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	<title>Eberhard Fiebig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:49:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eberhard_Fiebig&amp;diff=16480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pentachlorphenol: Änderungen von Ferdinand0029 (Diskussion) auf die letzte Version von 86.109.255.52 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-07-17T16:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Ferdinand0029&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Ferdinand0029&quot;&gt;Ferdinand0029&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Ferdinand0029&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Ferdinand0029 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:86.109.255.52&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:86.109.255.52 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;86.109.255.52&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:1985 11 Art Cologne am Messestand Eberhard Fiebig.jpg|mini|hochkant|Eberhard Fiebig, 1985]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Fiebig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1930]] in [[Bad Harzburg]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eberhard Fiebig verdiente sich seinen Lebensunterhalt als [[Landwirt]], [[Holzfäller]] und fliegender [[Händler]]. Seit 1949 war er als Chemielaborant tätig. 1960 gab er seinen Beruf in der Chemiebranche auf und wurde freischaffender Künstler. Im Jahre 1963 übersiedelte Fiebig nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], wo er [[Philosophie]] studierte und unter anderem Vorlesungen von [[Theodor Adorno]] und [[Bruno Liebrucks]] besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 organisierte Fiebig Demos für [[Benno Ohnesorg]], der bei einer Polizeiaktion während der [[Deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre|Studentenunruhen]] erschossen wird. In Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum [[Darmstadt]] systematisierte und automatisierte Fiebig die Transformation ebener Figuren. Diese Arbeiten brachten ihm die Unterstützung großer Industrie- und EDV-Konzerne ein. Ab 1970 arbeitete Fiebig auch als [[Publizist]] und [[Fotograf]], wobei er sich auf politische und gesellschaftskritische Aspekte konzentrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1974 bis 1995 war er als [[Professor]] an der [[Kunsthochschule Kassel]] tätig. [[Markus Zürcher]] war einer seiner Schüler. 1986 gründet Fiebig zusammen mit [[Dorothea Wickel]] und [[Paul Bliese]] das Atelier &amp;#039;&amp;#039;art engineering&amp;#039;&amp;#039;, das sich auf die rechnergestützte Konstruktion von Stahlskulpturen konzentriert. Dazu verwendet Fiebig industrielle CAD-Software. 1999 stellt er einen Gegenentwurf zum geplanten und heftig diskutierten [[Denkmal für die ermordeten Juden Europas|Holocaust-Denkmal]] in [[Berlin]] vor, welches im Bundestag verhandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1998 lebte Fiebig mit seiner zweiten Frau, der Malerin Dorothea Wickel, auf dem Gelände der ehemaligen [[Kurhessen-Kaserne]] in [[Hann. Münden]]. Seit 2006 lebt und arbeitet Fiebig in Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ge Fiebig 01.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ohne Titel&amp;#039;&amp;#039; (1988) in [[Gelsenkirchen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ks uni moencheberg.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Tor des irdischen Friedens&amp;#039;&amp;#039; (1987) in [[Kassel]]]]&lt;br /&gt;
1947 entstanden die ersten [[Skulptur]]en. Seit den 1960er Jahren entwickelte Fiebig Zyklen von Skulpturentypen. Inspiriert durch den amerikanischen Architekten [[Richard Buckminster Fuller]] entwarf Fiebig [[Tensegrity (Architektur)|Tensegrity]]-Konstruktionen – Strukturen, die ihre [[Standfestigkeit|Stabilität]] durch die gegenwirkenden Kräfte von Spannung erreichten. 1964 gelang Fiebig mit seinen Faltungen aus Stahlblech der internationale Durchbruch. Zu den Grundformen, die er immer wieder variierte, gehörten Knoten, Tore und Säulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiebigs Stahlskulpturen sind im öffentlichen Raum aufgestellt, insbesondere in Frankfurt am Main und in Kassel. Dazu zählt insbesondere das &amp;#039;&amp;#039;Tor des Irdischen Friedens&amp;#039;&amp;#039; (1987), Portal der [[Universität Kassel]] und mit 100 Tonnen Gewicht. Des Weiteren ist die 20-Meter-Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Große Wuwa&amp;#039;&amp;#039; (1997) vor dem [[Verteidigungsministerium]] in Bonn installiert, &amp;#039;&amp;#039;Karyatide&amp;#039;&amp;#039; (1987) vor dem [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales]], der Platz für die &amp;#039;&amp;#039;Große Perforation&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Alte Oper Frankfurt]], &amp;#039;&amp;#039;Aurora&amp;#039;&amp;#039; (1986) steht vor der [[Neue Galerie (Kassel)]]. 2008 realisierte Eberhard Fiebig eine Fußgängerbrücke (40 Meter) in Rietberg, 2015 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Tor der Freude&amp;#039;&amp;#039; (1995) am Germania Campus Münster aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile seines umfangreichen schriftlichen Vorlasses liegen im [[Deutsches Kunstarchiv|Deutschen Kunstarchiv]] im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Fiebig. Werke und Dokumente. Plädoyer für eine intelligente Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Cantz, 1996 (anlässlich einer Ausstellungsreihe im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum Nürnberg]], in der Documenta-Halle, Kassel, und in der Galerie am Fischmarkt, Erfurt)&lt;br /&gt;
* Claus Pese: &amp;#039;&amp;#039;Mehr als nur Kunst. Das Archiv für Bildende Kunst im Germanischen Nationalmuseum,&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern-Ruit 1998 (&amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2), S. 127–130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eberhard Fiebig}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118532928}}&lt;br /&gt;
* [http://www.art-engineering.de art engineering] – offizielle Webseite von Eberhard Fiebig&lt;br /&gt;
* [http://62.96.227.41/displaykuenstler.php?name=Fiebig&amp;amp;vorname=Eberhard Biografie und Ausstellungsverzeichnis] von Eberhard Fiebig bei BigArt&lt;br /&gt;
* [http://www.sozonline.de/2010/12/eberhard-fiebig-kunstwerk-ist-handwerk/ Kunstwerk ist Handwerk] – Interview mit dem Künstler Eberhard Fiebig, Sozialistische Zeitung, Nr. 12 / 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118532928|LCCN=n/97/6410|VIAF=51802599}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fiebig, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunsthochschule Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fiebig, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pentachlorphenol</name></author>
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