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	<title>Eberhard Finen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Rotlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Finen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1668]] in [[Braunschweig]]; † [[12. April]] [[1726]] in [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]]) war ein deutscher evangelischer [[Theologe]], [[Abt]] und Braunschweiger Hofprediger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Braunschweiger Kaufmanns und Ratsherrn Hans Finen und dessen Ehefrau Elisabeth Heine besuchte das Gymnasium [[Martino-Katharineum Braunschweig|Martineum]] in seiner Heimatstadt. Er begann in den Jahren 1688 bis 1690 ein Theologiestudium an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]], das von 1691 bis 1694 durch eine Tätigkeit als Hofmeister Georg Wilhelms von Mahrenholtz unterbrochen wurde. Finen beendete sein Studium 1697 an der [[Universität Helmstedt]] und trat 1698 als Diakon an der [[Helmstedt]]er [[St.-Stephani-Kirche (Helmstedt)|Sankt-Stephani-Kirche]] in den Dienst der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig|Braunschweigischen Landeskirche]]. Im Jahre 1699 heiratete er Anna Eleonore Halle, die als Kammerjungfer für die Familie von Mahrenholtz tätig gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Braunschweiger Hofprediger ===&lt;br /&gt;
Finen trat 1704 eine Predigerstelle am [[Braunschweiger Dom]] St. Blasius an, die er bis zu seinem Tod innehatte. Er wurde 1706 [[Superintendent]] des bis dahin lüneburgischen Amtes Campen. Im selben Jahr übernahm er das Amt des fürstlichen Beichtvaters und Hofpredigers in [[Wolfenbüttel]] und Braunschweig, wo er in der Gunst der [[Welfen]]herzöge [[Anton Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Anton Ulrich]] († 1714), [[August Wilhelm (Braunschweig-Wolfenbüttel)|August Wilhelm]] († 1731) und [[Ludwig Rudolf (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Ludwig Rudolf]] († 1735) stand. Finen kritisierte 1707 die [[Konversion (Religion)|Konversion]] der Prinzessin [[Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel|Elisabeth Christine]], Tochter Ludwig Rudolfs, zum [[Katholizismus]]. Der Übertritt erfolgte in Vorbereitung der 1708 geschlossenen Ehe mit dem nachmaligen Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] Auch am 1710 vollzogenen Wechsel des regierenden Herzogs Anton Ulrich zum katholischen Glauben übte Finen in seinen Predigten Kritik, die jedoch von fürstlicher Seite toleriert wurde und seiner Karriere nicht schadete. So wurde er im Jahre 1708 geistlicher Konsistorialrat und Abt des [[Kloster Michaelstein|Klosters Michaelstein]] bei Blankenburg. Dort entstand während seiner Amtszeit 1717 das Predigerseminar, 1720 wurde die barocke Klosterkirche eingeweiht und 1721 die klösterliche Lateinschule aufgehoben. Finen wohnte weiterhin Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1726 in Blankenburg und wurde im dortigen Kloster Michaelstein bestattet, an dessen Außenwand ein [[Epitaph]] an ihn erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Finen schuf mehrere Lieder, Gebete und Gelegenheitspredigten, wovon im Folgenden eine Auswahl aufgeführt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kläglicher Sterbe-Wunsch […]&amp;#039;&amp;#039; (Leichenpredigt auf [[Ferdinand Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern|Ferdinand Christian]], Herzog zu Braunschweig-Lüneburg), 1707&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erbauliche Reden über die Passions-Geschicht und andere Sprüche heiliger Schrifft wie auch einige Stücke des Catechismi zur Vorbereitung in denen […] Haus-Betstunden gehalten&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, 1710&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sehnlicher Fürsten-Wunsch Davids […]&amp;#039;&amp;#039; (Huldigungspredigt bei der Huldigung Ludwig Rudolfs, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, durch die Stände des Fürstentums Blankenburg, 25. Mai 1714)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexandra Faust: &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Finen (1668–1726). Ein lutherischer Hofprediger zwischen Anpassung und Widerstand&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig: Appelhans 2018 (Beihefte zum Braunschweigischen Jahrbuch; 20), ISBN 978-3-944939-35-3.&lt;br /&gt;
*Horst-Rüdiger Jarck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 8. bis 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Seite 220, Braunschweig 2006, ISBN 3937664467&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12131412X|VIAF=30389507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finen, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domprediger am Braunschweiger Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1668]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1726]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Finen, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG= deutscher evangelischer Theologe, Abt und Braunschweiger Hofprediger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1668&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1726&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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