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	<title>Eberhard Wildermuth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-15T21:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2005-0136, Trent Park Camp, deutsche Offiziere.jpg|mini|hochkant=1.4|Eberhard Wildermuth (rechts außen stehend) in [[Trent Park]], November 1944]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann-Eberhard Wildermuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1890]] in [[Stuttgart]]; † [[9. März]] [[1952]] in [[Tübingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]/[[Demokratische Volkspartei|DVP]]). Von 1949 bis zu seinem Tod war er [[Bundesbauministerium|Bundesminister für Wohnungsbau]]. Er ist ein Enkel der schwäbischen Schriftstellerin [[Ottilie Wildermuth]], Sohn des Psychiaters [[Hermann Wildermuth]] und Vater des Basketballfunktionärs [[Burkhard Wildermuth]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.basketball-bw.de/wp-content/uploads/2013/11/bbw_chronik.pdf Basketballverband Baden-Württemberg].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1908 am [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart]] absolvierte Wildermuth von 1909 bis 1914 ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts- und Staatswissenschaften]] an den Universitäten [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]]. Er war seit dem Wintersemester 1909/10 Mitglied der den süddeutschen Liberalismus prägenden Tübinger [[Studentenverbindung]] „[[Akademische Gesellschaft Stuttgardia Tübingen|Akademische Gesellschaft Stuttgardia]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürg Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgardia Tübingen 1869–1994. Geschichte der Akademischen Gesellschaft Stuttgardia.&amp;#039;&amp;#039; Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein, Stuttgart 1994, S. 387.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier traf er spätere politische Weggefährten wie [[Reinhold Maier]], [[Karl Georg Pfleiderer]], [[Konrad Wittwer]] und [[Wolfgang Haußmann]]. 1921 bestand er die [[Juristenausbildung in Deutschland#Zweite Staatsprüfung|Zweite juristische Staatsprüfung]]. Er war danach bei der Stadt [[Stuttgart]], bei der [[Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung]] in [[Berlin]] und schließlich im [[Reichsministerium für Arbeit]] als Oberregierungsrat tätig. Seit 1928 war er Direktor der [[Deutsche Bau- und Bodenbank|Deutschen Bau- und Bodenbank]] und zusätzlich seit 1930 Vorstandsmitglied, später Präsident, der [[Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten|Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Wildermuth diente 1908/09 als [[Einjährig-Freiwilliger]] im [[Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1. Württembergisches) Nr. 119]] der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]]. Als Reserveoffizier dieses Regiments nahm er von 1914 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde an [[Westfront (Erster Weltkrieg)|West-]] und [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] sowie  im  [[Gebirgskrieg 1915–1918|Gebirgskrieg in Italien]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1921 war er Kommandeur von [[Zeitfreiwilligenverband|Zeitfreiwilligenverbänden]] in Tübingen zur Niederschlagung republikfeindlicher Aufstände. 1923 beteiligte er sich am Aufbau einer ähnlichen Formation, die die Republik gegen die Nationalsozialisten schützen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=[[Militärgeschichtliche Zeitschrift]] Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 66 |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildermuth wurde bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als [[Major]] der Reserve zum [[Heer (Wehrmacht)]] eingezogen. Zunächst diente er als Kompaniechef im I. Bataillon des Infanterie-Regiments 203. Im November 1939 erhielt er das Kommando über das II. Bataillon im Infanterie-Regiment 272 und nahm in dieser Funktion am [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] teil. Vom 1. Mai 1941 bis in den März 1942 führte er als Kommandeur das Infanterie-Regiment 737 in Serbien, wo er am 1. Dezember 1941 zum [[Oberstleutnant]] befördert wurde. Welche Haltung er zu den Verbrechen der übergeordneten [[717. Infanterie-Division (Wehrmacht)|717. Infanterie-Division]] gegen serbische Partisanen und Zivilbevölkerung hatte, ist bislang nicht geklärt. Ab dem 1. Mai 1942 war er Kommandeur des Infanterie-Regiments 371 bei der [[Heeresgruppe Mitte]] an der Ostfront. Diesen Posten gab er allerdings spätestens im September 1942 wegen Erkrankung und eines mehrmonatigen Lazarettaufenthalts wieder ab. Am 1. Dezember 1942 erfolgte seine Beförderung zum [[Oberst]] der Reserve. Nach seiner Genesung bildete er für kurze Zeit Offiziere der [[Landesschützen (Deutsches Reich)|Landesschützen]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=Militärgeschichtliche Zeitschrift Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 67 f. |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von [[Ernst Jünger]] „Auf dem Dache des Majestic. Mai 1943 Hptm. Jünger u. Oberst Wildermuth“ beschriftetes Foto zeigt den Schriftsteller mit Wildermuth auf dem Dach eines Pariser Hotels mit dem [[Arc de Triomphe]] im Hintergrund. Noch im gleichen Monat wurde Wildermuth als Kommandeur des Infanterie-Regiments 578 in Italien eingesetzt. Nach einem erneuten viermonatigen Lazarettaufenthalt kommandierte er von Mitte Mai bis Ende Juli 1944 den Küstenabschnitt Venedig, ab dem 12. August 1944 diente er als [[Atlantikfestung|Festungskommandant]] von [[Le Havre]] in Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=Militärgeschichtliche Zeitschrift Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 69 |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. September 1944 geriet er schwer verwundet in alliierte [[Kriegsgefangenschaft]] und war ab dem 5. November 1944 im Offizierslager [[Trent Park]] in England interniert. Der britische Geheimdienst schätzte Wildermuth als einen überzeugten Patrioten und tapferen Offizier ein, der dem NS-Regime vehement entgegengetreten sei. Er sei bestrebt gewesen, junge Nationalsozialisten umzuerziehen. In einem abgehörten Gespräch in Trent Park sagte er, dass er sich im Mai 1944 dem Widerstandskämpfer [[Carl Friedrich Goerdeler]] gegenüber bereit erklärt habe, an einem Putsch gegen Hitler mitzuwirken. Spätestens 1944 war er auch in einer „weißen Liste“ der US-Behörden geführt, die mögliche Kooperationspartner für die Zeit nach der Niederlage Deutschlands enthielt. Im Juni 1946 wurde Wildermuth aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=Militärgeschichtliche Zeitschrift Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 70 f. |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
1918 war Wildermuth Mitglied eines Soldatenrates und trat 1919 in die linksliberale [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] ein. Nach dem Krieg schloss er sich der württembergischen [[Demokratische Volkspartei|Demokratischen Volkspartei]] (DVP) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1949 war er Mitglied des [[Freie Demokratische Partei|FDP]]/[[Demokratische Volkspartei|DVP]]-Landesvorstandes. 1948 wurde er in den [[FDP-Bundesvorstand]] gewählt, dem er bis 1952 angehörte. Dabei erhielt er neben [[Carl-Hubert Schwennicke]] aus Berlin als einziger Kandidat alle 89 Delegiertenstimmen. Von Januar 1952 bis zu seinem Tod war er stellvertretender Bundesvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1950 war Wildermuth [[Mitglied des Landtages]] von [[Württemberg-Hohenzollern]] und von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis zu seinem Tod auch [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
1946 wurde Wildermuth zum [[Staatssekretär]] für [[Wirtschaft]] in der provisorischen Regierung von [[Württemberg-Hohenzollern]] ernannt. Vom 22. Juli 1947 bis zum 20. September 1949 war er [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsminister]] für Wirtschaft des Landes Württemberg-Hohenzollern im [[Kabinett Müller (Württemberg-Hohenzollern)|Kabinett]] von [[Gebhard Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1949]] wurde Wildermuth am 20. September 1949 als [[Bundesbauministerium|Bundesminister für Wiederaufbau]] (ab 1950: Bundesminister für Wohnungsbau) in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Kabinett Adenauer I|Konrad Adenauer]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen. Er gehört zu den wenigen Bundesministern, die im Amt verstorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildermuth war sich der Schwierigkeit seines Wirkens stets bewusst: Das [[Wirtschaftswunder]] hatte noch nicht begonnen, aber im kriegszerstörten Westdeutschland fehlten mehrere Millionen Wohnungen für Ausgebombte, Flüchtlinge und [[Heimatvertriebene]]. Er entwarf daher das „Erste Wohnungsbaugesetz“, durch dessen Wirkung bereits im Jahr des Inkrafttretens (1950) 370.000 Wohneinheiten fertiggestellt werden konnten. Insgesamt wurden in den acht Jahren bis 1957, in denen die besondere Förderung durch dieses Gesetz wirksam war, mehr als vier Millionen Wohnungen gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildermuth war auch beim politischen Gegner hoch angesehen: Der &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Pressedienst&amp;#039;&amp;#039; schrieb zu seinem Tod, es sei „hier ein Mann aus dem politischen Leben geschieden, dessen menschliche Anständigkeit, dessen sachliches Bemühen und dessen demokratische Zuverlässigkeit auch von der Opposition immer geschätzt worden seien.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildermuth, der in beiden Weltkriegen schwer verwundet worden war, unterstützte besonders den Bau von behindertengerechten Wohnungen für [[Kriegsversehrter|schwer Kriegsbeschädigte]]. Es gelang ihm, die [[Land (Deutschland)|Länder]] dafür zu gewinnen, zu diesem Zweck mehrere Millionen [[Deutsche Mark]] zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz für die Wiederbewaffnung ===&lt;br /&gt;
Wenig bekannt ist die Rolle Wildermuths bei den frühen Bemühungen um eine erneute Aufstellung bewaffneter Organe in Deutschland und um die [[Wiederbewaffnung]] und somit die Gründung der [[Bundeswehr]]. Gemeinsam mit [[Heinz-Eugen Eberbach (Marineoffizier, 1921)|Heinz-Eugen Eberbach]] gründete er 1947 in Tübingen eine Gruppe gedienter Studenten, die im Fall eines sowjetischen Angriffs gediente Deutsche in die Schweiz bringen sollten. Nach Angaben Eberbachs sollte in diesem Fall auch versucht werden, Zerstörungsaktionen der abziehenden französischen Besatzungsmacht zu vereiteln. Es gibt aber auch Hinweise auf Gespräche mit der Besatzungsmacht zur Aufstellung deutscher Truppen in diesem Fall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=Militärgeschichtliche Zeitschrift Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 73 f. |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Wildermuths Nachlass lässt sich ablesen, dass er sich in seinem Amt als Bundesbauminister auch mit Fragen der Wiederbewaffnung befasste. Dass er von Adenauer inoffiziell damit beauftragt wurde, lässt sich nicht zweifelsfrei nachweisen, wird aber von mehreren Indizien gestützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=[[Militärgeschichtliche Zeitschrift]] Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 76 f. |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktenkundig ist, dass Adenauer Wildermuth vor wichtigen außenpolitischen Verhandlungen konsultierte und ihn am 6. Dezember 1949 aufforderte, seine persönlichen Freunde Eberbach und [[Hans Speidel (General)|Hans Speidel]] über die Bestrebungen zur Wiederbewaffnung in der Bundesregierung zu unterrichten. Aus dieser Initiative ging am 5. Januar 1950 eine Besprechung zwischen Speidel, [[Adolf Heusinger]] und [[Hermann Foertsch]] zu wehrpolitischen Fragen hervor, dessen Ergebnispapier Wildermuth wiederum Adenauer zuleitete. In den folgenden Monaten und insbesondere im Sommer 1950 war Wildermuth offenbar in die Vorbereitung der [[Himmeroder Denkschrift|Himmeroder Tagung]] eingebunden, wobei es zu Auseinandersetzungen um Konzepte und Personalien mit [[Herbert Blankenhorn]] und dem von diesem protegierten [[Gerhard Graf von Schwerin]] gab. Wildermuth gab dabei Informationen aus dem Kreis um Speidel an Adenauer weiter, so am 14. August 1950 die Denkschrift „Gedanken über die Frage der äußeren Sicherheit der Deutschen Bundesrepublik“, die in vielen Punkten den Ausarbeitungen Schwerins widersprach, aber letztlich von Adenauer angenommen, zur Grundlage seiner Verhandlungen mit den Westalliierten gemacht wurde und deshalb auch Eckpunkte für die Himmeroder Denkschrift festlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=Militärgeschichtliche Zeitschrift Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 78–89 |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der offiziellen Gründung des [[Amt Blank|Amts Blank]] endete Wildermuths inoffizielle Befassung mit militärischen Fragen in der Bundesregierung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Agilolf Keßelring]] und [[Thorsten Loch]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2015-0003/html |titel=Himmerod war nicht der Anfang. Bundesminister Eberhard Wildermuth und die Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik |werk=Militärgeschichtliche Zeitschrift Band 74, Heft 1–2 |datum=2015-10-23 |seiten=60–96, hier S. 91 |abruf=2021-06-15 |format=pdf |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte von Eberhard Wildermuth auf dem Stadtfriedhof in Tübingen.jpg|mini|hochkant|Grab auf dem [[Stadtfriedhof Tübingen]]]]&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Wildermuth unter anderem am 15. August 1940 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 786.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 25. Dezember 1942 mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;/&amp;gt; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem im Todesjahr Wildermuths 1952 angelegten [[Wildermuthweg (Hannover)|Wildermuthweg]] in [[Hannover]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Straßenname&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wildermuthweg&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind verschiedene Straßen nach dem Politiker benannt, u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Hamburg]] (Wildermuthring) sowie in [[Kassel]] und [[Herne]] (Eberhard-Wildermuth-Straße) sowie Bremen, benannt. Die gemeinsame Kaserne des Grenzschutz- und Bahnpolizeiamtes Stuttgart und der 5. Bereitschaftspolizeiabteilung Böblingen in [[Böblingen]] wurde 1965 in &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Wildermuth-Kaserne&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, sie war früher Sitz der [[Heimatschutzbrigade]] 17 der [[Bundeswehr]]. In [[Tübingen]] wurde die in den 1960er und 1970er Jahren entstandene Neubausiedlung auf dem Denzenberg (zwischen Tübingen-Nordstadt und [[Lustnau|Tübingen-Lustnau]] gelegen) [[Lustnau#Sand|Eberhard-Wildermuth-Siedlung]] genannt. In [[Frankfurt am Main]] gibt es eine weitere [[Eberhard-Wildermuth-Siedlung (Frankfurt am Main)|Eberhard-Wildermuth-Siedlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kohlhaas]]: &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Wildermuth. Ein aufrechter Bürger. Ein Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; Domus, Bonn 1960.&lt;br /&gt;
* [[Sönke Neitzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Propyläen, Berlin 2006, ISBN 3-549-07261-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Wildermuth 23.10.1890 – 09.03.1952.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Aareal Bank]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;90 years. Trusted since 1923 (Festschrift zum 90-jährigen Bestehen der Aareal Bank AG).&amp;#039;&amp;#039; ABT Print und Medien GmbH, Weinheim 2013, S. 52–55.&lt;br /&gt;
* Ismene Lindmeier-Jasch: &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Wildermuth 1890–1952. Württemberger, Offizier und Bundesminister für Wohnungsbau im Einsatz bis in den Tod&amp;#039;&amp;#039;. promos verlag GmbH, Lichtenstein/Unterhausen 2022, ISBN 978-3-88502-063-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung]]sakten Eberhard Wildermuth als digitale Reproduktion ([https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-689138 Akte 1] und [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-632719 Akte 2]) im Online-Angebot des [[Staatsarchiv Sigmaringen|Staatsarchivs Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4b7df505-f270-4e2c-85c8-787912d31a1b/ Nachlass Bundesarchiv N 1251]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118771809/Wildermuth+Eberhard+Hermann Eberhard Wildermuth bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|1123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Kabinett Adenauer I&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Bundesbauminister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118771809|VIAF=18018337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wildermuth, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Württemberg-Hohenzollern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Hohenzollern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Württemberg-Hohenzollern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Bankwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wildermuth, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wildermuth, Hermann-Eberhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP/DVP), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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