<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ebnether_Keller</id>
	<title>Ebnether Keller - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ebnether_Keller"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebnether_Keller&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T14:17:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebnether_Keller&amp;diff=2842654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebnether_Keller&amp;diff=2842654&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T17:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=50.161532|EW=11.240473|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebnether Keller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebnether Felsenkeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Vielzahl von in [[Sandstein]] gemeißelten [[Felsenkeller]]n im Hangwald westlich des [[Burgkunstadt]]er Ortsteils [[Ebneth]]. Sie sind im Bayerischen Geotopkataster seit mehr als 40 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.farnkraut-coburg.de/html/frank_alb.html Aus „Das Farnkraut“ Nr. 3/1971], farnkraut-coburg.de, abgerufen am 28. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; als [[Naturdenkmal]] unter der Nummer 478G002&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=478G002  Geotop: Ebnether Keller], lfu.bayern.de, abgerufen am 28. Dezember, PDF 169 kB&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie als geowissenschaftlich &amp;#039;&amp;#039;bedeutend&amp;#039;&amp;#039; registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ebnether Keller befinden sich auf 430&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NN&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu&amp;quot; /&amp;gt; am oberen Ende eines vollständig bewaldeten Hangs, des sogenannten Klingensteigs,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dippold1990&amp;quot;&amp;gt;Thomas Gunzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kulturlandschaft um 1840&amp;#039;&amp;#039;. In: Günter Dippold: &amp;#039;&amp;#039;Im oberen Maintal auf dem Jura an Rodach und Itz&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag der Kreissparkasse Lichtenfels, Lichtenfels 1990, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa 250&amp;amp;nbsp;Meter westlich der Ortsdurchfahrtsstraße von Ebneth. Unmittelbar vor Beginn des großen Hochplateaus mit den Orten Ebneth und [[Hainweiher]] ist die Rhätolias-Sandsteinstufe gut [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu&amp;quot; /&amp;gt; also weitestgehend frei von pflanzlichem Bewuchs. In diese Steinschicht im [[Obermainisches Hügelland|Burkersdorfer Rhätolias-Hügelland]] sind die Felsenkeller eingelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu&amp;quot; /&amp;gt; Der dortige Rhätolias-Sandstein stammt aus dem [[Oberer Keuper|Oberen Keuper]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Keller befinden sich auf einem etwa 250&amp;amp;nbsp;m langen und 50&amp;amp;nbsp;m breiten Areal mit etwa 5&amp;amp;nbsp;m über dem Bodenniveau herausragenden Felsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu&amp;quot; /&amp;gt; Die Sandsteinsichtstufe zerfällt bei den Kellern entlang weitgeöffneter Klüfte in über 1000&amp;lt;ref name=&amp;quot;np&amp;quot;&amp;gt;Bianca Hennings: &amp;#039;&amp;#039;Die Kraft der Felsen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Presse (Coburg)]], 19. August 2011, {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.gesundheit-kronach.de/unterlagen/presse_heilsteine-1-19082011.pdf |text=S. 10, abgerufen am 28. Dezember 2012, (PDF, 224 kB) |archivebot=2018-04-07 16:01:02 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; große Felsblöcke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=478R017  Geotop: Felsgruppe W von Ebneth], lfu.bayern.de, abgerufen am 28. Dezember 2012 (PDF, 178 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Areal wird daher auch als Felsenlabyrinth bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.freie-turnerschaft-schney.de/wanderung/20021013/20021013.htm |text=Herbstwanderung der Freien Turnerschaft Schney am 13. Oktober 2002 |archivebot=2018-04-07 16:01:02 InternetArchiveBot}}, freie-turnerschaft-schney.de, abgerufen am 28. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen den Felsenkellern gibt es mit der Jakobs- und der Franzenshöhle zwei natürliche Höhlen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?lon=4445822.0&amp;amp;lat=5558652.5&amp;amp;zoom=12&amp;amp;base=951 Amtliche Karte, Kartenausschnitt Ebneth], geoportal.bayern.de, abgerufen am 28. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem großen Felsblock im östlichen Teil der Keller ist an der Seite eine Treppe und auf der flachen Spitze eine Opfermulde eingemeißelt. Der Felsblock wird in [[Esoterik|esoterischen]] Kreisen als „Heilstein für Frauenleiden“ gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;np&amp;quot; /&amp;gt; In vorgeschichtlicher Zeit wurde das zerklüftete Felsenareal vermutlich schon von den Kelten besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;np&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Keller wurden vermutlich bereits um 1790&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_478116.pdf Baudenkmälerliste Burgkunstadt] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB), geodaten.bayern.de, abgerufen am 13. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Fels getrieben und dienten bis Mitte des 20. Jahrhunderts zum Lagern von Bier und Lebensmitteln. Heutzutage werden sie teilweise noch als Lager- und Stauraum genutzt. In vergangenen Jahrhunderten diente das Areal auch als Freizeitort und Sommerkeller mit einer Freikegelbahn und einem [[Schießstand]] für die örtliche Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dippold1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional sehr bekannt sind die Ebnether Felsenkeller zudem durch das Ebnether Kellerfest, ein kleines Volksfest, zu dem alljährlich am [[Vatertag]] bei den Kellern [[Biergarnitur]]en aufgestellt, Bier von der [[Brauerei Günther]] ausgeschenkt und diverse Essensstände aufgebaut werden. Das erste Kellerfest wurde am 31. Mai 1973 ausgerichtet; es wird seitdem bis auf wenige Ausnahmen von der Freiwilligen Feuerwehr Ebneth-Hainweiher veranstaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ffw&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Ebneth-Hainweiher |url=http://www.ff-ebneth-hainweiher.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=2&amp;amp;Itemid=2 |wayback=20141104050412 }}, ff-ebneth-hainweiher.de, abgerufen am 28. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erlös wird in der Regel für gemeinnützige Zwecke und Feuerwehrausrüstungsgegenstände verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ffw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
Über die Jakobs- und Franzenshöhle existiert eine vom damaligen Ebnether Dorflehrer August Wippenbeck um 1930 aufgeschriebene Sage. Demnach hausten in den Höhlen um das Jahr 1576 zwei Räuberbrüder namens Jakob und Franz. Eines Tages wurde die eine Höhle vom Förster des Marschalks von Ebneth entdeckt und aufgrund von in den Tagen davor verschwundenen Sachgütern der Ebnether als Diebeshöhle identifiziert. Der Förster berief daraufhin zusammen mit dem Marschalk einen Kriegsrat ein und lauerte vor der Höhle, bis der Dieb von seinem Streifzug zurückkam. In Kampf mit ihm starben zwei Ebnether und er selbst. Aufgeschreckt durch den Lärm verließ der Bruder des Diebes seine benachbarte Höhle, konnte gestellt werden und wurde ebenfalls umgebracht. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurden die beiden Höhlen nach den Räubern Jakobs- und Franzenshöhle benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wb&amp;quot;&amp;gt;Wippenbeck (~1930), S.&amp;amp;nbsp;347–350.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; style=&amp;quot;margin-top: 0; margin-bottom: 0;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Treppenstein Ebnether Keller.jpg|Der Felsblock mit Treppe, dem auch gelegentlich eine esoterische Heilwirkung zugeschrieben wird&lt;br /&gt;
  Datei:Felsenkeller Eingang Ebnether Keller.jpg|Vergitterter Eingang eines Felsenkellers&lt;br /&gt;
  Datei:Felsenkeller Ebneth Innenansicht.jpg|Blick in einen der Ebnether Keller. Gut ist zu erkennen, wie der Gang nach unten durch den massiven Stein gemeißelt wurde&lt;br /&gt;
  Datei:Felsformation Ebnether Keller.jpg|Felsformation im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Felsenlabyrinth&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  Datei:Felsformation Ebnether Keller IV.jpg|Felsformation im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Felsenlabyrinth&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*August Wippenbeck: &amp;#039;&amp;#039;Die Jakobshöhle bei Ebneth&amp;#039;&amp;#039; (verfasst zwischen 1. Oktober 1926 bis 31. März 1932). In: Rudi Fetzer: &amp;#039;&amp;#039;Borkuschter Mosaik&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Burgkunstadt, Burgkunstadt 2009, keine ISBN, S. 347–350&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Landkreis Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speichergebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Burgkunstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keller in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Burgkunstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versorgungsbauwerk in Bayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>