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 08/48/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 206 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 201&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 217&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 7.66&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 993&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011-05&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 35085&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06424&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Ebsdorf (0002).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Alter Ortskern mit Kirche in der Bildmitte. Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebsdorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Ebsdorfergrund]] im Osten des [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Marburg-Biedenkopf|Landkreises Marburg-Biedenkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Haufendorf]] grenzt im Süden an [[Leidenhofen]], im Osten an [[Heskem|Mölln]], im Westen an [[Hachborn]] und im Norden an [[Beltershausen (Ebsdorfergrund)|Beltershausen]]. Ebsdorf liegt zwischen den Lahnbergen und den Ausläufern des [[Vogelsberg]]es. Durch den Ort verlaufen die [[Landesstraße]]n 3048 und 3089. Die [[Zwester Ohm]] fließt durch Ebsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebsdorf church I.jpg|mini|hochkant|[[Evangelische Kirche (Ebsdorf)|Die Wehrkirche in Ebsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die ältesten bekannten schriftlichen Erwähnungen von Ebsdorf erfolgte in Urkunden des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Ebilizdorf; Eulizedorf; Ebilezdorf&amp;#039;&amp;#039;, sie werden in die Zeit 750–779 datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Im Ort gab es die [[Burg Ebsdorf]] die erstmals 1054 erwähnt wurde. Die evangelische [[Wehrkirche]] wurde um 1200 erbaut. Während der Zeit des [[Napoleon|napoleonischen]] [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] 1806 bis 1813 war Ebsdorf Verwaltungssitz des [[Kanton Ebsdorf|Kantons Ebsdorf]] im [[Distrikt Marburg]] des [[Departement der Werra]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Juden]] sind seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Ebsdorf nachweisbar. 1885 lebten 8 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger im Dorf, was 1&amp;amp;nbsp;% der Ortsbevölkerung entsprach. Sie gehörten zur jüdischen Gemeinde in [[Nordeck (Allendorf)|Nordeck]] und gingen in die dortige [[Synagoge]]. Ihre Toten bestatteten sie auf dem [[Jüdischer Friedhof (Rauischholzhausen)|jüdischen Friedhof Rauischholzhausen]]. 1932 lebten in Ebsdorf noch sieben jüdische Bewohnerinnen und Bewohner. Am 31. Mai 1942 wurden Moses Walldorf und seine Frau Dina (Thekla) geb. Theisebach in der 2. [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] vom [[Bahnhof Marburg (Lahn)|Hauptbahnhof Marburg]] nach [[Kassel]] und von dort ins [[Vernichtungslager Sobibor]] verschleppt und ermordet. Zum Gedenken für die Familien Walldorf und Lion wurden in Ebsdorf 2014 sieben [[Stolpersteine]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |titel=Nordeck mit Ebsdorf und Leidenhofen Jüdische Geschichte / Synagoge |titelerg= |url=https://www.alemannia-judaica.de/nordeck_synagoge.htm |datum=2020-06-30 |abruf=2025-02-11 |format= |hrsg= |werk=Alemannia Judaica}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1905 bis 1972 war in Ebsdorf ein Bahnhof der [[Marburger Kreisbahn]]; die Gleise lagen bis nach Dreihausen. Am 28. Mai 1944 wurde an den Gleisen der Kreisbahn zwischen Ebsdorf und Heskem ein deutsches Jagdflugzeug von amerikanischen P-51 &amp;quot;Mustang&amp;quot; abgeschossen. Der Flugzeugführer des Messerschmitt-Jagdflugzeugs kam beim Aufschlag seiner Maschine ums Leben. Der Leichnam des gefallenen Flugzeugführers, Oberfeldwebel Fritz Timm vom [[Jagdgeschwader 1 „Oesau“|Jagdgeschwader 1]], wurde in seine Heimat nach [[Chemnitz]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Teilnahmen konnte Ebsdorf im Jahre 2001 die Bronzemedaille auf Bundesebene im Wettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft]] erreichen, nachdem schon vorher im Bezirks- und Landeswettbewerb die Gold- und Silbermedaillen errungen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1974 wurden im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die vorher [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Ebsdorfergrund, Beltershausen, Ebsdorf, Hachborn, Ilschhausen, Leidenhofen und Rauischholzhausen kraft Landesgesetz zur neuen [[Großgemeinde]] Ebsdorfergrund [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg (Lahn) (GVBl. II 330-27) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=6 |seiten=154 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;13 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=403}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Ebsdorfergrund wurden [[Ortsbezirk]]e gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ebsdorfergrund.de/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ebsdorfergrund |abruf=2021-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Ebsdorf angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], Gericht Ebsdorf (Gericht Ebsdorf bestand aus den Orten: Ebsdorf, Leidenhofen, Hachborn, Erbenhausen, Hassenhausen, Ilschhausen, Roßberg, Dreihausen, Möln und Heskem)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF-Hessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], [[Amt Marburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt; Die Zugehörigkeit des Amtes Marburg anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]]), Amt Marburg, Gericht Ebsdorf&lt;br /&gt;
* ab 1648: Heiliges Römisches Reich (bis 1806), Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1786: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, [[Amt Treis|Amt Treis an der Lumbde]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Treis an der Lumbda&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Friede von Tilsit|Friedens von Tilsit]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Departement der Werra]], [[Distrikt Marburg]], [[Kanton Ebsdorf]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberhessen, Amt Treis an der Lumbda&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Oberhessen (Kurhessische Provinz)|Provinz Oberhessen]], [[Landkreis Marburg|Kreis Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Landgericht Marburg (Kurfürstentum Hessen)|Landgericht Marburg]]) und Verwaltung: &amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;73 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Justizamt Treis|Assistenzamt Treis]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]], Gemeinde Ebsdorfergrund&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Juli 1974 als [[Ortsbezirk]] zur Gemeinde Ebsdorfergrund.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Marburg-Biedenkopf, Gemeinde Ebsdorfergrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1821 ===&lt;br /&gt;
Mit Edikt vom 29. Juni 1821 wurden in Kurhessen Verwaltung und Justiz getrennt. In Marburg wurde der Kreis Marburg für die Verwaltung eingerichtet und das [[Landgericht Marburg (Kurfüstentum Hessen)|Landgericht Marburg]] war als Gericht in erster Instanz für Ebsdorf zuständig. 1850 wurde das Landgericht in Justizamt Marburg umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Gesetz über die Neugliederung von Untergerichtsbezirken vom 13. Juli 1833&amp;lt;ref&amp;gt;KurhessGesSamml. 1833, S. 129 ([http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/6673533/ft/bsb10510389?page=134 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Ebsdorf dem [[Justizamt Treis|Justizamt Treis an der Lumda]] zugewiesen. Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen wurde durch einen Gebietstausch Treis an das [[Großherzogtum Hessen]] abgetreten und Ebsdorf wurde dem Justizamt Marburg zugeordnet. Am 1. September 1867 erfolgte die Umbenennung des bisherigen Justizamtes in [[Amtsgericht Marburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung über die Gerichtsverfassung in vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluß der Enklave Kaulsdorf vom 19. Juni 1867. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.35112103078194;view=1up;seq=209 PrGS 1867, S. 1085–1094])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Verfügung vom 7. August 1867, betreffend die Einrichtung der nach der Allerhöchsten Verordnung vom 19. Juni d. J. in dem vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluß der Enklave Kaulsdorf, zu bildenden Gerichte ({{Digitalisat|MDZ=10509837|SZ=237|LT=Pr. JMBl. S. 221–224}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit dem Inkrafttreten des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es von 1879 blieb das Amtsgericht unter seinem Namen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ebsdorf 993 Einwohner. Darunter waren 15 (1,5 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 186 Einwohner unter 18 Jahren, 411 zwischen 18 und 49, 213 zwischen 50 und 64 und 180 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 378 Haushalten. Davon waren 78 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 99 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 162 Paare mit Kindern, sowie 33 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 60 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 252 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Quelle: || Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1467: || 45 [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || 50  Hausgesesse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || 44 Hausgesessene (6&amp;amp;nbsp;vierspännige, 5&amp;amp;nbsp;dreispännige, 7&amp;amp;nbsp;zweispännige, 6&amp;amp;nbsp;einspännige Ackerleute, 21&amp;amp;nbsp;&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Die mit ihrem Leib dienen&amp;quot;&amp;gt;Einläuftige&amp;lt;/abbr&amp;gt;), 7&amp;amp;nbsp;Witwen, von denen 5 keinen eigenen Haushalt haben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1681: || 41 hausgesessene Mannschaften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1838: || 562 Einwohner (58&amp;amp;nbsp;nutzungsberechtigte, 25&amp;amp;nbsp;nicht nutzungsberechtigte Ortsbürger, 10&amp;amp;nbsp;[[Beisassen]]).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Ebsdorf|width=450|float=none|maxEinwohner=1000&lt;br /&gt;
|569|614|672|673|653|682|684|660|654|641|665|697|680|725|1034|1015|913|866|874&lt;br /&gt;
|vor1834=(1778,418)(1800,-1)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,1000)(2011,993)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Ebsdorfergrund&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1861: || 638 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]], 4&amp;amp;nbsp;[[Judentum|jüdische]] Einwohner, 19&amp;amp;nbsp;Mitglieder abweichender Sekten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 613 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 93,73 %), ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 0,15 %), 32 andere Christen (= 4,89 %), 8 Juden (= 1,22 %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 792 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,45 %), 73 katholische (= 8,43 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1778: || Erwerbspersonen: vier&amp;amp;nbsp;Schmiede, drei&amp;amp;nbsp;Maurer, zwei&amp;amp;nbsp;Schreiner, zwei&amp;amp;nbsp;[[Stellmacher|Wagner]], drei&amp;amp;nbsp;Krämer (Juden), 6&amp;amp;nbsp;Schneider, ein&amp;amp;nbsp;Leineweber, drei&amp;amp;nbsp;[[Küfer|Faßbinder]], zwei&amp;amp;nbsp;Branntweinbrenner, ein&amp;amp;nbsp;Branntweinschenker, ein&amp;amp;nbsp;Viehhändler (Jude), ein&amp;amp;nbsp;Ziegelbrenner, 10&amp;amp;nbsp;Tagelöhner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1838: || Familien: 41&amp;amp;nbsp;Ackerbau, 34&amp;amp;nbsp;Gewerbe, 18&amp;amp;nbsp;Tagelöhner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 198&amp;amp;nbsp;Land- und Forstwirtschaft, 140&amp;amp;nbsp;Produzierendes Gewerbe, 37&amp;amp;nbsp;Handel und Verkehr, 51&amp;amp;nbsp;Dienstleistungen und Sonstiges.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Ebsdorf besteht ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Er umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Ebsdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat Ebsdorf  besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 60,83 %. Alle Mitglieder gehörten der „Gemeinsamen Bürgerliste Ebsdorf“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06534008/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Ebsdorf.html |titel=Ergebnis der Ortsbeiratswahlen Ebsdorf |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Ebsdorfergrund |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Mario Luther zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ebsdorfergrund.de/leiter-der-buergerbueros/ |titel=Ortsvorsteher (=Leiter Bürgerbüros) der Gemeinde Ebsdorfergrund |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ebsdorfergrund |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heckrinder an der Zwester Ohm zwischen Ebsdorf und Hachborn (Elop).jpg|mini|Heckrinder an der Aue der Zwester Ohm auf Ebsdorfer Gemarkung, unmittelbar oberhalb Hachborns, siehe [[Zwester Ohm#Heckrinder]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es&lt;br /&gt;
* ein [[Bürgerhaus]],&lt;br /&gt;
* die evangelische [[Kindertagesstätte]] &amp;#039;&amp;#039;Pusteblume&amp;#039;&amp;#039; und&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Regenbogenschule&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Grundschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der zu einem Fahrradweg umgebauten ehemaligen Trasse der Marburger Kreisbahn – letztes Teilstück fertiggestellt und eingeweiht im Mai 2010 – kann man Ebsdorf nun per Radweg erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Geschafft!&amp;quot;, Festschrift der Gemeinde 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116317612|GND=4226186-7}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|title:(Ebsdorf) AND provider_id:(&amp;quot;7WJ6FER3TSPBOT7B232HVKWRKIWULJP7&amp;quot;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.ebsdorfergrund.de/geschichte/ebsdorf/ |titel=Ortsteil Ebsdorf |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ebsdorfergrund |abruf-verborgen=1 |zugriff=2021-07}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=534008030 | titel=Ebsdorf, Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=Ebsdorf&amp;amp;index=obj-all &amp;#039;&amp;#039;Historische Fotos aus Ebsdorf.&amp;#039;&amp;#039;] In: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=534008030 | titel= Ebsdorf, Landkreis Marburg-Biedenkopf | datum=2018-04-30}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=30 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=26 und 66 |abruf=2021-07 |format=PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=30 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{webarchiv|url=http://www.ebsdorf.de/ebsdorf.de/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Private Webseite zum Ort&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304235318 }}, abgerufen im August 2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF-Hessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg Landau&lt;br /&gt;
| Titel  = Beschreibung des kurfürstenthums Hessen&lt;br /&gt;
| Seiten = 387&lt;br /&gt;
| Verlag = T. Fischer&lt;br /&gt;
| Ort    = Kassel&lt;br /&gt;
| Datum  = 1842&lt;br /&gt;
| Online= [https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044058119371;view=1up;seq=403 online bei HathiTrust’s digital library]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=121 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA121}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Neueste Kunde von Meklenburg, Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und den freien Städten, aus den besten Quellen bearbeitet.&lt;br /&gt;
 |Verlag=im Verlage des G. H. G. privil. Landes-Industrie-Comptouts.&lt;br /&gt;
 |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 |Datum=1823&lt;br /&gt;
 |Seiten=158 ff&lt;br /&gt;
 |Online=[https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015062188142;view=1up;seq=164 online bei HathiTrust’s digital library]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Ebsdorfergrund}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4226186-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Ebsdorfergrund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Marburg-Biedenkopf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondra Diamond</name></author>
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