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	<title>Eberhard Knobloch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:52:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-01-21T10:55:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eberhard Knobloch (cropped).jpg|mini|hochkant=0.85|Eberhard Knobloch (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Knobloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1943]] in [[Görlitz]]) ist ein deutscher [[Mathematikhistoriker|Mathematik-]] und  [[Wissenschaftsgeschichte|Wissenschaftshistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knobloch studierte von 1962 bis 1967 klassische Philologie und Mathematik an der [[FU Berlin]] und der [[TU Berlin]]. Er legte das Staatsexamen als Gymnasiallehrer ab und begann als Gymnasiallehrer am altsprachlichen [[Goethe-Gymnasium (Berlin-Wilmersdorf)]], bevor er 1970 als wissenschaftlicher Assistent im Bereich Wissenschaftsgeschichte wieder an die TU Berlin ging, wo er 1972 bei [[Christoph Scriba]] mit einer Arbeit über Leibniz’ Kombinatorik (&amp;#039;&amp;#039; Die mathematischen Studien von G. W. Leibniz zur Kombinatorik &amp;#039;&amp;#039;) promoviert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=21062}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1973 war er Mathematik-Professor an der [[Pädagogische Hochschule Berlin|Pädagogischen Hochschule Berlin]]. 1976 habilitierte er sich in Berlin und war Gastwissenschaftler in Oxford, London und Edinburgh. 1981 wurde er Professor für Wissenschaftsgeschichte an der TU Berlin (seit 2002 Akademieprofessor); Emeritierung 2009. 1984 war er Gastprofessor bei der Russischen Akademie der Wissenschaften in [[Sankt Petersburg|Leningrad]]. Seit 1999 ist er ständiger Gastprofessor an der [[Universität Nordwestchinas]]. Außerdem war er Gastprofessor an der [[École normale supérieure]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knobloch befasste sich unter anderem mit Renaissance-Technologie (wie beim Militäringenieur [[Mariano Taccola]]), mit den Notizbüchern von [[Leonhard Euler]] und mit jesuitischen Wissenschaftlern wie [[Christoph Clavius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch an der neuen Deutung und &amp;#039;&amp;#039;Entschlüsselung&amp;#039;&amp;#039; der geographischen Ortsangaben in der [[Geographike Hyphegesis|Geographie]] von [[Ptolemäus]] durch den Berliner Geodäten [[Dieter Lelgemann]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Kleineberg, Christian Marx, Eberhard Knobloch und Dieter Lelgemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Germania und die Insel Thule. Die Entschlüsselung von Ptolemaios´ „Atlas der Oikumene“&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-23757-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeber ==&lt;br /&gt;
Seit 1976 ist Knobloch Leiter der mathematischen Teile der Akademie-Ausgabe der Werke von [[Gottfried Wilhelm Leibniz]] (und später auch der technisch-wissenschaftlichen Teile).&lt;br /&gt;
Neben der Leibniz-Edition betreute er auch die [[Ehrenfried Walther von Tschirnhaus|Tschirnhaus]]-Edition der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und wirkte an der [[Johannes Kepler|Kepler]]-Edition mit. Außerdem war er Leiter der inzwischen eingestellten [[Alexander von Humboldt]] Forschungsstelle der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Übersicht der Publikationen von Knobloch zu Alexander von Humboldt wurde 2023 veröffentlicht, siehe [https://www.hin-online.de/index.php/hin/article/view/364 Artikel in Humboldt im Netz]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion förderte Knobloch die Veröffentlichung zahlreicher Briefwechsel von Humboldt. Die Alexander von Humboldt Forschungsstelle wurde durch das [[Akademienprogramm]] gefördert, das von Bund und Ländern gemeinsam finanziert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.bbaw.de/forschung/alexander-von-humboldt-forschung Alexander von Humboldt Forschung auf der Seite bbaw.de], abgerufen am 13. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Mitgliedschaften in Akademien ==&lt;br /&gt;
Knobloch ist Mitglied der [[Académie internationale d’histoire des sciences]] (korrespondierendes Mitglied seit 1984, Mitglied seit 1988, 2001 bis 2005 deren Vizepräsident und danach deren Präsident), seit 1996 der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=eberhard-knobloch|580|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=25. Mai 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; korrespondierendes Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]], Mitglied der [[Academia Scientarum Europaea]] und seit 1997 der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]. Von 2001 bis 2005 war er Präsident des deutschen nationalen Komitees für Wissenschaftsgeschichte. 2006 wurde er Präsident der European Society for the History of Sciences. 2014 erhielt er die [[Blaise-Pascal-Medaille]] der &amp;#039;&amp;#039;European Academy of Sciences&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--Academia Europaea?--&amp;gt;, für 2017 wurde ihm der [[Kenneth-O.-May-Preis]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die mathematischen Studien von G. W. Leibniz zur Kombinatorik.&amp;#039;&amp;#039; Studia Leibnitiana Supplementa, Band 11, 1973, Textband dazu als Band 16, 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Beginn der Determinantentheorie. Leibniz nachgelassene Studien zum Determinantenkalkül.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1980, Arbor Scientiarum B, Band 2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mathematik an der Technischen Hochschule und der Technischen Universität Berlin 1770 - 1988&amp;#039;&amp;#039;. Verl. für Wiss.- und Regionalgeschichte Engel, Berlin 1998, ISBN 3-929134-20-9.&lt;br /&gt;
* mit [[Menso Folkerts]], [[Karin Reich]]: &amp;#039;&amp;#039;Mass, Zahl und Gewicht: Mathematik als Schlüssel zu Weltverständnis und Weltbeherrschung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage Wiesbaden 2001.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Kepler|Kepler, Johannes]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Neuen Stern im Fuß des Schlangenträgers&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von Eva und [[Otto Schönberger]] und Eberhard Knobloch. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2006, ISBN 978-3-8260-3139-7.&lt;br /&gt;
* Kepler, Johannes: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Darstellung der Copernicanischen Astronomie in sieben Bänden&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von Eva und Otto Schönberger und Eberhard Knobloch. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2009, ISBN 978-3-8260-4202-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115726071}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tu.berlin/wg/ueber-uns/team/prof-dr-eberhard-knobloch Webseite an der TU Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115726071|LCCN=n/80/116764|NDL=001143489|VIAF=2483611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knobloch, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Pädagogische Hochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knobloch, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knobloch, Eberhard Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wissenschafts- und Mathematikhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Görlitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.11.224.107</name></author>
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