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	<title>Ebonit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebonit&amp;diff=256730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hfst: Wikilink</title>
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		<updated>2025-12-29T06:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ebonit.JPG|mini|Anwendung von Ebonit im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musée des arts et métiers - appareil téléphonique mobile type 130.jpg|mini|Telefongerät mit einem Gehäuseteil aus Hartgummi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebonit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist aus [[Naturkautschuk]] und [[Schwefel]] hergestellter besonders harter [[Gummi (Werkstoff)|Gummi]], der gut [[Zerspanen|spanabhebend]] bearbeitet werden kann. 1851 wurde Ebonit von [[Charles Goodyear]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elias2009&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Georg Elias |Titel=Anwendungen von Polymeren |Auflage=6., vollständig überarbeitete |Verlag=John Wiley-VCH |Ort=Weinheim |Datum=2009-08-19 |Reihe=Makromoleküle |BandReihe=4 |ISBN=978-3-527-62654-0 |Seiten=295 |Online={{Google Buch | BuchID=VZcqpZaCfX4C | Seite=PA295 | Hervorhebung=Ebonit | Linktext=Vorschau}} |Abruf=2014-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Patent angemeldet. Der Name des fast schwarzen Werkstoffs nimmt auf [[Ebenholz]] ({{enS|ebony}}) Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Verwendung findet Ebonit hauptsächlich für Mundstücke an [[Holzblasinstrument]]en (Klarinetten, Saxophonen), für [[Tabakpfeife]]n, für [[Klaviatur#Material|Klaviertasten]], für Schmuckstücke und für [[Kamm|Kämme]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun2013&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietrich Braun |Titel=Kleine Geschichte der Kunststoffe |Verlag=Carl Hanser Verlag |Ort=München |Datum=2013-10-01 |ISBN=978-3-446-43686-2 |Seiten=109 |Online={{Google Buch | BuchID=9L1PAgAAQBAJ | Seite=PA109 | Hervorhebung=Ebonit | Linktext=Vorschau}} |Abruf=2014-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mundstücke guter Blasinstrumente und Pfeifen sind oft aus hochwertigem Ebonit, da diese im Vergleich zu dem  ansonsten verwendeten [[Acryl]] einen angenehmeren (weicheren) „Biss“ haben. Vereinzelt wurden auch Gitarren[[plektren]] aus Ebonit hergestellt, da es klanglich als Referenzmaterial galt.&amp;lt;!-- Beleg ? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Hartgummistab zum Erzeugen von [[Reibungselektrizität]] mit einem Tuch besteht aus Ebonit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebonit wurde auch für die Herstellung von Schreibgeräten und Tintenleitern (von [[Füllfederhalter]]n) verwendet. Es kann mit der Zeit brüchig werden.&amp;lt;!--- warum ? UV-Strahlen ? ---&amp;gt; Ebonit wurde seit den 1960er Jahren weitgehend von [[thermoplast]]ischen Kunststoffen abgelöst, die billiger und leichter zu verarbeiten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu [[Phenolharz]]en ([[Phenoplast]], [[Bakelit]]) ist Ebonit etwas weicher und bietet eine sehr hohe [[Schlagzähigkeit]].&lt;br /&gt;
Es gilt als sehr langzeitstabil und gegenüber vielen Chemikalien als extrem [[Chemische Beständigkeit|beständig]]. Lediglich bei Einwirkung von [[Ultraviolettstrahlung]] (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Sonnenlicht) verfärbt es sich mit der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Zur Herstellung von Ebonit können nur stark ungesättigte [[Kautschuk]]e (mit vielen C=C-Doppelbindungen) verwendet werden, um den für die Festigkeit erforderlichen hohen [[Vernetzung (Chemie)|Vernetzungsgrad]] erreichen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Naturkautschuk-[[Schwefel]]gemisch wird im Ofen geschmolzen. Der geschmolzene Kautschuk wird dann in eine metallene Form gegossen und zur [[Vulkanisierung]] für 15 Minuten auf 100 bis 200&amp;amp;nbsp;°C erhitzt. Danach wird die Form entfernt und der Inhalt wird im Ofen erneut für etwa eineinhalb Tage erhitzt. Die lange Reaktionsdauer führt zu einer vollständigen Reaktion des Gemisches und damit zu einer größtmöglichen Vernetzung der verfügbaren Doppelbindungen der Kautschukketten mit Schwefelbrücken. So können der Naturkautschuk und der Schwefel vollständig miteinander reagieren. Durch diesen Vorgang erhält das Ebonit seine hohe Dichte und Beständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwefelmengen zur Herstellung von Ebonit liegen zwischen 25 und 80 %, meist bei 30 bis 40&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crowther2001&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bryan G. Crowther |Titel=Handbook of Rubber Bonding |Auflage=Revised Edition |Verlag=iSmithers Rapra Publishing |Ort=Shawbury, U.&amp;amp;nbsp;K. |Datum=2003 |Sprache=en |ISBN=1-85957-394-0 |Seiten=59 |Online={{Google Buch | BuchID=0TTdMT508PcC | Seite=PA59 | Hervorhebung=&amp;quot;Ebonite ist made by&amp;quot; | Linktext=Vorschau}} |Abruf=2014-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gewichtsteilen Schwefel auf 100 Teile Kautschuk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ebonite|Ebonit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duroplast]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hfst</name></author>
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