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	<title>Eberhard Rees - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eberhard Rees.jpg|mini|Eberhard Rees (1970)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Friedrich Michael Rees&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1908]] in [[Trossingen]], [[Württemberg]]; † [[2. April]] [[1998]] in [[DeLand]], [[Florida]]) war ein deutsch-amerikanischer Raketenspezialist und von März 1970 bis Januar 1973 Direktor des [[Marshall Space Flight Center]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Werdegang in Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhard Rees wurde als Sohn des Oberrealschullehrers Johann Georg Rees (1868–1929) und dessen Frau Marie, geb. Birk (1884–1970), in Trossingen in Württemberg geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz104733.html |titel=Rees, Eberhard - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur im Jahr 1927 am [[Zeppelin-Gymnasium Stuttgart|Zeppelingymnasium]] in [[Stuttgart]] studierte er an der [[Universität Stuttgart|TH Stuttgart]] und an der [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]] [[Maschinenbau]], wo er 1934 sein Diplom erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1935 bis 1940 arbeitete er bei den [[Meier &amp;amp; Weichelt]] Eisen- und Stahlwerken in [[Leipzig]] an der  Entwicklung von Produktionsmethoden für die Stahlerzeugung und in der Planung neuer Anlagen. Als Assistent des stellvertretenden Direktors war er für Verbesserungen im Anlagenbereich sowie im Personalwesen zuständig, außerdem war er verantwortlich für die Errichtung einer Zweigstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peenemünde ==&lt;br /&gt;
Auf Vermittlung von Prof. Dr. [[Enno Heidebroek]] kam Rees dann 1940 als Stellvertreter [[Wernher von Braun]]s und Betriebsdirektor zur [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde]], wo er für  Management, Einsatzstrategie, technische Fragen und Fertigung der Versuchsraketen zuständig war, darunter der [[Aggregat 4]] (später &amp;#039;&amp;#039;V2&amp;#039;&amp;#039;), [[Aggregat 5]], [[Wasserfall (Rakete)|Wasserfall]] und [[Aggregat 9]]. 1943 wurde er Leiter der Betriebsdirektion des Entwicklungswerks Peenemünde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.peterhall.de/srbm/v2/development/peenemunde/peenemunde41.html |titel=Organigramm Entwicklungswerk (Januar 1943) |abruf=2019-10-21 |autor=Peter Hall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Wernher von Braun und war nach dem Luftangriff der Alliierten auf Peenemünde im August 1943 maßgeblich an den Planungen für die Verlagerung der Raketenproduktion in die [[Stollenanlage im Kohnstein]] bei [[Nordhausen]] beteiligt. Ab Juli 1944 war er für den Bereich Fertigung (EW&amp;amp;nbsp;3) der &amp;#039;&amp;#039;Elektromechanischen Werke Karlshagen&amp;#039;&amp;#039; unter Generaldirektor Paul Storch und Technischem Leiter Wernher von Braun zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.peterhall.de/srbm/v2/development/peenemunde/peenemunde42.html |titel=Organigramm Elektromechanische Werke Karlshagen 1944 |abruf=2019-10-21 |autor=Peter Hall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Besetzung Nordhausens durch die [[United States Army|US-Armee]] am 11. April 1945 wurde er zusammen mit anderen im Mittelraum zurückgebliebenen Direktoren gefangen genommen und verhört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bornemann&amp;quot; details=&amp;quot;152–153&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Manfred Bornemann]] |Titel=Geheimprojekt Mittelbau. Vom zentralen Öllager des Deutschen Reiches zur größten Raketenfabrik im Zweiten Weltkrieg |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe |Datum=1994 |ISBN=978-3-7637-5927-9 |Umfang=240 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Rees’ Wirken in den Vereinigten Staaten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:VonBraunMuellerReesSA6.jpg|mini|[[George E. Mueller|George Mueller]], [[Wernher von Braun]] und Eberhard Rees beobachten den Start von [[A-101]]]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende gehörte Rees zu der Gruppe von Spezialisten um von Braun, die nach Internierung durch die US-Amerikaner und Befragung durch die Engländer als erste Raketenspezialisten im Rahmen der [[Operation Overcast]], später Paperclip genannt, im Oktober 1945 in die USA gelangten. Als rechte Hand von Brauns war Rees dort verantwortlich für die technische und organisatorische Umsetzung bedeutender Raketen- und Raumfahrtprojekte. Von 1945 bis 1950 war er in [[Fort Bliss]] (Texas) an der Aufgabe des deutschen Teams beteiligt, die Amerikaner bei wissenschaftlichen und militärischen V2-Starts sowie der Planung einer neuen Raketenfabrik zu beraten. Die Gruppe unter Leitung von Brauns und seines Stellvertreters Rees arbeitete zudem am US-amerikanischen Raketenprojekt [[Hermes (Rakete)|Hermes]]. 1950 wurde in [[Huntsville (Alabama)]] binnen kurzem ein moderner Raketenversuchskomplex erstellt, deren technischer Leiter von Braun und dessen Stellvertreter Rees wurde. Am 11. November 1954 wurde Rees amerikanischer Staatsbürger. 1956–1960 war Rees stellvertretender Direktor der Army Ballistic Missile Agency. Er war weiterhin verantwortlich für alle Phasen der Raketenentwicklung von der Forschung, über Entwicklung, Konstruktion, Design, Produktion und Tests; mit den dort entwickelten [[Jupiter (IRBM)|Jupiter]]- und [[Redstone (Rakete)|Redstone]]-Raketen, gelangten der erste US-amerikanische Satellit [[Explorer 1]] sowie der erste US-amerikanische [[Raumfahrer]] ins All. 1960 erfolgte die Versetzung Rees’ zum neu eingeweihten Marshall Space Flight Center der Raumfahrtbehörde [[NASA]] in Huntsville, wo er als Stellvertreter des Direktors von Braun mit der gleichen Verantwortung betraut war. Rees trug als &amp;#039;&amp;#039;Apollo Special Task Team Director&amp;#039;&amp;#039; wesentlich zur [[Apollo 11|Apollo-Mondlandung]] 1969 sowie der Entwicklung der [[Saturn (Rakete)#Saturn V|Saturn-V]]-Raketen bei. Rees wichtigstes Verdienst war die Aufklärung der Gründe des Apollo 1-Unglücks 1967 und die anschließende Verbesserung der Apollo-Kapsel sowie sämtlicher Sicherheitssysteme. Ab Apollo 13 im Jahr 1970 war Rees alleine verantwortlich für die Saturnraketen für alle weiteren Mondmissionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden von Brauns war Rees von 1970 bis zu seiner Pensionierung 1973 Direktor des Marshall Space Flight Centers. Trotz des von Präsident [[Richard Nixon]] reduzierten Weltraumprogramms der NASA weitete Rees das Programm des MSFC aus. Er initiierte u. a. die &amp;#039;&amp;#039;[[High Energy Astronomy Observatory|High Energy Astrophysical Observatories]]&amp;#039;&amp;#039; (HEAO) und das Weltraumteleskop, später [[Hubble-Weltraumteleskop]], die Triebwerke des Space Shuttle, die erste Raumstation der Amerikaner [[Skylab]], das Mondauto [[Lunar Roving Vehicle|LRV]] und den Umbau der bis dato bekannten Raketenschmiede Huntsville zum Wissenschaftszentrum. Nach seiner Pensionierung nahm Rees Beratungsaufgaben bei [[Friedrich Krupp AG|Friedr. Krupp]] in [[Essen]] und [[ERNO|ERNO Raumfahrttechnik]] in [[Bremen]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Rees erhielt zahlreiche Auszeichnungen, er wurde vom Rollings College im Winter Park, Florida sowie von der [[University of Alabama]] in Huntsville zum Dr. h. c. ernannt. Er war unter anderem seit 1959 Mitglied des [[American Institute of Aeronautics and Astronautics]], er war seit 1969 Mitglied der Amerikanischen Astronautischen Gesellschaft; Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[National Academy of Engineering]]&amp;#039;&amp;#039; der USA und seit 1970 Ehrenmitgliedschaft der [[Hermann-Oberth-Gesellschaft]], heute [[Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt|Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth]]. 1978 erhielt er die [[Wernher-von-Braun-Auszeichnung]] der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt. Anlässlich des 100. Geburtstages von Eberhard Rees errichtete seine Heimatstadt Trossingen vor seinem langjährigen Wohnhaus in der Hangenstraße einen Gedenkstein, der an Rees’ maßgebliche Rolle im Raumfahrtprogramm der USA erinnert. Am 26. Juni 2009 wurde in [[Trossingen]], der Geburtsstadt von Eberhard Rees, ein groß angelegtes Musical über Rees und die Geschichte der Mondlandungen welturaufgeführt. Das Musical mit dem Titel „[[Mission Apollo – mit Schrauben und Bolzen auf den Mond]]“ entspringt der Feder des Komponisten und Autors [[Frank Golischewski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Volker Neipp]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Schrauben und Bolzen auf den Mond – Das unglaubliche Lebenswerk des Dr. Eberhard F.M. Rees.&amp;#039;&amp;#039; Springerverlag, Trossingen 2008, ISBN 978-3-9802675-7-1&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|255|256|Rees, Eberhard Friedrich Michael|Katharina Hein-Weingarten|137607903}}&lt;br /&gt;
* Dipl.-Ing. Eberhard Rees 85 Jahre, in Mitteilungen 2/93 Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth e. V., Bonn, 1993, S. 1f (P).&lt;br /&gt;
* [[Rainer Eisfeld|Eisfeld, Rainer]]: Mondsüchtig. Wernher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei, Reinbek, 1996.&lt;br /&gt;
* Neufeld, Michael J.: Die Rakete und das Reich. Wernher von Braun, Peenemünde und der Beginn des Raketenzeitalters, Berlin, 1997.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Stuhlinger|Stuhlinger, Ernst]]; Ordway, Frederick: Wernher von Braun. Aufbruch in den Weltraum. Die Biographie, 1992 (P).&lt;br /&gt;
* Braun, Wernher von; Ordway, Frederick I.; Lange, Harry H.-K.: History of Rocketry &amp;amp; Space Travel, 1966 (P).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* NASA: [http://history.msfc.nasa.gov/management/center_directors/pages/rees.html MSFC-Biografie] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.nae.edu/28690/Dr-Eberhard-F-M-Rees Eberhard F. M. Rees] Eintrag bei der National Academy of Engineering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137607903|VIAF=81777694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rees, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des American Institute of Aeronautics and Astronautics]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtpionier (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (V-Waffen-Programm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtpionier (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NASA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Operation Overcast)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Engineering]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Trossingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rees, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rees, Eberhard Friedrich Michael (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-US-amerikanischer Raketenspezialist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trossingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[DeLand]], [[Florida]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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