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	<title>Ebertsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebertsheim&amp;diff=195797&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-35607-68 am 22. November 2025 um 16:56 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T16:56:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Ebertsheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/34/06/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/06/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Ebertsheim in DÜW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis = Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde = Leiningerland&lt;br /&gt;
|Höhe = 172&lt;br /&gt;
|PLZ = 67280&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 06359&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07332012&lt;br /&gt;
|Gliederung = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband = Industriestraße 11&amp;lt;br /&amp;gt;67269 Grünstadt&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.ebertsheim.de/ www.ebertsheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Bernd Findt&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebertsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Pfälzische Dialekte|pfälzisch]] &amp;#039;&amp;#039;Ewwertsem oder Ewwertzum&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Bad Dürkheim]]. Sie liegt im Nordwesten der europäischen [[Metropolregion Rhein-Neckar]] und gehört der [[Verbandsgemeinde Leiningerland]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Ebertsheim mit seinem Ortsbezirk [[Rodenbach (Ebertsheim)|Rodenbach]] liegt im Norden des Landkreises im historischen [[Leiningerland]] innerhalb des [[Eisenberger Becken]]s. Etwa 3&amp;amp;nbsp;km östlich öffnet sich das Eistal am Ostrand des [[Pfälzerwald]]s zum Hügelland an der [[Deutsche Weinstraße|Deutschen Weinstraße]] und zur [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]]. Zudem liegt die Flur [[Gemeindeberg (Grünstadt)|Gemeindeberg]] teilweise auf dem Gemeindegebiet von Ebertsheim. Nachbarorte sind im Uhrzeigersinn von Norden [[Lautersheim]], [[Quirnheim]], [[Mertesheim]], [[Grünstadt]], [[Tiefenthal (Pfalz)|Tiefenthal]], [[Hettenleidelheim]], [[Eisenberg (Pfalz)|Eisenberg]] und [[Kerzenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort fließen der [[Eisbach (Rhein)|Eisbach]] sowie dessen Zuflüsse [[Seltenbach (Eisbach)|Seltenbach]] – von [[Orographisch links und rechts|rechts]] – und [[Rodenbach (Eisbach)|Rodenbach]] von links. Der Rodenbach nimmt zuvor von rechts am Siedlungsrand des gleichnamigen Ortsteils den [[Mangelbach]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebertsheim 01.JPG|mini|links|Ortsbild von Ebertsheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eberolfesheim“ ist eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Siedlung. Die älteste erhaltene Erwähnung findet sich für 768 im [[Lorscher Codex]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd3/0247 |titel=Lorscher Codex (Band 3), Urkunde 1501, 28. April 768 – Reg. 277 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=124 |abruf=2016-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Ansiedlungen waren allerdings wesentlich älter, wie Funde aus der [[Latènezeit]] um 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. und der [[Römisches Reich|Römerzeit]] um 100 n.&amp;amp;nbsp;Chr. belegen. Ebertsheim stand ab dem [[Mittelalter]] ununterbrochen im Besitz der [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leininger Grafen]]. Hieran erinnert heute die Leininger Straße. Das [[Abtei Otterberg|Kloster Otterberg]] war im Ort begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]], [[Michael Werling]], Rüdiger Schulz und Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Otterberg, St. Maria. Zisterzienserabtei Otterburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Sabine Klapp, Charlotte Lagemann, Hans Ammerich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;M–R&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Kaiserslautern 2015. ISBN 978-3-927754-78-2, S. 524–587 (538).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem existiert im Einzugsgebiet der Gemeinde eine [[Wüstung]] namens &amp;#039;&amp;#039;Mückenhausen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1792 hatten [[französische Revolution]]struppen die Region besetzt. Im [[Frieden von Campo Formio]] (1797) wurde sie durch Frankreich [[Annexion|annektiert]]. Von 1798 bis 1814 gehörte Ebertsheim zum [[Erste Französische Republik|französischen]] [[Département du Mont-Tonnerre|Departement Donnersberg]] und war, anders als der heutige Ortsteil [[Rodenbach (Ebertsheim)|Rodenbach]], dem [[Kanton Grünstadt]] zugeordnet und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;. 1815 hatte Ebertsheim insgesamt 420&amp;amp;nbsp;Einwohner. Gemäß den Vereinbarungen des [[Wiener Kongress]]es (1815) und eines [[Vertrag von München (1816)|Tauschvertrags]] mit [[Kaisertum Österreich|Österreich]] kam die Region 1816 zum [[Königreich Bayern]]. Ab 1818 war die Gemeinde Ebertsheim dem [[Landkommissariat Frankenthal]] im bayerischen [[Rheinkreis]], später dem Bezirksamt Frankenthal zugeordnet, aus dem 1938 der [[Landkreis Frankenthal (Pfalz)]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Ebertsheim und Rodenbach innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des 1946 neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz und gehörten zum [[Regierungsbezirk Pfalz]]. Bis zum 7.&amp;amp;nbsp;Juni 1969 lag Ebertsheim im Landkreis Frankenthal, der im Rahmen der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] aufgelöst wurde. Gleichzeitig mit dem Landkreiswechsel wurde aus der kleineren Gemeinde Rodenbach (seinerzeit 271 Einwohner), die bis dahin zum benachbarten und ebenfalls erloschenen [[Landkreis Kirchheimbolanden]] gehörte, und dem wesentlich größeren Ebertsheim (1141 Einwohner) die heutige Gemeinde Ebertsheim neu gebildet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2006|Seiten=175}} 1972 wurde die Gemeinde der neuen [[Verbandsgemeinde Grünstadt-Land]] zugeordnet, welche 2018 in der [[Verbandsgemeinde Leiningerland]] aufging. Rodenbach wird im Dorfleben immer noch zur Kennzeichnung von Örtlichkeiten oder [[Verein]]en verwendet, und 2006 erhielt es den Status eines [[Ortsbezirk]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde in Ebertsheim die katholische Ordensgemeinschaft [[Hildegardis-Schwestern vom Katholischen Apostolat]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2009 machte ein entlaufenes [[Rotnackenwallaby|Bennett-Känguru]] Schlagzeilen, das anfänglich auf Ebertsheimer Gemarkung gesichtet und später auch fotografiert worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2009-08-21&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Die Rheinpfalz]], Lokalausgabe Frankenthaler Zeitung |Titel=Känguru im Weinberg gesichtet |Ort=Ludwigshafen |Datum=2009-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Zum 31. Juli 2014 waren 44,3 % der Einwohner evangelisch und 26,8 % katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0733203012 KommWis, Stand: 31. Juli 2014.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der Katholiken und Protestanten an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken, während der Anteil der Einwohner mit sonstiger Konfession oder ohne Konfession zugenommen hat. Mit Stand Januar 2025 waren von den Einwohnern 33,9 % evangelisch, 20,1 % katholisch und 45,0 gehörten einen sonstigen oder keiner Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.01.2025&amp;amp;ags=33207012&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733207012 Gemeindestatistik], abgerufen am 9. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Ebertsheim besteht aus 16&amp;amp;nbsp;Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FL]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || 3 || – || 13 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3320701200 |titel=Ebertsheim, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Ebertsheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 3 || – || 13 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3320701200.html Landeswahlleiter 2019; Ergebnis der Gemeinderatswahl vom 26.05.2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 5 || – || 11 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 4 || 5 || 7 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2004|2004]] || 7 || 7 || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FL = Freie Liste Ebertsheim-Rodenbach e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister von Ebertsheim ist Bernd Findt (FWG). Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 87,80 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Leiningerland, Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile |abruf=2019-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 82,4 % für jeweils fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3320701200 |titel=Ebertsheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Ebertsheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In Grün zwei schräggekreuzte goldene Schippen mit abwärts gekehrten silbernen Schaufeln mit viereckigen Handgriffen oben am Stiel, überdeckt von einem goldenen [[Pickel (Werkzeug)|Pickel]] mit gesenktem silbernen Eisen. |Zusatz=Es wurde 1926 vom [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|Bayerischen Staatsministerium des Innern]] genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel von 1724. |Quelle=Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3. |Begründung=Die Symbole verweisen auf den [[Tagebau]] von [[Erz]]en und [[Tonminerale]]n, der früher in der Gegend betrieben wurde.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebertsheim-Kirche.JPG|mini|hochkant|Denkmalgeschützte evangelische Kirche Ebertsheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Ort befinden sich insgesamt [[Liste der Kulturdenkmäler in Ebertsheim|21&amp;amp;nbsp;Objekte]], die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die beiden evangelischen Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige evangelische Kirche Ebertsheim, im zwölften Jahrhundert als „[[Stephanus|St. Stephan]]“ erbaut, gehört zu den ältesten in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]]. Nach der [[Reformation]] fiel sie den Protestanten zu, wurde jedoch bis 1914 [[Simultankirche|simultan]] genutzt. Drei Geschosse des [[Kirchturm|Turms]] sowie das [[Kirchenschiff|Langhaus]] sind noch [[Romanik|romanisch]], das vierte Turmgeschoss, das rechteckige Schallöffnungen aufweist, wurde später aufgesetzt. Neben dem Südportal befindet sich, eingeritzt in einen Sandsteinquader, eine [[Spätgotik|spätgotische]] [[Sonnenuhr]]. Im Innenraum hängt das Bild „Martin Luther mit Schwan“ des Ebertsheimer Malers [[Johann Adam Schlesinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Rodenbach|evangelische Kirche]] im Ortsteil Rodenbach wurde im elften oder zwölften Jahrhundert als „[[Brigida von Kildare|St. Brigitta]]“ erbaut und ist damit noch älter als diejenige in Ebertsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Obwohl außerhalb des [[Pfälzerwald]]s gelegen, ist die Gemeinde Bestandteil des [[Naturpark Pfälzerwald|Naturparks Pfälzerwald]]. [[Liste der Naturdenkmale in Ebertsheim|Einziges Naturdenkmal]] innerhalb des Gemeindegebiets ist der &amp;#039;&amp;#039;Silbergrasbestand&amp;#039;&amp;#039; im Westen der Gemarkung. Vor Ort kommt [[Kapuzinerstein]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folklore ===&lt;br /&gt;
1997 wurde in Ebertsheim die Zeitung [[Hiwwe wie Driwwe]] gegründet. An einem Sonntag um den Frühlingsanfang wird jährlich die [[Sommertagszug|Winterverbrennung]] gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Ebertsheim ist über die von [[Grünstadt]] nach [[Enkenbach]] verlaufende &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 201#L 395|Landesstraße&amp;amp;nbsp;395]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Grünstadter Ortsteil [[Asselheim]] und der [[Bundesstraße 271|B&amp;amp;nbsp;271]] verbunden. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 448|Landesstraße&amp;amp;nbsp;448]]&amp;#039;&amp;#039; führt in die nördliche Richtung bis nach [[Harxheim (Zellertal)|Harxheim]] und die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 452|Landesstraße&amp;amp;nbsp;452]]&amp;#039;&amp;#039; nach Kerzenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] ist über die Anschlussstellen Grünstadt oder Wattenheim erreichbar, die [[Bundesautobahn 63|A&amp;amp;nbsp;63]] über die Anschlussstelle Dreisen/Göllheim. Damit liegen Kaiserslautern oder Mannheim (A&amp;amp;nbsp;6) etwa 30 Autominuten entfernt; die Landeshauptstadt Mainz kann über die (A&amp;amp;nbsp;63) in etwa 35 Minuten erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bfebersheim1.JPG|mini|Bahnhof Ebertsheim im Jahr 2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt [[Bahnhof Ebertsheim|Ebertsheim]] liegt an der 1876 erstmals eröffneten [[Eistalbahn]]. 1976 wurde der Personenverkehr eingestellt, 1994 aber bis [[Bahnhof Eisenberg (Pfalz)|Eisenberg]] und 1995 bis [[Ramsen (Pfalz)|Ramsen]] reaktiviert. Sie wird im Taktverkehr von Regionalbahnen bedient. Der [[ÖPNV|öffentliche Nahverkehr]] ist in den [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar]] (VRN) integriert. Die inzwischen stillgelegte und abgebaute [[Bahnstrecke Ebertsheim–Hettenleidelheim]] zweigte von einem [[Bahnhof Ebertsheim Haltepunkt|eigens hierfür angelegten Bahnhof]] ab, der sich rund 600&amp;amp;nbsp;m westlich des heutigen Bahnhalts befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Kleinflugplatz ist etwa 3&amp;amp;nbsp;km entfernt in Quirnheim. Er ist freigegeben für Segelflugzeuge sowie kleine Motorflugzeuge mit [[Außenlandung|Außenlandegenehmigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Ebertsheim wirbt mit dem Slogan „das Dorf im Grünen“. Seine Umgebung wartet mit nicht zu steilem Gelände auf und bietet sich deshalb für Wanderungen in der Natur an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hab-8-Weg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Hab-8-Weg&amp;#039;&amp;#039; ist als Wanderweg ausgeschildert, an seinem Startpunkt befindet sich ein [[Kneipp-Medizin|Kneipp]]-Armbecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vogelschutzgebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Vogelschutzgebiet]] Haardtrand, das sich südöstlich des Ortes weit nach Süden erstreckt, eignet sich für [[Ornithologie|ornithologische Beobachtungen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Natura 2000 |Typ=spa |Nummer=6514-401 |Bezeichnung=Haardtrand |Datum=2018-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aktionstag „Autofreies Eistal“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr Anfang Oktober – in der Regel am [[Tag der Deutschen Einheit]] – lockt der &amp;#039;&amp;#039;Aktionstag „Autofreies Eistal“&amp;#039;&amp;#039; zahlreiche Besucher in die Region. Dabei wird die Landesstraße&amp;amp;nbsp;395 einen Tag lang für jeglichen [[Kraftfahrzeug|Kraftverkehr]] gesperrt und steht ausschließlich für Fußgänger, in der Regel Wanderer, sowie Skater und Radfahrer zur Verfügung. Das Eisenberger Erlebnisgebiet [[Erdekaut]] liegt lediglich etwa 2&amp;amp;nbsp;km von Ebertsheim entfernt. Als weitere Ausflugsziele bieten sich der [[Eiswoog]], ein sechs Hektar großer See mit reichem Vogelleben, die Eistalbahn mit ihren imposanten Brückenbauwerken und die Museumsbahn [[Stumpfwaldbahn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Adam Schlesinger]] (1759–1829), Kirchenmaler&lt;br /&gt;
* [[Johann Schlesinger (Maler)|Johann Schlesinger]] (1768–1840), Porträt- und Stilllebenmaler in Mannheim und Heidelberg; Bruder von Johann Adam Schlesinger&lt;br /&gt;
* Karl Josef [[Merz von Quirnheim (Adelsgeschlecht)#Bayerische Ritterklasse|Merz]] (1789–1846) aus Rodenbach, königlich bayerischer Malzaufseher in München; Urgroßvater des [[Albrecht Mertz von Quirnheim]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Fittler]] (1894–1966), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- unbelegt * [[Eugen Herrmann]] (1911–1976), [[Superintendent|Dekan]] der Evangelischen Kirche der Pfalz --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Erwin Ludwig Diemer]] (1923–1990), Generalvikar der Diözese Speyer und Päpstlicher Ehrenprälat&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Enke]] (* 1956), geb. Noack, Medizinhistorikerin an der [[Philipps-Universität Marburg]] und Verfasserin einer Biographie über den Immunologen [[Emil von Behring]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Otto |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/gruenstadt_artikel,-medizinhistorikerin-ulrike-enke-erz%C3%A4hlt-das-leben-des-nobelpreistr%C3%A4gers-emil-von-behring-neu-_arid,5617725.html |titel=Medizinhistorikerin Ulrike Enke erzählt das Leben des Nobelpreisträgers Emil von Behring neu |werk=Die Rheinpfalz |datum=2024-03-05 |abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-marburg.de/de/fb16/igphmmr/institut/personen/dr_ulrike-enke |titel=Dr. Ulrike Enke |hrsg=Universität Marburg – Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin |abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Michael Werner (Publizist)|Michael Werner]] (* 1965), Publizist, gründete Mitte der 1990er Jahre in Ebertsheim die deutsch-pennsylvanische Zeitung [[Hiwwe wie Driwwe]] und war 2003 Gründungsvorsitzender des [[Deutsch-Pennsylvanischer Arbeitskreis|Deutsch-Pennsylvanischen Arbeitskreises]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Burkhart Braunbehrens]] (* 1941), Maler, besitzt in Ebertsheim seit 1985 ein Atelier&lt;br /&gt;
* [[Guido Dahm]] (* 1955), Politiker (1983–2009 Bündnis 90/Die Grünen), wohnt vor Ort und betreibt dort eine Finanzberatung.&lt;br /&gt;
* [[Michael Fink (Autor)|Michael Fink]] (* 1967), Autor, wuchs in Ebertsheim auf&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Hahn (Theologe)|Ferdinand Hahn]] (1926–2015), protestantischer Theologe, befand sich Mitte der 1950er Jahre vor Ort im kirchlichen Dienst der Evangelischen Kirche der Pfalz.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Schindler]] (* 1949), Politiker (CDU), Mitglied des Bundestages, wuchs in Rodenbach auf.&lt;br /&gt;
* [[Johann Trübenbach]] († 1781), Maler, lebte und wirkte in Ebertsheim, Großvater und Lehrmeister von [[Johann Adam Schlesinger]].&lt;br /&gt;
* [[Georg Wirth (Politiker)|Georg Wirth]], 1792/93 Mitglied des [[Rheinisch-Deutscher Nationalkonvent|Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33203012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gruenstadt-land.de/familie-wohnen/unsere-ortsgemeinden/ebertsheim Ortsgemeinde Ebertsheim auf den Seiten der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Ebertsheim/ebertsheim.html Ortsbeschreibung: &amp;#039;&amp;#039;Ebertsheim und Rodenbach&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
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