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	<title>Eberhard Eimler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:38:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eberhard_Eimler&amp;diff=717429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: typo</title>
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		<updated>2026-03-16T11:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eberhard Eimler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1930]] in [[Ulm]]; † [[17. Dezember]] [[2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.ga.de/traueranzeige/eberhard-eimler-9999 |titel=Eberhard Eimler † 17.12.2022 |werk=trauer.ga.de |datum=2023-01-28 |abruf=2023-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[General]] der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] der [[Bundeswehr]], von 1983 bis 1987 [[Inspekteur der Luftwaffe]] und von 1987 bis 1990 stellvertretender [[Supreme Allied Commander Europe]] der [[NATO]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Eimler wurde 1930 als Sohn des [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] der [[Pioniertruppe|Pioniere]] [[Robert Eimler]], später [[Generalmajor]], geboren. Noch 1944 wurde er in [[Ostpreußen]], wo er aufwuchs, zum [[Volkssturm]] eingezogen. 1948 schloss Eimler seine Schulausbildung am [[Stephaneum]] Aschersleben (heute Sachsen-Anhalt) mit dem [[Abitur]] ab. Anschließend absolvierte er in seiner Geburtsstadt [[Ulm]] eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Danach nahm er ein Studium der Elektrotechnik an der [[TH Stuttgart]] auf, welches er als Elektroingenieur abschloss. Während des Studiums arbeitete er als Manager der Ulmer Zweigstelle der &amp;#039;&amp;#039;[[American Express]] Company&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 heiratete Eimler die aus den Niederlanden stammende Kaufmannstochter Hildegard Ruegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
==== Ausbildung, erste Verwendungen und Dienst als Stabsoffizier ====&lt;br /&gt;
Im Mai 1956 trat Eimler in den Dienst der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] und absolvierte dort eine Pilotenausbildung. Bereits im April 1957 wurde er als [[Leutnant]] selbst Fluglehrer an der Flugzeugführerschule „B“ in [[Fürstenfeldbruck]]. Dort blieb er bis 1961 und absolvierte 1964 bis 1965 als Hauptmann den 8. Generalstabslehrgang Luftwaffe an der [[Führungsakademie der Bundeswehr]] in Hamburg, wo er zum [[Offizier im Generalstabsdienst]] ausgebildet wurde. Im Anschluss daran erhielt er die Beförderung zum [[Major]] und diente als [[Stabsoffizier]] für Einsatz- und Operationsfragen an der Führungsakademie der Bundeswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Sommer 1966 diente Eimler während der „[[Starfighter-Affäre|Starfighterkrise]]“ als Referent im [[Bonn]]er [[Bundesministerium der Verteidigung]]. Wenig später wurde er [[Adjutant]] des damaligen [[Inspekteur der Luftwaffe|Inspekteurs der Luftwaffe]] [[Generalleutnant]] [[Johannes Steinhoff]]. Während dieser Zeit erlebte er die Bewältigung der „Starfighterkrise“ und die ersten Planungen für die Kampfflugzeuge [[Tornado]] und [[Alpha Jet]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Oberstleutnant]] wurde er am 1. Oktober 1970 [[Kommandeur]] der Fliegenden Gruppe des [[Leichtes Kampfgeschwader|Leichten Kampfgeschwaders 43]] in [[Fliegerhorst Oldenburg|Oldenburg]]. Ein halbes Jahr später, am 1. April 1971 wurde er [[Kommodore]] des Leichten Kampfgeschwaders 42 in [[Fliegerhorst Pferdsfeld|Pferdsfeld]], wo er auch als Pilot auf [[Fiat G.91]] tätig war. Dort erfolgte auch seine Beförderung zum [[Oberst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Verwendungen wurde Eimler im August 1973 Abteilungsleiter für „Führung und Einsatz“ im [[Luftflottenkommando]] in der Kölner [[Luftwaffenkaserne Wahn]]. Während dieser Zeit fiel die Überarbeitung des Luftraum- und Luftkorridorkonzepts der Bundesrepublik Deutschland in seinen Aufgabenbereich. Kurze Zeit später wurde er Referatsleiter für „Flugsicherung und Flugbetrieb“ im [[Führungsstab der Luftwaffe]] (FüL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienst im Generalsrang ====&lt;br /&gt;
Am 1. April 1976 wurde Eimler zum [[Brigadegeneral]] ernannt. Er war der erste General der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Bundesluftwaffe]], der nicht in der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] der [[Wehrmacht]] gedient hatte. Bis 1978 war er Stabsabteilungsleiter für „Einsatzführung“ im Führungsstab der Luftwaffe. Ein Jahr später erfolgte mit Übernahme der Dienstgeschäfte als Kommandeur der [[2. Luftwaffendivision]] in [[Birkenfeld]] am 1. Juli 1977 seine Ernennung zum [[Generalmajor]]. Dieses Kommando hatte er bis zum 28. Februar 1979 inne, als er Stellvertretender [[Kommandierender General]] des Luftflottenkommandos in Köln wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgejahr wurde Eimler am 1. Oktober 1980 zum [[Generalleutnant]] ernannt und diente als Stellvertretender [[Befehlshaber]] der [[Allied Air Forces Central Europe|Alliierten Luftstreitkräfte in Mitteleuropa]] (AAFCE) unter dem US-General [[Charles A. Gabriel]]. Während dieser Zeit lernte er auch die für seine letzte Verwendung wichtige Einschätzung der Stärken und Schwächen der alliierten Verbündeten kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1983 wurde Generalleutnant Eimler als Nachfolger von [[Friedrich Obleser]] [[Inspekteur der Luftwaffe]]. Während seiner Amtszeit fiel unter anderem die Grundsatzentscheidung zur Beschaffung des [[Eurofighter Typhoon|Eurofighters]], damals &amp;#039;&amp;#039;Jäger 90&amp;#039;&amp;#039;, sowie die Wiederaufstellung der [[Unteroffizierschule der Luftwaffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant Eimler wurde am 1. Oktober 1987 zum [[General]] befördert und war damit der 24. Soldat, der den höchsten Dienstgrad der Bundeswehr erreichte. Als Nachfolger von [[Hans-Joachim Mack]] wurde er Stellvertreter des Oberbefehlshabers der [[NATO]]-Streitkräfte in Europa, US-General [[John R. Galvin|John Galvin]] im [[Supreme Headquarters Allied Powers Europe]] in [[Mons]], [[Belgien]]. Am 30. September 1990 wurde Eimler nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Pensionierung ===&lt;br /&gt;
Eimler war als „Einzelpersönlichkeit“ Mitglied des Präsidiums der [[Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik|Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.&amp;amp;nbsp;V.]] Des Weiteren war er Ehrenmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Club-der-Luftfahrt e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; und kooptiertes Vorstandsmitglied des [[Freundeskreis Luftwaffe|Freundeskreises Luftwaffe]] e. V. und engagierte sich als Sponsor für die &amp;#039;&amp;#039;Konzerte für die Jugend-Fonds&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eimler verstarb am 17. Dezember 2022&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Gedenken|Sammelwerk= Die Bundeswehr|Nummer=Februar 2023|Seiten=99}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhielt am 6. Januar 2023 in [[Rheinbach]] ein [[Begräbnis mit militärischen Ehren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander C. Barth |url=https://ga.de/region/voreifel-und-vorgebirge/rheinbach/frueherer-luftwaffeninspekteur-eberhard-eimler-beigesetzt_aid-82516267 |titel=Begräbnis mit militärischen Ehren: Abschied vom „Roten General“: Früherer Luftwaffeninspekteur Eberhard Eimler beigesetzt |werk=General Anzeiger |datum=2023-01-06 |abruf=2023-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verstrickung in die Amigo-Affäre ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der bayerischen [[Amigo-Affäre]] wurde wegen des Verdachts der Bestechung auch gegen Eimler ermittelt. Ebenso wie [[Max Streibl]] hatte Eimler weitgehend kostenlosen Urlaub auf der brasilianischen [[Hazienda]] des bayerischen Flugzeugindustriellen [[Burkhart Grob]] gemacht, dessen Firma, die [[Grob Aircraft|Burkhart Grob Luft- und Raumfahrt GmbH &amp;amp; Co. KG]], später den Zuschlag für die Entwicklung des Flugzeugs [[Grob G 520]] erhielt, in dem das „Luftgestützte abstandsfähige Primär-Aufklärungs-System“ (Lapas) installiert werden sollte. Eimler war eine der Schlüsselfiguren bei den Entscheidungen im Verteidigungsministerium über das Projekt Lapas.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1993/16/einfach-untergerpfluegt &amp;#039;&amp;#039;Einfach untergepflügt&amp;#039;&amp;#039;]. Die Zeit, 16. April 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1982: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1988: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1990: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale der Luftwaffe der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale und Admirale der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 1, Adam – Fuhr |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=1998 |ISBN=978-3-7648-2492-1 |Seiten=460–461}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Manfred Sadlowski |Titel=Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie |Verlag=Wehr &amp;amp; Wissen |Ort=Koblenz/Bonn |Datum=1979 |ISBN=3-8033-0293-5 |Seiten=36}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Werner Jarosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Immer im Einsatz&amp;#039;&amp;#039;. Mittler, Hamburg, 2005 Seite 282–284, ISBN 3-8132-0837-0&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Clemens Range |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Mittler |Ort=Herford |Datum=1990 |ISBN=978-3-8132-0350-9 |Seiten=220–227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.prinz-heinrich-kaserne.de/PHK/files/history11a2.html Fotos vom Besuch der Prinz-Heinrich-Kaserne Lenggries 1984, 1985 und 1986]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inspekteure der Luftwaffe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012377318|VIAF=171924735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eimler, Eberhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Luftwaffe der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (NATO)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eimler, Eberhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Luftwaffe, stellvertretender Oberbefehlshaber der NATO in Europa&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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