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	<title>Ebonics - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:03:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebonics&amp;diff=702789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-16T06:04:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Ebonics als eigenständige Sprache; zu dem afroamerikanischen Englisch Nordamerikas siehe [[Afroamerikanisches Englisch]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. [[Kofferwort]] aus &amp;#039;&amp;#039;ebony&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;phonics&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Bezeichnung, die sich ursprünglich auf die Sprache aller von [[Sklaverei in den Vereinigten Staaten|schwarzafrikanischen Sklaven]] abstammenden Menschen – besonders in [[Westafrika]], der [[Karibik]] und [[Nordamerika]] – bezog. Im Laufe der Zeit, insbesondere nach 1996, wurde sie häufiger im Sinne von „[[Afroamerikanisches Englisch|Afroamerikanischem Englisch]]“ benutzt, um die Unabhängigkeit vom [[Amerikanisches Englisch|Amerikanischen Englisch]] der anderen Bevölkerungsgruppen hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ursprung von Ebonics ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang als eigenständige Sprache ist zurückzuführen auf eine Aussage des Psychologen [[Robert Williams (Psychologe)|Robert Williams]] während einer Konferenz zur Entwicklung der Sprachfähigkeiten afroamerikanischer Kinder in [[St. Louis]], [[Missouri]], im Jahre 1973.&amp;lt;ref&amp;gt;Baugh 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Ebonics: The True Language of Black Folks&amp;#039;&amp;#039; erklärt er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Als zwei Jahre junger Begriff, eingeführt von einer Gruppe schwarzer Gelehrter, kann Ebonics definiert werden als „die [[linguistisch]]en und [[Parasprache|paralinguistischen]] Eigenschaften, welche die kommunikativen Kompetenzen der [[Westafrika]]nischen, [[Karibik|karibischen]] und [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Nachkommen der [[Sklave]]n Afrikanischer Abstammung bezeichnen. Insbesondere die [[Patois (französische Sprache)|patois]], [[Argot]]s, [[Idiolekt]]e und [[Dialekt]]e der Schwarzen sind hier mit eingeschlossen, besonders derjenigen, die zu kolonialen Zeiten eine Zwangsanpassung durchlebt haben. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039; leitet sich aus den beiden Wörtern &amp;#039;&amp;#039;Ebony&amp;#039;&amp;#039; (Deutsch: schwarz, dunkel, wörtl.: „Ebenholz“) sowie &amp;#039;&amp;#039;phonics&amp;#039;&amp;#039; (Deutsch: Klang, Geräusch) ab und bezieht sich auf die Studie der Sprache der schwarzen Menschen in all ihren kulturellen Aspekten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Green 2002, S. 7; eigene Übersetzung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im wissenschaftlichen Diskurs wurde der Begriff seitdem benutzt, um die Sprache der Afroamerikaner dem Afrikanischen anzunähern und vom Europäischen Englisch zu entfremden.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Green 2002, S. 7: &amp;#039;&amp;#039;„Als der Begriff Ebonics erschaffen wurde, war er nicht nur ein Synonym für das allseits bekannte schwarze Englisch“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächliche Verwendung fand der Begriff jedoch kaum und verschwand in seiner ursprünglichen Bedeutung nach einiger Zeit aus der Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Beyond Ebonics: Linguistic pride and racial prejudice&amp;#039;&amp;#039; präsentiert John Baugh vier mögliche Arten, wie der Begriff heute verstanden werden kann:&amp;lt;ref&amp;gt;Baugh 2000, 74–76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Als internationales und künstliches Konstrukt, welches als direkte Folge des Sklavenhandels zu verstehen ist&lt;br /&gt;
* Als Überbegriff für sämtliche Sprachfamilien der [[Afrika]]nischen [[Diaspora]]&lt;br /&gt;
* Als [[Gleichwertigkeit|Äquivalent]] zu &amp;#039;&amp;#039;black English&amp;#039;&amp;#039; und somit als [[Dialekt]] der [[Englische Sprache|Englischen Sprache]], somit synonym zum Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Afroamerikanisches Englisch|African-American Vernacular English]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Als [[Antonym]] zu &amp;#039;&amp;#039;black English&amp;#039;&amp;#039; und somit als eigenständige nicht-Englische Sprache oder Sprachfamilie und nicht als reiner [[Dialekt]] der [[Englische Sprache|Englischen Sprache]]. Somit würde auch der Begriff [[Afroamerikanisches Englisch|Afroamerikanisches &amp;#039;&amp;#039;Englisch&amp;#039;&amp;#039;]] aufgrund der Konnotation mit der [[Englische Sprache|Englischen Sprache]] seine Gültigkeit verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ebonics in den Vereinigten Staaten von Amerika ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe: Hauptartikel [[Afroamerikanisches Englisch]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten von Amerika]] blieb der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039; bis Mitte der 1990er Jahre weitestgehend unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1996 wurde das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039; als eigenständige Sprache in der ganzen Nation bekannt, als das &amp;#039;&amp;#039;[[Oakland (Kalifornien)|Oakland]] [[Schulbehörde|School Board of Education]]&amp;#039;&amp;#039; in einer Sitzung beschloss, die bis dato als Dialekt anerkannte Umgangssprache der Afroamerikanischen Schüler der Schulen Oaklands zukünftig als eigenständige Sprache namens &amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039; anzuerkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Originaltext der Oakland Schulbehörde bezüglich &amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Mair (Sprachwissenschaftler)|Christian Mair]] |Titel=English Linguistics – An Introduction |Auflage=3 |Verlag=Narr Francke Attempto Verlag |Ort=Tübingen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8233-6956-1 |Seiten=178 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hätte zur Folge gehabt, dass den Afroamerikanischen Schülern der betreffenden Schulen Englisch als [[Fremdsprache]] hätte auf den Lehrplan hinzugefügt werden müssen. Nach Intervention bekannter Amerikanischer [[Bürgerrechtsbewegung]]en und einflussreicher Personen wie dem [[Bürgerrechtler]] [[Jesse Jackson]] wurde diese Entscheidung jedoch rückgängig gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;CNN, 30. Dezember 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erweiterung des ursprünglichen Beschlusses der Oakland Schulbehörde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem gilt &amp;#039;&amp;#039;Ebonics&amp;#039;&amp;#039; in den Vereinigten Staaten von Amerika als Synonym zu [[Afroamerikanisches Englisch|Afroamerikanischem Englisch]] und wird als Dialekt akzeptiert. Das Konzept betont jedoch weiterhin die afrikanischen Wurzeln des Dialekts.&amp;lt;ref&amp;gt;Englischer Wikipedia-Artikel zum Thema &amp;#039;&amp;#039;[[:en:Oakland Ebonics controversy|Oakland Ebonics controversy]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
* Baugh, John. 2000. &amp;#039;&amp;#039;Beyond Ebonics: Linguistic pride and racial prejudice.&amp;#039;&amp;#039; New York: Oxford University Press, ISBN 0-19-512046-9 (Gebundene Ausgabe), ISBN 0-19-515289-1 (Taschenbuch).&lt;br /&gt;
* Green, Lisa J. 2002. &amp;#039;&amp;#039;African American English: A linguistic introduction.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge: Cambridge University Press, ISBN 0-521-81449-9 (Gebundene Ausgabe), ISBN 0-521-89138-8 (Taschenbuch).&lt;br /&gt;
* Knapp, Don. 30 Dec 1996. &amp;#039;&amp;#039;Jackson, Oakland School Board discuss Ebonics.&amp;#039;&amp;#039; https://www.cnn.com/US/9612/30/ebonics/index.html&lt;br /&gt;
* Oakland Board of Education. 1996. No $596-0063. &amp;#039;&amp;#039;Resolution of the Board of Education adopting the report and recommendations of the African-American Task Force.&amp;#039;&amp;#039; https://www.linguistlist.org/topics/ebonics/ebonics-res1.html Zugegriffen am 13. August 2015&lt;br /&gt;
* Oakland Board of Education. 1996. No 9697-0063. &amp;#039;&amp;#039;Amended: Resolution of the Board of Education&amp;#039;&amp;#039;. https://www.linguistlist.org/topics/ebonics/ebonics-res2.html Zugegriffen am 13. August 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur (Englischsprachig) ==&lt;br /&gt;
* John Baugh: &amp;quot;[https://www.pbs.org/speak/seatosea/americanvarieties/AAVE/ebonics/ American varieties: African American English: Ebony + Phonics]&amp;quot;. PBS, 2005.&lt;br /&gt;
* Clinton Crawford (ed.): &amp;#039;&amp;#039;Ebonics and Language Education of African Ancestry Students&amp;#039;&amp;#039;. Sankofa World Publishers, New York 2001, ISBN 978-0-9706-1280-9.&lt;br /&gt;
* Peter L. Patrick: &amp;quot;[http://privatewww.essex.ac.uk/~patrickp/aavesem/EbonicsQ&amp;amp;A.html Answers to some Questions about &amp;#039;Ebonics&amp;#039; (African American English)]&amp;quot;. University of Essex.&lt;br /&gt;
* Theresa Perry (ed.), Lisa Delpit (ed.): &amp;#039;&amp;#039;The Real Ebonics Debate – Power, Language, and the Education of African-American Children&amp;#039;&amp;#039;. Beacon Press (Penguin Random House), Boston 1998, ISBN 9780807031452.&lt;br /&gt;
* [http://linguistlist.org/topics/ebonics/ Ebonics discussion on LINGUIST List]&lt;br /&gt;
* [https://www.wsws.org/en/articles/1997/01/ebon-j13.html Who is promoting Ebonics and why?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4191591-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englischvariante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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