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	<title>Ebersberger Forst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:54:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ebersberger_Forst&amp;diff=685933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-21T14:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Municipalities in EBE.svg|mini|Der Ebersberger Forst, bestehend aus den [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebieten]] [[Anzinger Forst]], [[Ebersberger Forst (gemeindefreies Gebiet)|Ebersberger Forst]] und [[Eglhartinger Forst]], ist auf der Gemeindekarte des [[Landkreis Ebersberg|Landkreises Ebersberg]] dunkelgrau hervorgehoben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Landkreis Ebersberg COA.svg|mini|hochkant|Die grüne [[Tannen|Tanne]] im [[Wappen]] des [[Landkreis Ebersberg|Landkreises Ebersberg]] versinnbildlicht den ausgedehnten Ebersberger Forst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ebersberger Forst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein ausgedehntes Waldgebiet ca. 20 bis 30&amp;amp;nbsp;km östlich von [[München]] im [[Landkreis Ebersberg]] bezeichnet, das sich im Wesentlichen aus den [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebieten]] &amp;#039;&amp;#039;[[Anzinger Forst]], [[Ebersberger Forst (gemeindefreies Gebiet)|Ebersberger Forst]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Eglhartinger Forst]]&amp;#039;&amp;#039; zusammensetzt. Die drei namensgleichen [[Gemarkung]]en schließen die kleinen [[Exklave]]n ein. [[Lindach (Hohenlinden)|Lindach]] im Hauptteil der Gemeinde Hohenlinden liegt in der Nähe, ist aber durch einen rund 160 Meter breiten Korridor nördlich der [[Bundesstraße 12]] vom übrigen Waldgebiet getrennt. Die gemeindefreien Gebiete umgeben einige kleinere, unbewaldete Exklaven der Gemeinden [[Kirchseeon]], [[Ebersberg]] und [[Hohenlinden]]. In der Region München ist es mit Abstand das größte zusammenhängende Waldgebiet und dient für den Großraum München als Naherholungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Größe ==&lt;br /&gt;
Mit seiner Ausdehnung von etwa 90&amp;amp;nbsp;km² ist der Ebersberger Forst eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland, das – abgesehen von den vorgenannten kleineren Exklaven – von keiner Siedlung unterbrochen ist. 77&amp;amp;nbsp;km² der Fläche befinden sich im Besitz des Freistaats [[Bayern]], der Rest ist Gemeinde- und Privatbesitz. Der Forst grenzt an folgende Städte und Gemeinden, beginnend im Süden: [[Ebersberg]], [[Kirchseeon]], [[Zorneding]], [[Vaterstetten]] (Ortsteil [[Purfing]]), [[Anzing]], [[Forstinning]], [[Hohenlinden]] und [[Steinhöring]]. Durch den Ebersberger Forst wird der Landkreis Ebersberg in einen südlichen und einen nördlichen Teil, die sich sowohl landschaftlich als auch siedlungsspezifisch voneinander unterscheiden, geteilt. Dies zeigt sich auch sprachlich in den lokalen Bezeichnungen für die Landkreisbewohner südöstlich („Drinnerhoizer“) und nordwestlich des Forstes („Draußerhoizer“), jeweils aus Sicht der Kreisstadt Ebersberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden und Westen liegt er auf der [[Münchner Schotterebene]] und geht im Südosten in die bayerische Endmoränenlandschaft mit dem Naturschutzgebiet [[Egglburger See]] über. Neben der [[Lech-Höhe]] mit 622&amp;amp;nbsp;m ist die Ludwigshöhe im Südosten bei Ebersberg mit 617&amp;amp;nbsp;m eine der höchsten Erhebungen; auf ihr befindet sich ein 36&amp;amp;nbsp;m hoher Aussichtsturm und das &amp;#039;&amp;#039;Museum Wald und Umwelt&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Ebersberg. Vom Aussichtsturm hat man bei entsprechendem Wetter sehr gute Sicht auf die nördlichen [[Alpen]] von den Salzburger Alpen bis zum [[Wettersteingebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist Teil des &amp;#039;&amp;#039;Forstreviers Ebersberg&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Ebersberg, das auch den [[Wildpark Ebersberg]] betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aelf-ee.bayern.de/forstwirtschaft/waldbesitzer/277238/index.php |titel=Örtliche Zuständigkeit der Forstreviere |sprache=de |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wildpark ist ein knapp 50&amp;amp;nbsp;km² großes, eingezäuntes Areal, das die westliche Hälfte des Forstes einnimmt, mit einer nochmals abgetrennten Wildruhezone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die rund 7700 Hektar [[Staatswald]] des Gebiets werden bewirtschaftet vom [[Forstbetrieb]] Wasserburg am Inn und bestehen aus den [[Forstrevier|Revieren]] Forstinning (Nordosten), Kirchseeon (Südosten), Ingelsberg (Südwesten) und Anzing (Nordwesten).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baysf.de/fileadmin/user_upload/Forstbetrieb_Wasserburg.pdf Übersichtskarte Forstbetrieb Wasserburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Staatswald gliedert sich einschließlich Lindach in 16 Staatsforstdistrikte, die traditionell mit aufsteigenden [[Römische Zahlen|Römischen Zahlen]] nummeriert und mit Namen bezeichnet sind, entsprechend der &amp;#039;&amp;#039;Richtlinien für die Forsteinrichtung im Körperschaftswald&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Richtlinien für die Forsteinrichtung im Körperschaftswald, 2.1.2.2 Waldeinteilung ([https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVwV257553/true online])&amp;lt;/ref&amp;gt; die aber seit einiger Zeit vom zuständigen Forstbetrieb Wasserburg am Inn auch durch zweistellige Zahlen bezeichnet werden. Sie sind wiederum in Abteilungen untergliedert, die nur durch aufsteigende natürliche Zahlen bezeichnet sind und zumeist [[Flurstück]]en entsprechen. Nur in Einzelfällen besteht eine Forstabteilung aus zwei oder mehr Flurstücken. Die Flurstücksnummern der Flurstücke im [[Grundbuch]] sind andere als die Nummern der Abteilungen. An den Grenzen dieser Flurstücke orientieren sich die allermeisten Wege und [[Geräumt]]e im Gebiet. Die 16 Staatsforstdistrikte sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Ebersberger Forst (gemeindefreies Gebiet)|Gemarkung&amp;lt;br /&amp;gt;Ebersberger Forst]]&lt;br /&gt;
! [[Anzinger Forst|Gemarkung&amp;lt;br /&amp;gt;Anzinger Forst]]&lt;br /&gt;
! [[Eglhartinger Forst|Gemarkung&amp;lt;br /&amp;gt;Eglhartinger Forst]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:33%&amp;quot; valign=top |&lt;br /&gt;
* I Hohenlinden&lt;br /&gt;
* II Ebersberg&lt;br /&gt;
* III Kapelle&lt;br /&gt;
* IV Lehmberg (Lemberg)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:33%&amp;quot; valign=top |&lt;br /&gt;
* V Viereichen&lt;br /&gt;
* VI Schwaberwegen&lt;br /&gt;
* VII Forst Anzing&lt;br /&gt;
* VIII Fichten&lt;br /&gt;
* IX Buchen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:33%&amp;quot; valign=top |&lt;br /&gt;
* X Antoni Brunnen (Antonibrunnen)&lt;br /&gt;
* XI Eglsee&lt;br /&gt;
* XII Forst Eglharting&lt;br /&gt;
* XIII Forst Pöring&lt;br /&gt;
* XIV Einfang&lt;br /&gt;
* XV Neukirchner Hölzl&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* XVI Lindach (Gemeinde [[Hohenlinden]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Römische&amp;lt;br /&amp;gt;Zahl!!Distrikt&amp;lt;br /&amp;gt;Nr. !!Distriktname !! Fläche&amp;lt;br /&amp;gt;ha!! Wald-&amp;lt;br /&amp;gt;fläche&amp;lt;br /&amp;gt;ha!! Anzahl&amp;lt;br /&amp;gt;Abteilungen !! Revier !! Gemarkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|I||70||Hohenlinden||align=&amp;quot;right&amp;quot; |659,8||align=&amp;quot;right&amp;quot; |629,3||align=&amp;quot;right&amp;quot; |31||Forstinning||Ebersberger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|II||71||Forst Ebersberg||align=&amp;quot;right&amp;quot; |212,8||align=&amp;quot;right&amp;quot; |204,2||align=&amp;quot;right&amp;quot; |17||Forstinning||Ebersberger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|III||62||Kapelle||align=&amp;quot;right&amp;quot; |391,2||align=&amp;quot;right&amp;quot; |376,1||align=&amp;quot;right&amp;quot; |24||Kirchseeon||Ebersberger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IV||68||Lemberg||align=&amp;quot;right&amp;quot; |510,5||align=&amp;quot;right&amp;quot; |488,8||align=&amp;quot;right&amp;quot; |28||Forstinning||Ebersberger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|V||67||Viereichen||align=&amp;quot;right&amp;quot; |847||align=&amp;quot;right&amp;quot; |816||align=&amp;quot;right&amp;quot; |41||Anzing||Anzinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|VI||66||Schwaberwegen||align=&amp;quot;right&amp;quot; |540,1||align=&amp;quot;right&amp;quot; |515||align=&amp;quot;right&amp;quot; |29||Anzing||Anzinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|VII||65||Forst Anzing||align=&amp;quot;right&amp;quot; |346,1||align=&amp;quot;right&amp;quot; |334,4||align=&amp;quot;right&amp;quot; |18||Ingelsberg||Anzinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|VIII||64||Fichten||align=&amp;quot;right&amp;quot; |696,5||align=&amp;quot;right&amp;quot; |658,2||align=&amp;quot;right&amp;quot; |36||Anzing||Anzinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|IX||63||Buchen||align=&amp;quot;right&amp;quot; |675,2||align=&amp;quot;right&amp;quot; |634||align=&amp;quot;right&amp;quot; |36||Anzing||Anzinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|X||61||Antoni-Brunnen||align=&amp;quot;right&amp;quot; |612||align=&amp;quot;right&amp;quot; |574,7||align=&amp;quot;right&amp;quot; |34||Kirchseeon||Eglhartinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XI||56||Eglsee||align=&amp;quot;right&amp;quot; |505,2||align=&amp;quot;right&amp;quot; |484||align=&amp;quot;right&amp;quot; |24||Kirchseeon||Eglhartinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XII||57||Forst Eglharting||align=&amp;quot;right&amp;quot; |543,6||align=&amp;quot;right&amp;quot; |514,9||align=&amp;quot;right&amp;quot; |30||Ingelsberg||Eglhartinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XIII||60||Forst Pöring||align=&amp;quot;right&amp;quot; |461,4||align=&amp;quot;right&amp;quot; |436,8||align=&amp;quot;right&amp;quot; |24||Ingelsberg||Eglhartinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XIV||59||Einfang||align=&amp;quot;right&amp;quot; |559,6||align=&amp;quot;right&amp;quot; |525,2||align=&amp;quot;right&amp;quot; |29||Ingelsberg||Eglhartinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XV||58||Neukirchner Hölzl||align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,7||align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,6||align=&amp;quot;right&amp;quot; |1||Ingelsberg||Eglhartinger Forst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XVI||69||Lindach||align=&amp;quot;right&amp;quot; |70,1||align=&amp;quot;right&amp;quot; |67,3||align=&amp;quot;right&amp;quot; |2||Anzing||Hohenlinden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- neuer Tabellentwurf, Spalten:&lt;br /&gt;
alte römische Nummer (Quelle Bayernatlas)&lt;br /&gt;
Distrikt (Nr.) (Quelle Forstbetrieb Wasserburg)&lt;br /&gt;
Distriktname&lt;br /&gt;
Gesamtfläche ha (Quelle Forstbetrieb Wasserburg)&lt;br /&gt;
Holzboden ha (Quelle Forstbetrieb Wasserburg)&lt;br /&gt;
Anzahl Abteilungen (Quelle Bayernatlas)&lt;br /&gt;
Gemarkung (Quelle Bayernatlas)&lt;br /&gt;
Revier (Quelle Forstbetrieb Wasserburg)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Enklaven ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ForsthausDiana Kirchseeon-01.JPG|mini|Forsthaus Diana; massiver zweigeschossiger Bau mit Staffelgiebel, 1854 erbaut als Parkjägerwohnhaus]]&lt;br /&gt;
Der aus den drei aneinandergrenzenden gemeindefreien Gebieten bestehende Ebersberger Forst umschließt mehrere kleine [[Enklave]]n, die zu benachbarten Gemeinden gehören. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forsthaus Diana]] (Gemeinde [[Kirchseeon]], [[Gemarkung]] Eglhartinger Forst, Staatsforstdistrikt XII Eglhartinger Forst, zwei durch das &amp;#039;&amp;#039;Reitöster-Geräumt&amp;#039;&amp;#039; getrennte Gebietsteile) (24.671 m²)&lt;br /&gt;
* [[Sankt Hubertus (Ebersberg)|Forsthaus Hubertus]] (Gemeinde Ebersberg, auf drei Gemarkungen verteilt:&lt;br /&gt;
** Gemarkung Anzinger Forst/Staatsforstdistrikt III Kapelle (Nordost-Teil, 1.959 m²)&lt;br /&gt;
** Gemarkung Ebersberger Forst/Staatsforstdistrikt IX Buchen (Nordwest-Teil, 2.983 m²)&lt;br /&gt;
** Gemarkung Eglhartinger Forst/Staatsforstdistrikt X Antonibrunnen) (Südteil, 19.729 m²)&lt;br /&gt;
* [[Sauschütt (Hohenlinden)|Hohenlindener Sauschütt]] (Staatsforstdistrikt I Forst Hohenlinden, [[Exklave]] der Gemeinde [[Hohenlinden]], Gemarkung Ebersberger Forst) (8.257 m²)&lt;br /&gt;
* [[Sauschütt (Anzing)|Anzinger Sauschütt]] (Staatsforstdistrikt VIII Fichten, frühere Exklave der Gemeinde Anzing, jetzt Teil des gemeindefreien Gebiets Anzinger Forst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2014 Hubertuskapelle im Ebersberger Forst 11.JPG|mini|Die [[Hubertuskapelle (Ebersberger Forst)|Hubertuskapelle]] an der Staatsstraße 2080]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ebersberger Forst ist über die [[Münchner S-Bahn|S-Bahnlinien]] S2 (Stationen [[Poing]] und [[Markt Schwaben]] mit Buslinien nach Ebersberg) und S4 (Stationen Zorneding, Eglharting, Kirchseeon und Ebersberg), sowie über die [[Bundesautobahn 94|A&amp;amp;nbsp;94]], die [[Bundesstraße 12|B&amp;amp;nbsp;12]] und die [[Bundesstraße 304|B&amp;amp;nbsp;304]] von München aus zu erreichen. Durch den Forst führen die Staatsstraßen Ebersberg–Forstinning ([[Staatsstraße 2080|2080]]), Ebersberg–Hohenlinden und die Schotterstraße Ebersberg–Anzing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wald wird hauptsächlich durch gerade Schotterwege in West-Ost- und Nord-Süd-Richtung erschlossen. Nur die Fahrstraßen und die Wege innerhalb der Wildruhezone entsprechen nicht diesem Muster. Von den insgesamt 210 Kilometern Forststraßen werden 150 Kilometer regelmäßig gepflegt, d.&amp;amp;nbsp;h. alle fünf bis sechs Jahre wird eine neue [[Kies]]decke aufgebracht. Ansonsten schieben die Förster fünfmal im Jahr Kies vom Wegrand zurück in die Mitte.&amp;lt;ref&amp;gt;Korbinian Eisenberger: Schichtarbeit. In: Süddeutsche Zeitung, 26. Juni 2017, S. R7 (Landkreis Ebersberg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Nonnenraupenbefall wurde zum Abtransport des abgestorbenen Holzes 1890 innerhalb von zehn Wochen eine [[Waldbahn]] im Ebersberger Forst angelegt. Es entstand eine acht Kilometer lange Strecke in [[Normalspur]], die den Forst mit dem [[Bahnhof Kirchseeon]] an der [[Bahnstrecke München–Rosenheim]] verband. An der Strecke waren fünf Ladestellen vorhanden, von denen eine mit einem dampfbetriebenen Ladekran ausgestattet war. Ergänzend zur Normalspurstrecke wurden feste [[Schmalspur]]gleise mit einer Länge von 35&amp;amp;nbsp;Kilometern durch den Forst gelegt. Hinzu kamen weitere 35 Kilometer &amp;#039;&amp;#039;fliegende Gleise&amp;#039;&amp;#039;, die je nach Bedarf mit Pferdefuhrwerken an die nötigen Stellen transportiert wurden. Täglich wurden 77 Eisenbahnwagen mit je 10&amp;amp;nbsp;Tonnen Holz über die Normalspurbahn zum Bahnhof Kirchseeon abgefahren. Dort wurde ein Teil des Holzes durch das [[Schwellenwerk Kirchseeon]] verwendet und der Rest über die Hauptstrecke weitertransportiert. Während der gesamten Aktion transportierten 45.000 Wagen insgesamt 450.000 Tonnen Holz ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus-Dieter Korhammer, Armin Franzke, Ernst Rudolph |Hrsg=[[Peter Lisson]] |Titel=Drehscheibe des Südens. Eisenbahnknoten München |Verlag=Hestra-Verlag |Ort=Darmstadt |Datum=1991 |ISBN=3-7771-0236-9 |Seiten=129–130}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Transports wurden die Gleise der Waldbahn wieder abgebaut und zum Teil bei der [[Spiegelauer Waldbahn]] weiterverwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bdyg.homepage.t-online.de/html/6_1_alter_hauptstrang_hauptstr.html Hauptstrecke Spiegelau–Mauth] auf bdyg.homepage.t-online.de, abgerufen am 4. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urpositionsblaetter Bayern blatt 695.jpg|mini|Blatt 695 „Hohenlinden“ der Landesaufnahme Bayern von 1866]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Apian - Bairische Landtafeln von 1568 - Tafel 18.jpg|mini|Landtafel 18 von [[Philipp Apian]] (1568), mit dem &amp;#039;&amp;#039;Eberſperger vorst&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
350 Hügelgräber aus der [[Hallstattzeit]], verteilt auf 22 Gruppen, sind im Ebersberger Forst bekannt. Sie enthielten Keramiken, Bronzeschmuck und Waffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Irmgard Köhler, Josef Blasi: &amp;#039;&amp;#039;Markt Schwaben – Ortsgeschichte eingebunden in die bayerische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 13, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich Teil des Urwaldgürtels zwischen Inn und Isar, wurde das Gebiet im Mittelalter zum [[Wildbannforst]]. Im 13. Jahrhundert erließ der [[Benediktiner]]abt des [[Kloster Ebersberg|Klosters Ebersberg]] mit dem „Forst-Weistum“ eine der ältesten deutschen Forstordnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Mantel: &amp;#039;&amp;#039;Die Ebersberger Waldordnung aus dem 13. Jahrhundert. Ein Bild frühmittelalterlicher Forstwirtschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Forstwissenschaftliches Centralblatt, Vol. 53, Seiten 8–31 (1931).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der westliche Teil des Forstes war damals [[Kurfürstentum Bayern|kurfürstlich]], der östliche blieb bis zur [[Säkularisation in Bayern]] 1803 in klösterlichem Besitz. Trotz dieser und folgender Verordnungen zum Schutz des Waldes wurde dieser weiter ausgeplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 18. Jahrhunderts wurden die heute noch prägenden Raster an im Winter geräumten Wegen angelegt. Diese tragen als Namenszusatz [[Schneise#Das Geräumt|Geräumt]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Hetzplatz Geräumt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert trat die Forstwirtschaft zugunsten der Jagd zurück, der Wildbestand nahm zu dieser Zeit stark zu und das äsende Wild verursachte große Schäden auf den umliegenden Feldern. Deshalb wurde 1817 das Waldgebiet zum Wildpark erklärt und mit einem Eichenzaun eingezäunt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die heute noch prägenden Fichtenmonokulturen angelegt, die einen hohen Holzertrag liefern, aber nicht sehr robust gegen Umwelteinflüsse sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere Schäden erlitt der Wald 1890 und 1894 durch die Raupen der [[Nonne (Schmetterling)|Nonne]] (&amp;#039;&amp;#039;Lymantria monacha&amp;#039;&amp;#039;), die 1890 fast die Hälfte des Waldes kahlfraßen. Die Falter flogen in dieser Zeit bis in die Münchner Biergärten. In einem zeitgenössischen Bericht heißt es: „Der Falterflug zur Hauptschwärmzeit war ungeheuer. Namentlich in den kahlgefressenen Beständen glich er einem Schneegestöber“. Der [[Kiefernspanner]] (&amp;#039;&amp;#039;Bupalus piniaria&amp;#039;&amp;#039;) richtete in den Jahren 1892 und 1893 große Schäden an, und immer wieder setzten Sturm und Hagel dem Wald zu. Fast vierzig Jahre dauerte die anschließende Aufforstung der riesigen Kahlflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Zaun des Wildparks im Osten zur Staatsstraße Ebersberg-Forstinning zurückverlegt. Der eingezäunte Westteil bekam dadurch seine heutige Größe von rund 4.989&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren bewarb sich die [[Bayerische Staatsregierung]] um die Ansiedelung des internationalen [[Teilchenbeschleuniger|Protonen-Großbeschleunigers]] des [[CERN]] auf einem Viertel der Fläche des Ebersberger Forstes. Nach heftigen Protesten aus der Bevölkerung wurde dieser Plan aufgegeben; der Beschleuniger kam letztlich nach Genf. Später war der Wald als Standort für den Neubau des [[Flughafen München|Münchner Großflughafens]] im Gespräch, die Wahl fiel jedoch auf das [[Erdinger Moos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 hinterließen die [[Orkan]]e [[Vivian (Orkan)|Vivian]] und [[Wiebke (Orkan)|Wiebke]] große Kahlflächen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Korbinian Eisenberger |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/waldumbau-ebersberg-1.4683301 |titel=In den Ebersberger Forst kehrt die Vielfalt zurück |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2019-11-15 |sprache=de |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde der Ebersberger Forst auch durch die [[urbane Legende]] der „[[Weiße Frau|weißen Frau]] von Ebersberg“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/sz-serie-sagen-und-mythen-folge-der-geist-faehrt-per-anhalter-1.3322529 Die Weiße Frau vom Ebersberger Forst], Süddeutsche Zeitung, 6. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe der „[[Hubertuskapelle (Ebersberger Forst)|Hubertuskapelle]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Coordinate|NS=48.126767|EW=11.944222|type=landmark|region=DE|text=DMS|name=Hubertuskapelle}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Staatsstraße 2080 zwischen Ebersberg und [[Schwaberwegen]] soll es immer wieder zu Unfällen kommen. Vorbeifahrende würden in der Kapelle seltsame Lichter sehen und eine geisterhafte Anhalterin möchte mitgenommen werden, angeblich das Gespenst einer jungen Frau, die unweit bei einem Unfall mit Fahrerflucht starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=inline}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Antoni-Weiher.jpg|[[Antoni-Weiher]] ({{Coordinate|text=Lage|NS=48/05/40.6/N|EW=11/55/57.9/E|type=waterbody|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Antoni-Weiher|sortkey=NS}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teich nahe Antoni-Weiher im Ebersberger Forst 1 (Harald Süpfle).jpg|{{Coordinate|text= Teich nahe Antoni-Weiher|NS=48/05/46/N|EW=11/56/11.77/E|type=waterbody|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Teich nahe Antoni-Weiher|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tümpel Oberaschbacher-Geräumt 01 (Harald Süpfle).jpg|{{Coordinate|text=Tümpel Oberschbacher-Geräumt|NS=48/08/40/N|EW=11/52/24/E|type=waterbody|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Tümpel Oberschbacher-Geräumt|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019-09-22 12.43.29 Weiher bei der Schauschütt Hohenlinden, Ebersberger Forst (Harald Süpfle).jpg|{{Coordinate|text=Weiher bei der Schauschütt Hohenlinden|NS=48/08/3.44/N|EW=11/58/5.31/E|type=waterbody|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Weiher bei der Schauschütt Hohenlinden|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuchtbiotop im Ebersberger Forst - geo.hlipp.de - 28279.jpg|{{Coordinate|text=Feuchtbiotop &amp;#039;&amp;#039;Helmetsmoos&amp;#039;&amp;#039; bei der Schauschütt Hohenlinden|NS=48/08/2.26/N|EW=11/58/4.08/E|type=waterbody|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Feuchtbiotop bei der Schauschütt Hohenlinden|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
Der Ebersberger Forst ist Landschaftsschutzgebiet, Bannwald und im Bereich der südöstlichen Endmoränen-Hügelkette auch [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Schutzgebiet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schutzgemeinschaft-ebersberger-forst.de/schutzgebiete |titel=Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst |sprache=de |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ebersberger Forst besteht in den zentralen Bereichen vielfach aus Fichten[[Monokultur|monokulturen]], die Randbereiche und die Endmoränen im Südosten sind durch artenreiche Eichen- und Buchenmischwälder gekennzeichnet. Aufgrund der Sturmkalamitäten in den 1990er Jahren und des Klimawandels wird die Umwandlung in einen Mischwald von den Bayerischen Staatsforsten vorangetrieben, ganz besonders im welligen Moränengebiet im Südosten, mit [[Kiefern]], [[Lärchen]], [[Tannen]], [[Buchen]], [[Eichen]], [[Linden (Botanik)|Linden]] und anderen Laubbaumarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben großflächigen Aufwuchsflächen gibt es mehrere Wiesen, die teilweise mit [[Wildobst]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bäumen umgeben sind. Außer dem Lebensraum für Wild (Wildschweine, Rotwild) ist der ökologische Wert durch die Wiesen und die Waldränder an den breiten Kieswegen gegeben. Diese Lebensräume sind besonders wertvoll für [[Insekt]]en wie [[Schmetterlinge]], [[Heuschrecken]] und [[Libellen]], die wiederum anderen Tieren, vor allem [[Kleinsäuger]]n und [[Vögel]]n, als Nahrung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Funktion ==&lt;br /&gt;
Die gute Erreichbarkeit und die Nähe zu München haben den Ebersberger Forst zu einem der beliebtesten Naherholungsziele der Münchner werden lassen. Wichtige Ausflugsziele sind der Ebersberger Aussichtsturm (Eisenbetonbau von 1914, 1991/1992 renoviert), das &amp;#039;&amp;#039;Museum Wald und Umwelt&amp;#039;&amp;#039; mit dem angegliederten &amp;#039;&amp;#039;NaturErlebnisPfad&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Umweltstation Ebersberger Forst&amp;#039;&amp;#039; sowie die beiden bewirtschafteten Forsthäuser &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Hubertus&amp;#039;&amp;#039; (bei Ebersberg) und &amp;#039;&amp;#039;Hohenlindener Sauschütt&amp;#039;&amp;#039; mit Waldlehrpfad und [[Rothirsch|Rot-]], [[Damhirsch|Dam-]] und [[Wildschwein|Schwarzwildgehege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2011 wird immer wieder über Windkraftanlagen im Ebersberger Forst diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Mooser: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/ebersberg-sechs-windraeder-ueber-den-wipfeln-des-forsts-1.1077556 Sechs Windräder über den Wipfeln des Forsts]&amp;#039;&amp;#039;, Süddeutsche Zeitung, 25. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Grüne: Rodungen sind vertretbar |Sammelwerk=[[Münchner Merkur]] |Datum=2018-08-23 |Online=https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/gruene-parteispitze-im-landkreis-ebersberg-bekennt-sich-zum-windradbau-im-ebersberger-forst-10147036.html |Abruf=2018-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem vom Kreistag initiierten Ratsentscheid im Landkreis Ebersberg am 16. Mai 2021 hat eine Mehrheit von 52,74 Prozent für die Fortführung der Planung von fünf Windkraftanlagen im Forst gestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lra-ebe.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/abstimmungsergebnis-des-buergerentscheides-am-sonntag-den-16052021/ |titel=Abstimmungsergebnis des Bürgerentscheides am Sonntag, den 16.05.2021 |hrsg=[[Landkreis Ebersberg|Landratsamt Ebersberg]] |datum=2021-05-16 |abruf=2021-05-23 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210523140912/https://lra-ebe.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/abstimmungsergebnis-des-buergerentscheides-am-sonntag-den-16052021/ |archiv-datum=2021-05-23 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Leidl |url=https://www.br.de/nachrichten/bayern/ebersberger-sagen-ja-zu-windraedern-im-forst,SXakgVY |titel=Ebersberger sagen &amp;quot;Ja&amp;quot; zu Windrädern im Forst |werk=[[BR24]] |datum=2021-05-17 |abruf=2021-05-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als [[Steueroase]] wurde über den Ebersberger Forst berichtet, weil sich hier [[Briefkastenfirma|Briefkastenfirmen]] aufgrund des niedrigen [[Gewerbesteuersatz]]es angesiedelt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/panama-ebersberger-forst-briefkastenfirmen-100.html |text=br.de: Panama im Ebersberger Forst |wayback=20161230091248}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/briefkastenfirmen-ebersberger-forst-panama-bayern-steueroase-forst-6330127.html merkur.de: Panama gibt&amp;#039;s auch in Bayern: Die Steueroase im Forst]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die entsprechenden Mietverträge wurden 2020 gekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/steueroase-im-ebersberger-forst-droht-debakel-stadt-muenchen-fordert-gewerbesteuer-millionen-90120437.html merkur.de: Steueroase im Forst droht Millionen-Debakel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Unicredit Bank]] soll über eineinhalb Jahrzehnte einen Firmensitz im Ebersberger Forst vorgetäuscht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Ott, Peter Hinz-Rosin |url=https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/steueroase-ebersberger-forst-hypovereinsbank-ermittlungen-steuerfahndung-e552212/ |titel=Deutschlands seltsamste Steueroase |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=7. Juli 2023 |sprache=de |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* U. Ammer, M. Weidenbach, M. Beer, Y.-H. Hwang: &amp;#039;&amp;#039;Landschafts- und erholungsplanerische Entwicklungsstudie für die Wildparke im Ebersberger Forst und im Forstenrieder Park&amp;#039;&amp;#039;. [https://landconsult.de/markus/wildpark/ Link zum Gutachten,] 1999.&lt;br /&gt;
* Rainer Beck: &amp;#039;&amp;#039;Ebersberg oder das Ende der Wildnis. Eine Landschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 2003.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Mantel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Ebersberger Forstes&amp;#039;&amp;#039;. 105 S., in Max Wopfner: &amp;#039;&amp;#039;Der Windwurf 1920 im Forstamt Breitenthal und die Wiederaufforstung&amp;#039;&amp;#039;. Kartographische Anstalt der Ministerial-Forstabteilung und Manz-Verlag, München 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.aelf-ee.bayern.de/forstwirtschaft/waldbesitzer/277238/index.php Forstreviere im Landkreis Ebersberg] beim [[Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten|Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding]]&lt;br /&gt;
* [https://www.museumwaldundumwelt.de/ Internetauftritt des Museum Wald und Umwelt Ebersberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.de/basis/pdfs/downloads/forsthefts3-4.pdf Haus der Bayerischen Geschichte – Heft 27 : Bayerns Wälder. 250 Jahre Bayerische Staatsforstverwaltung] (PDF-Datei; 3,65&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bayerischer-wald-verein.de/archiv/archivbaywald/1988/01/wald.htm |text=Bayerischer Wald Verein – Die Krankengeschichte des Waldes in Bayern. |wayback=20080613021635}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4092262-5}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.127785|EW=11.977806|type=forest|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ebersberger Forst| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Oberbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Ebersberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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