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	<title>Eberhard Finckh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-01T07:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1994-104-04, Eberhard Finckh.jpg|miniatur|Eberhard Finckh, 1941]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Finckh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[7. November]] [[1899]] in [[Kupferzell]]; erhängt am [[30. August]] [[1944]] in [[Berlin-Plötzensee|der Strafvollzugsanstalt Berlin-Plötzensee]]) war ein am militärischen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] beteiligter deutscher [[Offizier]] der [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem am 20. Juli 1944 durchgeführten [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Adolf Hitler]] und dem darauf folgenden [[Putsch]]versuch leitete er die Festnahme des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes]] in der im Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] von Deutschland besetzten französischen Hauptstadt [[Paris]] ein. Nach dem Scheitern des Staatsstreichs wurde er vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt und hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eberhard Finckh wuchs in [[Bad Urach|Urach]] und [[Stuttgart]] auf. Im Jahr 1917 trat er als [[Kriegsfreiwilliger]] in das [[XIII. (Königlich Württembergisches) Armee-Korps|Königlich Württembergische Armee-Korps]] ein und nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach dem mit der [[Novemberrevolution]] von 1918 erfolgten Sturz des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreichs]] wurde er 1920 in die [[Reichswehr]] der [[Weimarer Republik]] übernommen und im [[5. Artillerie-Regiment (Reichswehr)|5. Artillerie-Regiment]] eingesetzt. Am 1. Dezember 1923 folgte seine Beförderung zum [[Leutnant]] und am 1. Februar 1928 zum [[Oberleutnant]]. 1927 wurde Finckh an die [[Kriegsakademie]] in [[Berlin-Moabit]] kommandiert, wo er später [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] kennenlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er im Stab verschiedener Einheiten als [[Quartiermeister]] eingesetzt. 1942 war er [[Oberquartiermeister]] der [[6. Armee (Wehrmacht)|6. Armee]] und 1943 der [[Heeresgruppe Süd]]. Im Jahr 1944 folgte sein Einsatz im Rang eines [[Oberst]]en im [[Generalstab]] als Oberquartiermeister beim [[Oberbefehlshaber West]] in Paris. Hier lernte er [[Carl-Heinrich von Stülpnagel]], den [[Militärbefehlshaber]] im von Deutschland besetzten Frankreich kennen, der eine der zentralen Personen des [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus#Widerstand innerhalb der Wehrmacht|Wehrmachtswiderstandes gegen das NS-Regime]] war. Finckh beteiligte sich im Rahmen des Attentates auf Hitler an den Planungen eines Putsches in Paris. Am [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]] informierte er aufgrund einer Nachricht der Verschwörer aus Berlin seinen Vorgesetzten, den General der Infanterie [[Günther Blumentritt (General)|Günter Blumentritt]] über den Tod Hitlers und leitete mit dem Befehl zur Festnahme des der [[Schutzstaffel|SS]] unterstellten [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes]] in Paris die Ausschaltung der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Exekutive|Exekutivstrukturen]] vor Ort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bekannt wurde, dass das Attentat misslungen war, wurde der Umsturzversuch abgebrochen; am 26. Juli folgte die Verhaftung Finckhs. Knapp einen Monat später wurde er durch den am 2. August 1944 gebildeten [[Ehrenhof (Wehrmacht)|Ehrenhof]] aus der Wehrmacht unehrenhaft ausgestoßen, so dass das [[Reichskriegsgericht]] für die Aburteilung nicht mehr zuständig war. Am 29. August 1944 wurde Finckh vom Volksgerichtshof unter der Präsidentschaft [[Roland Freisler]]s zum Tod verurteilt und am nächsten Tag in der seinerzeit zentralen Berliner Hinrichtungsstätte des NS-Regimes, dem Strafgefängnis Plötzensee (heute [[Gedenkstätte Plötzensee]]) [[Erhängen|erhängt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundeswehrberufung auf Eberhard Finckh ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Eberhard-Finckh-Kaserne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahrzehnte nach Finckhs Tod, im Jahr 1965, wurde die bis dahin als „[[Engstingen#Haid|Haid]]-Kaserne“ bezeichnete [[Bundeswehr]]kaserne des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] bei [[Engstingen]] in Baden-Württemberg nach Eberhard Finckh benannt. Die Benennung des von 1958 bis 1993 bestehenden [[Raketenartillerie]]- und [[Atomwaffen in Deutschland|Atomwaffenstandortes]] in „[[Eberhard-Finckh-Kaserne]]“ war unter veränderten politischen Verhältnissen im Zuge des [[Traditionserlass]]es von 1965 dem [[Geschichte der Bundeswehr#Traditionserlass 1965|Bestreben der Bundesregierung]] geschuldet, die neue (west)deutsche Armee in eine Tradition des Wehrmachtswiderstandes gegen den [[Nationalsozialismus]] zu stellen, und sie damit symbolisch vor der auch internationalen Öffentlichkeit als demokratisch legitimierte Armee darzustellen. Der 1983 erfolgende Protest gegen die entsprechende Benennung der Kaserne durch Eberhard Finckhs direkte Nachkommen (Sohn und Töchter)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14023803.html &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;-Artikel von 1983 über die Initiative Peter Finckhs, der Eberhard-Finckh-Kaserne den Namen seines Vaters abzuerkennen]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sich der [[Friedensbewegung]] gegen die „[[NATO-Doppelbeschluss|Nachrüstung]]“ angeschlossen hatten, blieb – zumal bis zur Auflösung der Kaserne – erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kasernenschließung 1993 behielt lediglich eine der Haupt-Durchgangsstraßen des nunmehr als „[[Gewerbepark]] Haid“ zivilgewerblich genutzten Geländes den Namen „Eberhard-Finckh-Straße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Zu seinem Gedenken ist in seinem Geburtsort [[Kupferzell]] eine Straße (Eberhard-Finck-Straße) nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen des 20. Juli 1944|Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ritter von Schramm|Wilhelm von Schramm]]: &amp;#039;&amp;#039;Der 20. Juli in Paris&amp;#039;&amp;#039;. Kindler &amp;amp; Schiermeyer, Bad Wörishofen 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|eberhard-finckh}}&lt;br /&gt;
* [https://bundeswehrstandort.de/Engstingen/Eberhard-Finckh-Kaserne/Eberhard-Finckh Ehemalige Kaserne in Großengstingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123565235|VIAF=23052789}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finckh, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Finckh, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. November 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kupferzell]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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